Beiträge von Patrio_Souverän

    Vielen Dank für den Tip mit dem Blech V.


    Da ich auch noch einen leichten Rechtsdrall hatte habe ich das jetzt etwas anders gelöst, was sich als gut erwies da die rechnerischen 2,77 mm definitiv zuviel war. Weshalb der rechnerische Wert nicht gestimmt hat weiß ich nicht genau, aber ich tippe mal das der Wert nicht gepasst hat, weil das Korn für den Kimmenausschnitt zu flach war und ich somit ein wenig schätzen musste.


    Habe mir jetzt ein 2mm starkes Blech entsprechend bearbeitet das es das Korn um 1mm nach rechts versetzt, das passt. Kornerhöhung war ursprünglich 2,77 mm, jetzt runtergefeilt auf 1,7 mm. Das sollte halbwegs passen, Feinabstimmung der Höhe kann ich immer noch auf dem Stand machen.


    Das neue Korn wurde mit Sekundenkleber für Metall auf das alte Korn geklebt.


    Anbei einige Bilder, ich hoffe man kann was erkennen.

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    Beste Grüße!

    PS

    Hallo,

    bin immernoch am optimieren meiner Springfield. Schloss ist jetzt in Ordnung nur die Treffer sind etwas hoch.


    Rein rechnerisch ist das Korn für 50m Entfernung 2,77mm zu flach. Das Originalkorn ist so wie es aussieht (mit Silberlot) aufgelötet.


    Habe schon in US Foren rumgeschaut und Standard bei den Replika Springfields in den USA ist wohl ein neues höheres Korn mit Silberlot aufzulöten, was wohl die sauberste Lösung ist. Das möchte ich aber möglichst vermeiden. Mit dem Lötkolben und Weichlot am Korn rumzumachen um einen Eisen-, Messingdraht o.ä. weich aufzulöten möchte ich möglichst ebenfalls vermeiden, da ich nicht weiß wann das von Chiappa verwendete Lot schmilzt. Aber vielleicht wäre das ja stressfreier als ich es mir vorstelle.


    Einen Draht bzw ein Metallstück mit ca 3mm Höhe aufkleben wäre mein Favorit, allerdings habe ich auch Videos gesehen wo mit JP Weld Epoxid Knetmasse u.ä. das Korn erhöht wurde.


    Was würdet ihr empfehlen?


    Beste Grüße!

    PS


    p.s.: Das ist ein reines Spaßgewehr mit dem ich nicht vorhabe an Wettkämpfen teilzunehmen.

    Die Repliken sind zumeist eigentlich nur ein ziemlich erbärmlicher Abklatsch des Originals,

    Das weiß ich. Der Lauf des Originals ist wirklich 'fett'.

    Was qualitativ zumindest einigermaßen gut sein soll ist die Palmetto mit falscher Mündung und zugehörigem Geschoßsetzer.

    Deshalb suche ich ja eine solche mit Diopter.

    Wenn Du eine "Fuffziger" in dem Bereich haben willst, was ein verständlicher Wunsch ist, dann nimm Dir einen soliden VL oder kauf Dir eine

    Perkussions - Sharps,

    Habe ich bereits beides. grin-.)


    Was mich bei der Palmetto Wesson mit Diopter reizt ist die 100% Verbindung zwischen System mit Diopter und dem Lauf. In Cal .50 mit falscher Mündung leider recht selten und schwer aufzutreiben.


    Beste Grüße!

    PS

    Bräuchte noch einige Infos zu den verschiedenen Versionen.


    Habe nun schon mehrfach Versionen ohne Diopter gesehen, wo ich auch keine Bohrungen auf dem Systemkasten sehen konnte. Dann gibt es die Diopterversionen die einen gebogenen Flachstahl oben auf dem Systemkasten haben. Sind das nachträgliche Anpassungen zb durch 2K Kleber bzw Gewinde in Systemkasten schneiden, oder gab es die Diopterversionen ab Werk?


    Ach ja, falls jemand eine Diopterversion in Cal .50 rumliegen hat wäre ich interessiert.


    Beste Grüße!
    PS

    So nach 2 Tagen rumdoktorn habe ich jetzt die Abzugsfeder ohne Hauptfeder auf 2,5 kg runter gebracht und mit Hauptfeder das Abzugsgewicht auf ca 3,5 -3,8kg.


    Probleme gab es noch genug. Habe wie im verlinkten US Artikel beschrieben jetzt nochmal alles optimiert das auch bei voll angezogener Abzugsstangenschraube die Abzugsstange noch leicht läuft. Dazu musste die Abzugsstange selbst noch etwas schmäler gemacht werden und die Aussparung in der Halteplatte noch etwas vertieft werden.


    Ein weiteres Problem war das die Kontaktfläche der Abzugsstange mit der Nuss ab Werk einfach im Gusszustand war. Das habe ich nachgearbeitet und jetzt noch mit dem Winkel experimentiert. Der ist jetzt so das nur noch die Kante der Nuss Kontakt hat, aber die Abzugsstange trotzdem nicht von selbst aus der Schussrast rutscht. Den Winkel der Nut der Schussrast habe ich ebenfalls wie im verlinkten Artikel in Bild 2.1. gezeigt geändert.


    Der untere Schlegel der Abzugsstangenfeder ist jetzt nur noch halb so stark wie er ursprünglich war (von ca 1,8 mm auf ca 0,9mm). Breite der Feder habe ich trotzdem noch etwas verringert, da nur dünner schleifen nicht gereicht hat und ich sie nicht noch dünner machen wollte.


    Mit den 3,5 -3,8 kg kann ich jetzt erst mal leben, obwohl es noch nicht optimal ist. Vor den 2 Tagen rumdoktorn lag das Abzugsgewicht bei 5,8kg.


    Vielen Dank für die Tips!


    Beste Grüße!
    PS

    Das eigentliche Problem aus waffenrechtlicher Sicht sind mE nicht die hergestellten 'Ladehülsen aus Papier mit eingebauten Perkussionszündhütchen', die sind ja nichts anderes als 'Sharps Papierpatronen' nur das sie halt schon den Zünder enthalten. Würden die Ladehülsen für Zündnadelgewehre als Patronenmunition gewertet, müssten meines Erachtens nach die Gewehre WBK pflichtig sein. Solange es dazu kein höchstrichterliches Urteil gibt sollte der Grundsatz gelten, was nicht verboten ist ist erlaubt.


    Der sprengstoffrechtlich konforme Transport zum Stand und die Lagerung der Zündnadelpatronen dürften das Problem sein, solange sie nicht offiziell als richtige Patronenmunition gelten. Laut Sprengstoffrecht müssen Pulver und Zünder getrennt aufbewahrt und transportiert werden, außer wenn es sich um Kartuschen- bzw Patronenmuniton handelt.


    Ideal wäre es wenn man das Perkussionszündhütchen kurz vor dem laden der Hülse in die Patronenkammer einsetzen könnte. Dann hätte man das Transport und Lagerproblem nicht. Aber dazu ist mir noch keine vernünftige Lösung eingefallen, eine Pappscheibe mit mittigen Loch, das nach oben mit dünnen Papier abgedeckt ist könnte ein Lösungsansatz sein...


    Beste Grüße!
    PS

    Zündnadel ist wirklich ein Problemfall. Bei meiner Nachfrage beim Sachbearbeiter wegen Sharps Patronen war die Lage klar, Ladehilfe für VL.


    Im aktuellen Gesetz konnte ich nichts finden was Patronen wiederladen auf Metallhülsen beschränkt (aber das kann auch heißen das ich es nur nicht gefunden habe) und selbst im 27er Kurs gab es damals keine klare Aussage worunter Zündnadelpatronen nun fallen.


    Beste Grüße!

    PS

    Hallo,

    der Abzug meiner Springfield geht immernoch ziemlich schwer, obwohl ich die Schussrast schon flacher gemacht habe. Flacher will ich sie nicht mehr machen da ohne der Abzugsstangenfeder es jetzt richtig schön leicht auslöst. Das noch bestehende Problem mit hohen Abzugsgewicht liegt meines Erachtens nach an der extrem strammen Abzugstangenfeder.


    Eigentlich wollte ich jetzt die Feder etwas mehr anlassen (leicht hellgelb) um sie etwas weicher zu machen. Erfahrener Schützenkollege meinte aber heute das ich zuerst es mit dem minimalen Kürzen des Schenkels der die Abzugsstange berührt versuchen sollte.


    Was würdet ihr empfehlen?


    Falls anlassen an welcher Stelle hauptsächlich, unterer Schenkel oder eher am Knick?


    Beste Grüße!
    PS

    423,7 m/s Mach 1 kann ich kaum glauben!Energie: Joul: 1346,9

    Rundkugel: 15g

    Sschweizer2: 55grain

    Das Lyman Blackpowder Handbook & Loading Manual

    bringt ähnliche Werte wenn man die fps in ms umrechnet und noch ein wenig für CH2 vs Goex bzw Elephant FFFg draufschlägt. Deine Messung dürfte also korrekt sein.:drink:


    Die Ladedaten im Lyman Buch beginnen für Langwaffen erst ab 40gn und sind in fps bzw ft/lbs aber das lässt sich ja alles problemlos online umrechnen. Kann das Buch nur jedem empfehlen. Krass werden die Werte wenn man sich mal die Daten für 80-90gn mit einem schweren Geschoss anschaut...


    zb .54 Maxiball mit 530gn, 90 gn Goex FFg, v0 1200fps (365,76 ms), Energie 1701 ft/lbs (2306,246 Joule), Druck 11,900psi, v100 1012fps (308 ms), Energie 100yds 1205ft/lbs (1633,761 Joule)


    Gibt es in D bei fast jedem Vorderladerhändler oder beim ehemaligen Buchhändler.


    Beste Grüße!

    PS

    War heute wieder mit der Bondini auf dem Stand. Wieder 15 Schuss mit 35gn, aber mit nagelneuen Stein. Dieses mal stehend und mit ständigen zwischenwischen. Pflaster haben es größtenteils überlebt. Die Streuung dürfte von meiner Wackelei gekommen sein. 2mal musste ich den Zündkanal frei machen und 2 mal den Stein und die Batterie mit Isopropyl abwischen damit es wieder gezündet hat. Jedesmal mit dem Finger über Stein und Batterie zu wischen habe ich noch nicht probiert. Den Stein musste ich auch einmal nachziehen da er sich etwas gelöst hatte.


    Beim Reinigen habe ich dieses mal den Lauf montiert gelassen, da sich wie schon geschrieben die Laufkeile extrem schlecht montieren lassen. Die 'Schwenkmethode', also Schloss ausbauen, Zahnstocher in Zündloch und mit Trichter heiß Wasser einfüllen bis Lauf ca 2/3 voll, Finger auf Mündung, schwenken, ausschütten, wieder heiß Wasser rein, schwenken bis das Wasser halbwegs sauber rauskommt, dann Zahnstocher raus, Zündloch mit nassen Pfeifenreiniger putzen, nass wischen bis patches sauber bleiben, dann trocken wischen und ölen hat überraschend schnell und gut funktioniert. Schloss habe ich dieses mal nur feucht abgewischt und eingeölt.


    Die 'Schwenkmethode' hat so gut und schnell funktioniert, dass ich mir überlege das auch bei meinen Perkussionswaffen in Zukunft so zu machen.


    Beste Grüße!

    PS

    Palmetto, Bondini, Vollmer, Zoli, Pedersoli, evtl noch Ardessa, wenn es was gebrauchtes sein soll. Schön wenn die Kokille gleich mit kommt, oder eine passendes Langgeschoss bzw Kugel Pflaster Kombination vom Verkäufer empfohlen wird. Ansonsten wie schon oben geschrieben wurde spiegelblanker Lauf, schön scharfkantige Züge und möglichst Stecher. Für den Einstieg Perkussion.


    Bei Neuware ist eigentlich nur Pedersoli , evtl noch Ardessa und Chiappa, denkbar, obwohl man bei denen auch auf die Nase fallen kann, bzw 'Optimierungsbedarf', besonders bei den letztgenannten bestehen kann.


    Beste Grüße!

    PS

    mitgezeichnet.


    bzgl dem geplanten Bleiverbot, davon weiß ich schon länger, aber als ich davon im Verein erzählte gab es erst mal ganz große Augen.


    Klar man kann es sich schön reden, aber wenn das Geschosse selber gießen wegfällt und man auf gekaufte bleifrei Geschosse zurückgreifen muss, wird es ganz schnell sehr teuer. Das gleiche gilt für die notwendigen Umbauten an den für Bleigeschosse ausgelegten Schießständen. Ziel der Politik ist wohl den Schießsport so teuer und unattraktiv zu machen wie es nur irgendwie geht.


    Beste Grüße!
    PS

    ich schleife nie Steine nach ich schlage sie nach, geht auch mal während einem Wettkampf, neben meinem Zündkraut Spender liegt immer mein kleiner Fließenhammer, den ich noch vor der Euro Zeit,für 20 Franken (1 DM ) auf einem Trödelmarkt gekauft habe.

    Ob die Schneide oben oder unter eingespannt ist, liegt an der Geometrie des Schlosses, da kann man keine Empfehlung geben, Hauptsache die Funken landen in der Pfanne, und man achte, darauf das die Schneide des Stein nich vor dem Zündloch steht, dann verbrennt die Schneide.

    Vielen Dank für die Tips! :drink:


    Hast du auch eine Anleitung für das nach schlagen? Hört sich für einen Anfänger kompliziert an...=O


    Beste Grüße!

    PS

    mit gefetteten Patsch, so habe ich immer fett an den Finger, ich reibe trotzdem immer nach jedem Schuss mit dem Zeigerfinger über die Batterie und zündete gestern in Saarbrücken beim Gänseschiessen, 15 x bei mir und 10 x bei meinem Kollegen, ohne auch nur einem Zündversagen.

    Das Hauptproblem war bei mir wohl der abgenutzte alte Stein. Habe den heute nachgeschliffen und da erst richtig gemerkt wie total stumpf war. Aber gut zu wissen das Fett bzw Öl nicht wirklich ein Problem ist.


    Btw, montierst du den Stein mit der Kante nach oben oder mit der Kante nach unten? Kante nach oben soll wohl mehr funken geben, aktuell habe ich die Kante unten.


    Beste Grüße!
    PS

    War gestern auch auf dem Stand mit der Bondini. 15 Schuss 445 mit 0.12 Pflaster und 35gn CH2.


    Das Hauptproblem war das ich den alten Stein ohne ihn nachzuschärfen verwendet habe. Im Vergleich zu einem neuen Stein war der Funkenflug mehr als mangelhaft und deswegen gab es einige Fehlzündungen, also Pulverpfanne hatte nicht gezündet. Wenn die Pfanne gezündet hatte, gab es nur 1 x eine Fehlzündung da war aber nur das Loch des Zündkanals verstopft. Zündung der Hauptladung erfolgte laut Vereinskollegen extrem schnell.


    Pulverpfanne und Schlagfläche hatte ich mit Isopropylalkohol auf Baumwolltuch anfangs entfettet.


    Nach dem ausrichten des Korns lagen die Treffer aufgelegt meist im 9er und 10er Bereich, allerdings hatte ich weniger Pulver als von Verkäufer empfohlen verwendet und auch nicht zwischengereinigt, was zum Schluss mit zerfetzten Pflastern und entsprechender Streuung quittiert wurde. Zwischenreinigen ist mit Rundkugeln also angesagt.


    Was bei der Bondini nicht toll ist, ist das die Laufkeile sehr hakelig und stramm reingehen. Habe sogar ein Schraubenloch ausgerissen beim Versuch den mittleren Keil reinzuklopfen, Keil war aus dem Schlitz rausgerutscht ohne das ich es gemerkt hatte... :wall: Am besten funktioniert es wenn man von der Gegenseite mit einem Messingstück auf die Halteplatte klopft damit man den Keil reinrutschen sieht. Schloss habe ich natürlich ausgebaut und ordentlich mit Zahnbürste gereinigt, gut getrocknet, eingeölt. Neuer Stein kommt erst wieder rein wenn geschossen wird.


    Werde die Keile und Halteplatten nacharbeiten müssen, damit es einfacher geht und mal testen ob es mit der alternativen Schwenkreinigungsmethode, also Zündloch verschließen und eingebauten Lauf mit Wasser füllen, schwenken, usw nicht auch geht.


    Werde mir wohl auch noch einige .45 Hohlbodengeschosse besorgen und testen. Will ja keine Wettkämpfe mit der Bondini machen, sondern nur Spaß haben.


    Beste Grüße!
    PS

    Lauf Langzeitkonservierung machen meine Vereinskollegen mit ganz normalen Motorenöl. Mir stinkt das zu sehr und deshalb nehme ich das altbewährte Ochsenklauenöl für alles. Selbst der superempfindliche Chiappa Springfieldlauf rostet damit nicht.


    Ballistol ist ganz gut als Schwarzpulverlöser im Reinigungswasser, oder aber auch als Pflastermilch (50% Ballistol 50% Wasser). Benutze es aber nur noch als Zusatz im Reinigungswasser, nachdem ich das Ochsenklauenöl (wieder-)entdeckt habe. Jojobaöl dürfte ebenfalls sehr gut geeignet sein, habe ich aber noch nicht getestet.


    Hausgemachte Borebutter (Klauenöl, BIenenwachs) nutze ich nur als Geschoss- und Pflasterfett.


    Beste Grüße!
    PS