Beiträge von volker1

    Ich finde es gar nicht so schlecht, wenn so ein Vereinsheim und sonstige Aktivitäten auch für sagen wir mal dazu genutzt werden dass auch ein guter Kontakt zur nicht schießenden Bevölkerung entsteht! Auch sonstiges Vereinsleben ist gut, solange es nicht zur Pflicht wird. Und Eigenarbeit gehört nun mal auch dazu, wenn man die Mitgliedsbeiträge in erträglichen Rahmen halten will. Wichtig ist nur eins, dass Schießen darf dabei nicht zu kurz kommen.
    Für mich gehört auch Luft und KK zum Schießsport, genauso wie Schwarzpulver und alle GK-Disziplinen, auch wenn ich mich persönlich lieber bei Schwarzpulver und GK aufhalte. Wichtig ist mir nur, dass Allen alles offen steht und nicht das eine als gut und das andere als böhhhhse hingestellt wird.

    Hmm na ja heute kam bei mir ein DHL Paket mit Identservice, so was von Gewissenhaft habe ich noch nicht erlebt :thumbup: war aber wohl noch ein alter Postbeamter der eben seine letzten Jahre noch abreißt und kein unterbezahlter Lohnsklave.


    Dafür habe ich gestern ein Paket von Frank & Monia per Hermes auch mit Identservice vor meiner Tür gefunden :wall:

    ich sage ja auch nicht, dass das Schweizer schlecht wäre. z.B. das CH4 nutze ich selbst sehr gerne, aber auch Wano PP als Allroundladung für Pistole, Gewehr .... Mich hat es nur mal interessiert, weil alle immer sagen "o.k. das Schweizer ist zwar teuer aber dafür brauch ich weniger". Das ist eben nicht so, wenn man es auf den Inhalt einer Packung bezieht, also nach Gewicht rechnet.
    Generell so riesig sind die Unterschiede halt auch nicht mit der Präzision. Wichtig ist halt immer die optimale Ladung für jede Waffe zu finden. Da spielt eben die Pulversorte, die Körnung, die Ladungsmenge, die Zündhütchen, die Form des Pistons etc., die Kugelgröße soweit zutreffend , die Pflasterdicke soweit zutreffen, das Schmiermittel ... alles eine Rolle. Die Wano P-Sorten haben halt zudem die Eigenschaft mehr aber weichere Ablagerungen zu bilden. Wenn man z.B. Pflasterkugeln schießt, ist damit eine zusätzliche Zwischenreinigung fast nicht erforderlich. Schweizer gibt weniger Rückstände aber deutlich härtere. Besser oder Schlechter ist da halt sehr subjektiv.
    Fest steht jedenfalls dass die Wano P-Sorten deutlich besser als das alte Pulver sind.
    Schweizer war schon immer nicht schlecht. Fast alle Wettkampfschützen schießen entweder deutsches Wano P-Sorten oder halt Schweizer.
    Wano POW-EX oder F-Serie, ELEPHANT, VECTAN, EXPLOSIA, KAMNIK, sind bei unseren Schützen so gut wie gar nicht vertreten. Dem reden nach sollen die schlechtere Ergebnisse liefern.

    Viele reden ja davon, dass die schweizer Schwarzpulver mehr Leistung bringen bzw. man weniger braucht und es trotz des höheren Preises günstiger wäre.


    Habe mal folgendes getan.
    CH4 verus Wano P sind ja ähnliche Korngrößen


    Für ähnliche Ergebnisse braucht man vom Schweizer Volumenmäßig 5 bis 10% weniger. Es gibt weniger aber wesentlich härtere Ablagerungen.
    Wenn man mit einer Präzisionswaage mal das Gewicht nach misst sieht es jedoch anders aus!
    Gleiche Volumen wiegt das Wano weniger bzw. das Schweizer mehr. Das Schweizer ist also nicht stärker, sondern lediglich dichter. Gewichtsmäßig kommt man für ähnliche Ergebnisse auf fast exakt die gleichen Ladungsmengen. Also nix mit Pulverersparnis mit dem Schweizer.
    Interessant ist noch sich die Pulver unter dem Mikroskop anzusehen. Das Schweizer hat eine glatte kompakte glänzende graphitartige Oberfläche. Das Wano wirkt porös und matt.


    Interessant ist auch das verhalten auf elektrische Funken.
    Im Gegensatz zu Nitropulver, welches sehr schnell elektrisch zündet lässt sich Jagdschwarzpulver nur sehr schwer mit einem elektrischen Funken zünden (soviel zur Gefährlichkeit bei elektrostatischer Aufladung)
    Wenn man jedoch Spannung und Leistung erhöht schafft man es irgendwann. Hier zündet das Wano allerdings deutlich früher als das Schweizer.

    Perkussionsrevolver kommen jedoch trotzdem auf Gelb


    Frei sind nur Waffen deren Modell vor 1871 entwickelt worden ist und:


    einschüssige Perkussionswaffen sind.
    Steinschlosswaffen, Luntenwaffen, Radschlosswaffen sind, auch wenn mehrschüssig,
    oder Zündnadelwaffen sind (wer wirklich so eine Rarität eines mehrschüssigen Zündnadlers besitzt darf sich freuen)


    Perkussionsrevolver also nix frei.

    Konnte einfach nicht widerstehen und musste einfach bei einer Gelegenheit zugreifen. Ein sehr gut erhaltener .44er einläufiger Perkussionsderringer.
    Lauf ca. 6,5cm. Nein ein Bild gibt es noch nicht, hab ihn erst mal aus einander genommen und die Metallteile in Öl eingelegt, um ihn danach aufzupolieren.
    Will ihn natürlich auch mal auf die Scheibe ausprobieren, auch wenn er sportlich wohl eher nicht zu gebrauchen ist, oder gibt's da n Disziplin zu?


    Was meint Ihr sollte man da als Ladung rein stopfen? Die normale Ladung für die Perkussionspistole nach Faustformel dürfte bei der Länge ja nur ein großes Feuerwerk geben.

    Mir will auch einfach nicht in den Sinn, wo denn bitte schön die höhere "Gefährdungslage" herkommen soll, ob ein Sportschütze, Sammler, Jäger etc. nun 3 Waffen oder 20 Waffen hat. Im Prinzip genügt eine um damit Unsinn anzurichten. Aber dafür reicht rein prinzipiell auch die Fahrt zur nächsten Tankstelle.

    Es gibt zum Glück auch andere DSB-Vereine, war vor kurzem bei einem als Gastschütze. Der Verein selbst ist nur DSB einer der Vorstandmitglieder pflegt jedoch auch eine etwas kleinere BDS Gruppe. Geschossen wird natürlich auch Luft und KK, jedoch auch VL und fast alle anderen GK Kurz- und Langwaffen. Haben einen Stand der bis 4500 Joule zugelassen ist...

    Bei Steinschloss ist eine wirklich gute Waffe halt nochmal deutlich teurer, vor allem wegen des Schlosses. Ein sehr gutes Steinschloss, zündet bei richtiger Handhabung eben mit nur einer sehr kurzen Verzögerung fast ähnlich einer Perkussionswaffe. Mit einem billigen langsamen Schloss wird es deutlich schwieriger präzise zu schießen.


    Zum Einsteigergewehr. Klar n Hawken wäre schon mal auf jeden Fall zu nennen. Kaliber 45 hauptsächlich für die 50m Disziplin. Für 100m wird norm Kaliber 54 bevorzugt. Lauf mit mittleren Dall optimal für Maxiball ist ebenso verbreitet. Pflasterläufe für Rundkugeln mit langem Drall sind etwas komplizierter bis man die Kombi aus optimaler Ladung Kugeldurchmesser und Pflasterdicke + Schmiermittel hat. Dafür sind, wenn man will die Kugeln einfacher zu gießen.
    Auf jeden Fall darauf achten, dass der Lauf aushakbar ist das erleichtert die Reinigung ungemein, auch wenn die Schwanzschraube theoretisch die Belastbarkeit in Hinsicht des Gasdrucks ein wenig gegenüber von Läufen ohne Schwanzschraube senkt. In der Praxis des sportlichen Schießens jedoch ohne Relevanz.
    Das wichtigste ist jedoch, dass der Schaft gut in der Hand und auf der Schulter liegt. Es gibt richtige Scheibengewehre die es einem deutlich erleichtern, die größe sollte jedoch auch noch für einen persönlich passen.
    Selbst hab ich mich mit meiner 54er Jägerbüchse am Anfang etwas schwer getan, da der ehemalige Jagdschaft eben nicht so schön an der Schulter liegt beim sportlichen schießen. Bis man das im Griff hat dauert.

    Sehr richtig, ich wollte auch wirklich niemanden dazu animieren das "jagen" mit Schleuder zu versuchen. In Deutschland ist es einfach verboten, und selbst in Ländern, wo es so ein Verbot nicht gibt, sollte man den Tieren genug Respekt entgegenbringen nur wirklich geeignete Mittel zu verwenden, welche keine unnötigen Leiden verursachen. So gibt es z.B. ja sogar Länder in welchen es erlaubt ist mit Schrot auf Schalenwild zu schießen. Tun würde ich das dort dennoch nicht.
    Aber die 12 Joule verdeutlichen, dass so eine Schleuder eben mit Umsicht benutzt werden muss, da sie eben auf jeden Fall gefährlicher als ein Luftgewehr ist.

    Respekt auf die Entfernung echt ein super Ergebnis. Da trifft so ein mancher mit n modernen Kurzwaffe deutlich schlechter!
    Du bist ein echter Künstler! :thumbup:


    Im übrigen 8mm Stahlkugel müsste doch um die 2 Gramm wiegen, wenn ich richtig gelesen habe 109m/s auf dem Chrony, das sind um die 12 Joule! Würde mich nicht wundern, wenn man damit theoretisch Kleintiere jagen könnte.


    Doof nur, wenn wie damals bei uns immer wieder verschiedene Dochte mit unterschiedlicher Dicke der Einzelstränge über den Nachschub kamen. Manchmal brauchte man z.B. bei 7,62 zwei Einzelstränge manchmal 3 oder Vier... Da passierte es mal schnell, dass der Docht im Lauf (Rohr) stecken blieb. Da haben dann schon mal 2 Personen mit Gewalt versucht das Ding wieder raus zu bekommen. Gleiches bei 5,56.

    Finde es halt interessant, viele Methoden führen zum Ziel. Was am besten ist kann man so auch gar nicht sagen. Beim Vorderlader gehen logischer Weise nur die drei letzten so richtig. Die ältesten Methoden sind wohl Pflaster und Werg, wobei letzteren viele gar nicht mehr kennen obwohl gut und günstig.
    Die BW-Methode kennen wohl viele noch vom Wehrdienst. Wobei man sich mit dem Docht schnell verschätzen kann. Und ist der erst mal zu stramm und sitzt im Lauf fest, dann hilft nur noch Gewalt. Zieht man dann bei der Kette nicht 100% gerade nach vorne kann man auch schon mal die Mündung auf Dauer schädigen.

    klar zum Zwischenwischen während dem Schießen hab ich auch Pflaster, allerdings selbst geschnitten aus einem Flanellbetttuch aus 100% Baumwolle. Die normalen Reinigungspflaster aus Filzstoff sitzen mir da viel zu stramm zu.


    Den Werg, ganz normal, wie bei modernen Büchsen auch. Einfach den Werg um einen Spiralwerghalter gewickelt und dann am Stock durch den Lauf. Man kann dann halt auch selbst dosieren wie stramm das sein soll, indem man eben mehr oder weniger auf wickelt. Hab jetzt mal einen weißen Seidenwerg (Sucolin) genommen, vielleicht geht es beim Vorderlader auch mit einem Flachs oder Hanftwerg , aber die sind norm. für glatte Flintenläufe.