Beiträge von glump

    Der Punkt ist, die GRA kann nicht selber klagen. Das können nur die unmittelbar betroffenen. Also die beiden Jäger.


    Die GRA unterstützt hier in Form eines Spendenaufrufes.


    Mag ja sein, dass ich das ganze eher kritisch betrachte, vielleicht zu kritisch, aber das ist nun mal der Historie der letzten Jahre geschuldet.


    Und da bin ich nun mal nicht mehr so euphorisch wie manch anderer.

    keines der letzten zwei/drei Waffenrechtsthreads ist On Topic geblieben.


    Es wird in allen dieser Beitragsstränge heftig diskutiert, fehlinterpretiert, geschrien oder indirekt angegriffen.


    Die Nerven liegen blank und aus meiner Sicht sollte man durchaus überlegen bei diesen Themen mehr zu moderieren, damit beim Thema geblieben wird.


    Eine kurze Schließung der Threads könnte auch hilfreich sein, damit die Gemüter sich etwas stabilisieren können.

    So wie ich den Spendenaufruf verstehe, ist er Zweckgebunden.......somit kann und darf das Geld nicht anderweitig verwendet werden.


    Ich will Dir mal eines sagen. Ich bin vielleicht noch nicht so sehr lange Sportschütze, erst seit ca. 2007, aber ich habe seit dem ich Sportschütze bin, die volle Breitseite der Schei$$e mitgemacht.


    Armatix, Winnenden, Waffenrechtsnovelle 2009ff, Waffensteuer mit nachgelagerter Verfassungsklage, Gründung der FvLW, Gründung von Pro Legal, der quasi Tod der FvLW und der Mutierung zum reinen Forenbetreiber, der gefühlte Rückzzug von Pro Legal, die Gründung der GRA.
    Von den meisten Aktionen wurden wir enttäuscht, genauso von den meisten IG´s die gegründet wurden.
    Ich habe meinen Anteil an Mails und nervenden, öffentlichen Diskussionen auf abgeordnetenwatch.de mit Politikern geführt, dass ich sie schon nicht mehr zählen kann.


    Du wirst bei den allermeisten Petitionen mit Bezug zm Waffenrecht meine Namen bei den Mitzeichnern finden, wie Du auch bei den meisten Spendenaufrufen meinen Namen bei den Spendern wiederfinden wirst.


    Und ja, ich nehme es mir durchaus raus, kein Problem damit zu haben, wenn ich mal nicht spende. Ganz besonders dann, wenn ich auf meine berechtigten Fragen keine Antworten bekomme.
    Ein weiterer Grund ist, dass ich selber mehr als genug für die LWB mache, und das nicht heimlich und versteckt, sondern offen und frei zugänglich und das wiegt in meinen Augen weitaus mehr, als € 10,- € 50,- oder € 100,- in einen Topf zu werfen und darauf zu pochen dass andere etwas für mich machen......

    es geht nicht darum druck zu machen und ergebnisse zu fordern... es geht darum das ich (und viele andere bestimmt auch) ein interesse haben wie es weiter gehen soll und ob es einen plan gibt...
    versteh mich nicht falsch keiner erwartet innerhalb x tagen eine ausgearbeitete klage mit x gutachten...
    mich interessiert nur die vorgehensweise :)


    Ich verstehe schon was Du meinst, aber genau so wie jetzt läuft es jedesmal...


    Es wird gespendet und kurz darauf will man schon quasi Ergebnisse sehen.


    Ich habe bislang auch aus genau dem Grund nicht gespendet, weil ich nicht ins Blaue spenden möchte sondern auch tatsächlich dahinter stehen möchte.
    Allzuoft sind solche Aktionen in der Vergangenheit in die Hose gegangen und das Geld war verbrannt (wie die FvLW Verf.Klage zur Waffensteuer).


    Das ganze wird jetzt seinen Weg gehen und wenn es soweit ist, werden wir schon informiert werden. Aber wie üblich, ohne Details nennen zu wollen, um zu verhindern, dass der Gegner vorab reagieren kann.......so wie damals auch......


    Deshalb, lasst sie jetzt erst mal etwas ausarbeiten.

    Wie wahr Glump.
    Ob "manche" oder "die" Jäger / Sportschützen, wir LWB werden nie gemeinsam marschieren.
    So traurig das auch ist. Allein schon die Diskussion in manchen Vereinen / Verbänden über GK / KK.
    Und jetzt dieser Sch... HA Kram.
    Ich packe morgen meine Klamotten und geh GK HA (CZ 75) knattern. Ist entspannter.


    Da haste auch recht.
    Ich war gestern auf LM BDMP Hessen statische Kurzwaffe...da habe ich genug geschossen........

    Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie ich bei dem TV Shop anrufe und eine 1911er, die gerade günstig angeboten wird, haben möchte.


    Dann sage ich: "Ich will das Teil haben, muss aber bei meinem Verband noch ein Bedürfnisbeantragen und mir dann den Voreintrag holen. Legen Sie bitte die Pistole für mich die nächsten vier Monate neben hin. Sobald ich alle Unterlagen beisammen habe und der Vereintrag erfolgt ist, melde ich mich dann wieder bei Ihnen....!"


    Im Schland kaum realisierbar und wie Volker schon schrieb, die Zielgruppe ist viel zu gering. Zudem vermutlich der TV Sender eine entsprechende WHE haben müsste, um so über ein Call Center erwerbsscheinpflichtige Gegenstände verkaufen zu dürfen.

    Ganz ehrlich jetzt, dieses Urteilsthema ist mal wieder ein Paradebeispiel, wie schön wir uns gegenseitig selber ans Bein schiffen.


    Ist nicht das erste mal und nicht das erste Thema....aber keiner darf auch nur einmal seine Meinung sagen, ohne dass es sofort gegen einen verwendet wird, fehlinterpretiert wird oder einfach nur nicht verstanden werden will.


    Und genau dieses wiederkehrende Muster ist unsere Achillessehne.......

    Ja, das ist richtig und lief genauso bei der damaligen Klage auch ab, mit bekanntem Ergebnis.


    Ich bin nicht gegen die Klage, möchte aber schon wissen, was der Inhalt der Klage sein soll, im Grundtenor, nicht im Detail.

    Habe meine Bemerkungen in Rot eingesetzt das ich das Zitat teilen kann :whistling:


    Und ich kenne einen Fall, wo ein Jäger Warnschüsse für einen Radfahrer abgegeben hatte, direkt aus meiner Region, ich kenne Fälle, wo Jäger die Waffen konstant im Auto dabei haben, was so auch nicht zulässig ist, sobald die Fahrt nicht mit dem Bedürfnis verbunden ist, etc.
    In einem Nachbarort, ein Ort weiter, wurde ein Familien Hund von einem Gastjäger geschossen, grundlos, wie sich herausgestellt hatte. Andere Jäger wiederum sprechen meine Frau an und sagen klipp und klar, wenn sie nicht angeleinte Hunde sehen, werden sie erschossen. Der Revierpächter hingegen sagt klipp und klar, so lange er das Revier hat, werden keine Hunde geschossen................ich habe also schon einige Aussagen und Geschehnisse in meinem engen Umfeld.


    Ich kenne aber auch genügend Jäger, aus allen Altersklassen, die genauso mit Sportschützen zusammen schießen gehen. Und genau deswegen habe ich mehrfach geschrieben, dass ich das nicht pauschalisieren möchte.


    Kann sein, dass das regionale Themen sind, beide eben erwähnte sind aus meinem Kreis.


    Ich sage nicht, dass sowas andauernd passiert, auch nicht, dass jeder Jäger sowas macht oder jeder Jäger gegen Sportschützen wettert, oder was auch immer.
    ich sehe nur, keine Ahnung warum, dass Du in letzter Zeit massiv gegen alles bist, was ich sage, ob gerechtfertigt oder nicht, was vermutlich darauf basiert, dass ich mich gewagt hatte, Sportschützen als Dumm zu bezeichnen......naja.......

    Noch mal, wir brauchen nicht über Sinn oder Unsinn der Regeln zu diskutieren.


    Auch ich kann das von Dir geschrieben bestätigen, was den Blick über den Tellerrand beider Parteien betrifft. Aber um die Zukunft zu gestalten, muss leider auch die Vergangenheit aufgerollt werden, um zu erkennen, wo die groben Fehler passiert sind. Sieh es mal als Manöverkritik an.


    Mir selber ist das egal, was einer mit seinem HA macht, so lange es legal ist.
    Ich beschreibe lediglich, wie ich das Urteil verstehe, nicht mehr und nicht weniger.


    Ich spreche auch nicht zwingend davon, dass ein Jäger, der zeitgleich auch Sportschütze ist, sich gleich eine neue Waffe zulegen muss, wobei das die Wirtschaft schon ankurbeln würde..... :trio: ..... aber ein schießsportliches Bedürfnis könnte hier erforderlich sein, gekoppelt mit der Anschaffung eines zusätzlichen Lower, damit man ein System für Sport und ein System für die Jagd hat. Das ist aber nur ein Beispiel.......

    @Seligenstädter


    dagegen kann nicht geklagt werden, da weder die Jagd noch der Waffenbesitz in Deutschland in der Verfassung oder dem Grundgesetz verankert ist.
    Eine Klage gegen das Verbot an sich, hat in meinen Augen keine Aussicht auf Erfolg und ist gleichzusetzen wie die damalige Klage gegen die Waffensteuer oder die Klage von Roman Grafe gegen das Waffengesetz als solches.
    Die Klage der LWB wurde zwar angenommen, aber es wurde gegen uns geurteilt. Grafe seine Klage wurde nicht mal angenommen.


    Und genau deshalb möchte ich schon wissen, was der Inhalt der Klage sein wird.

    Ich glaube nicht, dass sich hier irgendeiner darüber freut, dass es jetzt mal die Jäger trifft, aber es kann einen Sinn und Zweck erfüllen, dass sie mal von ihrem Roß runterkommen und lernen, dass wir alle in einem Boot sitzen.



    Manch "Sportschütze" vergisst hier, dass Jäger oft nur auf die eigenen Schießanlagen gehen und davon hat der DJV gar nicht so wenige.


    Und PGJ ,
    warum sollte ich mir ein Bedürfnis von einem Verband holen, muss dazu Kohle und Formulare ausfüllen, wenn ich als Jäger einfach in den Laden gehen konnte und soviele HA´s mitnehmen durfte, was der Geldbeutel hergab?


    Jäger und Sportschütze, der weit mehr als 20 Schuß im Jahr macht....


    Genau das ist aber jetzt der Punkt, den ich angesprochen habe.
    Hargenau diese Frage, die in meinen Augen den eigentlichen Kern des Urteils darstellt.


    Ist man beides, Jäger und Sportschütze, unterliege ich zwei Systemen. Einmal die Möglichkeit mit quasi alle Waffen auf Jagdschein zu erwerben und eintragen zu lassen, die ich möchte, auf der anderen Seite aber, möchte ich weder das Geld, noch die Zeit und den Aufwand dazu investieren, diese Waffen basierend auf dem sportlichen Bedürfnis zu erwerben, also hole ich sie auf Jagdschein und nutze sie (ggf. auch) als Sportwaffe. Das kann unter gewissen Umständen und in dem Kontext der oben zitierten Aussage als Erscheleichung des Bedürfnisses gewertet werden.
    Es geht dabei nicht darum, ob das System richtig oder falsch ist, ob es Sinn macht oder nicht, sondern es geht darum, wie es ist und wie manche versuchen es für sich auszulegen, ohne dabei zu überlegen, was es ggf. für Folgen haben kann.


    Nicht jeder Verband verlangt eine Gebühr für die Ausstellung eines Bedürfnisses. Oftmals ist es aber so, dass gerade die DSB Landesverbände hier über Gebühr kassieren wollen und da kann ich das Vorgehen sogar einigermaßen verstehen und nachvollziehen. Aber dann stellt sich mir die Frage, wer eine jagdliche Selbstladebüchse zum Sport verwenden möchte. Also sprechen wir in erster Linie über die ganzen AR basierenden Systeme, für die es in manchen Verbänden keine Disziplinen gibt.
    Ist wie mit der VRF............DSB hat keine Disziplin dafür, also hole ich mir eine mit gezogenem Lauf und lasse sie auf Gelb eintragen. Hauptsache ich habe eine Pumpe im Schrank stehen.


    Und genau hier greift in meinen Augen das Urteil ein.
    Willst Du einen HA jagdlich nutzen, muss es so konstruiert sein, dass es maximal 2 Schuss aufnehmen kann.


    Möchte ich einen HA sportlich nutzen, kann es mehr Munition aufnehmen, darf aber nicht jagdlich verwendet werden.


    Ob dieses Urteil nun Sinn macht oder nicht, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich finde es auch nicht wirklich prall. Aber verstehen kann ich es in gewisser weise schon.