Beiträge von Hrodgar

    Also am Besten alle vorwarnen und erklären, daß es gut und legal ist,


    Das einem ideologiezerfressenen Angstmenschen oder Altachtundsechziger zu erklären, ist - glaube ich - schwerer als den Papst ein Wodanopfer bringen zu lassen.


    oder gleich China-Böller kaufen.


    Ja, oder mit seinem Hund einen schönen Spaziergang machen und das bunte Feuerwerk aus der Ferne genießen.
    Ein Knall reizt mich schon lange nicht mehr. Ein Knall mit Rückstoß und ein Loch in der Zehn. Dieser Zusammenhang reizt mich sehr...


    Nochwas, gute Dani: Wir sind hier ein Forum, daß aus Sportschützen, Jägern und anderen besteht, für die der Umgang mit Waffen so normal ist, wie für Ralf Schumacher das Autofahren.
    Wir wissen, was erlaubt ist und was nicht. Keiner hier würde Dir empfehlen, ohne hinreichende Sachkenntnis einen schußwaffenähnlichen Gegenstand auf der Straße zu benutzen.
    Schon alleine aus Menschenfreundlichkeit: Du kriegst in diesem überkontrollierten Land so schnell ne Menge Ärger wegen nichts.
    Dann noch aus Selbstschutz: Stell Dir vor, ein übernervöser Bürger ruft die Polizei. Die schickt ein SEK. Und Du weißt nicht, wie Dir geschieht und bekommst garnicht mit, daß Du eine falsche Bewegung machst. Und "Peng", gibt es eine Dani mit Polizeikugel in ihrem hübschen Körper. Und dann heißt es sofort: ja ja ja...die Waffenbesitzer!!!
    Es hat einen Grund, weswegen wir unsere Sportgeräte außerhalb des Schießstandes und der eigenen Wohnung immer nur in verschlossenen Taschen und Koffern rumschleppen. Das vermeidet Misßverständnisse und Ärger. Und außerdem ist es Vorschrift.


    Lieber Gruß
    Und bleib gesund über Sylverster.
    Hrodgar

    Woher bekommt man denn Canubawachs in technisch reiner form? Ich kenne das nur als Autowachsplörre mit dem Zusatz "enthält Canubawachs", was alles oder nichts bedeuten kann.


    und: Die wird diese Schicht denn? Hart oder bleibt die wachsig. Ich denke jetzt nicht an Geschosse, sondern an einen T5 Unterboden.

    Chris,
    Geh zu den Reservisten. Und schau, daß man Dir die Übungen bei der Armee anerkennt.
    und: Danke, daß Du für meine Freiheit Soldat bist!
    Ich hatte die Ehre 1984/85 in der PzPiKp 60, Hann Münden.

    Warum das?


    ZG2 wird beim BDMP nur bis 10x geschossen. Solange das Absehen fein genug ist geht das.


    Und denk dran: Vergrößerung ist nicht alles!


    Nun ja: Ich habe sehr gute Erfahrung gemacht mit 10x und Mil-Dot. Das lässt seeeeehr gut auf den Schwarzen Spiegel zentrieren.

    Wenn meine vom Büxxer wieder da ist, mache ich mal eine Meßreihe, damit ich weiß, von welchem Punkt ist starte.
    Ich stelle es dann hier ein.

    Eine Putzzeugröhre ist das also da unten?


    Ja, sieht aber echt "kriegswaffengefährlichgeil" aus... neee, wirklich: ein einfaches Leerrohr mit nem Gewindedeckel, der auch noch ein Bajonett halten kann.


    Wenn Du einen neuen Schaft hast und der Lauf jetzt frei schwingt, ja?
    Wo/wie ist der Schaft befestigt?
    Kannst Du nen Geldschein um den Lauf legen und den von der Mündung her bis zum System frei durchziehen?


    Nun: Das ist ja ein richtiges 98er System. Also ist die Auflage plan. Ich habe mir eine Aluplatte genommen, habe die Anlageflächen, die Magazinausnehmung und Platz für den Abzug reingefräst. Dann habe ich diese Platte in einen selbstgefertigten Pistolengriffschaft eingebaut, vorgespannt und mit Epoxyd verklebt. Anschließend von der Seite her Stufenbohrungen durch das Schaftholz ins Alu gebracht und dadurch noch verschraubt.
    Der Lauf ist so frei, daß ich ne gebogene Postkarte drum rum führen kann. Auch, wenn die noch verpackt ist. ca 2mm frei an der engsten Stelle.


    Leider sind die alten Militärstöcke oft mit "Kette" gereinigt worden und dabei wurde oft schräg an der Mündung gezogen und diese zerstört.


    Ich habe die Mündung mit der Mikroskopbrille angesehen. Sie sieht unbeschädigt aus.


    Bei dem kurzen Lauf glaub ich nicht an maximale Performance mit N150.
    Macht aber schön hell
    Hatte bei nem FR-8 mit N135 und N140 bessere Ergebnisse


    Ja, das steht zu befürchten.
    Ich habe einen Mosin mit einem .308 gebohrten Tikka-Lauf. Da passt diese Ladung, die ich auch um K98k in .308win schieße, auch sehr gut. Jetzt habe ich diese Ladung mal im M44 Mosin probiert.
    Da ist sie bei weitem nicht sooooo hell, wie die Surplus-mun im M44.
    Die Gemeinsamkeit zw M44 und FR-8 ist der kurze Lauf.
    Ich denke, als Ausgangspunkt ist das gut, teile aber Deine Erwartungen. Wie viel 135 nimmst Du denn hinter welchem Geschoß?


    LG
    H.

    Na ja, das mit dem Präzwunder habe ich auch schon gehört.
    ABER:
    Der Schaft ist aus Präzisionssicht eine Katastrophe. Liegt überall und nirgends an, diese Putzzeugröhre unter dem Lauf verhält sich auch recht eigenartig: Mal klappert sie, dann spannt sie.


    Ich habe einen neuen Schaft gemacht und die Oroginalvisierung entfernt. Eine Picca-Schiene drauf und ein 7-fach ZF.
    Jetzt warte ich auf den Verschluß, dier ist beim BüMa zum Kammergriffumbiegen. Klingt komisch, ist aber nunmal ein "maximalbeanspruchtes Teil", weil fest verwachsen mit dem Verschluß.


    Bin sooooo gespannt. Beginnen tu ich bei meinem Standard: 44gn VV N150, 167er Scenar davor.

    Also: Tun wir das doch einfach.
    Ich habe meine Lehren gezogen, und zwar klingelt mir so manches aus den Vorträgen von Tiborasaurus in den Ohren. Vor allem dieser Satz:

    Zitat

    Jedes Gewehr, daß nicht eine beschädigte Mündung oder einen beschädigten Lauf hat, kann auf lange Distanzen treffen. Wenn die Patrone genug Leistung hat, um im Überschallbereich zu bleiben.


    Mein nächstes Projekt ist genau so ein "FR8-Prügel", mit dem ich auf unter 1 MOA kommen will. Dann gehe ich damit auf Dreihundert und sorge für Verwunderung.

    Wenn Du ein gutes Wiederladerforum gefunden hast, auf dem Murmelgießer nicht sein Unwesen treibt, dann lasse es mich bitte wissen, ich bin auch auf der Suche.


    Manchmal möchte ich auch einfach nur eine Ladung oder einen Gednken zu einer Ladung diskutieren ohne daß ich mir gleich die Litanei anhören darf, wie falsch alle Theorie ist, gespickt mit hrablassenden Verhohnepiepelungen aller möglicher Namen oder Begriffe und zu dem einzigen, vorab aber bereits erkennbaren Auskommen, daß alles falsch sein muß, außer man "findet seine eigene Ladung", also exakt das, was man durch Nachdenken und Erörtern zu erleichtern sucht.


    Schade, eigentlich.

    Wenn ich die Kundenladedaten zu .308 mit dem 167er Scenar sehe, kommt das RS52 rech gut auf das VV150 raus.
    Gibt es Erfahrungen über Verschmutzung und Preis?

    Ich habe gestern meinen M44 hervorgekramt und mal geschossen.
    Auf Anhieb halte ich das Schwarze der auf 50m verkleinerten Ordonnanzscheibe. Nur wandert das Ding etwas.
    Also habe isie ausgeschäftet. Deutliche Kontaktspuren im Schaft an zwei Stellen entlang des Laufes. Eine dritte im vorderen Teil des Handschutzes.
    Eine Nachbesserung hat den Lauf jetzt freischwingend gestellt. Bei nächster Gelegenheit werden wir sehen, was es gebracht hat.


    So, gestern war ich endlich mit der 44er wieder draußen.
    mit Surplus-ammo liegend aufgelegt, mit der offenen Visierung hält man die gut auf nem zweieurostück zusammen. Auch 50m. Auf dreihundert wird es sechsmal mehr. (also ein Zwölfeurostück.)


    Klettert nicht, schießt gut. Nur die offene Visierung erfordert eben die Übung, die ich als ZG1er nicht habe.
    Einzig blöde: Der riesige Feuerball, wenn ich surplus-ammo nehme. Mit meiner selbstgeladenen ist der aber nicht vorhanden. Nur: Ich verlade wegen meines Finno-russen .308er Geschosse. Die gehen in der .311 gebohrten M44 nicht so genau.


    Fazit: Schaft nacharbeiten ist Pflicht. Und wirkt Wunder.

    Die perfekte Antwort hängt bei meinem SB an der Aktenschranktüre:
    "Wer glaubt, daß Waffen die Ursache für Verbrechen seien, muß auch annehmen, daß Gabeln schuld an Übergewicht seien.
    Nur habe ich noch nie einen Versuch gesehen, Gabeln zu verbieten!"

    Nur einen Gegenstand ( zB. Gewehr) daran fest zu machen ?????


    Das ist eine Grundfrage unserer Gesellschaft. Kann einem Gegenstand eine moralische Qualität innwohnen?
    Kann ein eine Tat eine moralische Qualität haben? Oder braucht es dazu einen Zusammenhang und eine Intention? Ist Moral eine Beurteilungsgrundlage oder braucht es eine Ethik?

    Och Mädels! So langsam artet es in eine "Forums -Psychiatrische Beratungsstelle " aus !


    Ich denke, das ist in Ordnung so. Wenn wir über endere ethische Fragen diskutieren (Politik), ist das keine Frage. Wenn nun jemand mit einer persönlichen ethischen Fragen hier auftritt, ist das nicht minder in Ordnung.


    Also 08-15 , kauf Dir einen Nagant ohne dir um seine Vergangenheit einen Kopf zu machen,


    Das ist auch MEINE Antwort auf MEINE überlegungen. Aber dazu habe ich auf MEINEM Weg erst einmal finden musste.


    und benutze ihn dafür, wofür er eigentlich nicht gemacht wurde ,
    zum sportlichen schießen!!!


    Das war damals auch für mich eine gute Grundlage: "Wenn ICH diese Waffe habe, wird sie nie mals zum Unrechttun eingesetzt! Egal, was andere vorher damit getan haben."

    Druckstrahl nach hinten raus bei einem verriegelten UHR bei einem HA würde ich sagen, ja oder möglich, aber bei einem UHR


    Dieses Problem gab es auch mal bei Versuchsversionen des Gewehr 98. Daraufhin wurde ein Kanal eingefräst, der diesen Druck nach unten ableitet. und es wurde am Schlagbolzen eine Ableitrundung geschaffen.
    Man hatte durchbrennende Zündhütchen eingebaut und beobachtet, was dann passiert.
    Der Verschluß dichtet ja nicht ab. Er stützt nur die Hülse, damit die abdichtet. Reißt die im unteren Teil, sucht sich das Gas seinen Weg. Und nachdem der nach vorne versperrt ist, tritt es den Weg zum Gesicht ds Schützen an.
    War beim Geradezugverschluß von iregendeinem Schweizer Gewehr das nicht auch mal ein Problem? Ich meine, mich an sowas zu erinnern. Durchbrennende Zündhütchen führten zu einem Gasstrahl entlang des Schlagbolzen direkt unter das Auge des Schützen.

    Mich würde mal interessieren, was das Beschußamt zu dem UHR sagt.
    Immerhin ist hier die Patronenhülse stärker verformt, als das sein soll. Ich weiß nicht, ob das ein akute Gefahr darstellt und möchte das nicht ausschließen.
    Ruf mal beim Beschußamt an, miß vorher mit dem Mikrometer aus, um wie viel die Verformung den Durchmesser erweitert hat und rede mit denen. Die kennen sich mit Gefahrenbeurteilung aus.
    Ich sehe nicht die akute Gefahr, daß die Büchse platzt.
    Aber wenn eine Hülse reißt, schießt ein überschallschneller Druckstrahl nach hinten raus. Das kann ins Auge gehen. Und dann ist vorbei mit Schießen... dann ist das Auge futsch.

    Ja, nur die Summe der Ansichten ergibt ein hinreichend vollständiges Bild.
    Ich habe bei mir damals festgestellt, daß ich (ich war kaum älter als zwanzig) durch die Friedensaktivistenpropaganda, die damals die Lufthoheit in der Schule und im Studium hatte, mich letzten Endes gedrängt gesehen habe, doch "Betroffenheit" zu empfinden. Es gehörte einfach dazu "sensibel" zu sein und ich hatte das Bedürfnis, als "guter Waffenbesitzer" die Sensibilität des Umfeldes "mitzutragen", also auch vonn allem und jedem "betroffen" zu sein.
    Das war ein interessanter psychodynamischer Prozess.
    Ich denke, daß das der gleiche Effekt ist, der nach einem Busunglück in irgendeinem Entwicklungsland oder nach einem Fabrikeinsturz in irgendeiner Bananenrepublik hier die medialen Wellen in Interviews zu hochschlagen läßt: Durch die permanente Wiederholung ausgewähler Ansichten erscheint es, als müsse man - um nicht Außenseiter zu sein - sich nun auch betroffen fühlen und als müsse man sich für das Gefühl der Bezugslosigkeit schämen.
    Bezugslosigkeit, wenn man bedenkt, daß jeden Tag hunderttausende sterben und eben 50 davon beim Nähen von Billigkleidung vom Billigbeton einer billig gebauten Billigfabrik erschlagen wurden.


    Bei mir war es jedenfalls so. Ich wollte "zu den Guten" gehören und habe mir eingeredet, daß es "mir nahegehen" muß, daß mit dieser Sharps wahrscheinlich ein sklavenhaltender Südstaatler zu den Ahnen geschickt worden war... nicht nur einer...
    In einer stillen Stunde der Ehrlichkeit mußte ich mir eingestehen, daß mir das eigentlich meilenweit achtern vorbeigeschwommen ist, und daß es nichts mit mir zu tun hat, ob sich die Yankees mit den Dixies gekloppt haben.


    Seit dieser Erkenntnis fühle ich mich freier, habe aber auch weniger "Freunde", dafür aber bessere.


    LG
    H.


    PS: Die oben in "" gesetzten Schlagworte hätten damals ein tollen Bullshit-Bingo ergeben.

    Mir gehts halt nur drum, dass nie jemand mit erschossen wurde.


    Ich kenne diesen Gedanken von mir selbst und habe, als ich mein erstes Gewehr aus dem US - Bürgerkrieg in der Hand hielt, mit den Vereinskameraden darüber gesprochen, wieviele Menschen diesem Gewehr wohl zum Opfer gefallen waren. (Damals gab es keine Foren...kein Internet).
    Der überwiegende Konsens war damals, daß gerade wir SpoSchüs die Argumentation vertreten, daß ein Mensch nie einer Waffe, sondern dem Bediener derselben "zum Opfer fallen" kann. Daß es also der Mensch ist, der das, was er tut zu verantworten hat und daß - folgerichtig - der ethische Makel eines Unrechts auch immer nur dem in eigener Entscheidung handelnden anhaften kann, nie seinem Werkzeug.
    Mir war das damals in vollem Umfange schlüssig, sodaß ich die Waffe gekauft habe.
    Wie Du schon sagst, das muß wiederum auch der Entscheider verantworten. Nur wollte ich Dir diesen Aspekt gerne mitgeben.


    Lieber Gruß
    Hrodgar