Beiträge von volker1

    Wildkaninchen sind eh kleiner als Mastkaninchen, schmecken aber besser wie ich finde, auch besser als Hasen. Klar am Hase ist natürlich auch deutlich mehr dran. Werden aber bei uns fast nicht mehr bejagt, da durch die moderne Landwirtschaft zu selten geworden. Allenfals mal ein einzelner Küchenhase mit kleiner Kugel. Wenn man füllen will ist ein Küchen-Kaninchen oder ein Küchen-Hase mit kleiner Kugel erlegt dem Schrot vorzuziehen. Da bei Schrot i.d.R. gerade in der Haut noch Schrotkörner stecken. Bei den anderen Gerichten wo die Tiere abgezogen werden ist das weniger von Belang wenn Laborierung und Schussentfernung stimmen.

    gefülltes Wildkaninchen mit Trauben und Reis

    Zutaten:

    1 Wildkaninchen

    100g Reis

    Steinsalz

    1 Bund Petersilie, gehackt

    1 EL abgeriebene Zitronenschale (bitte nur von Biozitronen z.B. Demeter!!!)

    3 EL Zitronensaft

    1 EL Körnersenf

    150g Weintrauben (kernlos)

    75g echte Sauerrahmbutter

    1 Ei

    1EL Paprikapulver (edelsüß)

    etwas langer Pfeffer gemörsert

    Kochgarn (Backofenfest)


    Erbsen (frisch oder gefroren)


    Für die Sauce:

    40g Dinkelmehl (650er)

    180ml trockener Weißwein

    240ml Gemüsebrühe

    (Boilongemüse (Sellerie, Karotten, Zwiebeln) in nativen Kokosfett ordentlich anbraten etwas Wasser dazugeben weiter kochen und mit Passierstab klein machen sowie mit Kräutersalz (Steinsalz, Petersilie, Majoran, Dill, Berg-Bohnenkraut, Oregano, Brennessel, Koriander, Liebstöckel, Thymian, Knoblauch, Salbei, Zwiebel, Sellerie, Ysop) abschmecken.

    350g Weintrauben (kernlos)

    etwas langer Pfeffer gemörsert

    150ml frische Sahne

    etwas Sauerrahmbutter


    Das ausgenommene und nicht abgezogene Wildkaninchen mit heiß Wasser überbrühen, Fell abkratzen / rasieren und vor dem Zubereiten ca. 45min in kaltes Wasser legen.

    Den Reis (z.B. Basmati Reis) mit etwas Steinsalz im Topf mit Wasser soweit kochen, dass er noch leicht fest ist und anschließend im Sieb abtropfen lassen. Zusammen mit Petersilie, Zitronenschale und den Trauben in eine Schüssel geben.

    Das Ei mit 50g echter Sauerrahmbutter, Zitronensaft, Senfkörnern und etwas langem Pfeffer verquirlen und dazugeben, gut vermengen.


    Backofen auf 180 Grad vorheizen.

    Vom Wildkaninchen den Kopf abtrennen. Das gewaschene Wildkaninchen mit der zubereiteten Füllung füllen, stopfen und mit Backofen geeignetem Kochgarn verschließen. Mit den restlichen 25g Butter bestreichen und mit dem Paprikapulver einreiben.

    In einer offenen Schale in den Ofen schieben und ca. 1,5h garen. Wenn es zu dunkel wird zwischen durch mit Butter und Weißwein bestreichen.


    Erbsen in einem Topf mit Wasser und etwas Steinsalz erhitzen nicht kochen lassen, die sollen schön knackig und grün bleiben.


    Sauce:

    Das Mehl mit Sauerrahmbutter in einem Topf verrühren, leicht anbräunen, mit Wein und Brühe aufgießen und unter ständigem Rühren aufkochen. Die Trauben und den langen Pfeffer ca. 15min köcheln lassen. Kurz vor dem Servieren die Sahne einrühren.


    Das Wildkaninchen öffnen und anrichten.


    Das Ganze lässt sich auch mit Hase zubereiten. Dafür braucht man dann entsprechend mehr Füllung. Und der Hase sollte vorher im Kühlschrank über Nacht in Sauermilch eingelegt werden. Diese wird dann weggegossen und der Hase vor dem Zubereiten entsprechend mit klarem kalten Wasser gewässert. Die Garzeit muss dann etwas angepasst werden.

    Auch eine nette Variante:


    Rehrücken im Haselnussmantel mit Buttermöhrchen und Kartoffeln:

    Zutaten:

    Rehrücken

    Steinsalz

    Paradieskörner (Malaguetta Pfeffer)

    Dinkelmehl (1050er)

    2 Eier

    150g gemahlene Haselnüsse

    echte Sauerrahmbutter (oder auch Ghee bzw. Butterreinfett)


    200g Möhren

    75g Rosinen

    3EL Honig

    3EL Weinessig

    2TL Kreuzkümmel

    etwas gemahlene Paradieskörner

    echte Sauerrahmbutter

    4EL süßer Weißwein


    Kartoffeln


    Kartoffeln unter sauberen kalten Wasser mit harter Kunststoffbürste kräftig abbürsten und in Schale im Topf mit ausreichend Wasser kochen (wenn man richtig abbürstet ist ein Abziehen oder Schälen nicht notwendig, dann können die direkt so serviert werden)


    Ofen auf 200 Grad aufheizen.

    Die Möhren in etwas größere Scheiben schneiden in einen Topf mit Wasser geben und kurz aufkochen. Dann das Wasser sofort abgießen und in eine ofenfeste Schale geben.

    Rosinen, Honig, Weinessig, Kreuzkümmel, gemahlene Paradieskörner dazu geben und gut durchmischen. Butterstreifen darüber legen und alles in den Ofen schieben und garen bis die Möhren weich sind. Anschließend den Weißwein dazugeben den Bratensatz lösen, nochmal gut verrühren und servieren.


    Gleichzeitig mit den Möhren den Rehrücken (bei dem die harte Haut abgezogen sein muss) salzen mit gemörserten Paradieskörnern einreiben in dem Dinkelmehl wenden, durch Ei ziehen, mit den gemahlenen Haselnüssen sehr sorgfältig panieren.

    So vorbehandelten Rehrücken in einer großen Pfanne in der Sauerrahmbutter kurz scharf auf jeder Seite anbraten und bei schwacher Hitze fertig braten. Auf jeder Seite ca. 5min. Idealer weise sollte der Rehrücken am Ende innen noch leicht rosa sein.

    Alles zusammen servieren.

    Meine moderne BRNO Combo in 8x57JRS und 12/76 (mit Stahlschrot geeignetem 3/4 Choke) schießt mit dem Büchsenlauf auf 100m Loch in Loch (o.k. selbst geladene Mun). Auf 50m hab ich den leichten Sabot-Slug zusammen mit dem Büchsenlauf (Streukreis um die 6cm). Meine Schrot-Laborierungen muss ich i.d.R. geringfügig tiefer anhalten sprich das geht etwas hoch. Bis auf 35m problemlos nutzbar, auch wenn man das ZF drauf haben sollte.

    Die Läufe sind Thermostabil und lassen sich zueinander justieren.

    Einzigst finde ich die Waffe eigentlich sogar etwas zu leicht. Man muss schon gut festhalten, dass der Streukreis so gut passt. Etwas mehr Stahl hätte da gar nicht geschadet.

    Natürlich hättest du ihm die bleifreien zum Delaborieren mitgegeben, nicht wahr? ;)

    Ich hätte ihm diejenigen mitgegeben, die ich gerade in der Flinte in der Kammer hatte, so wie das üblich ist, wenn man schon bei der Jagd ist und schon geladen ist. Doof sind die ja nicht, wenn sie mal kontrollieren. Und die waren selbst verständlich Blei frei, eben Schrot aus 100% Kupfer. Siehe meine Blei freien Schrotlaborierungen mit Kupfer.

    12/76 Schrot Blei frei auch mit Vollkupferschrot

    12/70 - 12/67,5 Kupferschrot Normallaborierung

    Für die waffenrechtliche Genehmigung ist die Waffenbehörde am Wohnort des Jägers zuständig, und die gilt dann auch in einem anderen Bundesland, wenn erteilt.

    Zum Einsatz bei der Jagd muss aber auch das jeweilige Landesjagdgesetz von dem Bundesland beachtet werden, wo man auf die Jagd geht. Sollte da dann ein Verbot drinnen sein, ist der Einsatz dort dennoch verboten. Steht da aber nix gegenteiliges drinnen, nur dass dieses Bundesland i.d.R. selbst keine Genehmigungen erteilt, dann ist der Einsatz erlaubt.

    Eine vernünftig geplante Erntejagd oder auch eine vernünftig Maisdrückjagd ist nicht Risiko reicher als jede ganz normale Ansitzdrückjagd sonst auch. Und eine Erntejagd ist einfach zu effizient bei der Kontrolle der Schwarzwildbestände, als dass man da mal eben drauf verzichten könnte ohne andere Mittel an die Hand zu bekommen. Aber der Focus liegt hier auf vernünftig geplant. Gerade bei der Erntejagd lauern einige Punkte die es sorgfältig zu bedenken gilt. Das geht nicht mal eben wenn man erfährt, dass morgen geerntet wird. Da muss sich rechtzeitig Gedanken gemacht werden. Schützenpositionen, Schussrichtungen, Schussentfernungen müssen klar festgelegt werden. Eine Abstimmung von wo nach wo der Maschinenführer erntet ist auch mehr als Sinnvoll. Erst recht wenn Schützen dicht am Mais sitzen stehen, denn auch der Hecksler ist eine Lebensgefahr, zumal die Maschinenführer nach vorne kaum was sehen.

    Hat man zu flaches Gelände ohne entsprechend natürlichen ansteigenden Kugelfang geht es ohne erhöte Schützenposition Drückjagdböcke etc. eigentlich nicht. Sonst dürfte man nur auf sehr kurze Entfernung schießen (Flintenentfernung) da könnte man die Büchse dann getrost zu Hause lassen und gleich nur mit der Flinte nur mit Flintenkorn ohne volles Visier mit Slugs antreten. Nur so viele Leute um dann entsprechend abzustellen hat man i.d.R. nicht. Alle Schützen müssen Ruhe und Gelassenheit mitbringen und es muss klar sein, dass wenn nicht alles passt der Finger gerade bleibt.

    Kenne aber aus der Vergangenheit durchaus Jagden wo der Pächter selbst wegen massiven Wildschäden schon mal etwas Druck aufgebaut hatte möglichst viele Sauen zu erlegen. Sowas ist in diesem Zusammenhang natürlich nicht gut.

    Wenn man die Abzugsmechanik beim Revolver schmieren will, das Schloß öffnen die Teile reinigen und dünn mit dem Fett behandeln. Das Schloss zu öffnen kann sehr schwergängig sein und Vorsicht, dass nix wegspringt und am Besten Foto machen, um im Zweifel nachschauen zu können wie alles wieder zusammen gehört. Beim Öl kann es schon reichen ohne das Schloß vom Revolver zu öffnen einfach am gespannten Hahn etwas runter laufen zu lassen. Dann in jede Richtung drehen etwas halten, dass es überall hin kommt. Nach etwas Standzeit anschließend Griffschale ab machen und überschüssiges Öl was unten austritt weg wischen. Aber wie gesagt nicht bei komplett durchgetunten Abzügen. Sonst ist plötzlich das Abzugsgewicht unterschritten.

    Das Schloß mache ich beim Revolver auch nur recht selten auf.

    eben, ich sehe da überhaupt keinen Trottel. Es besteht auch die Gefahr dass der Hirsch bei der Befreiung einen auf das Geweih nimmt, das wäre noch schlimmer als so ein Schlagen mit den Vorderläufen.

    Wenn kein Tierarzt mit einem Betäubungsgerät kurzfristig verfügbar ist, muss man die Situation vor Ort einschätzen. Wenn eine Befreiung zu gefährlich ist, würde ich das Tier auch mit der Waffe erlösen.

    Zur Abwehr von Braunbären würde ich ein .44 Magnum als absolutes Mindestkaliber ansehen und auch nur mit der richtigen Laborierung und dem richtigen Geschoss und nicht zu kurzem Lauf. Ein .454 Casull ist aber wenn man mit umgehen kann mit Sicherheit besser für den Zweck.

    Wenn es unbedingt eine führige Automatikpistole sein soll vielleicht noch eine in .460 Rowland.

    Na ja, bei unserem Schwarzwild bin ich noch bei Dir da ist 10mm Auto / .400 Corbon oder .357 SIG noch ok, wenn es um Braunbären geht sollte das Kaliber aber schon etwas mehr Leistung mitbringen. War übrigens ein Freedom Arms M83 in .454 Casull der wiegt kein Gramm mehr als ein .44 Magnum Revolver und ist gewichtsmässig eben genau dafür gedacht geführt zu werden.

    Nur muss man eben Routine beim Schiessen solcher Kaliber haben. Das drückt eben ganz ordentlich besonders aus einem so noch führbaren leichteren Revolver.

    Ein Kollege war vor einigen Jahren mal da, da war es noch kein Problem, durfte ganz offiziell und normal seinen eigenen Revolver in .454 Casull mitnehmen. Wenn man damit umgehen kann mit Sicherheit das richtige Kaliber zur Abwehr von Bären.

    Wirklich geräuschlos bekommst Du bei kaum einem Repetierer eine Patrone in die Kammer ganz besonders nicht beim klassischen 98er System ohne Feder gelagerten Auszieher.

    Man sollte dabei die Wahrnehmungsfähigkeiten von verschiedenen Wildarten nicht unterschätzen, die ist z.T deutlich ausgeprägter als beim Mensch.

    In sofern ist beim Pirschen selbstverständlich eine Patrone in der Kammer. Nur bei Sachen wie Hindernissen oder Auf- und Abbaumen muss entladen sein. Aber selbst verständlich ist die Büchse dann immer gesichert wenn geladen. Gibt verschiedene Sicherungsformen. Einige sind fast 100%ig, andere leider mangelhaft.

    Je nach Situation ist die Kurze im Holster eventuell auch mit Patrone in der Kammer, dass kommt darauf an worum es gerade geht. Hier kommt es dann auch noch sehr auf den Waffentyp an ob mit oder ohne manuelle Sicherung.

    In dem Zusammenhang ist generell zum Sehvermögen und Wellenlänge vom Licht auch durchaus mal ein Wikipedia Artikel lesenswert.


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Farbwahrnehmung


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Zapfen_(Auge)

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Zapfen_(Auge)

    verdammt das Forum will die Klammer zu einfach nicht als Webadresse annehmen.


    Hier sieht man wie weit sich die Wellenemfindlichkeit von Grünzapfen und Rotzapfen selbst beim Menschen überschneiden und auch wo die Wellenempfindlichkeit der Stäbchen beim Menschen aufhört.

    Auch wenn die Wellenempfindlichkeit der Grünzapfen beim Wild unterschiedlich sein kann erkennt man, dass einfach nur rotes Licht nicht ausreicht, damit Grünzapfen dieses gar nicht wahrnehmen, sondern, dass die genaue Wellenlänge dabei sehr wichtig ist.

    Blau ist für Schalenwild eine Signalfarbe, keine gute Idee bei der Jagd.

    Rot und Grün hat seine Berechtigung,

    Bei Schwarzwildjagd bleibt aber eigentlich nur Rot übrig. Soll es wie z.Z. in ein paar Bundesländern ausnahmsweise erlaubt auch beim Schuss auf Schwarzwild verwendet werden, sollte es aber möglichst langwelliges Rotlicht am Ende der Skala fast in Richtung Infrarot sein, damit Grünzapfen und Stäbchen im Auge der Schwarzkittel da möglichst nicht drauf ansprechen können.

    Wenn kein Mensch privat Waffen braucht,

    dann braucht auch kein Mensch privat einen Feuerlöscher,

    und dann braucht auch kein Mensch privat ein Erste Hilfe Kasten ...

    Einfach alles den Profis überlassen ...