Beiträge von Texas Jack

    Am Freitag war der Postman wieder da ::c.o.l)

    Diesmal war ein Kästchen mit einem Colt Peacemaker Buntline .22 im Paket. Von diesem Model sind im Jahr 1977 ca 3000 Stück als Commemoratives für das 2nd Amendment, also das Recht Waffen zu besitzen und zu tragen herausgebracht worden. Der Revolver ist bis auf den Griffrahmen und die Trommel vernickelt und in einem neuwertigen Zustand. Leider ist der Kasten wie so oft etwas zerkratzt. Auf der linken Seite des Laufs befindet sich die Inschrift "The Right To Keep And Bear Arms" und auf der rechten Seite befindet sich der Stempel "Peacemaker Buntline .22".

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    mit dem Kauf kannst du wirklich zufrieden sein. Der Lee Commemorative ist so interessant weil es einer der wenigen 3rd Model Navy aus der zweiten Generation der Colt C&B Revolver ist. Ausser den Lee Commemoratives gibt es wahrscheinlich nur weniger als 100 3rd Model Navy aus der zweiten Generation. Ich beobachte seit geraumer Zeit den Markt hier und auf der anderen Seite des großen Teichs und hab noch keinen davon ohne den Commemorative Rollstempel auf dem Lauf im Angebot gesehen. Einen jungfräulichen Lee im Kasten findest du hier in Good Old Germany auch nicht alle Tage. :thumbsup::thumbsup: erfreu dich einfach an dem schönen Stück.

    Werner, gibt es einen anderen Hersteller als Remington, der mit seinen C&B Modellen mehr Verwirrung und Unklarheiten geschaffen hat? Die Dinger sind so schon soetwas von schwer auseinanderzuhalten, und dann kommst du mit so einem Teil um die Ecke. :think:

    Hab mittlerweile schon etwas länger den Colt Brief zu dem gravierten und versilberten Colt New Frontier, den ich in Post #55 vorgestellt habe. Der Revolver ist am 06.02.1980 zusammen mit drei weiteren an die Firma John Jovino Company in New York geliefert worden. John Jovinos Laden gilt als der älteste Gun Shop in New York, respektive sogar der gesamten USA und bedient in der Hauptsache Law Enforcement Officers. Ich glaube kaum, dass ich da irgendwelche Informationen zu meinem Revolver bekommen kann. Der Colt Brief sagt nichts über eine Gravur und es wird Blue als Finish angegeben. Das Material der Griffe ist nicht gelistet. Was ich aber rausgefunden habe, der Revolver wurde von Frankonia importiert und von denen offenbar zum Beschuss gegeben. Ein Anruf bei Frankonia war frustrierend. Man erklärte mir, das nach Gesetzeslage die Unterlagen 10 Jahre aufbewahrt werden müssen, danach wird bei denen alles vernichtet. :wall: Also keine Chance, rauszubekommen, ob die Gravur in deren Auftrag gemacht wurde oder ob der Kunde einen Graveur beauftragt hat, geschweige den, überhaupt zu erfahren wer die Gravur und Versilberung sowie die Elfenbeingriffschalen gemacht hat.

    Gerade stelle ich fest, dass ich meine neuesten Miniaturen noch nicht vorgestellt habe.


    Bei dem konnte ich nicht widerstehen, vernickelt, 4,75" Lauf, Black Powder Frame und als Highlight feuerblaue Schrauben und Trommelachse. ::happy2::

    auch die ganzen Schrauben vom Griffrahmen sind feuerblau. Unter dem Lauf befindet sich der häufig zu findende A. Uberti-Italy Stempel, leider auf dem Lauf keine gestempelte Laufadresse.


    Hier sind jetzt alle meine Uberti Miniatur SAA's auf einem Bild zusammen mit meinen Holstern, die alle von Andy Rombach aus Freiburg gemacht worden sind. Das obere Rig ist eine Kopie des Meanea Rigs, das auf dem Buch "Packing Iron" von Richard Rattenburry abgebildet ist und das Meanea Holster an der rechten Seite ist genauso, wie das Modell, das aktuell bei Morphy Auctions am 10.09.2019 als Holster von ca. 1890 zur Auktion kommt. https://auctions.morphyauction…l.aspx?inventoryid=470958


    Weiter sind zu meiner kleinen Sammlung noch diese beiden Perkussionspistolen im Maßstab 1:2 von Ron de Walt aus USA dazu gekommen. Einmal eine Underhammer Boot Pistol und eine sogenannte Uncle Sam Pistol von Johnson & Bye. Die Pistölchen sind gerade einmal 9 bzw. 7,5cm lang. Bei diesen Beiden kann ich nicht sagen, ob es da historische Vorbilder gibt und es korrekte Miniaturen sind aber die haben mir einfach gefallen und passen in meine Sammlung. ::c.o.l)


    Da es ja mittlerweile zu fast jedem Sammelgebiet auch entsprechende Literatur gibt habe ich mich hier auch einmal umgesehen und das hervorragende Buch "The Art of Miniature Firearms" gefunden. Wie kann es anders sein, von diesem Buch gibt es natürlich auch eine Miniatur-Ausgabe ::c.o.l) Das Große hat das Format 24X31,5cm und das Kleine misst 12X15,5cm, ist also auch im Maßstab 1:2

    Letzten Freitag stand auch mal wieder ein Herr von DHL vor der Tür und hatte ein Päckchen für mich. Darin war mein erster Colt Bisley, Baujahr 1903 mit 7,5" Lauf im Kaliber .38-40. Der hat zwar nur noch hier und da Reste vom Originalfinish und auch nicht mehr die so ganz perfekte Oberfläche aber das Ganze hat sich halt im Preis widergespiegelt. ::c.o.l) Die Griffschalen sind die Originalen, offensichtlich hat der Revolver längere Zeit mit der rechten Griffschale im Sonnenlicht gelegen, sie ist ziemlich ausgeblichen. Die Reproduktion des Meanea Holsters stammt von unserem Düsseldorfer Holstermacher.

    Ich bin zwar kein wirklicher Fan vom Bisley aber zu einer Single Action Army Sammlung gehört mindestens ein Bisley. :thumbsup:





    Danke, Greenhorn,

    dann bin ich ja mit meiner Frankenstein-Colt-Einschätzung nicht allein.

    Um einen falschen Eindruck zu vermeiden: beim 1861er auf dem Bild handelt es sich um eine Miniatur von Uberti, hergestellt irgendwann zwischen den 1980ern und 2008.

    Long Johns Wolf

    ich hab es mir doch fast gedacht ::c.o.l)

    ich habe das mit ganz gewöhnlichen Kerzenresten gemacht und .45Colt, .44-40 und .45-70 Patronen damit gebaut. Hat immer prima geklappt.

    Die Hülsen habe ich hier noch nie gesehen, lediglich .45Colt Blanks mit vergrößertem Zündloch und 5in1 von Starline hat Reimer Johannsen im Angebot gehabt. Ich habe von beiden Sorten gekauft und mit BP geladen. Die Dinger machen richtig Spass. grin-.)


    WO anders gibt es einen Snake Belly Tom, der war zumindest in der Fast Draw Szene aktiv, hier und in Arizona

    Kerzenreste einschmelzen und in eine flache Schale giessen, ca. 10 bis 12 mm hoch. Abkühlen lassen und die mit Pulver geladenen und einem Pappplättchen gesicherten Hülsen in die Wachsplatte drücken, fertig.

    in USA sind heute fast alle hochwertigen antiken Waffen ab dem hohen fünfstelligen Bereich Investment Guns. Wie Werner schon erwähnte, bringen diese Waffen in relativ kurzer Zeit eine weit höhere Rendite wie jede andere Geldanlage. Das ist bei diesen Waffen ähnlich wie mit guten Gemälden.

    Ein großer Teil dieser Waffen landet nach der Auktion in einem Safe und wird erst wieder raus genommen, wenn sie wieder auf den Markt kommen. Es gibt bei den Amis zwar viele extrem reiche Sammler aber wenn man beobachtet, wie viele Waffen mittlerweile im sechs- und siebenstelligen Bereich verkauft werden, dann können die nicht alle bei Sammlern landen und die meisten Museen haben nicht das Geld für solche Stücke.

    über den Danish Sea Captains Walker haben wir bereits im April vorigen Jahres gesprochen. Der ist bei Rock Island Auctions für über 1,8 Mio Dollar weggegangen.

    https://www.rockislandauction.…-civilian-walker-revolver

    Der Revolver wurde von einem dänischen Kapitän in New York gekauft und ist bis nach WW II in Familienbesitz geblieben. Während der Kriegsjahre war der Kasten samt Inhalt für 12 Jahre auf dem Grundstück der Familie vergraben. Er ist in den 1940er oder 50er Jahren das erste Mal in den Handel gekommen und hat bei der letzten Auktion alle Preisrekorde für Colt Revolver gesprengt.