Beiträge von Hrodgar

    Ave, confoedatus helveticus! Hrodgar ex germani te salutat!


    Sammlung von Vollautomaten??? Ihr Schweizer seid schon durchgeknallt! aber in der besten aller denkbaren Weisen: Lebendige bürgerliche Freiheit! Wow!
    Sei mir wilkommen hier im Forum. :-)


    Lieber Gruß
    Hrodgar

    Und genau wenn die Sorte zum schiessen anfängt, dann leg ich auch mit meinem kurzen Nagant los.
    Und schon ist´s vorbei mit der Konzentration


    Weiß Du was ich gerne mache?
    Ich lege mich rechts neben einen mit Selbstlader ausgerüsteten Kollegen.
    Na ja. wenn mich das kalt lässt, habe ich es geschafft, echt abgeklärt zu sein.

    Wenn ich für 30€ dann 100 Schuss machen kann, ist schon alles aufgegangen


    Wenn Du auf 300 nicht nur irgendwie die Scheibe treffen willst, sondern auch - so wie ich - einen Teil Deines Wohlbefindens aus dem Treffen des Mittelpunktes beziehst, kriegst Du dafür nicht einmal die Geschosse.


    Aber lt wiki gibts die auch in 8x57IS. Ist die 8x56 kräftiger? Sonst scheint die Steyr Mannlicher M 95 recht günstig im Unterhalt. Wie siehts denn aus mit dem treffen? Geht da mehr als ein Scheunentor auf 100m?


    Wenn Du eine Waffe mit intaktem Lauf, Schaft und Visierung hast und Deine Mun darauf abgestimmt ist, triffst Du mit fast jedem Feuerrohr.

    Jetzt wäre meine Frage: Was ist euer Erfahrung nach eine Kombination, die nicht nur GK drauf schreibt sondern auch das Erlebnis vermittelt, sprich wo es einen spürbaren Rückstoß gibt und man auch mal nen Tritt bekommt wenn man nachlässig anlegt?
    Kennt ihr Möglichkeiten wo man diese Waffe dann Probeschießen könnte?


    Ich muß Dich enttäuschen. Das wird nichts werden. Ich schieße einige tausend Schuß pro Jahr. Fast alle aus meinen K98k in .308 oder meinem Langen Nagant. Zwischendrin auf 45-70 aus der Sharps.
    Meine Erfahrung: Das "Mich tritt ein Maultier"-Gefühl verschwindet. Irgendwann, wenn Du anfängst gut zu trainieren, siehst Du zwar, wir die Mündung springt, aber Du spürst es nicht mehr. Ja, da hat sich was bewegt, aber "Tritt" ist das nicht. Dafür merkst Du an der Weise, wie sich die Waffe bewegt, ob Du richtig im Anschlag warst. Und bevor Du Dein Zielfernrohr wieder in der Richtung hast oder durchs Spektiv lugst, weiß Du schon, ob Du getroffen hast.
    Insofern ist der Tritt für mch schon lange nicht mehr der Kick. Der Kick ist die Lage des Loches auf der Scheibe.
    Ach ja: ich schieße fast immer im Liegen und habe meist nur ein T-Shirt an. Auch bei 10 grad auf dem Stand.


    Günstig bei Waffe und Futter wären die kurzen Nagants, an der Schulter kriegt man schon ganz gut feedback, ob man schon abgedrückt hat oder nicht


    Meine kurze Nagant betätigt sich eher als Vordergrundaufhellungsblitz. zumindest mit surplus-Mun.


    Denk einfach nochmal drüber nach, was die führenden Kriterien für Dich sind, die Dir helfen ein Stückchen Metall dazu zu bringen, in 300m Enfernung dort ein Loch zu stanzen, wo Du es haben willst.


    Nochwas: Der Schwede hat den Vorteil, daß er nicht so schnell das Flimmern anfängt wie eine .308.

    So war auch meine Info, das man Böller jederzeit selber machen kann, und danach halt zum Beschuss damit.
    Drum bin ich etwas verwirrt grade.


    Zugegebenermaßen bin ich ohne weitere Prüfung davon ausgegangen, daß die Böller unter das WaffG fallen. Deine Verwirrung bringt mich gerade ins Zweifeln.
    Ich glaube, ein Anruf beim Beschußamt gibt da Aufschluß.

    gibts da Sachen welche man beachten muss?


    Ja: Das hier:


    Zur technischen Seite:
    Bestimme den Maximaldruck, schlage 200% zur Sicherheit drauf.
    Berechne die Rohrwandung entsprechend.
    Beim Drehen wirst Du dasMaterial nicht auf Gebrauchshärte haben. Der Härteprozess danach muß gut geführt werden und es sollte eine Härteprüfung erfolgen.
    Anschließend geht das zum Beschußamt. Und dann wird man sehen, was die Rechnungen getaugt haben.


    So einfach kommt man legal zur eignen Schußwaffe...

    Naja....wenn man genug Geld und Zeit hat....wäre es schon Interessant wie der Nagant mit einem zb, Walther Match Lauf schießt......


    Meinen k98k schießt mit einem Matchlauf seeeehr super.


    Sinnvoll???? Sinnvolles hat mein Arbeitgeber von mir verlangt!!
    Womit ich mich in meiner Freizeit beschäfftige darf Gott sei Dank so sinnfrei und zwanglos wie möglich sein !


    Ich habe 98er repariert, weil ich sie von meinem Vater meinen geerbt habe. Das hat doppelt so viel gekostet, wie ein Neukauf. Aber es ist das Holz, daß mein Vater in den Händen hielt, der Verschluß, den er bedient hat.
    Also: Einen schönen Matchlauf in die Mosin machen, kann, wenn Du eine schöne Schaftbettung machst, ein tolles, präzises Gewehrchen werden.

    Letztlich solltest Du in schriftlicher Form Deine Frage an die Behörde richten, und Dir auch schriftlich die Fragen demnach beantworten lassen. Wenn der SB die Antworten selber nicht weis, muss er sie heraussuchen. Dann hast Du es schwarz auf weiß und fällst so in keine Lücken rein.


    Das wäre auch meine Herangehensweise.
    Am Ende werdet Ihr sehr viel mit der Behörde zu tun haben. Und da wird es ohnehin von Vorteil sein, von Anfang an ein gutes Verhältnis aufzubauen. Dabei ist es sehr gut - nach meiner Erfahrung - schon in der Planungsphase mit der Behörde zusammen zu arbeiten.



    rabäääääähhhh, natürlich schneller, schneller, schneller.... klar... da habe ich schneller gedacht als getippt und nicht kontrollgelesen.
    Wie gesagt: Sonst würde das mit der Mündungsflamme auch nicht passen. Danke für's aufpassen. :-)


    Ein Beispiel: Willst du mit einem Target Rifle in .308Win 1000yrds schießen, dann nimmt man ein 150grs Geschoss. Das ist auf der einen Seite ganz schön weit und auf der anderen ganz schon leicht, oder.


    Dann mußt Du aber mit über 900m/s aus dem Lauf kommen, oder?
    Wie Gesagt: Ich meinte das als gute Ausgangskonfiguration empfohlen, nicht als einzige Wahrheit.
    Ich war schon skeptisch, ob ich mit den Überlegungen zum ballistischen Coeffizienten (BC) nicht schon zu weit gehe für den Anfang.
    Fakt ist: Sobald das Geschoß vom Über- in den Unterschallgeschwindigkeitsbereich wechselt, wird es unruhig: An den Stellen, an denen Überschallströmungen anliegen, herrschen andere aerodynamische Gesetze als an denen, an denen Unterschallströmung anliegt. Und weil dier Übergang nicht schlagartig am ganzen Geschoß stattfindet sondern je nach Anströmung in Abschnitten, wird die Auswirkung auf das Geschoß unvorhersehbar.
    Also: Will ich 900m schießen, muß ich gewiß sein, daß das Geschoß dort noch schnell genug ist. WIE ich das mache, ist zweitrangig. Und natürlich muß das Geschoßgewicht zum Drall passen. Aber bei der Standardkombi Rem700 und 168gr HPBT bin ich davon ausgegangen, daß es mit dem Drall paßt. Schließlich wird diese Kombi bei einigen Militärs als Scharfschützenausrüstung genommen.
    Klar ist, was Du sagst: Ist der Drall zu lang für ein schweres Geschoß, muß es eben das leichte sein. Das muß aber dann schnell genug das Rohr verlassen.


    Und: Nochmals danke, daß Du meinen Fehler oben abgefangen hast, bevor er Schaden anrichtet...


    LG
    Hrodgar

    schau auf die seite von lapua / vithavuori unter dem n 140 mit dem smk 168 grn hpbt geschoss.


    N140 ist etwas langsamer als das von mir genannte N150. Ich habe das gewählt, um über einen flachen Druckverlauf zu weniger Vibration zu kommen, wobei ich die Vibrationen noch nicht im Vergleich gemessen habe.
    Für N140 spricht, daß am Samstag der Schütze neben mir meinte, bei meinem Gewehr sei das Mündungsfeuer aber noch sehr lang (Also unverbranntes Pulver wird ausgestoßen.).
    Fazit: Vorsatz 2015: Vibrationen messen.


    Weiterhin fehlt hier noch die Angabe der Entfernung. Denn es gibt durchaus Laborierungen, die zwar auf 100m gut gehen und auch schön sanft schießen, aber für 300m schlichtweg zu schlapp sind.


    Daher meine Angabe zur V0: Die sollte nicht zu gering sein. Eine Ballistische Tabelle gibt Auskunft über den Geschwindigkeitsverlauf über der Entfernung. Bei 810 an der Mündung gehst Du bei 300m noch mit etwa Mach Zwei ins Ziel. Startest Du mit 600m/s, sind es nach 300m nur noch 460m/s. (Alles bezogen auf das Scenar, das fast den gleichen BC hat wie das SMK, also das gleiche Luftwiderstandsverhalten.


    Da gibt es Freiflug und rotationslosen Geschossweg.


    Beides verschiedene Dinge mit zum Teil unterschiedlichen Ursachen und auch Auswirkungen. Da es sich bei dem Themenstarten um einen Anfänger handelt, würde ich deine obige Aussage so nicht stehen lassen, bzw. ihm das so nicht raten. Durch das setzen der Geschosse direkt an die Züge und Felder können je nach Geschossform mehr oder weniger große Drucküberhöhungen entstehen, die ggf. auch gefährlich sein können.


    Ja, dem stimme ich zu. bevor man mit der Setztiefe von der Norm abweicht, sollte man viel Erfahrungen haben.


    Noch ein Tip zum Anfang:
    Triff Grundsatzentscheidungen:
    1) Wie weit willst Du schießen? Also für welche Entfernung soll die Ladung gut sein, die Du entwickelst?
    2) Welches Budget willst Du einsetzen?
    3) Bedingungslos auf beste Präzision gehen oder auf hohe Schußzahl?
    Dann erfolgt die Festlegung von Matrizensatz, Geschoßgewicht/-typ und Hülse.
    Alsdann kommen Tests und die Optimierung.
    Hintergrund:
    Wenn Du eh nur auf 100m gehen willst, ist ein leichtes Geschoß evtl von vorteil, wenn Du es preiswerter bekommst. Auch wird die Ladung kleiner, die Lauferwärmung allemal, die Vibrationen auch.
    Nur: Auf 300m kann es schon zu viel Geschwindigkeit einbüßen, weil es eben mit wenig Masse auch wenig Energie pro (m/s)² mitnimmt.
    Wenn Du aber auch auf 300m schießen willst, und die gleiche Patrone verwenden, dann mußt Du immer das schwerere Geschoß bei voller Leistung verschießen. Dann wird Dein Lauf halt schnell flimerig heiß, der volle Rückstoß erinnert Deine Schulter an ihre beste Tugend und bringt den Lauf zum Schwingen.


    Bei der Matrize gilt: Wie du zu einem guten Geschoßrundlauf kommst ist Deine Sache. Nur: Das Geschoß, das schief im Hülsenmund sitzt, geht auch schief auf die Züge und damit ist es mit der Präzision vorbei. Ich nehme hierzu bequemerweise eine Benchrest - Setzmatrize. Aber das ist nicht die einzige Methode.


    Und zum Schluß das Wichtigste: Verändere immer nur einen Parameter bei Tests.


    Am Ende gilt dann halt noch die Murmel'sche Regel: Die Wahrheit steht auf der Scheibe.
    Meine Regel: Wenn Du vieles richtig gemacht hast, dann paßt Deine Ladung im Winter wie im Sommer, aus kalter wie aus heißgeschossener Waffe, bei niedrigem und hohem Luftdruck und auch noch, wenn Du die Waffe aus dem Schaft genommen und wieder eingesetzt hast. Das ist der ultimative Test.


    LG
    H.

    Schieße die mit 167gr Lapua Scenar, 44gr N150, Lapua Hülse Federal Primer.
    Bester Streukreis: 1/3 MOA.
    Setztiefe... muß ich nachlesen. Aber nicht viel freien Geschoßweg.
    V0 = 809m/s
    Streuung: +-3 m/s


    Waffe_ K98k, Matchlauf, Schaft stark überarbeitet, Lange Seitenmontage und Leupold ZF.


    Ladedaten ohne Gewähr

    Hast Du Kinder?
    Was kann ein Zweijähriger... gehen, ein wenig Möbel beklettern... Bälle werfen während es mit dem Fangen so seine Probleme hat.
    Das ist der Entwicklungsstand eines Zweijährigen.


    Also ich habe drei Kinder. Die erste konnte mit zwei Jahren risikolos Karotten schneiden. Als sie mit zweieinhalb Leukämie bakam, konnte sie vollständig erfassen, wie die Krankheit funktioniert und hat ihre Schlüsse gezogen, beispielsweise ein vom Ex-Schwiegervater idiotischerweise angebotenes Eis abgeleht: "Durch die Medizin ist meine Blutpolizei schwach. Und wenn in dem Eis Krankheitskeime drin sind, sterbe ich!". (Ich hatte ihr nur erklärt, daß die Chemo auch die Zellen im Blut zerstört, die zur Abwehr von Krankheitskeimen da sind, und daß die später wiederkommen.)
    Alle drei Mädels haben irgendwann in der Zeit, die man "zweijährig" nennt, also 2,0 bis 2,99, den Umgang mit "Kindersicheren" Feuerzeugen gelernt. Alle haben in dieser Zeit gelernt, mit meinem Jagdmesser ein Schöckchen anzuspitzen.
    Mit anfang drei Jahren hat meine Jüngste angefangen, selbständig der Oma Getränke und Lebensmittel aus dem Keller zu holen. Und das ist von "Zweijähriggenanntwerden" auch nicht weit weg.
    Erzähle also bitte nicht, daß "ein zweijähriges Kind das nicht kann".