Beiträge von corrado26

    Das ist eine in Spanien gefertigte doppelläufige Lefaucheuxpistole mit Kipplaufsystem, die natürlich wbk-pflichtig ist. Mit einer Weinbergpistole hat das Teil nicht das Geringste zu tun.
    corrado26

    Anbei Bilder von mehreren Pistolen M 1763/66 aus den Manufakturen Maubeuge und Charleville. Der eiserne Ladestzock mit nagelförmigem KOpf hat eine Gesamtlänge von 225mm, unter dem Kopf eine Dicke 5,99mm, am Ende eine Dicke von 5,25mm und am Ende ein Gewinde zum Aufschrauben eines Krätzers.
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    Also bayerische Waffen kann ich im Gegensatz zu Deiner Meinung nicht sehen.


    Die N°1 ist vermutlich französischer Fertigung, ein M Kavalleriekarabiner M 1829. Die N°2 dürfte ein französisches Infanterioegewehr M 1857 sein, die N°3 ist ein Infanteriegewehr M 71/79 aus Holland, die N°4 könnte ein schwedisches Infanteriegewehr M 1815/49 sein, bin mir aber nicht sicher (ein Bild von rechts wäre hilfreich) und die N°5 ist wohl der Rest einer doppelläufigen Hahnflinte.
    corrado26

    Für alle Fans der Miniatur-Revolver habe ich ein paar recht nette Fotos aus der 2012 im Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt stattgefundenen Ausstellung "Klein aber fein - Waffenminiaturen aus drei Jahrhunderten" auftreiben können. Ich habe dabei nur Fotos mit möglichst vielen Revolvern ausgesucht.
    Vielleicht hat ja der eine oder andere Freude daran...........
    corrado26

    Du darfst als Volljähriger VL-Waffen mit historischem Vorbild bedürfnisfrei erwerben und besitzen. Der Erwerb/Besitz muss auch nicht bei irgendeiner Behörde angemeldet werden.

    Das stimmt nicht ganz. Frei erwerbbar sind ausschlielich Waffen mit Funkenzündung (Luntenschloss, Radschloss, Steinschloss), Hinterlader mit Zündnadelzündung und Perkussionswaffen, soweit diese nicht über eine Mehrschusseinrichtung (meherer Läufe, Trommel etc.) besitzen. Deswegen sind z.B. Vorderladerrevolver WBK-pflichtig!
    corrado26

    Nach meiner Meinung sollte man mit originalen Steinschlosswaffen überhaupt nicht schießen. Dazu gibt es Replikas. Steinschlosswaffen sind in aller Regel mindestens um 200 Jahre alt und niemand kann sagen, wie sich das Metallgefüge am Pulversack im Laufe der Zeit verändert hat. Ein bisschen zuviel Pulver - das im übrigen heute weit brisanter ist, als die alten Pulversorten - und das Stück platzt mit meist recht unangenehmen Folgen für die Hand des Schützen und damit ist wieder ein historisches Stück von der Bildfläche verschwunden.
    Ich weiß, dass ich mit dieser Meinung sicherlich nicht viel Zustimmung ernten werde, was mir aber völlig egal ist.


    corrado26

    Die Pistole hat mit Afrika nicht das Geringste zu tun. Das ist eine in Pakistan oder Afghanistan in einer Hinterhofwerkstatt zusammengezimmerte Pistole für den Touristenmarkt. Sie ähnelt englischen Vorbildern der East India Company, deren aufrecht nach links schreitenden Löwen man versucht hat, auf dem nachgemachten Schlossblech einzugravieren. Das Stück hat keinerlei historischen Wert und gehört in den Müll. Je länger übrigens der Bundeswehreinsatz in Afghanistan dauert, umso mehr von diesen Machwerken tauchen bei uns auf
    corrado26

    Dass es durchaus auch andere Revolverminiaturen als die von Uberti oder bekannten Herstellern gibt, zeigen die Bilder. Es sind alles Stücke, die von einem deutschen inzwischen verstorbenen Sammler gefertigt wurden.
    corrado26

    Würden die Herrschaften ab und zu das DWJ lesen. dann hätte man eine ausführlichen Artikel zu den Miniatur-Colts von Uberti finden können. Außerdem gab es 2013 eine ganz tolle Sonderausstellung zum Thema Waffenminiaturen im Wehrgeschichtlichen Museum in Rastatt.

    Dies ist eine Waffe, welche in den Jahren um 1875 vom Büchsenmacher Rassmann in Mehlis nach meinerr Kenntnis für die sächsische Gendarmerie gefertigt wurde. Von diesem Typ sind mir inzwischen mindestens fünf Exemplare bekannt geworden. Mit Weinbergpistolen hat das Teil überhaupt nichts zu tun - weder in der Schweiz noch bei uns!


    corrado26

    Je länger der Bundeswehreinsatz in Afghanistan andauert, um so größer wird die Zahl der dort fabrizierten Steinschlosspistolen hier bei uns. Beim fraglichen Stück handelt es sich eindeutig um ein solches Produkt, welches durch irgendeinen afghanischen Dorfschmied unter Verwendung in dieser Region noch ausreichend vorhandenen Einzelteilen ehemals englischer Waffen aus der Zeit der East India Company angefertigt und an einen gutgläubigen Ignaoranten verkauft wurde. Das Stück hat keinerlei historischen Hintergrund und ist vom sammlerischen Standpunk daher völlig wertlos. Restaurationsbemühungen egal welcher Art können seinen Wert folglich nicht wirklich erhöhen.......... ::c.o.l)


    corrado26

    Vergiss mal alles, was die "Fachleute" bisher von sich gegeben haben:


    Diese Pistole ist ein reines und völlig funktionsloses Dekostück, sozusagen ein Stück Holz mit Metallappliikationen ohne wirkliche Funktion. Verkauft wurden diese Dinger in den 1970er-Jahren in persisch/deutschen Teppichbazaren für 15.-DM als Dekoration für den heimischen Kamin, wo man sie nach Bedarf im kalten Winter auch gleich reinwerfen konnte. Hergestellt hat man tausende davon in Indien und heute tauchen sie vermehrt auf Flohmärkten, aber auch bei eGun auf, doch wie immer im Leben: Schrott bleibt Schrott, egal, wieviel Jahre darüber hinweggingen.............


    corrado26