Beiträge von Der Meister

    Ich habe sofort bei meinem Revolver nachgesehen und siehe da - der besagte "Stoßboden im Bereich des Schlagbolzenlochs" ist nach innen gedrückt. Ich schätze mal so 0,3 mm. Genau kann ich erst messen, wenn ich mal einen Abdruck davon gemacht habe...

    Das wird's wohl sein. Spricht auch dafür, dass es in den letzten drei Jahren immer schlimmer wurde. Danke dieselfalk für den Hinweis. Jetzt ist mein BüMa gefragt!


    LG,

    Eric

    Hallo ihr Lieben,


    soeben kam ich von der LM GK und habe dort u.a. meinen .44er Revolver geschossen. Leider hatte ich zahlreiche Störungen, so dass ich nach Ausreizen aller Störungsanmeldungen und "Überschießen" am Ende doch noch einen Schuss übrig hatte... War jetzt nicht so schlimm, da ich auch damit noch die Quali-Ringzahl für die DSB-DM sicher erreicht habe.


    Nun aber zum Problem:

    Bei nahezu jeder abgeschossenen Hülse ist zu fühlen, dass das Zündhütchen deutlich aus der Hülse hervor getreten ist und somit von Schuss zu Schuss der Reibungswert der Zündhütchen an der wider lagernden Rahmenplatte anstieg und der Trommeltransport nur noch sehr schwer ging. Es gipfelte darin, dass sich der Hahn beim 4. bzw. 5. Schuss auch mit beiden Daumen nicht mehr spannen ließ. Platte Zündhütchen durch zu hohen Gasdruck kennen wir ja, aber aus der Hülse raus gewanderte?


    Revolver: S&W 629 Classic Champion

    Hülse: Magtech

    Geschoss: Hornady HAP 240gr (ja, die gibt es nicht mehr, ich habe noch Restbestände)

    Zünder: Federal LP 150 (nicht Magnum, da kein Magnum Pulver verwendet wird)

    Pulver: 7,9 gr Hodgdon HP38 (sehr präzises Universalpulver)

    Crimp: Profile Crimp in der Crimprille


    Die Trommel scheint kein Längsspiel zu haben.

    Früher verwendete ich Fiocchi und Remington Hülsen, die hatten aber eine zu enge Zündglocke, so dass ich die Zünder erst gar nicht richtig rein bekommen hatte und sie da schon überstanden. Mit den Magtech Hülsen war das dann kein Problem mehr, die Zünder bis zum Anschlag in der Hülse zu versenken (sogar leicht vertieft - so wie es sein soll).

    Der beschriebene Effekt zeigt sich auch bei Magnum Pulvern. Egal ob ich mit H110 eine Full-House-Ladung mache oder mit dem HP38 eine weiche DSB-Ladung - die Zünder kommen raus. Der Gasdruck scheint hier dann doch nicht die entscheidende Rolle zu spielen.


    Der Effekt scheint auch immer schlimmer zu werden (über 3 Jahre beobachtet), was eigentlich für ein Revolverproblem spricht (Längsspiel?). Ich habe auch die vielleicht zu große Zündglocke der Magtech-Hülsen im Verdacht. Vielleicht hat jemand ja schon was Ähnliches erlebt und dafür eine Lösung gefunden??? Alternativ werde ich sonst die Zünder mal mit Spezialkleber in der Hülse festkleben. Ist zwar nur die Symptombehebung aber wenn die Ursache nicht bekannt ist...


    Liebe Grüße,

    Eric

    Hallo ihr Lieben,


    schaut euch bitte mal das unten stehende Foto an. Das ist eine Federal 100 Zündhütchenbox, in der die Zünder ausgeliefert werden.
    Es soll sich um frische Ware gehandelt haben! Seht ihr die Rückstände in den einzelnen Kammern? Offensichtlich haben einige
    Zünder etwas von ihrer Zündmasse verloren und in die Kammern abgegeben! Und das bei allen erhaltenen 50.000 Zündern!!!
    Ist das etwa normal? Wer hat Vergleichbares mit welchem Los festgestellt? Mitteilung an Federal ist bereits ergangen. Die Reaktion
    steht noch aus (falls eine kommt). Fehler bei der Lagerung können übrigens durch mich und den Verkäufer ausgeschlossen werden!


    Rückstände Zünder.jpg


    Die bislang damit geladenen Patronen hatten bei 10 Schuss ca. 3 Geschwindigkeitsausreißer nach unten, die zu Fehlfunktionen der
    Pistole beim Repetieren führten.


    Hier die Ladedaten (ohne Garantie, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich):
    Pistole: 9mm CZ 75 Sport II (von Oschatz)
    Hülse: 1 x abgeschossene Magtech
    Geschoss: H&N 115gr HPHS
    Zünder: Federal 100 (Los-Nr. 5IPO14)
    Pulver: 4,65gr Rottweil P804


    Aktueller Test mit Shooting Chrony Beta und LED-Beleuchtung in 3m Entfernung zur Mündung:
    V³ mit zuvor Mündung nach oben: ca. 340-345m/s (zum Vergleich: alte Muni mit intakten Zündern hatte hier ca. 355m/s und keine V-Ausreißer)
    V³ mit zuvor Mündung nach oben: Ausreißer bei ca. 320m/s (= kein MIP = Disqualifikation bei LM und DM beim DSB!, Repetierprobleme)
    V³ mit zuvor Mündung nach unten: ca. 290-330m/s (deutliche V-Ausreißer bis 290m/s)


    Die Problematik mit Mündung von unten oder von oben ins Ziel sollte mittlerweile bekannt sein. Sogar bei der DSB-DM wird seit kurzem mit Mündung
    von oben ins Ziel der MIP gemessen. Was aber aufregt, sind die deutlichen Ausreißer mit Mündung von oben ins Ziel gehend, welche ich auf die
    "ausgelaufenen" Zünder zurückführe!


    Dies euch allen zur Kenntnis mit der Sensibilisierung, sich auch mal die Zündhütchenboxen (am Besten vor Kauf) genauer anzuschauen!


    Liebe Grüße, Eric

    Jetzt aber mal halblang solche Anschuldigungen unter einen Pseudonym ist mehr als daneben und das kann auch Rechtliche Folgen haben !!!!. Du Kannst tun und lassen was du möchtest aber auf diese Art und mit Sicherheit nicht im Forum hier.


    Na ja, "Lügenliga" ist vielleicht etwas heftig ausgedrückt und verallgemeinert die gute Idee der Liga-Runde negativ. Nahezu fast alle Teilnehmer melden dort Ergebnisse, die sie auch imstande sind bei der DM zu schießen! Ins Grübeln komme ich natürlich auch, wenn über 60-jährige Liga-Teilnehmer mal eben so meinen Deutschen Rekord (bei der DM geschossen) in der K27.P2 von 291 Ringen mit gemeldeten Liga-Ergebnissen von 298, 299 und 300 "pulverisieren".
    Klar, dass man auf dem Heimatstand in gewohnter entspannter Atmosphäre grundsätzlich bessere Ergebnisse schießt, als bei der DM unter Wettkampstress. Ich traue auch über 60 jährigen Schützen noch zu, ordentliche Ergebnisse abzuliefern (werde ich selber in ca. 14 Jahren unter Beweis stellen, he, he ::abschi:: ).
    Wie gesagt, ich komme dabei "ins Grübeln" und hätte nur die Bitte an diese Schützen, ihr Können nicht zurückzuhalten sondern auch mal bei der DM zu präsentieren.
    Liebe Grüße

    Halli hallo!


    grundsätzlich gilt, dass erst die Bezirksmeisterschaften in einer jeden Disziplin abgeschlossen sein müssen, bevor die Limitzahlen zur LVM in dieser Disziplin errechnet und veröffentlicht werden können. In der Regel werden die Limitzahlen deutlich vor Start der terminierten Wettbewerbe der LVM veröffentlicht, damit auch noch die Startberechtigungen rechtzeitig raus geschickt werden können. Die einzelnen Wettbewerbe der LVM finden statt in der Zeit vom 23.04.2016 - 10.07.2016.


    Liebe Grüße

    Mist, man soll nichts lesen und erst recht nichts schreiben, wenn man müd ist!
    Ja, ich meinte die P99Q - Immer diese Verwirrung mit dem Q...
    Die PPQ kenne ich jetzt nicht persönlich. Da sie aber keine reine Single-Action-Pistole ist, sollte sie bei der K17 eingesetzt werden dürfen...
    Näheres könnte Mitglied Jaguar dazu sagen. Ich habe gerade mal mit ihm gesprochen. Er kennt die PPQ und vergleicht sie technisch ebenfalls
    mit der Glock. Daher erkennt die DSU sie auch bei der K17 an!
    LG

    Hallöchen,


    die Walther PPQ ist für die K17 Klasse DA (nicht DAO) zugelassen, weil...
    ... die K17 eine Dienstpistolendisziplin mit Holsterziehen ist,
    ... die Walther PPQ eine Dienstpistole ist, für die es auch Dienstholster gibt,
    ... sie keine reine Single-Action-Pistole à la Mod. 1911 ist, sie ist lediglich teilgespannt (Schlagbolzen),
    ... ihr Abzugswiderstand nicht unter 3.200 gramm liegt, was bei einer reinen Single-Action-Pistole bekanntlich der Fall ist.


    Aufgrund ihres Abzugswiderstandes von 3.200 gramm und mehr im gespannten Modus dürfte sie gegenüber anderen Dienstpistolen wie von SigSauer oder Hecker und Koch schon deutlich benachteiligt sein.
    Wer aber dennoch den ersten Schuss über nicht vorgespannten Schlagbolzen abgeben möchte (also ca. 4.000 gramm Abzugswiderstand), der darf den Schlagbolzen gerne durch ein leichtes Zurückziehen des Verschlusses (wenige Millimeter) entspannen. Vorgeschrieben ist das aber nicht.


    Ich hoffe, ausreichend Antwort gegeben zu haben.


    LG

    Hallöchen,


    wenn du bei der Hülsenlänge sauber arbeiten willst, solltest du Folgendes beachten:
    - Trimmen nur, wenn unbedingt nötig, d.h. bei Muni, die einen Rollcrimp erhält, wie z.B. .32 S&W long, Magnumkaliber, bei denen das Geschoss auch eine Crimprille hat, bei KW-Muni, die weiter als 25m fliegen soll, bei Hülsen, die sich durch mehrfaches Wiederladen deutlich verlängert haben, bei LW-Muni, etc.
    - bei z.B. .38er oder 9mm Muni, die lediglich bis 25m eingesetzt wird oder bei Geschossen ohne Crimprille, machte es nicht viel Sinn, sich die Arbeit des Trimmens zu machen. Viel wichtiger ist, dass die Zündlöcher in der Zündglocke zentriert sind! Da habe ich unglaubliche Erfahrungen mit der Präzision gemacht. Also altes Zündhütchen raus, Zündloch anschauen, Hülsen mit zentralem Zündloch verwenden, mit dezentralem aussortieren!
    - Für alle getrimmten Hülsen des selben Kalibers gilt: gleiche Länge bis auf maximal 1/10 mm Toleranz. Dann klappts auch mit dem Crimp...
    - Hierzu sollte man seine Hülsen in dem betreffenden Kaliber, die im Idealfall aus ein und dem selben Hülsenlos stammen vermessen, die Handvoll Hülsen, die extrem kurz sind aussortieren und den Rest auf den kleinsten gemeinsamen Nenner in Sachen Länge bringen.


    Ich hoffe, ein paar brauchbare Tipps gegeben zu haben (die alle auf eigenen erfolgreichen Erfahrungen beruhen). Wenn noch Fragen sind (oder mir noch was einfällt), einfach fragen.


    LG,
    der Meister

    Hallöchen,


    ich kann die Lyman T-Mag II wärmstens empfehlen. Läuft bei mir schon seit 20 Jahren ohne Probleme und ich habe in der Zeit ca. 50.000 Schuss damit gemacht. Je nach Übungsgrad sind bis zu 150 KW-Patronen damit pro Stunde zu fertigen. Habe mir vor kurzem dann doch eine Dillon 650 XL zugelegt, da ich nicht mehr die Zeit habe, mehrere Stunden an der Presse zu sitzen. Mit der Dillon mach ich die "kleineren" Kaliber (.32/.38/.357/9mm) und mit meiner Lyman nach wie vor die "größeren" (.44/.45).


    Einen ausführlichen Testbericht, von mir verfasst und vor ca. 2-3 Jahren im DWJ erschienen, kann ich auf Wunsch zusenden.


    LG,
    der Meister

    Hi Gunny, wieviele Leute müsstest du denn zur DM anmelden?
    Ich biete folgenden Service für meine Vereinsmitglieder an: von unseren Vereinsmitgliedern nehmen regelmäßig 10-15 bei der DSU-DM teil. An Disziplinen kommen da so ca. 70-80 zusammen. Die melde ich alle in meiner Funktion als 2. Vorsitzender, Vereinstrainer, Betreuer, Unterstützer, Tippsgeber, Mädchen für alles, etc. an. Dadurch habe ich natürlich den Vorteil, dass ich genau weiß, welches Mitglied welche Disziplin schießen möchte und kann danach die Mannschaftszusammenstellung für die Disziplinen K13/K17/K27/K36 erstellen. Auch weiß ich dann, wer die Master-Wertung mitschießt und ggf. die Top Ten anstrebt. Ich erstelle im Vorfeld aufgrund der Trainingsergebnisse sogar Ranglisten, nach denen die Mannschaften besetzt werden! Groß Arbeit kommt bei der Meldung an die DSU für mich nicht auf. Empfinde ich jedenfalls nicht so.
    Unser Vereinsgeschäftsführer bekommt dann die Startgeldrechnung von der DSU und von mir die Teilnehmerliste mit ihren gemeldeten Starts und kann alles nachvollziehen und bezahlen. Ist ne saubere Lösung.
    Wenn du allerdings mehr als 15 DM-Teilnehmer hast, die zusammen auf über 100 Starts kommen, ist das natürlich etwas Arbeit für dich. Da dürfte man aber auch Verständnis dafür haben, wieviel Arbeit das für die DSU-Geschäftsstelle wäre, für jeden einzelnen Starter den Zahlungseingang zu überwachen. Und was ist, wenn die Zahlung nicht rechtzeitig eingegangen ist? Die Leute bei der DM wieder weg schicken? Den Leuten wegen dem Geld hinterherlaufen? Mahnverfahren? Da sollte man vorher mal bei der DSU nachfragen, ob die überhaupt das Personal dafür haben. Das müsste die DSU dann auch noch für Pokalschießen und Liga-Runde stemmen! Machbar? Wohl eher nicht.
    Ich bin der Meinung, dass die Geschäftsstelle gerade jetzt gegen Ende der Liga-Runde und im Vorfeld der DM schon genug zu tun hat und auf die von dir vorgeschlagene zusätzliche Belastung verzichten kann.


    @ Volker1: hat der BDS Hessen (vermutlich LM) das gleiche Teilnehmeraufkommen wie die DSU bei der DM?


    Liebe Grüße,
    Der Meister

    Ich möchte hier noch meine Erfahrungen mit der CZ75 Sport 2 kund tun:


    In meinem Verein haben/hatten 5 Schützen inklusive mir die Sport 2. Ein Schütze hatte die als Erster und schoss damit sehr viel. Auch hat er sie für andere Vereinsmitglieder zu Probezwecken zur Verfügung gestellt. So kam es, dass diese Pistole pro Jahr etwa 8.000 Schuss runter hatte. Nach 2 Jahren war die Pistole "ausgelutscht" und hat auf 25m aufgelegt nur noch Streukreise mit Ausreißern von 30cm fabriziert. Möglicherweise hätte die Pistole durch eine neue Laufführungsbuchse wieder auf Kurs gebracht werden können. Soviel ich weiß, bietet der Büchsenmacher Karl Hamann aus Wolfsburg so eine Reparatur an.


    Ein weiterer Schütze konnte die Pistole noch gut verkaufen, als sie anfing unerklärliche Ausreißer zu produzieren. Im Internet gibt's auch irgendwo eine Fehlerbeschreibung, die sich mit diesem Aspekt befasst.


    Die beiden Sport 2 der anderen Schützen funktionieren noch tadellos. Haben auch noch keine 2.000 Schuss runter.


    So ist es auch bei meiner Pistole. Ich habe sie jetzt seit drei Jahren und dürfte etwa 4.000 Schuss damit gemacht haben. Im letzten Jahr habe ich damit noch meine persönlichen Bestleistungen steigern können (DSB GK: 391 / BDMP 1500: 1475 / DSU-Master: 1260).
    Ich warte aber noch auf den Tag, an dem sie deutlich nachlassen wird...
    Dann schaue ich, ob sie repariert werden kann oder ob ich doch was Neues brauche.


    Die Sport 2 hatte damals 1.300 Euro gekostet und ist ihr Geld wert! Auch wenn sie jetzt 100 Euro teurer ist. Wer mit dem Gedanken leben kann, dass sie irgendwann nicht mehr so präzise ist, wie in den ersten Jahren, sollte sie sich zulegen. Wer aber in eine gesicherte Zukunft investieren möchte, sollte 1.790 Euro für eine STI Target Master übrig haben. Die dürfte auch noch jenseits von 50.000 Schuss super präzise sein.
    Andere Alternative wäre eine sehr gute Gebrauchtwaffe, wie eine LesBaer Premier 2 zum gleichen Preis wie eine neue Sport 2.


    Die Sport 2 verträgt übrigens keine schweren Geschosse wie 145/147gr. Die engsten Streukreise bekommt man mit 115gr Geschossen und Rottweil P804 Pulver! Daher muss man die Geschosse für DSB MIP schon deutlich über Schallgeschwindigkeit bringen! Mit schweren Geschossen kommt man zwar unter die Schallgeschwindigkeit und sie schießen sich schön weich, aber in den seltensten Fällen liegen die Streukreis für 5 Schuss unter 60mm!

    Das finde ich gut geregelt. Jetzt stehen die Meldetermine definitiv fest. :thumbsup:


    Wie schon von anderen gepostet wurde, besteht das Problem (längerfristige Krankheit, Kur, Dienst etc.) noch. Wie soll das gehandelt werden? Soll das über Nachweis funktionieren oder wird das auf Vertrauensbasis erfolgen.
    Ich wäre trotz allem für letzteres, da ich denke, dass sich die meisten auch fair verhalten. Sollte es sich als falsch herausstellen, kann man den Schützen immer noch disqualifizieren.


    Hallöchen!
    Gehen wir mal davon aus, dass seitens der DSU das Wichtigste zur Liga-Runde geregelt ist. Man kann ja auch
    nicht alles bis ins kleinste Detail regeln. Wie ich bereits geschrieben hatte, wäre mein Vorschlag, dass die Liga-
    Teilnehmer bereits im September ein paar Ergebnisse schießen. Für den Fall, dass sie in der Liga für den einen
    oder anderen Monat ausfallen, könnte zur Not ein solches durch den Teilnehmer auch tatsächlich geschossenes
    Ergebnis aus diesem Ergebnispool heran gezogen werden. Dies müsste aber Vereins intern geregelt sein und sollte
    nicht durch die DSU vorgegeben werden müssen. Somit wäre der Teilnehmer (nur in absoluten Notfällen) für den
    betreffenden Monat gerettet. Generell empfehle ich, dass jeder Teilnehmer pro Disziplin und Monat mehrere
    Ergebnisse schießt. Dadurch verbessert der Teilnehmer auf Dauer automatisch seine Leistungen und man hätte
    für o.g. absolute Notfälle noch tatsächlich geschossene Ergebnisse zur Auswahl. Damit die absoluten Notfälle auch
    Einzelfälle bleiben und nicht die Regel werden, kann man ja Vereins intern fest legen, dass das jeweils schlechteste
    Ergebnis aus dem Ergebnispool für den betreffenden Monat an die DSU gemeldet wird.
    Wäre aus meiner Sicht eine Lösung für längerfristig Kranke, dienstlich verhinderte, etc.
    LG,
    Meister


    Hallöchen,
    so, habe letzten Donnerstag mal getestet!
    Mit meiner ganz bösen selbst geladenen .44er Muni (Pulverladung Obergrenze!)
    hab ich mal drei 5 Sekunden Serien geschossen. Die Erste war zum eingewöhnen
    und mir gelangen in den 5 Sekunden nur drei Treffer auf das kleine Rechteck
    (Entfernung: 5m). In der zweiten Serie hatte ich dann alle 5 Treffer und die Zeit
    war exakt 4,00 Sekunden (mit Timer CED 7000).
    Dann wollte ich das Ganze auch unbedingt aus 10m testen...
    ...und wieder: 5 Treffer im kleinen Rechteck! Zeit: 4,34 Sekunden.
    Jetzt werde ich am 06.08. natürlich auch in Weißenthurm vorbei kommen und
    das Ganze für die Anwesenden demonstrieren. Vielleicht gelingt mir ja auch eine
    Zeit unter 4 Sekunden ::happy2::

    Hallo ihr Lieben,
    nach euren Meldungen hier, dürfte der Knackpunkt oder das Nadelöhr zum DSU-Kader also die Liga-
    Runde sein. Hierzu hätte ich ein paar Vorschläge, die es jedem interessierten Schützen ermöglichen
    werden, an der Liga-Runde teil zu nehmen!
    Man sollte die Liga-Runde nicht als terminlich punktuelle Meisterschaft wie z.B. das Pokalschießen
    (an einem Wochenende) oder der DM (an drei Tagen) sehen, sondern als Wettbewerb, der sich über
    einen größeren Zeitraum, nämlich 6 Monate, erstreckt!
    Berücksichtigt man individuelle Schießstandzeiten (einmal pro Monat oder sogar einmal alle zwei
    Monate), berufliche Verhinderungen, Krankheiten, etc. dürfte die Ausfallquote der Schützen bezügl.
    aller 6 Termine (= Monatsergebnisse) sehr sehr hoch sein. Ich denke da nur an Schichtdienstler,
    denen es an dem einen Termin im Monat, an dem sie das Liga-Ergebnis schießen könnten, aufgrund ihres
    beruflichen Zeitpans unmöglich ist, dies zu tun.
    Wir haben also zum einen den Zeitraum 1 Monat, in dem man Zeit hat, ein Ergebnis abzuliefern und zum
    anderen den Zeitraum 6 Monate, für die auch 6 Ergebnisse bei der DSU vorliegen sollten.
    Zur Steigerung der erfolgreichen Liga-Teilnahmen (alle 6 Ergebnisse) könnten diesbezüglich Lösungen wie
    folgt aussehen:
    Lösung 1:
    Ein Vorschießen der Liga-Ergebnisse sollte, mit Beginn des Liga-Vormonats September, jederzeit möglich
    sein. D.h. bereits im September kann man offiziell das Liga-Ergebnis für Oktober abliefern. Dieses wird aller-
    dings erst Ende Oktober, bzw. zum Stichtag 5. September an die DSU gemeldet. Sollte der Schütze nämlich
    an seinem(n) Schießtermin(en) im Oktober verhindert sein, so kann sein vorgeschossenes Ergebnis, was er ja
    auch tatsächlich erzielt hat, für den verhinderten Monat Oktober gemeldet werden! Dem Verband und allen
    anderen bundesweit teil nehmenden Schützen entsteht somit kein Nachteil! Einzig und allein dem individuellen
    Schützen wird eine Möglichkeit gegeben, trotz aller Hindernisse, die da so kommen können (siehe oben),
    erfolgreich mit allen 6 Ergebnissen an der Liga-Runde teil zu nehmen!
    Lösung 2:
    Ist eine Erweiterung der Lösung 1, bei der auch vorhersehbare längere Schießstand-Abwesenheit durch z.B.
    längerfristige Erkrankung, Kuren, Auslandseinsätze der Bundeswehr, etc. berücksichtig werden können.
    Wenn absehbar ist, dass ein Schütze mehrere Monate vom Schießstand abwesend sein wird, sollte er Gelegenheit
    haben, alle Liga-Ergebnisse für diese Monate vorschießen zu können. Die Ergebnisse werden dann rechtzeitig
    durch den Vereinstrainer an die DSU gemeldet. Auch bei nicht vorhersehbarer längerer Schießstand-Abwesenheit
    sollte es möglich sein, zu Beginn der Liga-Runde alle 6 Liga-Ergebnisse vorzuschießen, die dann bei künftiger Ver-
    hinderung des Schützen an die DSU gemeldet werden.
    Lösung 3:
    Diese Lösung dient der persönlichen Leistungssteigerung der Schützen, die jeden betroffenen Schützen natürlich
    erfreuen wird!!! Hierbei wird die Liga-Runde als Trainingswettkampf von zu Hause aus, was sie ja eigentlich auch ist,
    betrachtet.
    Jeder Monat wird einzeln als 1 Monat andauerender Wettkampf gesehen. Also nicht so wie oben beschrieben das Pokal-
    Schießen oder die DM, die ein mehrfaches Schießen der gemeldeten Disziplin aus zeitlichen Gründen nicht
    zulässt. Konkret bedeutet dies, dass der Schütze in den 6 Monaten Liga-Zeitraum seine gemeldete Liga-Disziplin
    so oft schießen darf wie er will. Das am Ende des jeweiligen Monats beste Monatsergebnis wird dann an die DSU gemeldet
    und die schlechteren bleiben unberücksichtig. In der Praxis werden aber nur die wenigsten Schützen so strebsam sein,
    die gemeldete Disziplin mehr als 6 mal zu schießen. Ist ja auch eine Geld- und Zeitfrage. In jedem Fall werden folgende
    Vorteile hierdurch erreicht:
    - Der Schütze verliert die "Wettkampfangst" und verbessert sich unweigerlich massiv in seinen Leistungen (Trainings-
    effekt auf dem Heimschießstand halt).
    - Der Schütze hat, egal was kommt, immer genug Leistungen innerhalb des Liga-Zeitraums erfüllt und läuft nicht Gefahr
    der Null-Wertung für einen oder mehrere Monate.
    - Vereinsvorstände und Vereinstrainer werden nicht mehr von Schützen unter Druck gesetzt, die mal ein schlechtes
    Liga-Ergebnis geschossen haben und auf Wiederholung drängen.
    - Die oftmals unglaublich hohen gemeldeten Liga-Ergebnisse (z.B. 298, 299 oder gar 300 Ringe in der K27)
    dürften somit etwas relativiert werden. Man wird dann schon sehen, welche Leute solch hohe Ergebnisse melden und
    dann nicht am Pokalschießen oder DM teil nehmen! Wenn man die gemeldete Disziplin pro Monat so oft schießen
    darf wie man will, dann dürfte auch kein Grund mehr bestehen, falsche Ergebnisse an die DSU zu melden. Dann kann
    man sich zum gewünschten Ergebnis hin trainieren und dieses voll Stolz an die DSU melden.


    So, nun lasst euch meine obige Diskussionsgrundlage mal durch den Kopf gehen und überlegt, ob meine Lösungsvor-
    schläge tatsächlich geeignet wären, mehr Schützen in den DSU-Kader zu bekommen, bzw. sich im DSU-Kader zu verbessern.


    Liebe Grüße,
    "Der Meister"

    Vielleicht schneit "Der Meister" ja auch noch zum Gun-Forum-Freund-
    schaftsschießen rein...
    "Der Meister" hat auch einen .44 Mag! Ist ein 629 Hunter aus dem
    Performance-Center. Davon ist auch nur eine kleine Serie gebaut
    worden. Außer, dass der auf 300m noch was trifft, kann der auch
    5 Schuss in 5 Sek. machen (und auch treffen). Einfach nach dem
    Schussimpuls zurück ins Symbol fallen lassen und gleichzeitig wieder
    abdrücken. Muss ich Donnerstag mal testen, ob's noch klappt ::c.o.l)

    Mit gestriger Sitzung hat das Präsidium der DSU entschieden, die für den 10.10.2009 geplante erste internationale Schießsportveranstaltung der DSU, die DSU-Europameisterschaft / European Challenge, abzusagen!
    Hauptgrund sei die mangelnde Beteiligung von ausländischen Startern. 2-3 potentielle ausländische Starter seien zu wenig entschied man, und man würde sich damit nur lächerlich machen!
    Die bereits gemeldeten 50 Starter werden darüber noch persönlich seitens der DSU in Kenntnis gesetzt und das bereits gezahlte Startgeld wird zurück erstattet.
    Ich kann nur sagen: bedauerlich! :thumbdown: