Beiträge von volker1

    Wenn kein Mensch privat Waffen braucht,

    dann braucht auch kein Mensch privat einen Feuerlöscher,

    und dann braucht auch kein Mensch privat ein Erste Hilfe Kasten ...

    Einfach alles den Profis überlassen ...

    Die Alt-Dekowaffen die so deaktiviert wurden mit 6 Kaliber großen Löchern im Lauf, Verschluß unbrauchbar gefräst etc. etc. sind zwar weiterhin legal zu besitzen.

    Aber ein Weiterverkauf ohne aktuelle Abnahme der Unbrauchbarkeitsmachung mit Stempel ist inzwischen leider verboten. Somit hat der Gesetzgeber dessen Wert quasi ruiniert, da eine aktuelle Abnahme nicht selten mehr kostet als die Dekowaffe wert ist.

    Hab mich mal mit meinem Büchsenmacher über die Ostermayerprodukte mit Mikrokeramik gesprochen.

    Er meinte, sind sehr sehr gute Produkte für einen speziellen Anwendungsbereich aber i.d.R. bei Waffen die halbwegs regelmäßig gereinigt und gepflegt werden nicht notwendig.

    Was ich aber sehr interessant fand war seine Aussage, dass man z.B. bei vielen Revolvern nur durch das Ostermayer Waffenschmieröl auf die Abzugsmechanik das Abzugsgewicht um ca. 200g gesenkt bekommt ohne sonst irgendwo Hand anlegen zu müssen. Vorsichtig sollte man sein, wenn der Abzug schon bis an die Grenze durchgetuned ist, dann könnte es schnell passieren, dass man bei n Meisterschaft disqualifiziert wird. Sonst aber sehr nützlich.


    Ostermayer selbst empfiehlt das Keramiköl auch nur für die Mechanik und entsprechende Reibstellen bzw. je nach Waffe hier auch das Fett. Im Lauf soll man das Öl nicht anwenden, sondern zur Reinigung ein einfaches Waffenöl wie Ballistol oder Brunox nehmen das zusätzlich auch Kupfer lösen kann.

    Die Keramikpartikel würden zwar den Lauf nicht beschädigen, aber für ständig ändernden Widerstand und damit für eine wandernde Treffpunktlage sorgen, da man beim trocken Entölen die Keramikpartikel nicht aus dem Lauf bekommt und dann nicht nur ein zwei, drei „Ölschüsse“ sondern sehr viele davon notwendig wären um wieder eine stabile Treffpunktlage zu erhalten.

    Problematisch vor allem das einatmen von bleihaltigen Dämpfen.

    ...

    Stimmt und wenn wie damals beim verbleiten Autobenzin weitere Zusätze wie Dibromethan und Dichlorethan, die dafür sorgen sollten,dass sich im Motor keine Ablagerungen von Bleioxid bilden, dann dafür verantwortlich sind, dass sich bioverfügbare Bleisalze wie Bleichlorid und Bleibromid bilden. Die werden dann wiederum von Pflanzen, Tieren und Menschen aufgenommen.

    Ich hab noch einen mobilen Drucker zu dem Chrony und eine Beleuchtungseinheit für den Indoorstandgebrauch für zwei 115V Glühbirnen (wenn man die in Reihe schaltet geht das wieder mit 230V).

    Auf dem Stand muss dann alles Flackerlicht wie Neonröhren oder LED ohne Instant Light ausgeschaltet werden dann geht das gut. Es würde es aber auch einfach ein kräftiger Halogen-Glühbirnen-Deckenfluter tun. Oder eben eine helle hochwertige LED Stand-Beleuchtung mit echtem Instant Light die durchgängig leuchtet und nicht flackert.


    So einen Chrony bzw. einen ähnlichen sollte eigentlich jeder ernsthafte Wiederlader haben. Zumindest jeder Schützenverein oder Jagdverein!

    Das mit den Hauptsache über 200 Joule ist aber so eine Sache, viele Fabriklaborierungen bleiben verschossen aus einer PPK häufig unter 200 Joule. Die Energieangabe aus dem längeren und gasdichteren Messlauf sind da nicht viel wert.

    Das ist die .400 Corbon auch, die muss man bei uns wiederladen, da kein CIP Kaliber und daher bei uns n D keine Fabrikmunition.


    Bei der .44SPL bekommt man als Fabrikmuni bei uns aber auch fast nur gefettete Bleigeschosse als Cowboy Aktion Muni. Ordentliche Fabrikmuni mit Mantelgeschossen oder gar Blei freien i.d.R. Fehlanzeige, die muss man i.d.R. auch selbst laden. Das mache ich z.B. mit dem 220grs Sierra FPJ und Bleifrei mit dem SAX 444 KJG HSR mit ca. 205grs

    Die .41 Magnum reicht für alles heimische Wild und schießt sich vom Rückschlag her deutlich angenehmer als die .44 Magnum. Und das Wichtigste in einer entsprechenden Stresssituation ist damit auch zu treffen und nötigenfalls auch in schneller Folge mehr als nur einen Schuss gezielt abgeben zu können.

    Ich führe ja auch die .44 Magnum (Das hat aber mit der leichteren Geschoss und Munitionsversorgung bei uns zu tun, sonst wäre die jagdliche n .41 Magnum geworden.) schieße die aber auch sportlich mit regelmäßigem Training!!!

    Ohne regelmäßiges Kurzwaffentraining würde ich die .44er einem Jäger nicht empfehlen.

    In beiden Kalibern kann man wenn man die Power bei der jeweiligen Situation nicht braucht deutlich schwächere Spezialpatronen verschießen. Neben der .44 SPL gibt es auch die .41 SPL.

    Als optimalen Kompromiss zwischen Energie, Tiefenwirkung und Kontrollierbarkeit der Waffe bei der Schussabgabe würde ich eigentlich n .41 Magnum ansehen. Nur ist da die Geschoss- und Munitionsauswahl recht eingeschränkt.

    Bei n leichteren Polymerpistole 10mm Auto, .400 Corbon oder .460 Rowland

    Ich hab die Kurze gegen annehmendes Schwarzwild schon 3 mal gebraucht, ohne währe es mir wahrscheinlich schlecht ergangen. Daher habe ich sie bei der Jagd inzwischen meistens griffbereit am Mann.

    Bei n Nachsuche ist n kräftige Kurze auch gegenüber n Langwaffe sehr sinnvoll sobald es richtig ins Dickicht geht.

    Bei der jagdlichen Kurzwaffe gibt es aber einen großen Unterschied, ob die nur zum Fangschuss auf immobiles Wild dienen soll (da ist dann auch ein Gehirnschuss fast aufgesetzt kein Problem auch mit n PPK in 7,65 Browning) oder aber auch zum Fangschuss auf noch teilweise mobiles Wild und neben weniger wehrhaftem auch bei Wehrhaftem z.B. bei n Nachsuche in der Dickung etc. oder ob es am Ende auch zur Abwehr von annehmenden Schwarzwild dienen soll. Dort wäre n anständiges leistungsfähiges Kaliber schon anzuraten.


    Es gibt wenig brauchbare Blei freie jagdliche Kurzwaffengeschosse, aber es gibt sie.

    .44 Magnum Jagdladungen

    .400 Cor-Bon

    Neu zivil kaufen kann man das bei uns z.Z. nicht, im Gegensatz zum BW Waffenöl S-761 (Zivil Addinol W18) wird das O-158 Litium-Fließfett bei uns zivil nicht neu verkauft. Die Amerikaner verwenden das O-158 aber auch, da könnte man mal schauen.

    Grundsätzlich kann man aber auch 30Jahre altes O-158 nehmen. Sofern original verschlossen und unter brauchbaren Bedingungen im Depot gelagert ist das auch nach 30 Jahren wie neu!!! Da verändert sich so gut wie nix, verharzen tut das auch nicht.

    Auf das Kälteschmiervermögen bei O-158 wurde bei der militärischen Norm viel Wert gelegt, weil das nicht nur in Handwaffen zur Schmierung von Gleitstellen verwendet wird, sondern auch an Bordmaschinenwaffen von Flugzeugen, dort darf es dann auch in 10 000m Höhe bei tiefsten Minustemperaturen nicht einfrieren und die Schmierwirkung verlieren.

    Ich hab so eine Kontrolle aber schon erlebt (bei der Entenjagd).

    Nur bei mir ham se einfach nur doof geschaut, weil ich meine Munition bei GK nicht nur Büchse und Kurzaffe sondern auch Flinte auch Schrot selbst lade.

    Hab den Kontrolletti wenn er ein Jagdschein hat und auch einen §27er Schein hat angeboten dass er einfach n paar Patronen mitnehmen und delaborieren kann, das hat er dann aber doch nicht gemacht.

    Grundsätzlich hab ich mich bei der Büchse mit Bleifrei arrangiert und schieße dort nur noch Bleifrei meistens Möller MJG. Genauigkeit, Reichweite und Wirkung ist gut. Und da ich nicht ständig für Bleimunition und Bleifrei neu einschießen will bzw. das ZF neu einstellen will weil sich die Treffpunktlagen hier stark unterscheiden schieße ich da inzwischen auch dort Bleifrei wo ich es nicht unbedingt müsste.

    Bei der Kurzwaffe hab ich Blei freie Laborierungen die fast den gleichen Haltepunkt bis 25m liefern. Die Wirkung der Bleifreien ist hier aber i.d.R. etwas schlechter. Die Geschossauswahl an geeigneten Geschossen für Bleifreie Fangschussmunition ist auch recht klein eingeschränkt. Hier verwende ich Bleifrei und Bleihaltig je nach dem wo ich gerade bin und ob ich es dort muss. Wo ich Blei verwenden darf, tue ich das.

    Bei der Flinte ist der Unterschied in Hinsicht auf die Wirkung am Größten.

    Stahlschrot ist einfach nur ganz großer Misst. Wo ich muss, verwende ich teures selbst geladenes Vollkupferschrot, das geht halbwegs. Da wo ich darf verwende ich unbedingt Bleischrot.