Beiträge von klausrgr

    Realist63 da fällt mir den Satz von Schoon Klood ::besoffen:: ein.

    „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."


    im SPIEGEL 52/1999 vom 27. Dezember 1999, S. 136 veröffentlicht.


    D.h. ordentlich Geschrei. - Nur den wenigsten Politikern sind solche Verhaltensweisen auf die Dauer nicht auf die Füsse gefallen.


    Prinz Andrew muss jetzt wegen Epstein seine Ämter erstmal ruhen lassen.

    Mal sehen wie lange das Teflon am Allerwertesten der EU Eliten noch gleitet.. Irgendwann ist die Beschichtung ab..

    Was bin ich froh dass es die Visegrad Staaten mit vernünftigen Politikern gibt.

    Mühlenbracher , nach den mir vorliegenden Informationen soll es im künftigen Waffengesetz so geregelt sein, das die Anwendung von SD für Jagdlangwaffen und von Vorsatzgeräten zur Nachtjagd allgemein geregelt werden soll. D.h. die Dinger sollen zukünftig auch auf der Waffe legal sein.

    Das betrifft jedoch nicht regelrechte elektronische Zieleinrichtungen - d.h. Zielsystem auf Wärmebild oder RL Basis die ein eingebautes Absehen haben.


    Damit soll die Ausnahmepraxis von Ländern und unteren Jagdbehörden abgeschafft und die Nutzung von Schalldämpfern allgemein geregelt werden.

    Ein Messerangriff auf kurze Distanz ist wenig entgegenzusetzen. Greenhorn stimme ich zu. Kein Messerangriff beginnt mit langem Messerschwingen vorher sondern das wird im letzten Moment gezogen.

    Wenn man ungeübt ist, damit nicht rechnet, d.h. das Überraschungsmoment noch verarbeiten muss und zudem das Angstadrenalin. So man das Messer überhaupt wahrnimmt.


    Einen Messerangriff auf einen Dritten kann man mit der Schusswaffe durchaus begegnen, auch so, dass die angegriffene Person dabei nicht zusätzlich gefährdet wird.

    D.h. der Polizist mit Waffe hätte etwas machen können. Allerdings, auf kurze Entfernung kann ein Tactial Pen gegen Messer erheblich Wirkung zeigen, vorausgesetzt widerum, man hat Übung und genau daran krankt es. Krav Maga.. und Elemente aus dem Aikido (nicht jeder Stil ist tauglich) sind auf die Abwehr von Messerangriff ausgerichtet, aber wer macht das schon?

    Ein fast 60 jähriger Internist hat andere Belastung, dem fehlt jede Zeit auch nur an sowas zu denken.

    Du warst eher als ich. Ich hab mich mehr für Täter und Motiv und das in einen separaten Thread. Das ist nach meiner Ansicht keiner der sonst mit Messer assoziierten üblichen Täter.

    Zunächst mein Beileid an die Angehörigen.

    Glock4Ever vor drei Jahren war ein Mitarbeiter von RUAG zu einem Vortrag wegen bleifreier Munition beim Wetterauer Jagdclub. Der hat uns die Dokumente, die Geschichte und das alles aufgedröselt - wie es zu dem Seeadler Problem und Blei in Munition, wo der höchste Bleigehalt ist etc. aufgeklärt.


    Auch er meinte, dass das Problem "Blei" für die Waffengegner einfach ein zusätzlicher Aufhänger ist, um den zivilen Besitz von Waffen und hier insbesondere die Jäger einzuschränken. - Wir sind in der Zange, einerseits als Sportschütze über Bedürfnisprinzip, zum anderen als Jäger über Munition und beide Gruppen über immer strengere Auflagen bei den Schießständen.


    Bleifreistände benötigen Rückprallschutz, etc.


    Die Stellungnahme von RUAG enthält wesentliche Element dessen, was uns damals vorgestellt wurde, allerdings hatten wir noch mehr an Daten und Vergleichsdaten da drin. Tatsächlich kommt das meiste Blei das wir heute aufnehmen aus dem Boden, eingebracht durch bleiverbindungen als Antiklopfmittel im Auto, - d.h. in Bier, Brot und Kartoffeln ist das meiste Blei.


    Wenn wir beim Schießen Blei aufnehmen, - dann ist es durch das Bleistyphnat das mit Tetrazen (ohne Blei) im Zünder gemixt ist. Je gelber desto mehr Tetrazen, Rot bis braun mehr blei.

    Das meiste Blei im Zünder hat S&B Schütt - das Zeug ist lungengängig. Ich vermeide es indoor - ausgenommen im Schiesskino - aber outdoor kein Problem.


    Die Toxizität von metallischem Blei - auch im Wasser - ist effektiv vernachlässigbar. Bleioxid ist reaktionsträge. volker1 nimmt Kupferschrot, so wie er mir gesagt hat ist das reinkupfer - damit ist das toxizitätsrisiko etwas geringer. Das ist aber von der Wirkung her eher an Blei.


    Die bleifreien Jagdgeschosse sind mittlerweile ein paar Generationen weiter, und da gibts auch gute drunter. Trotzdem, man muss gucken wie man die einsetzt, die brauchen wesentlich mehr Geschossgeschwindigkeit im Ziel um die Wirkung zu entfalten.


    Zu Kupfer, bzw Kupferlegierungen, wenn da noch andere Stoffe dazukommen, - PH Wert im Wasser sich ändert, ggf durch die Hinterlassenschaften unseres Wasserwildes und eben in Pflanzenteilen ist natürliche Essigsäure enthalten. Dann kann sich da schon mal Kupfer(II)acetat bekannt als Grünspan entstehen. Wenn das legierungen mit Zinn/ Zink etc. sind haben wir erst recht Gewässervergiftungen, und tatsächlich mehr Risiko für die Umwelt als metallisches Blei und nur um das geht es.


    Ich werde mal wieder meinen Abgeordneten nerven..

    sammler ich glaube der Threadstarter hat etwas anderes im Sinn, es geht nicht prinzipiell um das wofür, sondern wie beurteilt man eine Waffe.

    im Netz? Kannst du dich nur auf die Angaben des Verkäufers verlassen. Im Zweifel ist man verlassen.

    Angucken, in die Hand nehmen.

    Ich hab nur 2 gebrauchtwaffen erworben, jedoch immer vom Büchsenmacher.

    Dennoch gucke ich als erstes aufs legale, Seriennummer und Beschusszeichen, ist da ein Reparaturbeschuss oder nachträglicher Beschuss draufgekommen?

    Wenn ja, warum? Das kann eine laufkürzung sein, SD gewinde, aber auch Austauschlauf.. oder eben was am Verschluss.

    Klären. Wenn ich die Geschichte nicht kenne, finger weg.

    Allgemeinzustand, Brünierung mit Rostpickeln, irgendwann angeschlagen, kratzer, welche gebrauchsspuren, Lampe, lauf, Patronenlager, Zug Feld Profil mit scharfen Kanten?, Ablagerungen, rost im lauf?, auszieher etc.. , abzug, schäftung, zustand der sicherung, Verschluss, wie lässt sich das dingen öffnen schließen, leichtgängig. Ist da Zuviel öl drauf, will man was verheimlichen?

    Das ist egal welches kaliber, aber das sind so die wesentlichen Punkte auf die ich gucke.. je nach typ der Waffe kommen dann noch bauart , modell und Hersteller abhängige Punkte auf die ich achte, manche Waffen haben halt Macken, oder Besonderheiten die besonders gepflegt werden müssen.

    So würde ich auf ne Schusswaffe gebraucht achten. Letztendlich braucht es auch ne Feuerprobe.

    Das ist alles was man im Netz nicht so eben geht.

    Daher ich kaufe lieber über einen Profi, auch wenn es letztlich etwas teurer wird.

    Hm, also über den Zeitbedarf denke ich nicht nach, das dauert so lang wie es dauert. TV interessiert mich nicht. Und wenn ich erstmal gut im Keller bin.

    Laden tue ich in gruppen, .357 für Uhr, 38 für Revolver,.45 für die STP in einer Hornady Lock und Load, ich hab halt nicht viel platz und regelmäßig kaliberwechsel. Das einstellen geht recht fix.

    Die langwaffen Munition mach ich klassisch in einer einstationen presse, das dauert eben auch.

    Ich lass halt hülsen zusammenkommen, dass sich das lohnt.

    Bei Schietwetter bin ich eher im Keller anzutreffen.. wenn man im Revier eh nichts sehen kann..

    Die Erklärung von German ist 100% korrekt. Lass die Waffe wie sie ist, ansonsten brauchst du einen JS. für JS inhaber gilt zudem: Die Waffe nach jagdlicher Abänderung ist dann nicht mehr zur sportlichen Verwendung zugelassen, du kannst die Waffe dann auch auf keinem ausschließlichen Sportschießstand mehr schießen sondern bist auf solche Stände beschränkt die DJV zugelassen sind bzw auch eine DJV Zulassung haben.


    Mein Rat lass die Waffe wie sie ist. Spart jede Menge Stress.

    Frank1000 100% korrekt.. das mit offensiven Pulvern hat einer bei nem Tag der offenen Tür in der Wetterau gemacht, kurze strecke - langsames Pulver .. damit das Geschoss nicht zuviel energie bekommt aber einen riesen Mündungsblitz von fast einem Meter vor der Mündung. .. das war jedoch nur um ein paar Leuts ohne Ahnung für den Showeffekt. Abgesehen von Brandrisiko .. halt ich das eh für K***e


    Ich lade sportlich für Präzi / distanz und Jagdlich zudem für WIrkung. Alles andere ist unsinn.

    Es gibt sich Mufflons im Vogelsberg. Und das ist eigentlich auch nur ne Hügellandschaft. Das ist trotzdem aufgrund der Schadenshöhe kein besonderes schwerwiegender Fall, das einen Abschuss rechtfertigt. Das ist Lobbyismus.

    Abgesehen davon, wenn es Bielefeld nicht gibt, gibts die Muffelherde ergo auch nicht und damit kann es auch keine Schälschäden im Bielefelder Wald geben.

    Also auch schon deshalb kein Abschluss.

    Gunsmoke Joe , doch. Das solltest du dir, Simples Beispiel: wenn du versehentlich ne patrone nur mit Zünder, ohne pulver hast, dann recht der Druck des initialzündmittels aus um das Geschoss in den lauf zu treiben, bleibt dann stecken. Wenn dem so wäre wie du schreibst, müsste selbst der Gasdruck ausreichend sein um das Geschoss aus dem Lauf zu treiben. Ist es aber nicht.

    Gibt noch mehr Diskussion hier aus Österreich. Genaueres müsste man errechnen.. Reibungsverluste vs Gasdruck. Wenn der Spitzengasdruck erreicht und brennschluss ist und das Geschoss in Vorwärtsbewegung ist, dann hat man ja hinter dem Geschoss ein sich ausdehnener raum, Also sinkt da der Gasdruck.

    Irgendwann ist im Lauf das Optimum zwischen Druck und Reibwert überschritten.

    Gunsmoke Joe das kann schon sein - wenn ich volker1 richtig verstehe ist es dieselbe Laborierung die in kurzem und in langem Lauf verwendet wird.


    Das gibt es auch bei KK Patronen .22lfB die ja für lang und kurzwaffe konzipiert sind.


    Das Pulver ist optimiert für Kurzwaffe - der Spitzengasdruck aber so - dass es die Langwaffe nicht zerreisst. - Damit ist Brennschluss bereits nach 6,5 / 7 zoll lauf.

    die verbleibende Lauflänge "bremst" dann das Geschoss wieder ab. Damit sinkt die Energie etwas.

    Wenn Volker ein Trailboss oder sonstiges eher progressives Pulver nimmt, das brennschluss bei 20" hat, ist beim Revolver Mündungsblitz aber nicht viel Power.

    Andersrum, wenn er im Revolver ein sehr offensives Pulver verwendet - zerreisst es den UHR.

    Wenn man also ne Laborierung nimmt - Cowboyladung die für Büchs und Revolver gleichermassen benutzbar ist - ist es immer ein Kompromiss, der ist halt so, dass man etwas Bremsenergie im Lauf hat. Typisch für .22lfB - 1:16 Drall und Standard Velocity wäre 30-35 cm, HV ca 40cm bevor es zu reibungsverlusten kommt.

    Es gibt dazu mehrere Diskussionen im Netz - auch in Jägerforen.

    In dem Fall geb ich volker1 recht. - und die Reibung ist nun mal nicht wegzudefinieren.

    Hm, Sauer ist prinzipiell Mittelklasse, alternativ kann man auch nach einer Tikka schauen.

    Überprüfe für dich ob du mit Handhabung etc klar kommst. Ich hatte hier schon Jagdkameraden, die hatten Sauer und da waren Verschluss Probleme, die musste zurück ins Werk. Das ZF ist durchschnittlich. Wenn du kein absoluter Nachtjäger bist, und auf den letzten Rest an Transition und Randschärfe angewiesen bist dann reicht das.

    Lass dir mal alternativ ein Angebot mit Tikka, dieHier meine ich und dasselbe ZF bzw ein Meopta machen.

    Du hast mündungsgewinde drauf serienmäßig, ohne Mündungsgewinde

    würde ich heute niemals eine Waffe kaufen!

    Es steht zu erwarten, das im neuen WaffG Schalldämpfer erleichtert zu erwerben sind.

    Guck was Dir besser steht.

    Das Angebot ist nicht schlecht, aber überlege genau ob das Angebot für dich und was du bejagen willst auch wirklich passt.

    pgj jagd ist eine private Veranstaltung. Ich hab keine hoheitlichen Rechte. Warum soll ich in der Situation etwas ausüben was ich defacto nicht darf.

    Ich habe nicht das Recht eine Identitätsprüfung zu machen, eine Durchsuchung oder sonst was, lediglich ein gültiger Jagdschein muss vorgelegt werden.

    Das bezieht sich nur auf die Jagd als Gesellschaftsjagd.

    Mühlenbracher 100% Korrekt.

    Ich halte von "Kontrollen" gar nichts. - Blödsinn. Das sind Bürger, Volljährig, und hoffentlich auch "Erwachsen".

    mit Jagdschein, Führerschein etc. Was brauch ich die eigentlich zu "belehren" ? Wir sind NICHT im Kindergarten.

    Meine Erwartungshaltung ist EIGENVERANTWORTUNG. Wer nicht eigenverantwortlich handeln kann - gehört auf Kinderniveau zurückgesetzt und braucht einen Vormund.

    Wer das nicht braucht - von dem erwarte ich dass er seinen gesunden Menschenverstand verwendet. Und handelt - und für Fehlverhalten die Konsequenzen trägt.

    Als Jagdleiter gebe ich die Grundregeln für diese Jagd an - Freigegebenes Wild, Hinweis zum Signalfarben, Besonderheiten zum Revier, je nach Position Besonderheiten , Verständigung mit den Nachbarn usw. - und ein kurzen Hinweis auf eigenverantwortlichkeit, Anstellen und Abholen, Aufbrechen..

    und Schüsseltreiben.

    Das muss ausreichen.


    Das reicht.

    Also - aus meiner Sicht, ich hatte schon die Rolle des Jagdleiters - ggf auch nächste Woche Samstag wieder.

    Mein Beständer kennt die Pappenheimer, und wer sich während einer Jagd daneben benimmt - Alk vor und während der Jagd ist nicht.

    Vor und während der Jagd gibt's kein Alk - es steht was danach da. Das ist in jeweiliger Eigenverantwortung.


    Offensichtlich alkoholisierte Personen werden von der Jagd ausgeschlossen, - Als Alkies bzw durch früheres Fehlverhalten bekannte Fälle werden gar nicht erst eingeladen.


    HansDampf hat recht, jeder ist für seinen Schuss verantwortlich - und das ist der Unterschied - als abgestellter Jäger muss man selbst entscheiden und handeln - auch auf der Gesellschaftsjagd. Da ist keine Aufsicht hinter - "du du du" - wenn da einer den Flachmann auspackt, kann man das nicht sehen.


    Es ist jedoch wirklich selten geworden, als mein Onkel noch als Berufsjäger aktiv war - war das anders - da hatte noch etliche das Cognac Fläschchen am Mann.. Das ist aber > 40 Jahre her..


    Bei den Gesellschaftsjagden hatte ich es noch nicht erlebt das da einer aus der Reihe getanzt ist und sich böse daneben benommen hat. Von Kameraden hab ich jedoch schon den einen oder anderen Fall berichtet bekommen. Das wird aber auch "geregelt" .

    klar, kommt immer drauf an, was man unter „nennenswert“ versteht.

    Norbert Blüm meinte mal die Rente ist sicher. Genauer seine Rente.

    Wenn man den Allerwertesten verhauen bekommt ist es auch peinlich und daher nicht nennenswert.

    Wenn Seehofer gewichtige Argumente nicht nennenswert hält..

    die Verbände kriegen die Entwürfe meist kurz vor knapp oder während Urlaub und Feiertag oder Ferien.. und kurze Abgabefristen.

    daher auch da muss interveniert werden