Beiträge von volker1

    Selbst wenn es entsprechend massive Schäden gegeben hätte, dann wäre immer noch vorher die Frage gewesen ob andere Maßnahmen um die Schäden zu reduzieren bereits ausgeschöpft waren!

    Gerade Rotwild hat ein besonderes Ruhebedürfnis um hoffentlich vorhandene Äßsungsflächen aufzusuchen. Bei zu viel Störung vermehrt es die Schäden in den Einständen und schält junge Bäume.

    Ich hab ja auch geschrieben Wirkung ist nochmal ein anderes Thema!

    Aber mit dem Argument, Lauf ruinieren, muss inzwischen keiner mehr kommen.


    Bezüglich Wirkung hab ich mich auf der Jagd bei der Büchse weitgehend gut mit Blei frei arrangiert, da kann ich einiger maßen gut mit leben (auch wenn ich denke, dass das Bleiproblem aus Feuerwaffengeschossen so klein ist dass es eigentlich keinerlei Verbot rechtfertigt!)

    Bei Fangschussmunition für Kurzwaffen gibt es bisher leider nur sehr wenige jagdlich brauchbare Geschosse auf dem Markt. Da ist der Verfügbarkeit eher das Problem.

    Bei der KK Büchse gibt es ebenfalls nur sehr wenige Blei freie Munition, die bei mir i.d.R. keinen brauchbaren Streukreis ergab.

    Bei der Flinte ist es mit Blei frei bezüglich Wirkung am problematischsten. Beim Flintenlaufgeschoss geht es noch da ist die wirkungsvolle Reichweite mit Blei frei zwar deutlich reduziert, aber da schießt man i.d.R. eh nicht so weit mit.

    Allerdings bei Schrot ergeben praktisch alle Blei freien Ersatzstoffe eine deutlich schlechtere Wirkung auf die notwendigen Schussentfernungen. Stahlschrot ist meiner Meinung nach nahezu unbrauchbar!

    ey Leute Ihr seid aber ganz schlimme 🧐😉


    Ich bin auch kein Freund von Blei frei, aber da wo ich es verwenden muss, da mache ich das auch!

    Ansonsten, es gibt heutzutage genug blei freie Büchsengeschosse, die einem nicht mehr den Lauf ruinieren. Bei den Solid‘s haben inzwischen die meisten Hersteller gerafft, dass glatte Vollgeschosse gar keine gute Idee sind, und um den Einpressdruck zu senken leichte Untermaßigkeit ganz genau so wenig (denn da erodieren die Läufe durch Gasschlupf und Gasfraß). Und bei einfachen mehr oder minder maßhaltig gepressten Druckentlastungsflächen/Rillen muss es ja auch nicht bleiben. Vernünftige maßhaltige Führbänder belaten den Lauf weniger als Tombakmantelgeschosse mit Bleikern.

    Wer lieber Mantelgeschosse mit weicherer Füllung bevorzugt findet auf dem Markt auch mehrere Mantelgeschosse mit Kern aus Lebensmittel echtem Zinn. Die belasten den Lauf auch nicht stärker als klassische Jagdgeschosse mit Bleikern. Also nein Bleifreie Geschosse müssen einem nicht mehr den Lauf ruinieren.


    Wirkung und wirkliche Notwendigkeit von Blei frei ist nochmal ein ganz anderes Thema.

    Ich hatte mal eine bleifrei Kontrolle bei der Entenjagd. Da hat der doof geschaut "äh da steht ja gar nix drauf auf den Schrotpatronen".

    Ich, ach sind ja auch selbst geladen ...

    Ich hab Ihm angeboten mal eine der Schrotpatronen zu delaborieren und Ihm einfach mal ein paar Schrotkörner aus Vollkupfer in die Hand zu drücken, das wollte er aber auch nicht

    Der Abzug und innere Werte von USP Expert und USP Elite sind aber gleich. Nur die Lauflänge und aufgrund des unterschiedlichen Verschlussgewichts der längeren Elite die Federstärke unterscheiden sich. Sonst ist alles gleich. Das Griffstück mit den Innereien sowieso. Hast Du n Expert und montierst ein Oberteil (Wechselsystem einer Elite, dann ist es eine ohne irgendwelchen Unterschiede)

    Nur wenn man eine in .45ACP mit 9mm Luger Wechselsystem hat ist der Griff und der Abzug unterschiedlich zur direkten in 9mm Luger.

    Ich kann sowohl zur Expert als auch zur Elite nichts negatives sagen für eine Polymerpistole top.

    So lange halten die bei mir aber nicht 😉 ich gehe ja schliesslich auch schiessen ...


    Ausserdem sehen die bei mir auch so sehr lange so aus, durch den etwas höheren Zinnanteil lassen die sich nicht nur leichter sauber giessen, sondern oxidieren auch kaum.

    Pb90Sb5Sn5

    wie gesagt sehr interessant, ABER reales Abstimmungsverhalten ist wichtiger!


    Hier:

    http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-%2f%2fEP%2f%2fNONSGML%2bPV%2b20170314%2bRES-RCV%2bDOC%2bPDF%2bV0%2f%2fDE&language=DE

    kann man sich mit etwas Fleiß,

    auch raussuchen wie die Abgeordneten anderer EU Staaten bezüglich der Feuerwaffenrichtlinie bei der Revision sowie der Feuerwaffenrichtlinie selbst (S.11 + 12 Revision und S. 13 + 14 Richtlinie ) abgestimmt haben. Also z.B. auch im Fall von Österreich.


    ProLegal hat das nur für Deutschland gut aufbereitet. Denn bei der EU direkt sind nur die Namen der Abgeordneten häufig nur mit Nachnamen aufgeführt. Vornamen nur wenn es mehrere Abgeordnete mit dem gleichen Nachnamen gibt. Da ist auch nichts nach Parteien geordnet wie wir es in den Mitgliedsstaaten auf dem Wahlzettel hätten sondern nach den damaligen Fraktionen im Europaparlament.

    https://www.jagdverband.de/sit…teine_Europawahl_2019.pdf


    Die Antworten der Parteien zu den Fragen des Jagdverbandes sind zwar durchaus interessant' ABER insbesondere bei dem Punkt Waffen und Munition 2 sieht man in einigen Fällen eine offensichtliche Diskrepanz zu den Statements der Parteien und dem realen Abstimmungsverhalten bei der Feuerwaffenrichtlinie 2017 im Europaparlament

    https://prolegal.de/2017/03/16…ll-feuerwaffenrichtlinie/

    Na ja auch andere Verbände fordern Bearbeitungsgebühren, aber auch nicht alle.

    Beim BDS Hessen kostet ein Befürwortungsantrag 15€ Bearbeitungsgebühr. Für den Aufwand den der Verband hat noch angemessen.

    Die DSU verlangt gar keine Bearbeitungsgebühr für Befürwortungsanträge wenn alles korrekt und vollständig eingereicht wird. Nur für Nachbearbeitung fehlerhafter Anträge wird eine Gebühr erhoben. Das ist vorbildlich!

    Beim BDMP bin ich momentan nicht informiert.

    Der HSV verlangt jedenfalls unverschämte 70€. Zusammen mit der Gebühr für die Eintragung auf dem Amt kann das schon mal den Wert von der ein oder anderen Gebrauchtwaffe übersteigen.

    Der Verband stellt auf Antrag des Vereins ganz normale Bedürfnisbescheinigungen für den Verein aus und der Verein lässt sich dann entsprechende Voreinträge in der Grünen machen und letztendlich die Waffen dort eintragen.

    Der Verein bekommt natürlich auch nur für solche Waffen und Kaliber das Bedürfnis bescheinigt welche nach der Sportordnung des Verbandes geschossen werden. Problematisch wenn noch n Gruppe mit einem zusätzlichen Verband involviert ist, welche noch nicht als Verein gegründet wurde. Denn die Gruppe kann dann keine Bescheinigung / VereinsWBK erhalten.

    hmmm ich hätte eigentlich ein knapperes Ergebnis erwartet 😳

    Da hat die Antiwaffenpropaganda leider bei Euch auch schon zu gut gewirkt ...

    Jetzt hängt die Schweiz bei der EU an der Kette ... Weitere Verschärfungsansinnen werden mit Sicherheit kommen. Von EU Seite ohne dort mitentscheiden zu können.

    Für die Zukunft müsste jetzt unbedingt kontinuierlich für den Waffenbesitz gekämpft werden und das dann auch von Schweizer Seite nicht nur in der Schweiz, sondern auch auf EU Ebene.