Beiträge von geissi

    Hallo zusammen,


    mich würde interessieren, wo man Trainingsmöglichkeiten mit mehr als 300m findet.


    Gibts das bei uns in Deutschland überhaupt oder müsste man hierfür in die Schweiz,

    nach Polen oder nach Tschechien fahren?

    Kennt jemand Adressen?

    Zitat

    Vorher war es oft so dass ich nachdem (scharfen) Schießen bei schlechten Ergebnissen nicht wusste was ich falsch gemacht habe und bin etwas ratlos wieder vom Stand abgezogen. Dies hat natürlich nicht zur Motivation beigetragen.


    Oh ja, das war auch bei mir ein ganz großes Thema. Wenn man nicht weiß, was man falsch macht, kann man auch nicht gezielt gegensteuern und dann kann es gar nicht besser werden. Klar, man befolgt brav und penibel die wirklich guten Tipps der "alten Hasen" - denkt man zumindest - aber ohne Kontrolle bzw. direkter Rückmeldung bringt das nur wenig, wenn man trotzdem schlecht trifft. Großes Problem war bei mir das "Griffmelken". Hat lange gedauert, bis ich da draufgekommen bin. Man denkt immer, man hat keine Angst vor dem Schuss, aber der Körper zeigt dennoch unbewusste Reflexe. Ich muss jetzt nur noch dauerhaft das Trockentraining und den "regungslosen Moment" beim Abschlagen auf den scharfen Schuss übertragen können. Die ersten 20-30 Schuss klappt es, aber dann kommen die Reflexe und die falschen Verhaltensmuster zurück.


    Prinzipiell kam man das Mantis, ein optical-sight und die Laserpatrone miteinander kombieren.


    Es gibt auch noch einen guten Trainingstipp:

    Rechtsschütze: Die Finger der rechten Hand umklammern die Finger der linken Hand (ohne Daumen). In den linken, umklammerten Fingern, darf man beim Bewegen des rechten Anzugsfingers keinerlei Druckänderung spüren.

    Hallo zusammen,


    da ich einen anderen Thread nicht mit OT verschandeln möchte, habe ich hier einen neuen Thread zum Thema Trockentraining erstellt.

    Mich würde interessieren, ob und falls ja, wie IHR Euer Trockentraining gestaltet. Ich weiß natürlich, dass Trockentraining

    nicht jedermans Sache ist.


    Ich selbst versuche, vor allem vor Wettkämpfen, meine Schießfertigkeiten mit folgenden Trainings zu Hause zu verbessern:


    - Abzugstraining mit optical sight:

    Meiner Ansicht nach kann man bei Beobachtung des red-dot in einem optical sight sehr gut beobachten, was während des Abziehens passiert.

    Schon kleinste Abweichungen der Zielachse kann man hier erkennen und gleichzeitig versuchen, das Abzugsverhalten zu verbessern. So kann man auch die optimale

    Position des Abzugsfingers auf dem Züngel herausfinden und zudem trainieren, den Abzugsfinger schön parallel zum Lauf abzukrümmen.

    Ich finde es imer wieder erstaunlich, wie kleinste Veränderungen der Fingerposition oder Haltung des Griffes zu Veränderungen des Abzugsverhaltens führen.


    - Abzugstraining mit MantisX:

    Das Mantis-System ist im Prinzip ein Bewegungssensor für alle Achsen, welches schon kleinste Bewegungen permanent aufzeichnet.
    Das Mantis merkt, wann ein Schuss bricht (geht für Trockentraining ebenso, wie für den scharfen Schuss) und wertet die Zeiträume kurz vor dem Schuss, während des Schusses

    und nach dem Schuss auf und übermittelt diese Ergebnisse auf ein Smartphone oder Tablet. Es wertet aus, wie perfekt (oder eben auch nicht ;)) das Abziehen war und gibt auch gleich

    Tipps, was verbessert werden kann.

    Wie ich finde, ein super System, welches vielseitig auf jeder beliebigen Waffe werkzeuglos montiert werden kann (Picatinny, Klebepads für den Magazinboden usw.)


    - Zielerfassungstraining mit der Laserpatrone:

    Hierfür habe ich mir für meine 9mm Pistole eine passende Laserpatrone von "LaserAmmo SureStrike" angeschafft. Diese Laserpatrone (ist komplett aus Edelstal) wird einfach in das

    Patronenlager der Pistole eingelegt. Ein O-RIng hält das ganze an Ort und Stelle. Hinten an der Laserpatrone befindet sich eine Sensorfläche aus Kunsttoff,

    auf die der Schlagbolzen auftrifft und damit einen kurzen Laserimpuls auslöst. Dieser Laserpunkt kann mit einer passenden App

    detektiert und dargestellt werden. (App: iTargetPro) Das Smartphone nimmt hierbei ein live-Bild der Zielscheibe auf, erkennt über die Kamera den Laser-Einschlagpunkt

    und projeziert dann auf das aufgenommene Zielscheibenbild einen permanenten "Einschlag". Die Einschläge bleiben auf dem Smartphone Display

    dann bis zum Reset angezeigt. Das reale Kamerabild der Zielscheibe wird also durch virtuelle "Einschläge" überlagert. Das sieht dann prinzipiell wie eine echte,

    real beschossenen Zielscheibe aus.

    Der Laserpunkt zeigt auf der Scheibeg auch gut erkennbar an, ob man die Laufachse während des Schussauslösens verzogen hat. Der Laserpunkt

    wird dann auf der Zielscheibe zum Strich verzogen.

    Die Laserpatronen wird beim Repetieren nicht ausgeworfen, weil keine Rille vorhanden ist.


    - skalierte Scheibenspiegel:

    in unserer Wohnung steht mir eine freie Strecke von ca. 10m zur Verfügung. Um reale Größenverhältnisse zu erreichen, drucke ich mir die zum Wettkampf passenden

    Scheibenspiegel so verkleinert auf A4-Größe aus, dass diese in ihrer runterskalierten Größe der Entfernung von 25m entsprechen.

    Mit einer Timer-App (z.B. PPC-TImer für BDMP-Disziplinen) lasse ich mir akkustisch die Zeiten vorgeben und versuche dann, innerhalb

    dieser Zeiten die skalierten Scheiben anzuvisieren. So kann ich die schnelle ZIelerfassung trainieren.

    Auch Fallplatten kann man verkleinert Aussdrucken und so schnell wie möglich erfassen. Ideal ist das natürlich mit der Laser-Patrone.


    - Training mit der CO2-Pistole:

    Ab und zu trainiere ich auch mit einer CO2-Pistole und Schalldämpfer auf einen kleinen Luftpistolen-Kugelfang.

    Das wird allerdings zunehmend weniger.


    Generell bin ich der Meinung, dass das Trockentraining sehr gegen das berüchtige "Flinching" oder das "Griffmelken" hilft, da kein Rückstoß der Waffe stattfindet.

    Ich versuche, mich an dieses trockene Abzugsgefühl zu erinnern, wenn ich mit der scharfen Waffe trainiere. Es wird immer besser.


    Wie absolviert Ihr Euer Trockentraining - falls überhaupt?

    Zitat

    Interesssantes System, dieses Mantis X. Gerade als Anfänger kann das wirklich was bringen, also schätze ich jetzt mal. Vor allem kann man damit auch zu Hause üben - Pufferpatrone rein und ab geht's. Das überlegen wir uns mal.


    Das Mantis funktioniert einwandfrei und lässt sich sehr flexibel montieren (sogar am Magazinboden).

    Anstatt der Pufferpatrone würde ich unbedingt noch in eine Laserpatrone investieren.

    Damit kann man hervorragend Trockenübungen absolvieren. Die Laserpatrone (ich habe die Laser Ammo SureStrike in 9mm)

    wird einfach ins Patronenlager eingeführt und hält dort durch einen O-Ring. Der Schlagbolzen löst dann einen kurzen Laserblitz aus.

    Idealerweise sollte die Pistole einen von Hand zu spannenden, außenliegenden Hammer haben, sodass

    man nicht repetieren muss.

    Einerseites sieht man direkt, wo der Treffer gelandet ist und andernseits sieht man auch, ob man beim Abschlagen verzogen hat.

    Aus dem Laserpunkt wird dann ein mehr oder weniger langer Strich. Beim Repetieren wird die Laserpatrone übrigens nicht ausgeworfen,

    weil diese keine Rille hat.

    Für meine X-Five habe ich mir auch vor einiger Zeit ein .22 lfb Wechselsystem angeschafft. Dieses nutze ich für die BDMP-Disziplin DKS, auch für Wettkämpfe. Zu 99% arbeitet es zuverlässig und hinreichend präzise. Allerdings benötigt es stärker geladene KK Patronen (CCI miniMag) und man muss die Pistole gut festhalten, damit das relativ schwache Repetieren nicht "in der Luft verpufft".

    Meine Überlegung war auch, alternativ eine reine KK Selbstladepistole anzuschaffen, aber diese hätte einen Platz auf der Grünen WBK belegt. KK ist für mich so ein Zwischending aus reiner Trockenübung und scharfem 9mm Schuss. Zu Üben super und Spaß bringt es auch.

    (Zum Trockenüben kann ich übrgens sehr eine Laserpatrone empfehlen - absolut genial. Dazu noch ein MantisX und viele Fehler können aufgedeckt werden).

    Zitat

    Richtig geil liegt diese Büchse in der Hand, schön leicht und dann noch mit dem Geissele Handguard - besser geht nicht - imho.


    Aus welcher Ecke der Republik kommst Du denn? Hier im tiefen Bayern schaut´s mit Ständen für EPP Rifle noch relativ mau aus. hast Glück!

    Unser Schießstand ist in der Nähe von Stuttgart. Die 25m Bahnen sind voll begehbar und bis 1500J, teilweise sogar bis 4000J freigegeben.

    30m geht halt nicht, aber was solls.

    Das Oberland wäre neben dem 3G auch in der näheren Auswahl.

    Zitat

    Die anfänglichen Erfolgserlebnisse kann man nach meiner Erfahrung gut dadurch erhöhen, daß man, sofern es der Stand zuläßt, auf kürzere Entfernung beginnt. So machen es zumindest auch alle kommerziellen Schießtrainer, deren Kurse ich bisher besuchen konnte.

    Meine Frau und ich sind sehr froh darüber, dass alle unsere Kurzwaffenstände voll begehbar sind. Das erste halbe Jahr haben wir sehr viel auf kurze Distanzen geübt.

    Dabei gingen die Meinungen jedoch auch etwas auseinander. Ein (externer) Trainer in einem Schießsportzentrum meinte: Zuerst mal auf ganz kurze Entfernungen ins Schwarze kommen. Dann erst die Entfernung steigern. Das hörte sich für uns vernünftig an.

    Es gab aber auch Stimmen, dass wir unbedingt auf 25m trainieren sollten, weil das nachher im Wettkamp auch so sei. Klar, irgendwann muss man die 25m packen, aber das Schussbild wird meiner Ansicht nach dadurch nicht besser - das demotiviert eher. Mir liegen eher die kurzen, dynamischen Entfernungen, ruhig unter Zeitdruck (BDMP). Präzision auf 25m mit viel Zeit ist eher nicht so meines. Ich arbeite aber dran...

    Sehr praktisch finde ich übrigens diese "Abplatzscheiben", bei denen man schon aus der Entfernung heraus aus die Treffer in Echtzeit sehen kann. Da kann man sofort reagieren und die Fehlschüsse erkennen udn eventuell das eigene Fehlverhalten direkt zuordnen.

    Ja, irgenwie muss man ja mal mit der eigenen Waffe mal anfangen. Perfekt kann man das so oder so nicht machen. Wie auch. Erst mit der Zeit stellt sich dann heraus, ob die ausgesuchten Disziplinen passen und ob die Waffe zum eigenen Empfinden passt. Der Geschmack entwickelt sich - dafür benötige ich aber noch Zeit. So weit bin ich noch nicht. Also nutze ich das, was ich habe und versuche, damit so gut es geht zu trainieren und mein Trefferbild zu verbessern.

    Übrigens tat mir eine 4-wochen Trainingspause vom scharfen Kurzwaffen-Schießen richtig gut. (nur bisschen Trockentraining dazwischen) Da hat sich wohl einiges gesetzt und es haben sich ein paar neue Gehirnwindungen neu vernetzt.


    Was ich noch herausgefunden habe: Mit einer komplett unbekannten Waffe schießt es sich erstmal gar nicht schlecht (außer mit der Glock 17 meines Vereinskameraden...). Liegt vielleicht daran, dass man weiß, dass die Waffe unbekannt ist und man damit irgendwie seine Reflexe (Flinchen usw.) auf Null setzt.

    Der Effekt hält aber nicht lange an :-)

    Zitat

    ... das genaue Treffen kommt erst nach der verinnerlichung viel später dran ...

    Dann gibts ja doch noch Hoffnung, mit der Zeit etwas besser zu treffen ::hahah::


    Zitat

    Wenn du deinen Hubi fernsteuerst, wirst du doch auch nicht mehr überlegen müssen, welchen Hebel du für welche Funktion an deiner Fernbedienung betätigen musst. Das wird dir sicher schon "in Fleisch und Blut" übergegangen sein. Und durch was ... durch Training.

    Du mußt nicht mehr Aufmerksamkeit und Gehirnaktivität vergeuden, den Hubi zu steuern, das machen dein Gehirn deine Finger schon GANZ AUTOMATISCH, oder nicht?

    Ja, bisschen hin- und herfliegen und das übliche Kunstflugprogramm geht ohne großes Nachdenken nebenher. Es gibt aber Figuren, da muss ich sämtliche Kommunikation konsequent abstellen, sonst krachts. Ist ein super Konzentrationstraining, wie ich finde. Fehlertoleranz: Null, sonst Kosten und Reparieren!



    Mir ist wohlbekannt, dass es (meist hinter den Rücken der Betroffenen), kleine Sticheleien gibt, wegen des verwendeten Anfängermaterials.

    (Im Modellflug ist das aber noch viel extremer). Es herrscht oftmals die Meinung, dass ein Anfänger kein Super-Duper-Hightech-Equipment benötigt. Stattdessen soll er erstmal die "Sache" an sich lernen, bevor er würdig ist, sich ein "Profiteil" leisten zu dürfen. Eigentlich ist es in den Augen mancher sogar "verboten", gleich mit teurem Equipment anzufangen.

    Mich nerven diese Ansichten ehrlich gesagt etwas, denn, wieso soll sich ein Anfänger nicht gleich etwas Gescheites kaufen dürfen?

    Natürlich wird es IMMER jemanden geben, der auch mit einer Gurke 1000x besseres leistet (übrigens völig egal, in welchem Hobby), als der Anfänger mit einem Hyper-Teil. Ja und? Soll sich nur deshalb ein Anfänger mit etwas Billigem zufrieden geben, wenn er aber gleich etwas Hochwertges anschaffen kann oder will?


    Und natürlich weiß so gut wie jeder Anfänger, dass eine gute Ausrüstung schlechte persönliche Leistungen nur sehr bedingt kaschieren kann.

    Letztendlich dient es nur der Selbstbestätigung der "Überflieger" und "Naturtalente" mit einer günstigen Waffe besser zu schießen, als der Anfänger mit seinem 4k Teil. Ist neidlos anerkannt eine tolle Leistung.


    Ich habe es mir in sämtlichen, techniklastigen Hobbybereichen angewöhnt, mir das zuzulegen, was ich mir leisten will und was mir gefällt und mit dem ich persönlich klarkomme. Völlig egal, was andere denken und völlig egal, ob ich schon würdig bin oder nicht. Das Leben ist zu kurz für Kompromisse.


    Eines finde ich jedoch sehr positiv: Neid scheint es unter Schützen (zumindest die, die ich kenne) nicht wirklich zu geben. Meist freuen sich die Kameraden mit einem, wenn man etwas Neues hat. Beim Modellflug und anderen Hobby sieht es da ganz anders aus. Da muss man sich genau überlegen, was man anschafft, um nicht den Hass vom Rest der Welt auf sich zu ziehen. Das kann wirklich nerven...

    Ich selbst komme hobbymäßig eigentlich vom Modellhubschrauber-Fliegen. Dabei taucht auch regelmäßig die Frage nach dem besten, ersten Modell auf. Die Meinungen gehen dabei extrem weit auseinander. Ich selbst bin der Meinung, dass das Erlernen des Fliegens an sich bereits sehr anspruchsvoll ist und und man jegliche Nebenschauplätze in Form von nicht optimal funktionierendem Material tunlichst ausmerzen sollte. Das "in der Luft bleiben", ist schon schwierig genug, so dass man keinerlei zusätzlicher Unwägsamkeiten brauchen kann.


    Beim Schießsport kann man das allerdings nicht so pauschal sagen: Wahrscheinlich würde man das saubere Abziehen des Abzugs mit einem hakeligen Diestpistolenabzug wesentlich effektiver erlernen können, als mit einem feinen, einstellbaren Matchabzug. Auf der anderen Seite hätte dann wahrscheinlich beim mir die Motivation stark gelitten, wenn das Trefferbild nicht gut ist. Man benötigt ja auch irgendwie ein Erfolgserlebis, zumal, wenn man nicht jeden Tag auf den Schießstand gehen kann. Von daher bin ich nicht sicher, ob es besser wäre, gleich mit einer TOP-Pilstole oder lieber mit einer nicht so tollen Pistole anzufangen.


    Da meine Frau und ich unsere WBKs auch noch nicht so lange haben, standen wir beim Thema "welche erste Pistole" vor dem genau gleichen Problem. Im Verein konnten wir einiges an Kurzwaffen ausprobieren. Eigentlich wusste ich bereits nach der ersten Durchsicht der Frankonia-Webseite, dass ich irgendwann eine SigSauer X-Five Supermatch haben will und dass ich eine H&K USP auf keinen Fall haben will (unsere Vereinswaffe) Das hat sich dann auch nach einem Jahr Training und einem Messebesuch nicht geändert. Also habe ich mir die X-Five lange vor Erteilung der WBK vorbestellt und auf Lager legen lassen. Ich habe es bis jetzt nie bereut und hatte bis jetzt auch nach mehren 1000 Schuss noch keine einzige Fehlfunktion. Der Abzug passt genau so, wie ich diesen haben wollte.


    Was ich damit sagen will: Es gibt da draußen bestimmt noch andere Kurzwaffen, welche mir noch einen Tick besser liegen könnten, aber ich mag meine X-Five einfach, weil ich Sie auch unbedingt haben wollte. Man arrangiert und identifiziert sich dann automatisch mit der Waffe. Das einzige, was ich getauscht habe, waren die Griffschalen. Ich habe momentan die Hogue Piranha-Grip Schalen drauf.

    Mit einem 22er Wechselsystem, X-Mount und einem Red-Dot ist das Teil universell einsetzbar.

    Das anfängliche Gewicht relativiert sich im Laufe der Zeit. Meine Frau wollte zuerst überhaupt keine Ganzstahlwaffe haben, weil ihr diese beim in die Hand nehmen viel zu schwer vorkam. Sie hat sich dann aber doch für eine SigSauer LDC II entschieden und plötzlich alles ist kein Problem mehr.


    Bei uns im Verein gibts, besonders bei den exklusiveren, hochpreisigen Modellen auffallend viele Probleme. CZ ist seltsamerweise bei uns kaum vertreten.


    Letztendlich ist es eine recht schwierige Entscheidung, welche Erst-Pistole man nehmen sollte. Einen Heli kann man locker wieder verscherbeln (so weit kommt es meistens eh nicht, weil das Teil im Acker steckt :-)). Eine Pistole zu tauschen ist leider nicht so ganz einfach. Letztendlich muss man sich einfach sein Wunschobjekt zulegen und dann schauen, ob man damit klarkommt. Ewig lange rummachen bringt nur Verwirrung. Trotzdem macht es natürlich immer Sinn, so viele Waffen wie möglich zu probieren, sofern man die Möglichkeit dazu hat.

    Was genau gefällt Dir am EPP nicht?

    Geschossen haben wir EPP noch nicht, aber die Sportordnung dazu ist bekannt, ebenso, dass man einen Lehrgang und Fähnchen benötigt. Unser Kurzwaffenstand geht bis Kaliber .308 Win bzw. .223 Rem (25m), d.h. Training wäre kein Problem.

    Danke Euch für die Erklärung. Die Textbaustreine waren mir bekannt. Mir hat jedoch die Erkenntnis gefehlt, dass die einzufügenden Punkte in die Anlage 2 des Waffengesetzes eingefügt werden. Erst im ganzen zusammengefieselten Textzusammenhang ergibt das ja die passende Aussage.


    Also:

    Der Umgang mit folgenden Waffen und Munition ist verboten: ...

    1.2

    Schusswaffen im Sinne des § 1 Absatz 2 Nummer 1 nach den Nummern 1.2.1 bis 1.2.3 sowie 1.2.5 bis 1.2.8 und Zubehör für Schusswaffen

    nach Nummer 1.2.4, die

    1.2.4

    für Schusswaffen bestimmte1.2.4.3 Wechselmagazine für Kurzwaffen für Zentralfeuermunition sind, die mehr als 20 Patronen des kleinsten bestimmungsgemäß verwendbaren Kalibers aufnehmen können

    1.2.4.4 Wechselmagazine für Langwaffen für Zentralfeuermunition sind, die mehr als zehn Patronen des kleinsten bestimmungsgemäß verwendbaren Kalibers aufnehmen können;

    Zitat

    Warum kein sportlich kurzes zugelassenes kuzes Ar 15 ?


    Schmeisser oder Hera z.B.


    Wir haben von einem Bekannten gehört, dass der Mündungsknall und Mündungsblitz bei den kurzen .223 schon ziemlich ausgeprägt sei.

    Außerdem soll es ein "belüfteter" Handschutz sein. Sportlich zugelassen sind ja nur die lochfreien Handschutze.

    Trotzdem guter Tipp - Danke!

    Hallo und ein gutes Neues Jahr 2020 an Euch AR-15 Spezialisten,


    für die BDMP Diszipkin EPP überlegen wir (meine Frau und ich), ein leichtes AR-15 anzuschaffen. Wünschenswert wäre ein Gewicht möglichst nicht über 3kg.

    Der Preis kann zweitranging sein, die Qualität sollte dafür passen. Die Lauflänge muss mind. sportlich zugelassene 16.75" betragen.

    Ein Kompensator wäre bei EPP erlaubt. Wünschenswert wäre, auch ab und zu auf einem 2-Bein mit ZF auf 100m zu schießen.

    (Für ZG4 habe ich bereits ein recht schweres AR-15)


    Folgende Kandidaten wären auf meiner Liste (gerne auch andere Vorschläge):


    - Oberland Arms OA-15 SL18 super light (gibts leider nur mit 18" Lauf)

    - Schmeisser Dynamic L

    - Sig Sauer M400 Carbon (habe wir bereits geschossen, war super)

    - gerne andere Vorschläge?


    Da ich bezüglich pencil-barrels keine praktische Erfahrung habe: Haben diese dünnen Läufe Eurer Erfahrung nach

    Probleme mit der Trefferlage, wenn diese heiß geschossen sind? Gibts sonstige Probleme mit dünnen Läufen?

    Gibts Erfahrungen bezüglich der Qualität der SigSauer AR15 M400? Man hört da Widersprüchliches von Händlern und Vereinskameraden.


    Welche AR-15 habt ihr im dynamischen Einsatz?


    Danke für Euren sachdienlichen Input und Eure persönlichen Erfahrungen :thumbup: