Beiträge von Luccio

    Heute war der WES im Briefkasten, also rund 13 Tage gebraucht (WES-Antrag am 4 März eingereicht).

    Beim WES dauert es nun länger als gewohnt. Unter normalen Umständen hätte ich den WES am 20. Mai in meinem Briefkasten gehabt.

    Eine Woche für einen ZSA habe ich in der Vergangenheit nie warten müssen. Die von der Post genannten Termine wurden immer unterschritten. Ich bin gespannt, wie es sich nun verhält.

    Online gibts nur ein bestimmtes Kontingent an ZSA pro Tag.

    Ich nehme nicht an, dass es sich anders verhält mit den Bestellungen, die beim BJ via Postschalter ankommen. Den Weg über meine lokale Poststelle bevorzuge ich aber aufgrund eines banalen Fehlers in der Vergangenheit.


    Mir passierte es doch tatsächlich einmal, dass ich mich bei der ZSA-Online-Bestellung bei der Eingabe meines Vornamens (!) wegen eines Copy&Paste-Fehlers total verhauen hatte. Obschon der Vorname als solcher nicht mehr eindeutig erkennbar war, kam der ZSA einige Tage später mit der Post dennoch an. Ich entsorgte ihn sogleich, weil ich mich nicht traute, den WES-Antrag mit diesem missglückten ZSA einzureichen. Ich fragte mich aber, ob ich mich mit dem offensichtlichen Fehler eigentlich zum Urkundenfälscher gemacht hatte. Zudem lässt mich der Vorfall an der Arbeitsqualität der ZSA-ausgebenden Stelle im BJ durchaus zweifeln.


    Bei der Bestellung am Postschalter halte ich es nun jeweils so, dass ich für die ZSA-Bestellung einfach die IDK zusammen mit der Beleg einer früheren ZSA-Bestellung präsentiere. Spätestens beim Quittieren der Bestellung würden mir bestimmt allfällige Fehler auffallen, denn noch so kleine fremde Fehler fallen mir immer sofort auf; über meine zahlreichen eigenen sehe ich dagegen regelmässig wohlwollend hinweg. =O

    Ich habe heute einen ZSA bestellt. Die Dame am Schalter meinte, dass es dieses Mal etwas länger dauern würde und gab mir als mutmasslichen Termin den 20.5. an. Unter normalen Bedingungen hätte ich ihn um den 13.5. in der Post gehabt. Ich bin gespannt, wie lange es effektiv dauern wird.


    Schon beinahe witzig ist der Hinweis auf der Website des BJ , wonach man ZSA "nur in absolut zwingenden Fällen" bestellen soll. Dabei ist es doch das BJ selbst, das mich dazu zwingt.

    Obschon die neuen Walther PPK-Modelle in der Schweiz noch gar nicht erhältlich sind, fand nun bereits die zweite Preiserhöhung statt. Nachdem der ursprünglich genannte Preis von CHF 975 auf CHF 1099 angehoben worden ist, stehen die neuen Modelle nun mit CHF 1175 in der Preisliste, was einer Wertsteigerung, äh, einem Aufschlag von 20,5% entspricht. Und ich hatte schon Angst, eine billige Pistole zu kaufen!

    Deswegen finde ich, ist die Sachkundeprüfung als Voraussetzung zum Waffenbesitz in Deutschland eine gute Sache. Gibt es sowas in der Art in der Schweiz?

    Die meisten Unfälle mit Schusswaffen in der Schweiz geschehen eigentlich im Umfeld von Polizisten. Eine Sachkundeprüfung wird in der Schweiz vermutlich irgendwann auch einmal eine Pflicht werden, denn heute ist es nicht mehr selbstverständlich, dass Waffenbesitzer schon als Kinder oder Jugendliche mit Waffen in Berührung gekommen und mit der Handhabung vertraut sind. Es ist eine Tatsache, dass es immer mehr waffenlose Haushalte gibt.

    Die PKK/S hat einen Verschluss aus Zinkdruckguss

    hab ich auch erst nach dem Kauf festgestellt.

    Walther macht auf der Webseite keine Reklame aus was die Pistolen gemacht werden

    Auf der europäischen Website ist die PPK/S .22 schon seit längerer Zeit nicht mehr zu finden. Damals stand nur geschrieben, dass sie mit "neuester Fertigungstechnik" hergestellt wird. Spätestens wenn zu lesen war, dass sie in silber oder schwarz (statt Stainless oder brüniert) erhältlich ist, hätte man es merken können. Aber ich stimme überein, dass Walther keinen grossen Wert darauf legte, die Modelle als Zinkdruckgusswaffen anzupreisen.


    Auf der US-Website, die leider voll von Fehlern und Unstimmigkeiten ist, wurde immerhin bis letztes Jahr im Katalog bei der PPK/S .22 als Material "zinc die cast" erwähnt. Im aktuellen Katalog hat man die Tabelle vollständig entfernt und damit auch ein grosser Teil der Fehler. Eine gute Lösung sähe definitiv anders aus.

    OK, das Kaliber stand nicht dabei, ist für meinen Geschmack trotzdem ein stolzer Preis. Auf der anderen Seite sind die meisten europäischen Waffen in USA günstiger.

    Die aktuellen PPK- und PPK/S-Modelle sind eigentlich keine europäischen Modelle. Nur der Schlitten wird in Deutschland gefertigt, alle anderen Teile in den USA, wo auch die Assemblierung stattfindet. Im Gegensatz zu den früher bei Smith & Wesson hergestellten Modelle sind die US-Preise gestiegen, aber die CH-Preise gefallen. Das ist doch ein eher überraschender Umstand.


    Die PPK-Modelle im Kaliber .22lr wurden dagegen bisher ausschliesslich in Europa hergestellt, nämlich in Deutschland von 1931 bis 1944, in Frankreich von 1954 bis ca. 1985 (inkl. Modelle, die in Deutschland endmontiert worden sind), in Ungarn für eine kurze Zeit nach 1999 (und zwar als PPK/E) und seit 2013 wieder in Deutschland (bei Umarex in Arnsberg). Die PPK-Modelle in den Kalibern 7.65mm und 9mm kurz wurden seit 1999 nur noch in den USA hergestellt. Allerdings gab es einen Fertigungsunterbruch von 2013 bis 2019.

    Wie Schade. Die Walther PPQ M2 gibt es ja auch in verschiedenen Kalibern. Die .22 soll nahezu alles schlucken. Von subsonic bis HV.

    Vermutlich liegt es daran, dass die PPQ M2 .22lr einen Aluminium-Schlitten aufweist. Dafür ist die PPK/S .22 wohl meine bisher zuverlässigste Kleinkaliberpistole, wenn es um das Abfeuern geht. Der Bolzen schlägt mit so grosser Kraft auf die Randzündung, dass ich noch nie einen Zündversager hatte.

    Hat jemand Erfahrung mit der PPK/S in .22? Verträgt sie (fast) alle Munitionen, auch subsonic?

    Wenn es um die PPK/S in .22lr (1968-1985) geht, so habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie mit SV-Munition durchwegs zuverlässig repetiert. Aus der PPK/S .22 (ab 2013) verschiesse ich hingegen nur noch HV-Munition, weil ich mit SV-Munition Störungen hatte. Subsonic-Munition habe ich aus beiden Waffen noch nie verschossen.

    Vielleicht war der altere Herr einfach nur Inhaber einer Erlaubnis zum Führen und hat sich beim ?? bspw ausziehen einfach nur ungeschickt angestellt.....

    Die Notwendigkeit für eine Erlaubnis zum Führen einer Waffe wurde in der Schweiz erst in den 80er Jahren überhaupt diskutiert, zuerst vehement abgelehnt und erst Jahre später eingeführt, als der Mann bereits deutlich über 60 Jahre alt gewesen sein muss. Aus diesem Grund gehe ich eher davon aus, dass ein 87-jähriger Man auch heute den Sinn und Zweck einer Waffentragbewilligung nicht zu erkennen vermag.

    Also ich habe für gewöhnlich beim Arztbesuch keine Waffe ausser meinem Taschenmesser dabei...

    Ich kann dazu berichten, dass ein Optiker mich sogar aufgefordert hat, für eine Konsultation die eigene Pistole mitzunehmen. Und tatsächlich stand ich dann mit der Waffe im Ladenlokal und teste unterschiedliche Korrekturen, indem ich unterschiedliche Ziele in ca. 25 Meter anvisierte. Plötzlich lief mir eine eintretende Kundin genau vor den Lauf. Ich erschrak mehr als die Kundin selbst.

    Es ist zutreffend, dass die PPK/S .22 nach kurzer Zeit von der Website von Walther Deutschland genommen ist und nach 2014 auch vorübergehend nicht mehr hergestellt worden ist. In den USA ist sie aber seit 2013 ununterbrochen zu sehen und offenbar wird sie auch seit mindestens 2018 wieder produziert, denn mir sind Exemplare mit BJ-Beschuss bekannt. Dass sich die PPK/S .22 in den USA noch immer gut verkauft, wundert mich nicht. Mich wundert viel mehr, dass sie noch nicht in den USA hergestellt wird. Ich bin überzeugt, dass dort eine günstige Zinkdruckguss-PPK .22 auf ein noch grösseres Interesse stossen würde. Eine solche PPK müsste aus rechtlichen Gründen sowieso zwangsläufig in den USA gefertigt werden.

    Der Markt für die neuen PPK-Modelle wird bestimmt nicht gross sein angesichts des hier herrschenden Überangebots an guten und günstigen Modellen aus europäischer Fertigung. Wirklich interessant sind die Modelle nur für diejenigen, die unbedingt ein Stainless-Ausführung wollen, oder andere, die ihre Sammlung vervollständigen wollen.


    Ich besitze bereits PPK-Modelle aus verschiedenen Jahrzehnten. Da kommt mir ein neues Modell durchaus gelegen. Zum Schiessen bevorzuge ich aber eindeutig die früheren Ausführungen in den Kalibern .22lr und 7.65mm Br.