Beiträge von volker1

    ja die Halbwertszeit von Bi209 dem natürlichen Wismut beträgt ca. 19 Trillionen Jahre ... bis dahin sind vermutlich alle bisher bekannten Sterne Sonnen schon ausgebrannt ...


    Abgesehen davon eine Bismuthvergiftung ähnelt von Wirkung und Symptomen einer Quecksilbervergiftung ... nur das metallisches Wismut kaum resorbiert wird und daher eine solche bisher kaum vorkommt.

    Aber vor Allem sehr interessant warum, Wismut auch bei Jagdschrotpatronen nur als Nischenprodukt sinnvoll sein kann. Wismut ist ein Nebenprodukt der Bleiförderung. Je nach Zusammensetzung des Erzes ist zur Förderung von einer Tonne Wismut gleichzeitig die Förderung von 30 bis 200 Tonnen Blei notwendig! Ohne Bleiförderung kein Wismut. Somit kann Wismut kein breit eingesetzter Ersatzstoff für Blei werden. Vom Preis gar nicht erst zu reden.

    Die toxikologische Unbedenklichkeit ist im Übrigen auch nur unzureichend untersucht.

    Auch der Einsatz von Bleiersatzstoffen als kleiner Legierungsbestandteil in Kupfer z.B. damit Kupfer in Drehautomaten zerspanbar bleibt gibt technisch massive Probleme beim Recycling!

    Blei lässt sich beim Kupferrecycling einfach abtrennen, Bismuth/Wismut leider nicht so einfach. Und Bismuth/Wismut in Kupfer in Bauteilen kann sehr anfällig für Spannungsrisskorrosion machen...

    https://www.kupferinstitut.de/…_als_Bleiersatz_final.pdf

    Grundsätzlich muss erst mal jedes bejagbare Grundstück i.d.R. landwirtschaftliches oder forstwirtschaftliche Land auch qualifiziert bejagd werden. Ist das Grundstück nicht groß genug um einen Eigenjagdbezirk zu begründen (Die Mindestgröße für einen Eigenjagdbezirk ist je nach Bundesland unterschiedlich in Hessen z.B. 75 Hektar) wird es automatisch mit anderen Grundstücken zu einem Gemeinschaftlichen Jagdbezirk zusammen gefasst. In einem Eigenjagdbezirk besitzt der Eigentümer das Jagdrecht. In einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk die Jagdgenossenschaft in der die Eigentümer als Gemeinschaft darüber abstimmen. Übt der Eigenjagdbesitzer oder die Jagdgenossenschaft das Jagdrecht nicht selber aus muss dieses verpachtet werden. Dann hat für die Dauer der Jagdpacht nur noch der Pächter das Jagdrecht. Übrigens es gibt auch Abschusspläne etc. werden die mehrmals oder mutwillig nicht erfüllt kann die Jagdbehörde auch zwangsbejagen lassen und die Kosten dafür dem Eigenjagdbesitzer oder der Jagdgenossenschaft / Pächter in Rechnung stellen!

    Inzwischen gibt es auch die Möglichkeit durch einen Eigentümer das Grundstück aus Gewissensgründen jagdlich befrieden zu lassen. Das muss beantragt und glaubhaft gemacht werden und wird i.d.R. gerichtlich überprüft. Wird dem statt gegeben entstehen durchaus einige Nachteile für den Eigentümer auch finanzieller Art, zudem ruht die Jagd nicht vollständig z.B. die Nachsuche das Erlösen von verletztem / kranken Wild auf dem Grundstück muss i.d.R. dennoch geduldet werden. Eine angeordnete Jagd von der Behörde aus Seuchenschutzgründen ebenfalls. Vieles ist je nach Bundesland etwas unterschiedlich geregelt.

    in den ersten beiden Posts habe ich hier mal einiges zu den verschiedenen Schrotmaterialien geschrieben.

    12/76 Schrot Blei frei auch mit Vollkupferschrot

    Stahlschrot ist einfach nur ganz großer Misst und häufig Tierquälerei.

    Dort wo ich Bleifrei schießen muss tue ich das, dort verwende ich Kupferschrot oder Wismut-/Bismuth Schrot. Kupfer funktioniert zumindest deutlich besser als Stahlschrot, ist aber wie Klaus angemerkt hat in der Natur im Gewässer deutlich leichter löslich als Blei. Insbesondere für Insekten könnte das möglicher weise problematisch sein. Blei wäre da inaktiver. Wismut ist einfach nur unverschämt teuer, ist halt auch einfach ein zu seltenes Metall um dies in größerem Maßstab einzusetzen und die Förderung hängt mit am Blei dran da Nebenprodukt der Bleigewinnung. Ohne Blei kein Wismut.

    Der Jagdverband hat seine Hausaufgaben zusammen mit dem Friedrich-Loeffler-Institut jedenfalls gemacht.

    Verdacht Afrikanische Schweinepest in Brandenburg

    Nur, wenn die Behörde, welche für die Maßnahmen zuständig ist, A nicht zu Potte kommt und B einen Teil der sinnvollen Maßnahmen einfach nicht anwendet / zulässt dann kann der Verband da nix dafür ...

    Jedenfalls waren Jahre der Vorbereitung vorhanden, seit dem es eigentlich klar war, dass es nur noch eine Frage der Zeit war bis die Seuche bei uns eingeschleppt wahrscheinlich vom Menschen eingeschleppt wird. Da hätte eigentlich alles in den Startlöchern sein müssen. Von geeignetem Zaunmaterial bereits eingelagert Alarmierungsketten von Personal, dass sofort auch am Wochenende innerhalb von einem Tag loslegen kann, Freischneidwerkzeug entsprechendes Personal, Listen von Jägern die in Zusammenarbeit mit den Jagdausübungsberechtigten gleich an gezielten Flächen ansitzen könnten um Abwandern von Schwarzwild zu verhindern. Schildern etc. etc. etc.

    https://www.rbb24.de/politik/b…ter-fall-nonnemacher.html


    verstehe ich nicht norm. sollte doch nur in der Kernzone ein striktes Jagdverbot herrschen, plus kräftig füttern um Abwandern zu verhindern, plus möglichst schnell Zaun errichten plus Betretungsverbot plus schon während dem Zaunbau außen herum ansitzen und auswechselndes Schwarzwild sofort erlegen. Sowie in der Zone außen rum massivst bejagen, natürlich ohne Bewegungsjagd und alle erlegten Tiere untersuchen etc.


    und warum erst am Mo mit dem Zaunbau Sperrungen etc. beginnen, warum erst so spät, ich dachte die Länder hätten sich vorbereitet in den letzten 3 Jahren???

    man muss halt bedenken, dass nicht nur Geschosse in Deutschland deutlich teurer sind als in USA/Canada nicht nur aber auch aufgrund der geringeren Stückzahlen die über den Handel raus gehen, sondern vorallem das Pulver bei uns unverhältnismäßig teurer ist, vor allem aufgrund der unnötig überbordenden Bürokratie und Auflagen die bei uns beim Handel mit Schießpulver / Sprengstoffrecht etc. nunmal nunmal vorhanden ist / gelten.

    klausrgr

    Bei kleinem Raubwild Fuchs auch Waschis etc. ist es auch vertretbar, bei Verwendung der Großen Kugel bzw. eines Hochwildkalibers einfach ein Vollmantelgeschoss zu verwenden. z.B. 8x57 IS auf Fuchs, Waschi da reicht auch die Tötungswirkung mit einem Vollmantelgeschoss vollkommen aus um schnell und waidgerecht zu töten. Da ist nicht nur die Muni günstiger sondern auch ein schöner Winterbalg bleibt verwertbar. Mit einem normalen Jagdgeschoss platzt ein Fuchs/Waschbär derart, dass da nix mehr vom Balg zu verwenden ist. Das ist natürlich nur sinnvoll, wenn man bis auf eine brauchbare Entfernung eine Vollmantellaborierung hat die weitgehend mit der Jagdgeschosslaborierung zusammen schießt.

    Eine andere Möglichkeit ist für kürzere Entfernung natürlich eine kombinierte Waffe und für Raubwild einfach Schrot verwenden. Dann muss man auch nicht leise umladen sondern hat Das Geschoss für Schwarzwild und für Raubwild etc. gleichzeitig in der jeweiligen Kammer geladen.

    NRW ist eines dieser Bundesländer wo ganz besonders Unsinn veranstaltet wurde mit dem Nachweis und wo der Amtsschimmel da besonders wiehert. Die Folge wenn man dort eine kurzfristige Drückjagdeinladung bekommt und aus einem anderen Bundesland ist kann man diesen Unsinnsnachweis nicht haben. Auch der Passus mit entsprechenden Nachweisen aus anderen Bundesländern ist eine Lüge, da die i.d.R. dann doch nicht anerkannt werden, weil die Auswertung nicht entsprechend festgehalten ist.

    Ich trainiere viel, sportlich wie jagdlich, normal Schießstand statisch auch mal auf Jagdscheiben Büchse auch Kurzwaffe, mit Flinte auf Wurfscheibe Trap, Skeet, sonst Jagd-Schiesskino (bei einem Besuch komm ich da unter 50 bis 80 Schuss nicht raus, davon auch durchaus auch mal ein paar mit der echten eigenen selbst geladenen Jagdlaborierung mit Jagdgeschoss) etc. wahrscheinlich mehr als 90% der Jäger aber letztes Jahr war es dann mit n kurzfristigen Einladung in NRW dann eben genau so, ...

    Typisch Deutscher überbordender Föderalismus,


    In Hessen ist es privat schlicht Eigenverantwortung des Jägers für die Drückjagd etc. ausreichend zu trainieren, nur wenn man beim Staat auf n Gesellschaftsjagd will ist ein Nachweis Pflicht. Nur dieser Nachweis der bei uns dann eben abgestempelt wird bestätigt das man auf bewegtes Wild trainiert hat, entweder laufender Keiler, laufende Rotte oder eben Schiesskino aber das war es dann auch. Ein bestimmter Anschlag ist nicht vorgeschrieben und die Ergebnisse werden auch nicht festgehalten.

    Aber .17 HMR wiederladen? Das ist doch Blödsinn. Das ist n Randfeuerpatrone ... Da iss nix mit einfach Zündhütchen tauschen ... ich hab zwar sogar einmal leere Hülsen mit Zündung zum selbst laden gesehen, aber lohnen tut sich das nicht und nach einer Verwendung fliegen die dann eh in den Messingabfall