Beiträge von volker1

    Meine gegossenen Vorderladerkugeln sehen auch nach Jahren noch weitgehend glänzend aus. Ist aber neben der Lagerung auch eine Frage der Legierung.

    Vorderlader sollten ja mit relativ weichen Geschossen geschossen werden. Brinellhärte ca. 5 bis 8,5.

    5 hätte man mit reinem Weichblei. Das oxidiert natürlich auch am schnellsten. Mit einem bis 2 % Zinn im Blei bleiben die Kugeln sehr viel länger glänzend unoxidiert und natürlich auch etwas härter. Man muss die Kugelgröße oder die Pflasterdicke bei Pflasterkugeln dann natürlich etwas an die Legierung anpassen damit es sich nicht nur gut und präzise schießt, sondern auch leicht laden lässt. Etwas härter mit 2% Zinn bleiben die Kugeln auch runder nach dem Ladevorgang und nicht vorne vom Ladehammer bei Pflasterkugeln platt geklopft. Das kann durchaus positiv auf die Präzision wirken.

    Ja das stimmt, dunkel werden die Murmeln nach Jahren von selbst, aber "weiß" das dauert dann schon mal an die 100-150 Jahre...:thumbup:

    Habe selbst noch VL-Kugeln aus den 80ger Jahren (gekaufte /keine selbst gegossene) liegen, da hat sich aber an der Farbe noch nichts getan, Sind die von H&N und waren beim Kauf schon recht dunkel... Also hat sich da nach 40 Jahren eigentlich nichts getan.

    Gruß: Hohenwolf

    H&N Kugeln sind ja auch außen graphitierte Pressbleikugeln. Die Graphitschicht schützt die Oberfläche vor weiterer Oxidation.

    Für nicht glänzende Rundkugeln einen Kugelroller, ja sowas gibt es, zusammen mit etwas Graphit verwenden. Als Nebeneffekt werden die Kugeln noch etwas perfekt runder und eben matt dunkel.

    Ist aber eigentlich überflüssig einfach schön glänzende Bleirundkugeln mit dem Abschnittfähnchen nach vorne schauen laden und fertig.

    Und dann auch noch Zink! Davon abgesehen, dass Zink toxikologisch auch nicht unbedenklich ist und es dabei eine deutlichst höhere Löslichkeit hat als Blei.

    Diesen Dreck hasse ich auch wie die Pest, sorgt es doch nur dafür, dass man das Kugelfangblei wenn da zuviel von drinnen ist nicht mal mehr einschmelzen recyceln kann um neue Murmeln zu giessen!!! Zink aus Zinkgeschossen versaut einem jede Legierung zum Giessen!!! Denn im Gegensatz zu dem Zink das im Tombak von Geschossmänteln enthalten ist lässt sich das nicht vorher abtrennen und löst sich in der Schmelze. Selber Effekt wenn man zwischen alten Reifenauswuchtgewichten aus Blei-Antimon-Zinn mal nur ein ganz paar wenige neue aus Zink übersehen hat.

    Aber ein generelles „Bleiverbot“ für Munition auf EU-Ebene ist mir völlig unbekannt.


    Ich persönlich möchte kein Blei in die Umwelt ausbringen. Bei den Staatsforsten herrscht schon heute ein Bleiverbot.


    Aber wer soll, kann das kontrollieren? Ich erzähle ja nichts neues, dass Jäger in Staatsforsten bleihaltige und bleifreie Munition mit sich führen. Was nicht verboten ist.

    Handeln gegen EU Bleiverbot in Munition


    Völlig Unbekannt? Das ist das Problem, die unmöglichen Forderungen sind nicht so neu, nur haben sie viele einfach nicht wahrgenommen.

    Und nein es geht nicht „nur“ um die Jagd sondern um ALLE Munition ...


    Handeln gegen EU Bleiverbot in Munition


    Das Problem Stellungnahmen bewirken wenig, wenn nicht gleich genügend wirksamer Protest kommt, heisst das in der EU Verbot weiter vorantreiben bis es dann plötzlich verabschiedet ist und alle aus allen Wolken fallen, weil nie was von gehört...

    Ja nur gerade beim Schiesssport sind Abstandsregeln deutlich leichter umzusetzen als bei den meisten anderen Veranstaltungen. Zudem sind wir da nicht in schlecht belüfteten Räumen, entweder draussen unter freiem Himmel oder zumindest halb offen oder Indoor Strömungsbelüftet ohne Luftrückführung ...

    Küsschen werden norm. auch keine verteilt, und feucht fröhlich gesoffen wird auch nicht.

    freue mich für Euch,

    leider konnte bei uns die LM Wurfscheibe, Parcours etc. nicht stattfinden in sofern habe ich dieses Jahr leider keine Möglichkeit da an der DM teilzunehmen, letztes Jahr konnte ich die Disziplin nicht schießen da ich terminlich nicht konnte, dieses Jahr wollte ich, ging aber wegen Corona nicht, daher keinerlei Möglichkeit die Zugangsvoraussetzung zu erfüllen.


    Leider finden viele DMs nicht statt,

    Standardprogramm Kurz- Langwaffe findet nicht statt, Perkussion auch abgesagt,

    irgendwie schwer nachvollziehbar das bei gleichen rechtlichen Coronaeinschränkungen einige DMs stattfinden andere nicht

    https://www.bdsnet.de/aktuelles/nachrichten.html

    Dann gibt es in unserer Region ganz besondere Katzen . Hier wildern auch kastrierte und sterilisierte Katzen. 🤣

    Erstens vermehren sie sich dann nicht unkontrolliert und lassen nicht die Population von verwilderten verwahrlosten Hauskatzen anwachsen. Zweitens Kastrierte Kater z.B. haben wie bereits erwähnt ein deutlich kleineres Streifgebiet was i.d.R. dazu führt das ein kastrierter und gepflegter Kater der als Freigänger unterwegs ist sich i.d.R. gar nicht erst soweit vom Haus entfernt, dass ein Jäger ihn im Revier überhaupt schießen dürfte. Sonst direkt in der Nähe Garten wildert eine gepflegte sterilisierte Katze oder ein kastrierter Kater natürlich auch, aber eben nicht mitten im Wald. Zudem wenn er zuhause genug Futter bekommt, jagd er zwar dennoch aber deutlich weniger, als wenn er sich selbst durchschlagen müsste.

    Sonst für mich ist Jagd eine bzw. DIE naturnahe und schonende Nutzung von natürlichen Ressourcen der Natur. Ich will gutes gesundes Fleisch essen von Tieren die wirklich Artgerecht aufgewachsen sind. Wenn man es selbst erlegt und zerlegt sowie zubereitet hat weis man es sehr viel mehr zu schätzen und geht auch sparsamer und verantwortungsbewusster damit um. Mehr Bio und Tierwohl als Wildbret zu essen geht nicht!

    Dann ist es natürlich ein Hobby in freier Natur bei Wind und Wetter wo man sich auch durchaus mal entspannen und entschleunigen kann.

    Um die Waffen ging es weniger, die hatte ich schon vorher als Sportschütze.

    Man lernt natürlich auch viel von Tieren Natur Wald etc. kann jedenfalls keineswegs schaden.

    Trophäen gehören bei mir zwar dazu, aber alleiniges Ziel waren sie Niemals.

    Ich jage auf Fleisch, Artenschutz, Tierschutz und natürlich auf einen angepassten Wildbestand und notwendiger weise zur Schadensverhütung.

    Die Waffen sind im Revier meistens dabei, aber es gehören natürlich auch sehr viel andere Tätigkeiten dazu als zu schiessen.

    Eine gepflegte Hauskatze entfernt sich i.d.R. nicht soweit vom Zuhause, dass ein Jäger überhaupt schiessen dürfte. Die Mindestabstände von Wohnbebauung sind zwar in den Bundesländern etwas unterschiedlich aber i.d.R. so das eine gepflegte Hauskatze soweit gar nicht weg geht. Eine Ausnahme stellen unkastrierte Kater da, die haben grössere Streifgebiete als weibliche Katzen und kastrierte Kater, aber da ist die einfachste Lösung für Freigänger kastrieren lassen!!!

    Abgesehen davon, dass Jeder Katzenhalter der Freigänger hält viel Tierleid verursacht, wenn er seine Freigänger nicht kastrieren / sterilisieren lässt!!! Sollte für Freigängerkatzen und Kater eine Pflicht sein!!!

    Abgesehen den grossen Schaden für den Artenschutz sowohl bei Vögeln, Bodenbrüter, Kröten Frösche etc etc etc richten verwilderte Hauskatzen an, die können richtig zur Plage werden, und davon abgesehen sind sie meist zudem noch krank und leiden nicht selten auch selber. Eine gepflegte Hauskatze kann zwar auch mal was fangen aber deutlich seltener und nicht weit vom Zuhause weg. Verwilderte Hauskatzen bedrohen zudem unsere heimischen echten Wildkatzen als Art durch Vermischung mit ihren Genen. Unsere echten Wildkatzen sind so selten, dass sie eine bedrohte Art geworden sind, die sind streng geschützt! Bei verwilderten Hauskatzen nützt auch fangen nix, weil kaum ein Tierheim nimmt die überhaupt an, weil i.d.R. wenn ohne Kontakt zu Menschen aufgewachsen eh dauerhaft unvermittelbar! Und wenn sie angenommen werden dauert es nicht lange bis sie eingeschläfert werden müssen. Da hilft sinnvoller weise nur erlegen. ABER verwilderten Hauskatzen sieht man das i.d.R. an vom Erscheinungsbild her! Wenn sich doch mal eine gepflegte Hauskatze mit entsprechendem Abstand ins Revier verirren sollte (was zumindest bei den Abständen in Hessen sehr unwahrscheinlich ist) bleibt der Finger normalerweise gerade. Kein Jäger den ich kenne, will ein geliebtes gepflegtes Haustier von irgendjemanden abschiessen!

    sobald man Wild bei uns aus der Decke geschlagen zerwirkt gefrostet in Deutschland vermarkten will sind die Auflagen für sehr viele Jäger nicht zu erfüllen. der Teufel steckt wie immer im Detail und so einfach wie es sich erst mal kurz ließt ist das dann wenn man es wirklich tun will dann doch nicht.

    Und das hat primär nichts mit Hygiene zu tun, denn glaub mir, wenn ich Wild bei mir in der heimischen Küche für den Eigenbedarf fertig mache geht es da sehr häufig sehr viel hygienischer bei zu als bei sehr vielen Schlachthöfen Metzgern etc. auch wenn die für die zerwirkte Vermarktung vorgeschriebenen Einrichtungen nicht vorhanden sind, das macht die Sache halt nur etwas aufwendiger sprich es verursacht mehr Arbeit.


    Anders herum was nützen die ganzen Einrichtungen wenn im gewerblichen Bereich da bei der Arbeit Hygiene geschlampt wird???


    Wild regional in der Decke abzugeben wäre kein großes Problem nach den Vorschriften, ABER das geht vielleicht gut an Gaststätten etc. wenn die wieder liefen wie vor Corona, der normale Endverbraucher nimmt i.d.R. kein ganzes Stück und schon gar nicht in der Decke (der wäre mit aus der Decke schlagen und zerwirken auch wenn er die Menge will leider auch zu häufig überfordert). Und selbst wenn das schränkt die Sache auch zeitlich sehr ein bis wann ein Stück abgenommen sein muss. Frisch in der Decke im Wildkühlschrank bei 4 bis 8 Grad C sollte das Stück ein paar Tage abhängen (Fleischreifung etc.), aber zu lange darf es da auch nicht hängen, je nach dem welche Wildart muss es nach 5 bis 10 Tagen auf jeden Fall weiter verarbeitet werden, sprich dann muss es verkauft sein wenn ein ganzes Stück in der Decke abgegeben werden muss. Das macht die Sache schon deutlich schwieriger!