Beiträge von glump

    mann, mann, mann......
    1. sagte ich, dass ich ein 10 Schuss Magazin habe, größere gibt es für meine Büchse nicht!
    2. wenn man sich die SpoO des BDMP anschaut, dann findet sich in der Disziplin PP1 in der ersten Serie folgender Satz:
    12 Schuss in 2 Minuten inkl. eines eventuellen Nachladens


    Das bedeutete, wenn das Pistolenmagazin 12 Schuss aufnehmen kann, kann ich sie reinmachen.....
    Die gleiche Disziplin wird im übrigen auch mit UHR geschossen, mit Flinten und eben auch unter DKS mit KK Lang- und Kurzwaffen.


    Aber das ist nicht Thema des Threads.......

    erläuter das doch mal anstatt nur irgendwelche irrwitzigen behauptungen einzuwerfen?
    für mich klingt das nur nach missgunst


    Bitte entschuldige vielmals, dass ich nicht binnen fünf Minuten auf Deine Bitte hin, zu Antworten, aber ich bin nicht 24 Stunden im Forum und habe auch ein Leben neben diesem Forum und dem Thema Waffen.


    Ich hatte eigentlich gehofft, dass ich es nicht schreiben muss, da ich eine gewisse Grundeinsichtigkeit vorausgesetzt hatte, aber so kann man sich auch irren.


    Gleich vorne weg, ich bin genauso wenig gegen das gefällt Urteil, wie jeder andere hier, aber ich kann in gewisser weise nachvollziehen, warum ein solches Urteil irgendwann mal kommen musste.


    1. Wenn ich Jäger bin (ich bin kein Jäger), weis ich um den Fakt, dass ich auf der Jagd nur zwei Bohnen im Tank haben darf. Somit kann es mir eigentlich egal sein, ob in der WBK diese Begrenzung drin steht oder nicht. Aber es war den Klägern nicht egal und so haben sie den Klageweg beschritten, mit bekanntem Ausgang.


    2. Wie oft hat man schon zu hören bekommen: "Mach den Jagdschein, dann kannst Du dir alle Langwaffen kaufen, die Du haben willst, auch die, die ein Sportschütze nicht bekommt. (Dämmert es langsam?).


    3. Ist ein Jäger auch zeitgleich Sportschütze, aber in einem Verband, der keine Disziplinen für HAs anbietet (ja, die gibt es), beschreitet er ggf. den Weg über den Jagdschein. Holt sich ein AR oder was auch immer, und neben dem 2 Schuss Magazin gleich noch ein 30 Schuss Magazin, weil er das Teil jetzt sportlich mit nutzen will, obwohl er dafür (sportlich) kein Bedürfnis hat.
    Er hat also, voll wissend, das sportliche Bedürfnis umgangen und sich sozusagen indirekt das Bedürfnis erschlichen.


    Weit hergeholt, glaube ich nicht, sondern eher Realität.


    Aber noch mal, mir ist das egal, wofür jemand seine Wumme verwendet, so lange es legal ist und auch ich finde den Bedürfniskram behämmert und einen brokratatischen Alptraum, aber wir haben es nun mal und müssen und zwangsweise daran halten.
    Da hilft auch kein Jammern, wie doof das doch ist.


    ich sage jetzt nicht, dass das oben beschriebene Fakt ist, auch nicht, dass es oft praktiziert wird, aber abstreiten kann es auch keiner, dass es plausibel ist und durch das Urteil solch einer indirekten Bedürfniserschleichung ein Riegel vorgeschoben werden würde.


    Plump ausgedrückt, einem Jäger, der sich einen jagdlichen HA mit Zweischussbegrenzung erwirbt, kann es wurscht sein, ob auf dem Schießstand mehr Schuss geladen werden können, oder nicht, denn bei der Ausübung der Jagd, darf er eben nur zwei Pillen drin haben.


    Es wäre halt zu klären, inwiefern ein sportschütze und Jäger, einen HA auf zwei Bedürfnisse erwerben kann. Einmal sportlich und eine´mal jagdlich. Mit zwei Lower, wäre das problemlos realisierbar. Ein Lower mit festen Zweischussmagazin und ein Lower mit freiem Schacht für Wechselmagazine.

    Das mögen einige gemacht haben, viele aber nicht.


    ich möchte auch keineswegs abstreiten, dass es viele LWB geben wird, die kein Problem damit haben würden, dass die GRA das Überschüssige Spendengeld für andere Zwecke verwendet, als für die Klage, ganz im Gegenteil, das wäre durchaus zu begrüßen.


    Nur, solange im Verwendungszweck eben "Verfassungsklage" oder ähnliches steht, ist die Spende zweckgebunden und kann nicht so einfach für etwas anderes verwendet werden.
    Um das Geld verwenden zu können, gibt es sicherlich unterschiedliche Methoden, die Erlaubnis des oder der Spender einzuholen.


    Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, dass ein Großteil der LWB, die bereitwillig Spenden, dies machen, um sich das Gewissen freizukaufen, dass sie etwas gemacht haben, ohne dabei tatsächlich mal etwas im Sinn der LWB getan zu haben, außer eben den Gegenwert einer Schachtel Munition zu spenden.


    Dabei spielt das keine Rolle, ob man es eine Spende nennt, oder Mitgliedsbeitrag. Sobald Geld geflossen ist, und so ticken nun mal viel zu viele, fängt man an zu fordern.


    Ich würde mit instädnig wünschen, dass neben einer neutralen Spendenkultur und Spendenbereitschaft, genauso eine Bereitschaft Einzug finden würde, selber mal Aktiv zu werden und für sein Hobby zu kämpfen und einzutreten und sich nicht nur auf Mails an Politiker zu beschränken, wenn überhaupt das gemacht wird.


    Es muss nicht wirklich viel sein, aber jeder so, wie es die Zeit und die Fähigkeiten ermöglichen. Aber wie gesagt, viel zu viele wollen sich lieber mit einem finanziellen Beitrag freikaufen und das widert mich zwischenzeitig nur noch an.


    Und solche mehr als unter der Gürtellinie liegenden Spottkommentare bestärken nur diese Auffassung von einigen Schreiberlingen in den diversen Foren und sonstigen sozialen Medien.


    Und jetzt bin ich mal raus aus dem Thema. Es ist alles gesagt.

    Mit den Fördergeldern kenne ich mich nicht aus, aber ich schätze mal der DSB kriegt den größten Anteil und da zieht dein Argument natürlich. Wie das bei DSU, BDMP oder BDS mit Fördergeldern aussieht weiß ich nicht.
    Aber wenn es so weitergeht, gibt es bald kein sportliches GK Schießen mehr und dann dürften alle außer dem DSB in arge Existenznöte geraten. Kommt es zum Halbautomatenverbot in welcher Form auch immer, sind davon unter Umständen viele Diziplinen in den Verbänden außerhalb des DSB betroffen.


    Wie gesagt, die Verbände werden nichts machen, das ihre Fördergelder in Gefahr bringen könnte.


    Alle Verbände, mit Ausnahme des DSB sind Mitglied im FWR und werden vom FWR vertreten. Aus dem Grund hört man auch nichts in Sachen Kritik gegen die Waffenrechtsverschärfungen von den Verbänden wie dem BDMP, dem BDS oder der DSU selber.
    Das bedeutet im Klartext, sollten die Verbände eine Demo auf die Beine stellen wollen, ginge das nur über den FWR. Dieser wird sich aber die Kontakte und die offenen Türen, die sie im Bundestag haben, nicht durch eine Demo gefährden wollen.


    Wie du siehst, kannst Du also hierbei nicht auf die Verbände zählen und somit bleibt es wieder bei den LWB selber etwas derart auf die Beine zu stellen.
    Ob nun im Alleingang organisiert durch einzelne LWB oder organisiert promotet durch eine der IGs.
    Fakt ist, es wir nicht ohne dem Zutun der einzelnen gehen.


    Ich will Dir mal ein anderes Beispiel aufzeigen, wo man deutlich sieht, wo das Problem an sich liegt.


    Vor einigen Jahren haben einige LWB, darunter auch ich, gesagt: "Jemand müsste mal ein Treffen veranstalten, für die LWB, wo man sich mal kennen lernen kann, etwas schießen kann, etc.!"
    @Hennes hat nicht gesagt: "Jemand müsste ma....!" sondern Hennes hat gemacht und hat damit eine Veranstaltung ins Leben gerufen, die am 04.04 diesen Jahren zum vierten oder fünften mal stattgefunden ist.
    Ich bin auch von dem "Jemand müsste mal....!" zu "Leute es gibt den Braunfelser Shootoff!" gegangen und ich hatte drei oder vier mal den Shootoff stattfinden lassen. Die letzten drei mal mit Zelten und Staussenrührei mit Speck zum Frühstück.


    Da ich aber aus dem Verein ausgetreten bin, gerade weil immer nur dieses: "Jemand müsste mal...!" zu hören war und am Ende des Tages meine Frau und ich die Veranstaltungen im Alleingang durchführen mussten, da sie sonst ins Wasser gefallen wären, ist der Braunfelser Shootoff Geschichte. @volker1 war bei jedem meiner Treffen dabei und kann selber berichten wie lustig und geil sie waren und vor allem welche Arbeit sie für meine Frau und mich bedeutet haben.


    Was ich sagen will, ist, wir hören und lesen zu viel: "Jemand müsste mal....!" und viel zu wenig "Ich möchte.....!" oder "Ich mache.....!"


    Deshalb, wenn wir immer nur darauf warten, dass andere etwas für uns machen, wird nie etwas draus werden. Und da passt der Spruch von Montessori ganz gut: "Hilf mir es selbst zu tun!"

    @glump: Nun ja, die Verbände halten sich parteipolitisch neutral, aber äußern sich doch zumindest öffentlich politisch gegen Waffenrechtsverschärfungen.
    Eine solche Demonstration wäre ja nicht für oder gegen bestimmte Parteien gerichtet, sondern gegen die Waffenrechtsverschärfungen bzw. für legalen Waffenbesitz

    Weist Du, das Problem ist, nicht nur bei den LWB in Foren oder auf FB, sondern auch in den Vereinen und Verbänden, dass in der Regel jeder Vorschlag mit: "Man müsste mal.....!" oder "Jemand müsse mal....!" beginnt.


    Diese beiden Versionen eines Vorschlagsanfangs impliziert grundsätzlich, dass es ein anderer gefälligst machen soll.
    Es gibt Aktionen, die kann man nicht selber machen oder selber in Angriff nehmen. Dann muss man sich ein paar Leute suchen, die gewillt sind die Zeit und die Energie zu investieren, den Vorschlag in die Tat umzusetzen.


    Aber genau diese Satzanfänge sind ein Grund dafür, dass die Vereine zunehmend an einem Mangel an Unterstützung bei Wettkämpfen und Veranstaltungen haben. Jeder will mitmachen, wenn es um den Spaß geht, aber mithelfen es auf die Beine zu stellen und sich einen halben Tag an den Tresen zu stellen und den Kellner zu miemen will keiner.
    Jeder will auf Meisterschaften fahren, aber kaum einer ist bereit den Veranstalter bei der Ausrichtung aktiv zu unterstützen. Stattdesse..."man müsste mal....."


    Und genauso ist es mit dem Thema Demonstrationen. "Man müsste mal eine große Demo machen....."....."Jemand müsste mal eine Demo organisieren!"


    Ändere den Satz doch mal in:
    "Ich werde mal schauen, was erforderlich ist, um eine Demo zu organisieren!"
    Dann wird ein Schuh draus und wenn es Engpässe gibt oder Probleme fragt man nach Unterstützung.


    Nur so wird ein Schuh draus.

    Schädlich ist es nunmal nicht, mehr solcher Vereine oder Zusammenschlüsse können ja kaum schaden. Speziell national gesehen ist sowas enorm wichtig, weil sich die unterschiedlichen Vereine auch gegenseitig Konkurrenz machen könnten.


    Eines muss ich halt sagen. Firearms United hat keine 17.000 Anhänger auf Facebook. Das ist ja gerade ein zu lächerlicher Wert...


    Nun ja Facebook ist nicht der Nabel der Welt und in der Firearms United sind viele der regionalen IG`s drin und aktiv, wie die GRA.
    Katja Triebel ist bei FU sehr aktiv und wirkt sehr viel mit.


    Zum Thema ob schädlich oder nicht, nun ich sehe das so, mit jeder zusätzlichen IG die sich gründet, egal in welchem Land, schwächt man die bestehenden IGs und da mit im Grunde auch der Sache.
    Das ist ja auch eines der Dilemma hier im Schland. Wir haben alleine für die LWB mindestens vier IGs. Pro Legal, FvLW und die GRA.
    Keine dieser IGs kann von sich behaupten eine große Mehrheit der LWB hinter sich stehen zu haben. Sie dümpeln, das FWR mal außen vor, zwischen 4000 und 6000 Mitgliedern herum.
    Das FWR hat mehr, weil sie a) länger im Geschäft sind, b) die Verbände (mit Ausnahme des DSB) hinter sich haben, auch die Herstellerverbände und c) sie sind sehr tief in der Politik drin, mehr als jede andere IG.


    Wichtiger wäre es, eine große und schlagkräftige IG zu haben, in der alle kleineren Vereint wären. Dann würden wir auch eine schlagkräftige Gruppe werden können....aber immer wieder neue kleine, die sich erst mal etablieren müssen, macht irgendwann mal keinen wirklichen Sinn mehr.


    Wenn Du auf FB mal schaust, dann findest Du Vertretungen von FU in fast allen EU Mitgliedsstaaten und das ist mehr, als andere haben.