Beiträge von Long Rifle

    Habe sie auf 50m eingeschossen und der Streukreis liegt bei ca.4cm

    Also mit einem 4cm Streukreis auf 50m wäre ich nicht zufrieden. Mit meiner CZ455 komme ich auf 8mm von Schusslochmitte zu Schusslochmitte (mit SK Rifle Match und SK Flatnose Match). Die Blazer nutze ich nur für Kurzwaffe auf 25m. Versuche mal etwas langsamere Muni, z.B. Schönebecker oder RWS Rifle Match. Vielleicht verkleinert sich das Schussbild noch.

    Das weiß ich nicht. Ich weiß aber, daß es die Behörde nicht juckt was du in den Bedürfnisantrag reinschreibst. Wenn du also eine andere Waffe kaufst und sie sportlich zulässig ist, dann gibt es später bei der Eintragung keine Probleme.

    Ich bin DSB Mitglied und habe für meine Schießsportleiterlizenz auch die Sportordnung studieren müssen. Eine Glock ist zunächst mal grundsätzlich erlaubt. Ein Mitglied aus meinem Verein hat sich vor 1 1/2 Jahren eine Glock17 Gen. 4 beantragt und anstandslos vom Verband genehmigt bekommen. Ich selbst habe mir 2016 eine CZ75 SP01 Shadow gekauft, die serienmäßig mit einem Lichtsammelkorn ausgerüstet ist.


    Laut Sportordnung Teil 14 (Mitteilung der technischen Kommission) sind offene Visierungen, die "Leuchtstäbchen" enthalten, nicht zugelassen, da sie als optische Hilfsmittel gelten. Im Training könnte man sie dennoch nutzen, allerdings nicht im Wettkampf. Aus diesem Grund habe ich mir ein LPA Visier ohne "Leuchtstäbchen" montieren lassen. Kimme und Korn sind dabei aber trotzdem mit weißen, nicht leuchtenden Punkten ausgestattet. Die sind erlaubt und auch noch bisher bei keiner Kreis- oder Landesmeisterschaft bemängelt worden.


    Dass eine Glock für die 2.53 nicht zulässig ist, ist völliger Unsinn. Wer auf so ein Teil steht, soll es sich kaufen. Wie gut man am Ende damit trifft, ist eine andere Sache. Für die 2.40 gilt das Gleiche. Ich schieße die 2.40 nicht, aber die MV 2.40.1 (Landesdisziplin, 30 Schuss Präzision, kein Duell, Waffe darf ein- bzw. beidhändig gehalten werden). Das Ganze nicht mit einer KK Sportpistole sondern mit einem Wechselsystem von Antreg für meine CZ. Seit dem hat mich niemand aus dem Verein mit einer Sportpistole im Wettkampf besiegt. Auch bei größeren Wettkämpfen schieße ich damit immer ganz vorne mit.

    Es ist also jedem selbst überlassen, ob er sich eine reinrassige Sportpistole, einen Revolver oder eine Dienstwaffe kauft. Sie muss der Sportordnung entsprechen. Ein Lichtsammelkorn kann ausgewechselt oder geschwärzt werden.


    Anderes Beispiel: Bei Zielfernrohren ist im DSB eine maximale Vergrößerung von 12-fach zulässig. Ich habe eine Waffe mit ZF mit einer bis zu 32-fachen Vergrößerung. Die darf ich auch im Wettkampf einsetzen, wenn die Einstellung bei 12-fach steht, was jederzeit vom Kampfrichter/Aufsicht überprüft werden kann.

    Lasst Euch von Euren Vereinsleuten nichts einreden.

    Danke für den Tip. Da steht "Das Wechselsystem muss an das jeweilige Griffstück angepasst werden. Gerne übernehmen wir das für Sie! Kosten je nach Aufwand bis zu 60€." Wo läßt Du das machen?

    Ich habe die Waffe und das WS zusammen bei Lechner gekauft. Dafür hat er mir für die Anpassung nichts berechnet. Ansonsten kann das sicher auch jeder Büchsenmacher.

    2. Ein 22er Wechselsystem paßt grundsätzlich auf jeden CZ 75 Clon mit 6 Zoll Lauf, richtig?

    Ich habe mir für meine CZ SP01 Shadow das Wechselsystem Zenith 22S-L von Antreg gekauft. Das System ist äußerst präzise und in den richtigen Händen schießt man damit eigentlich nur 9er und 10er. Es passt auf die meisten CZ 75 Modelle. Antreg ist wie CZ ein tschechisches Unternehmen.


    https://www.waffenlechner.de/w…6-fuer-cz-75/85-kal..22lr


    Hier ist der Testbericht der Zeitschrift Caliber (01/2016), der mich zum Kauf des Systems veranlasste. Hab ich bis heute nicht bereut.

    https://www.all4shooters.com/d…nd-glock-g-17.pdf?cid=8ll

    vermutlich da letztens schon eine Rumänische AK im Originalkaliber so einen positiven Bescheid bekommen hat, wenn es stimmt. Das hatte jmd in unserer Vereinsgruppe gepostet

    Ja es stimmt. In der neuen Ausgabe von Caliber (01/2020) gibt es einen Testbericht dazu. Allerdings sind die Cugir Varianten ca. 500,- Euro teurer.

    Der Artikel an sich ist durchaus gut recherchiert und positiv zu bewerten. Was mich dabei aber ein wenig stört, ist die kleine Grafik, die einen Anstieg der Verstöße gegen das Waffengesetz zeigt. Ein Leser, der sich nicht in der Materie auskennt, und das dürften wohl die meisten sein, könnte aufgrund des Artikelthemas daraus schließen, dass es sich hierbei ausschließlich um Delikte mit erlaubnispflichtigen Schusswaffen handelt.

    Was allerdings in der Kriminalstatistik alles als Verstoß gegen das Waffengesetz erfasst wird, bleibt den meisten Lesern verborgen. Somit bleibt ihnen beim Betrachten der Grafik sowie durch die Erwähnung von Winnenden ein gewisser Nachgeschmack bezüglich privat besessener Schusswaffen erhalten. Man hätte die Grafik besser weglassen oder ihr einen gesonderten und ebenso gut recherchierten Artikel widmen sollen. Aber ganz ohne Suggestionen geht es anscheinend in der deutschen Presselandschaft nicht.

    Schade, dass der DSB an seine Mitglieder keine Mails und Briefe raus sendet. Auf der Seite bin ich nicht oft.

    Ich bin auch nicht oft auf der Seite. Die Info habe ich von der Seite der GRA. Dort schaue ich eigentlich täglich rein. Vor kurzem gab es da ja auch einen Bericht über das Treffen von Seehofer und Herrmann mit Vertretern von DSB und BSSB, bei dem man sich auf die künftige Bedürfnisregelung geeinigt hat.

    https://www.dsb.de/aktuelles/a…seehofer-haelt-wort-7954/


    Es ehrt dich wie du für den DSB kämpfst

    und ich weiß, dass du dich auch für die Sache engagiert. Jeder auf seine Weise. Jeder auf seine Art. Wenn du eventuell Einfluss hast, dann rede doch mit denen im Vorstand.

    Auf den DSB Vorstand habe ich genau so viel Einfluss wie du oder die meisten anderen hier. Ich kämpfe auch nicht speziell für den DSB sondern versuche nur die Vorurteile ein wenig abzubauen. Schlafschafe haben wir schließlich in jedem Verband. Nicht nur im DSB.

    Vielleicht ist es an der Zeit, dass die Verbände weniger ihr eigens Süppchen kochen sondern sich untereinander vernetzen, mehr miteinander reden, zukünftig gemeinsame Aktionen planen und geschlossen gegen derartigen Unsinn vorgehen. Dann kann auch niemand mehr sagen, dass der eine Verband mehr getan hat als der andere oder dass der eine Verband viel zu lange mit dem Handeln gewartet hat oder nur für die Interessen seiner eigenen Mitglieder/Schießdisziplinen kämpft usw... Das würde auch die Sportschützen an der Basis noch näher zusammenbringen.

    Zum Thema Trainingshäufigkeit: Welcher Politiker, welche Behörde, welches Gericht besitzt denn bitte die Kompetenz zu wissen, wie viel Training ein Sportschütze mit welcher Waffe benötigt? Wer von denen kennt das sportliche Niveau, auf dem jeder einzelne Sportschütze Deutschlands schießt, um daraus zu schließen wie viel Training jeder zwingend nötig hat? Ein Sportler kann seine eigene Leistung sicher ganz gut selbst einschätzen und wenn vorhanden dann natürlich auch sein Trainer. Und nur daraus und aus den individuell gesteckten Zielen die man erreichen will, lässt sich die notwendige Trainingsintensität je Schießdisziplin/Waffenart ableiten.


    Und zum Thema Klage: Sollte es dazu kommen, werden natürlich gute Fachanwälte benötigt, wie schon bei der Klage gegen das drohende Halbautomatenverbot für Jäger. Dazu wird dann wieder eine Menge Geld benötigt. Sollte die Sache also anlaufen und eine der IG´s sammelt Spenden für diesen Zweck, dann wäre ich wieder dabei. Ich denke viele andere auch!

    Was mich interessieren würde: Was hat jeder einzelne von Euch bis gegen die Gesetzesverschärnung unternommen (außer der Unterzeichnung der Online-Petition)?

    Das ist eine Frage ganz ohne Wertung, nur interssehalber.

    Also zunächst mal die Petition unterzeichnet, dann den Link per Rundmail an alle Vereinsmitglieder mit Bitte um Unterzeichnung versendet. Das Gleiche nochmal per Rundmail an die Vereine unseres Kreisverbandes.

    Bei der letzten Kreismeisterschaft habe ich für die Petition geworben und dort außerdem Unterschriftenblätter ausgelegt um sie später wieder einzusammeln, zu scannen und an die Petitionsseite weiterzuleiten, das Gleiche auch innerhalb unseres Vereins für die älteren Vereinsmitglieder ohne Internet.

    Vor 1 Woche war ich wieder auf einem regionalen Wettkampf und habe dort Info-Material für den Endspurt in der aktuellen Sache ausgelegt. Obendrein habe ich eine größere Menge der Beschwerdepostkarten von Katja Triebel sowie Musterbriefe ausgedruckt und dort ebenfalls zur Mitnahme ausgelegt. Briefe (keine Emails) in eigener Sache an Seehofer und Mitglieder des Innenausschusses geschrieben. Gestern noch einen separaten Brief im Namen meines Vereins verfasst. Werde ihn von so vielen Mitgliedern wie möglich unterschreiben lassen und dann ebenfalls an Herrn Seehofer und weitere beteiligte Politiker versenden.

    Ich betreibe außerdem unsere Vereinswebseite und die bezieht sich nicht einzig und allein auf Vereinsangelegenheiten, wie das oftmals der Fall ist. Man findet dort Infos über den Schießsport allgemein, über Waffenbesitz, Kosten das Schießsportes usw., ich betreibe also auch Aufklärungsarbeit und berichte über geplante Waffenrechtsänderungen, Petitionen usw.

    Darüber hinaus habe ich auch schon in der Vergangenheit Briefe und Emails an Politiker verschickt, z.B. als es um die EU Feuerwaffenrichtlinie ging. Als vor einiger Zeit ein Halbautomatenverbot für Jäger drohte, habe ich Geld an die GRA für die angestrebte Verfassungsklage gespendet. Dabei bin ich gar kein Jäger. Wenn es um Schießveranstaltungen für Nicht-Schützen geht, bin ich immer gern dabei um den Leuten zu zeigen, dass Sportschützen und privater Waffenbesitz weder gefährlich für die Allgemeinheit sind, noch dass Hollywoods Darstellung von Schießkünsten etwas mit der Realität zu tun haben.

    Ich denke, ich bin recht aktiv, wenn es um unsere Belange geht und würde mir wünschen, wenn viele andere es auch wären.

    Und ich möchte nochmal erwähnen, ich bin ausschließlich DSB Mitglied, also dem Verband, dessen überalterte Mitglieder den Ar* nicht bewegen und alles mit sich machen lassen. (zumindest nach dem Wortlaut mancher Beiträge in diesem Forum...) ;)

    Ich habe einen 2-seitigen Brief verfasst und ihn an verschiedene Mitglieder des Innenausschusses sowie an Herrn Seehofer adressiert. Ich mache das gern mit eigenen Worten und nicht mit vorgefertigten Texten. Heute gingen die Briefe per Post auf den Weg. Mal schauen, ob ich eine Reaktion erhalte.

    Verschickt habe ich sie an je einen Vertreter jeder Partei in der hier aufgeführten Liste: https://www.all4shooters.com/d…281a-9522e43c86-218751417 (jeweils an den zuerst genannten Namen).


    Ich bin übrigens DSB Mitglied und möchte an dieser Stelle mal darauf hinweisen, daß uns DSB Leuten das auch nicht alles am Ar* vorbei geht. Der DSB mag für viele hier nicht gerade der fortschrittlichste Verband sein und er hat sicher auch nicht die aufregendsten Schießdisziplinen. Und natürlich gibt es viele Mitglieder, die ihren Hintern nicht hochbekommen um etwas gegen die ständigen Gängelungen zu unternehmen. Ich möchte aber behaupten, daß es solche Mitglieder auch in jedem anderen Verband gibt. Entweder resignieren sie, "weil man ja eh´ nichts ändern kann" oder glauben, daß es genug andere gibt, die es schon richten werden, oder sie hoffen "es wird schon nicht so schlimm kommen" oder oder oder. Es gibt für gewisse Leute genug Gründe, nichts zu tun. Die sind aber kein reines DSB Problem, das ist wohl eher eine Frage der inneren Einstellung. Wie heißt es so schön: "Wer will findet Wege! Wer nicht will findet Gründe."