Beiträge von volker1

    Captain Cat

    Grundsätzlich wäre das ja sehr zu begrüssen Punkto Vernunft und Einsicht bei allen Parteien, wenn das nur so einfach wäre ...

    Solange das nicht funktioniert bleibt leider nur die verbliebenen bzw. die verbliebene Partei zu wählen, welche uns nicht mit Füssen tritt, auch wenn einem das nicht wirklich gefällt!!!

    Nichts des zu trotz dürfen wir nicht vergessen, dass die aktuelle Waffengesetz-Verschlimmerung von CDU/CSU - SPD ausgeht und nicht etwa von Grün. Das war nach dem Abstimmungsverhalten der CDU/CSU Abgeordneten 2017 im Europaparlament bei der Feuerwaffenrichtlinie ja leider schon eine Sache mit Ansage was jetzt in Deutschland passiert. Wir brauchen also nicht mal die Grünen in Regierungsverantwortung damit unsere Lage sich so verschlimmert!

    im Übrigen einen Mündungsblitz kann es nicht nur geben, wenn das Pulver so langsam ist, dass der Brennschluss ausserhalb des Laufs liegt, sondern auch bei schnellen Pulvern mit Brennschluss im Lauf, wenn das Pulver niedrig nitriert ist. Dann bleiben trotz Brennschluss im Lauf unverbrannte Pulverbestandteile, weil der gebundene Sauerstoff im Pulver nicht reicht um alle brennbaren Bestandteile zu verbrennen. Dann hat das Pulver zwar im Lauf aufgehört zu brennen , die restlichen noch heissen Bestandteile können sich nach Austritt aus dem Lauf aber wieder entzünden wenn sich die austretenden Gase mit dem Luftsauerstoff vermischen.

    Dieser Sachverhalt tritt bei sehr vielen Nicht-Magnum-Kurzwaffenlaborierungen auf wenn diese nicht aus einem Kurzen Pistolen- oder Revolverlauf verschossen werden sondern auch aus längeren Langwaffenläufen z.T auch schon bei mittleren MP Läufen.


    Ebenso bei einigen älteren Gewehrkalibern welche ursprünglich für Schwarzpulver mit mantellosen Bleigeschossen gedacht waren (welche auch nur für geringere Gasdrücke ausgelegt sind) wenn man moderne NC Laborierungen mit Bleifreien Geschossen z.B. für die Jagd einsetzt, die häufig deutlich mehr Reibung im Lauf überwinden müssen.

    z.B ist es beim Kaliber 45-70 mit Bleifreien Jagdgeschossen häufig nur schwer möglich die 2000Joule auf 100m einzuhalten die in Deutschland nach Bundesjagdgesetz zur Jagd auf Schalenwild gefordert sind, wohingegen das mit Bleigeschossen so gar kein Problem darstellt. Mit aufwendigen reibarmen CNC gedrehten bleifreien Kupfergeschossen mit schmalen Führbändern geht es dann allerdings wieder.

    Leider sind das nicht alle Idioten, die einfach nur zu dumm sind, sondern einige werden das ganz bewusst einsetzen um weiter gegen Waffenbesitzer und Sportschützen / Jäger weiter zu drangsalieren einzuschränken, auch wenn sie selbst fachlich vielleicht sogar wissen, dass wir bei Munition kein Bleiproblem haben. So wird solch eines ganz bewusst vorgeschoben um andere Ziele durch die Hintertür zu erreichen!!!

    Das ist ohne sich vorher um Strukturen der effektiven Verteilung zu kümmern in nur so wenigen Tagen von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Was glaubt der Pendent denn wie viele da in NUR 9 Tagen von erfahren? Selbst wenn das alle Verbände sofort mit Einreichen verteilt hätten wären 9 Tage extrem knapp! Da wäre die Arbeit in mehr Briefe an unsere Abgeordneten und Aufsuchen von Bürgersprechstunden etc. besser investiert gewesen. Aber wenn so eine Petition schon da ist, muss sie natürlich dennoch so massiv wie möglich unterstützt werden.

    https://epetitionen.bundestag.…2/Petition_100913.nc.html


    Unterzeichnet und teilt was das Zeug hergibt! Unsere letzte Chance das Ruder noch rumzureissen oder zumindest ein bisschen zu verstellen. Mich kotzt das auch tierisch an und es ist wie ein Kampf gegen Windmühlen. Aber mein Hobby lass ich mir von denen nicht "kampflos" nehmen ohne zumindest im Rahmen meiner Möglichkeiten was getan zu haben. Ich rate Euch das selbe! Ich hab meinen Verein angerufen, Mails geschrieben und ein Youtube Video gemacht und geteilt. Auch wenns vielleicht nicht jedem taugt, aber ich tu wenigstens was. Wenn wir ALLE was tun, passiert auch was! Aber mit Bequemlichkeit oder Aufgabe ist niemanden geholfen.

    Habe natürlich auch diese Petition gezeichnet,

    ABER ohne effektives Verteilungssystem zu glauben, dass in so äußerst kurzer Zeit überhaupt eine Chance besteht, dass bei solch einer Petition auch nur eine etwas mehr als nicht peinliche Anzahl an Mitzeichnern mitmachen können ist Dumm! Einfach nur eine Petition zu starten damit ist absolut NICHTS gewonnen. Man muss auch vorher an die Verteilung denken. So werden die Meisten von dieser noch nie etwas gehört haben.

    Das kommt darauf an, wird in den trockenem ungewässerten Sandkugelfang hauptsächlich mit Mantelgeschossen gefeuert, dann ist die Bleibelastung fast nicht vorhanden ganz im Gegensatz zu einem Stahlkugelfang. Denn im Sand bleiben die Geschosse in einem Stück weich aufgefangen. Bei einem Stahlkugelfang zerplatzen sie dagegen. Der staubende Sand ist in so einem Fall klein geschossener Sand und kein Blei, o.k. ist auch Feinstaub. Beim Stahlkugelfang ist es dagegen Bleistaub mit Sicherheit ungesunderer Feinstaub als Sand.

    Aber nichts des zu trotz spielt beides für den Schützen eine nur sehr untergeordnete Rolle, denn der Kugelfang ist weit vom Schützen entfernt und Bleipartikel in metallischer oder oxidierter Form werden kaum vom Körper resorbiert. Auch wenn zu viel Feinstaub wenn eingeatmet in der Lunge natürlich generell nicht gesund ist.

    Bioverfügbare Bleiverbindungen / Salze dagegen nimmt der Körper sehr viel besser auf. Blei aus den Zündhütchen spielt da eine deutlich größere Rolle zumal der Schütze hier nicht nur besser resorbierbare Verbindungen abbekommt sondern auch direkt in dem Dunst der Verbrennungsgase steht.

    Bei ausreichender Lüftung auf dem Stand ist das für den normalen Schützen aber dennoch zu vernachlässigen! Da sind andere Quellen aus der Umwelt und vorallem der Nahrung deutlich problematischer.

    Anders sieht das möglicher weise bei Aufsichtspersonal etc. aus das regelmäßig ganze Tage bei Schiessbetrieb auf dem Schiessstand verbringt.

    Das erscheint als physikalisches Wunder, das schwer zu erklären ist.

    Die Kollegen hier haben einmal mit großem Aufwand den Einfluß der Lauflänge bei verschiedenen Kalibern gemessen, und da schaut es so aus:


    Klick

    Wieso soll das ein physikalisches Wunder sein?

    Das ist ganz simple Physik. Nehmen wir mal an. Dass das Geschoss im Lauf 150 Bar Laufreibungsäquivalenten Druck braucht um die Laufreibung zu überwinden.

    Nehmen wir weiter an, dass das bei der Laborierung der Maxgasdruck ca. 1000 Bar beträgt der Brennschluss bei ca. 5,5 Zoll erreicht ist und der noch vorhandene Gasdruck ab ca. 7 Zoll Lauflänge unter 150 Bar fällt. Verschossen aus einem 20 Zoll Lauf wird das Geschosse also im Lauf bis die 7 Zoll erreicht sind beschleunigt ab 7 Zoll bis 20 Zoll ist die Laufreibung höher als der noch vorhandene Gasdruck, das Geschoss bremst also im Lauf wieder ab und wird langsamer bevor es aus dem Lauf austritt.

    Ergo bringt diese Laborierung aus einem 20 Zoll Lauf eines Unterhebelgewehrs eine Kleinere Energie E0 als aus einem 6,5 Zoll Revolver.

    Bei einer anderen Laborierung kann das dann wieder ganz anders aussehen, wie meine 44 Mag Laborierung die aus dem 20 Zoll deutlich mehr Energie bringt als aus dem 6,5 Zoll.

    Wenn ein anderes Geschoss mit dem selben Pulver etc. laboriert einen anderen Laufreibungsäquivalenten Druck hat, hat das natürlich auch deutliche Auswirkungen. Wenn z.B. ein gefettetes Bleigeschoss nur 80 Bar Laufreibungsäquivalenten Druck im Lauf hat statt der 150 Bar des Mantelgeschosses kann das wieder ganz anders aussehen.

    Ich habe meine Bleiwerte im Blut vor zwei Jahren mal checken lassen vom Hausarzt. Da ich nicht nur sportlich und jagdlich schiesse, sondern auch Geschosse selbst giesse ... (natürlich mit den üblichen Vorsichtsmassnahmen)

    Ergebnis ja o.k. es ist was messbar, aber nur geringfügig über der Nachweisgrenze von der Methode welche das medizinische Labor verwendet und absolut im Normalbereich der Bevölkerung. Also absolut Nix, wo man sich Sorgen machen müsste. Zu den Zeiten des verbleiten Autobenzins waren die Werte allgemein üblich deutlich höher bei entsprechenden Tests.

    Und das was bei mir gefunden wurde wird wahrscheinlich auch noch zu einem guten Teil nicht vom Schiessen stammen, sondern aus der Nahrungskette z.B. aus Gemüse Getreide etc.

    Das Geschossblei ist weitest gehenst unproblematisch, da metallisches Blei und einfaches Bleioxid sehr unlöslich ist und kaum aufgenommen wird. Selbst wenn man Bleisplitter mit der Nahrung verschlucken sollte ist der aufgenommene Anteil äusserst gering, das meiste verlässt den Körper wieder auf der Toilette. Auch wenn man als Experiment mal Tomaten auf 2/3 Pflanzerde und 1/3 Kugelfangblei anbaut sind die Früchte / Tomaten wenn man sie untersuchen lässt absolut essbar.

    Problematisch sind bioverfügbare Bleiverbindungen / Bleisalze wie Bleibromid und Bleichlorid wie sie durch weitere chemiesche Zusätze beim Verbrennen von verbleiten Autobenzin entstanden sind und bis heute in der Nähe von damals stark befahrenen Strassen ein deutlich messbares Problem darstellen.

    Die einzige Bleibelastung die bei Sportschützen relevant ist kommt nicht aus den Geschossen sondern aus Bleihaltigen Zündhütchen durch einatmen entsprechender Verbindungen. Hier kommt es auf brauchbare Lüftung der Schiessstände an, die auch wegen Stickoxid, welches beim Verbrennen von NC Pulver entsteht und ein paar Stunden unter Einfluss von Feuchtigkeit und Sonnenlicht braucht bis es sich zum Düngemitteleintrag abbaut, nicht unwichtig ist.

    .30-06 hat gegenüber .308 für die Jagd auch noch ein klein Wenig mehr Energie und bei Verwendung der gleichen Geschosse eine etwas gestrecktere Flugbahn, nicht schlecht wenn man auch etwas Schussentfernung im Revier hat. Und das ohne damit in den erhöhten Verschleissbereich einer Magnumpatrone zu kommen. Beim Wiederladen kann man bei dem Hülsenvolumen auch problemlos auf hoch gezüchtete heiss brennende Hochleistungspulver verzichten und mit verschleissarmen einbasigen Pulvern gut arbeiten und holt trotzdem genug Energie raus.

    Ja.

    Da musst dabei bedenken, die Messinghülse dehnt sich beim Schuss durch den Gasdruck im Patronenlager aus, passt sich dem Lager also eng an. Beim Auswurf der Hülse muss die Reibung welche die Hülse nun im Lager hat überwunden werden. Bei Halbautomaten wo der Auswurfmechanismus auf das Kaliber und die Energie abgestimmt ist, stellt das keinerlei Problem dar. Bei Repetierern muss dieser Auszugswiederstand per Hand überwunden werden. Je mehr Auszugswiederstand je anstrengender und langsamer geht das Repetieren.

    Bei Hülsen die über lange strecken nahezu zylindrisch sind wie .308 muss dieser Auszugswiederstand über fast die ganze Hülsenlänge anhaltend überwunden werden. Bei Hülsen die leicht konisch sich nach vorne hin verjüngen wie .30-06 oder 8x57JS sind es nur einige mm wo ein nennenswerter Auszugswiederstand überwunden werden muss, danach geht es ohne relevanten Wiederstand. Lädt man die Munition auch wieder und verwendet die Hülsen mehrfach, kann es bei .308 und Repetierern auch schneller mal passieren, dass der Auszieher im Verschluss bei nicht mehr 100%igen Ausziehrillen in den Hülsen von der Hülse abrutscht und man dann gar nicht mehr repetieren kann weil die abgeschossene Hülse stecken geblieben ist. Das ist der Grund warum ich bei Repetierern eher .30-06 oder 8x57JS als .308 nehmen würde. Denn bei der Jagd kann schnelles sicheres Repetieren durchaus sehr wichtig sein um im Fall der Fälle einen schnellen zweiten Schuss abgeben zu können. Bei Halbautomaten dagegen würde ich ohne viel nachzudenken .308 nehmen.

    o.k. kann man eigentlich kein Fehler machen, das Angebot ist o.k.

    Ich würde bei so einem Universalglas 3-12x56 noch zusätzlich auf der Waffe selbst ein Fluchtvisier (Kimme und Korn mit Leuchtelementen) haben wollen um auf ganz kurzen Entfernungen einfach das Glas ganz abnehmen zu können.

    Das Kaliber .308 hat zwar den Vorteil, dass es zum Training einiger maßen günstige Munition gibt, persönlich würde ich bei Repetierern aber leicht konische Hülsen wie 8x57JS oder .30-06 bevorzugen. Die lassen sich auch bei Gasdruckstarken Ladungen leichter schneller repetieren als Hülsen die über weite Strecken eher zylindrisch sind.


    p.s. Bitte nicht den gleichen Beitrag dreimal in 3 verschiedenen Bereichen starten, und vorallem nicht da wo er nicht hingehört wie bei Waffenlobby. Hier bei Langwaffen oder beim Jagdbereich wäre schon in Ordnung aber halt nur einmal.

    Das war einmal, weil es im Gesetz nicht explizit verboten war.

    Ein höchst richterliches Urteil hat jedoch inzwischen in Deutschland klar gestellt, dass Waffen im Tresor unabhängig von der Sicherheitsstufe nicht geladen aufbewahrt werden dürfen!

    Hat man die passende Sicherheitsstufe dürfen Waffen und Munition zwar gemeinsam (im selben Fach) aufbewahrt werden. Es darf in der Waffe selbst aber keine Munition geladen sein.

    Ein geladenes Magazin neben der Waffe ist aber kein Problem (bei der richtigen Sicherheitsstufe).

    Es sollte einem auch aus Feuerschutzgründen klar sein. Munition selbst brennt nur mehr oder weniger effektvoll ab wenn es brennt, maximal mit Wurfstücken ab die nur einige Meter mit relativ wenig Energie weit fliegen und z.B. von fester Kleidung schon abgehalten werden. Eine geladene Waffe mit Patrone in der Kammer wird jedoch bei entsprechende Hitze ganz genauso mit gleicher Energie das Projektil abfeuern als wenn der Abzug gedrückt worden wäre.

    Was willst du mit deinen 90 Tagessätzen?


    Als Waffenbesitzer reichen 60.


    Und in dem Fall benötigt es gar keinen Richterspruch zum Widerruf einer WBK, das könnte der SB alleine entscheiden.

    Richtig sind 60 und dann ist Jagdschein und WBK weg, oder zweimal auch entsprechend weniger ...

    Im Falle des Jagdscheines ja da braucht es bei dem Fall nicht unbedingt einen Richter, ABER auch nur wenn der Betreffende das dann auch akzeptiert. Wenn der damit nicht einverstanden ist, geht es in jedem Fall vor das Gericht.

    Das mit dem Beschuss ist natürlich richtig. Unbeschossene Waffen dürfen i.d.R. nicht geschossen werden auch nicht zum Test. Ausnahme wirklich alte SP Originale von vor der Beschusspflicht.

    Wobei zusätzliche Einschränkungen von dem ein oder anderen Verband in der Sportordnung nichts mit dem Gesetz an sich zu tun haben sondern halt nur verbandsspeziefisch z.B. bei entsprechenden Meisterschaften gelten.