Beiträge von geissi

    Kürzlich fand bei mir die erste Kontrolle statt, nachdem ich die WBK ca. ein 3/4 Jahr hatte. Die Kontrolle wurde vorab terminlich abgestimmt, dauerte keine 10min und verlief absolut reibungslos, korrekt und freundlich. Durchgeführt durch meinen Sachbearbeiter in Begleitung eines uniformierten Herrn der Polizeibehörde.

    Ich möchte, falls von Interesse, noch eine kurze Rückmeldung geben, was wir uns letztenlich zugelegt haben.


    Durch eine Anregung hier im Thread haben wir uns direkt vor Ort das "3G Sports .223 rifle Level II" angeschaut. Von den verbauten Komponenten waren wir sehr überzeugt. Alles war so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Den super Kundenservice möchte ich dabei ganz besonders hervorheben. Also haben wir die AR 15 gleich mitgenommen. Gewicht mit Optik ganz knapp über 3kg. Kein dürrer Pencil-Lauf. Nach ca. 100 Schuss: Handling und Rückstoß auf KK-Niveau. Passt!

    Hallo zusammen,


    weiß jemand vonEuch BDMP-Schützen, ob die HK SFP9 SF rein von den Abmessungen her für die BDMP-Disziplin PP4

    zugelassen ist?

    Maximal-Innenmaße des Prüfkastens sind 180 x 140 x 40mm. In einer Dimension ist eine Toleranz von +5mm zugelassen.

    Die HK SFP 9 ist ca. 186 x 137 x 33mm groß (Herstellerangabe), d.h. in der Länger um nur 1mm zu lang.

    Gemessen wird mit Magazin.


    Wenn man die SFP etwas schräg in den Prüfkasten reinlegen würde, könnte es vielleicht gerade so reichen.

    Da ich aber keine habe, kann ich das leider auch nicht testen.


    Schießt jemand die HK SFP9 in der Disziplin PP4?


    Danke und viele Grüße!

    Hallo zusammen,


    mich würde interessieren, wo man Trainingsmöglichkeiten mit mehr als 300m findet.


    Gibts das bei uns in Deutschland überhaupt oder müsste man hierfür in die Schweiz,

    nach Polen oder nach Tschechien fahren?

    Kennt jemand Adressen?

    Zitat

    Vorher war es oft so dass ich nachdem (scharfen) Schießen bei schlechten Ergebnissen nicht wusste was ich falsch gemacht habe und bin etwas ratlos wieder vom Stand abgezogen. Dies hat natürlich nicht zur Motivation beigetragen.


    Oh ja, das war auch bei mir ein ganz großes Thema. Wenn man nicht weiß, was man falsch macht, kann man auch nicht gezielt gegensteuern und dann kann es gar nicht besser werden. Klar, man befolgt brav und penibel die wirklich guten Tipps der "alten Hasen" - denkt man zumindest - aber ohne Kontrolle bzw. direkter Rückmeldung bringt das nur wenig, wenn man trotzdem schlecht trifft. Großes Problem war bei mir das "Griffmelken". Hat lange gedauert, bis ich da draufgekommen bin. Man denkt immer, man hat keine Angst vor dem Schuss, aber der Körper zeigt dennoch unbewusste Reflexe. Ich muss jetzt nur noch dauerhaft das Trockentraining und den "regungslosen Moment" beim Abschlagen auf den scharfen Schuss übertragen können. Die ersten 20-30 Schuss klappt es, aber dann kommen die Reflexe und die falschen Verhaltensmuster zurück.


    Prinzipiell kam man das Mantis, ein optical-sight und die Laserpatrone miteinander kombieren.


    Es gibt auch noch einen guten Trainingstipp:

    Rechtsschütze: Die Finger der rechten Hand umklammern die Finger der linken Hand (ohne Daumen). In den linken, umklammerten Fingern, darf man beim Bewegen des rechten Anzugsfingers keinerlei Druckänderung spüren.

    Hallo zusammen,


    da ich einen anderen Thread nicht mit OT verschandeln möchte, habe ich hier einen neuen Thread zum Thema Trockentraining erstellt.

    Mich würde interessieren, ob und falls ja, wie IHR Euer Trockentraining gestaltet. Ich weiß natürlich, dass Trockentraining

    nicht jedermans Sache ist.


    Ich selbst versuche, vor allem vor Wettkämpfen, meine Schießfertigkeiten mit folgenden Trainings zu Hause zu verbessern:


    - Abzugstraining mit optical sight:

    Meiner Ansicht nach kann man bei Beobachtung des red-dot in einem optical sight sehr gut beobachten, was während des Abziehens passiert.

    Schon kleinste Abweichungen der Zielachse kann man hier erkennen und gleichzeitig versuchen, das Abzugsverhalten zu verbessern. So kann man auch die optimale

    Position des Abzugsfingers auf dem Züngel herausfinden und zudem trainieren, den Abzugsfinger schön parallel zum Lauf abzukrümmen.

    Ich finde es imer wieder erstaunlich, wie kleinste Veränderungen der Fingerposition oder Haltung des Griffes zu Veränderungen des Abzugsverhaltens führen.


    - Abzugstraining mit MantisX:

    Das Mantis-System ist im Prinzip ein Bewegungssensor für alle Achsen, welches schon kleinste Bewegungen permanent aufzeichnet.
    Das Mantis merkt, wann ein Schuss bricht (geht für Trockentraining ebenso, wie für den scharfen Schuss) und wertet die Zeiträume kurz vor dem Schuss, während des Schusses

    und nach dem Schuss auf und übermittelt diese Ergebnisse auf ein Smartphone oder Tablet. Es wertet aus, wie perfekt (oder eben auch nicht ;)) das Abziehen war und gibt auch gleich

    Tipps, was verbessert werden kann.

    Wie ich finde, ein super System, welches vielseitig auf jeder beliebigen Waffe werkzeuglos montiert werden kann (Picatinny, Klebepads für den Magazinboden usw.)


    - Zielerfassungstraining mit der Laserpatrone:

    Hierfür habe ich mir für meine 9mm Pistole eine passende Laserpatrone von "LaserAmmo SureStrike" angeschafft. Diese Laserpatrone (ist komplett aus Edelstal) wird einfach in das

    Patronenlager der Pistole eingelegt. Ein O-RIng hält das ganze an Ort und Stelle. Hinten an der Laserpatrone befindet sich eine Sensorfläche aus Kunsttoff,

    auf die der Schlagbolzen auftrifft und damit einen kurzen Laserimpuls auslöst. Dieser Laserpunkt kann mit einer passenden App

    detektiert und dargestellt werden. (App: iTargetPro) Das Smartphone nimmt hierbei ein live-Bild der Zielscheibe auf, erkennt über die Kamera den Laser-Einschlagpunkt

    und projeziert dann auf das aufgenommene Zielscheibenbild einen permanenten "Einschlag". Die Einschläge bleiben auf dem Smartphone Display

    dann bis zum Reset angezeigt. Das reale Kamerabild der Zielscheibe wird also durch virtuelle "Einschläge" überlagert. Das sieht dann prinzipiell wie eine echte,

    real beschossenen Zielscheibe aus.

    Der Laserpunkt zeigt auf der Scheibeg auch gut erkennbar an, ob man die Laufachse während des Schussauslösens verzogen hat. Der Laserpunkt

    wird dann auf der Zielscheibe zum Strich verzogen.

    Die Laserpatronen wird beim Repetieren nicht ausgeworfen, weil keine Rille vorhanden ist.


    - skalierte Scheibenspiegel:

    in unserer Wohnung steht mir eine freie Strecke von ca. 10m zur Verfügung. Um reale Größenverhältnisse zu erreichen, drucke ich mir die zum Wettkampf passenden

    Scheibenspiegel so verkleinert auf A4-Größe aus, dass diese in ihrer runterskalierten Größe der Entfernung von 25m entsprechen.

    Mit einer Timer-App (z.B. PPC-TImer für BDMP-Disziplinen) lasse ich mir akkustisch die Zeiten vorgeben und versuche dann, innerhalb

    dieser Zeiten die skalierten Scheiben anzuvisieren. So kann ich die schnelle ZIelerfassung trainieren.

    Auch Fallplatten kann man verkleinert Aussdrucken und so schnell wie möglich erfassen. Ideal ist das natürlich mit der Laser-Patrone.


    - Training mit der CO2-Pistole:

    Ab und zu trainiere ich auch mit einer CO2-Pistole und Schalldämpfer auf einen kleinen Luftpistolen-Kugelfang.

    Das wird allerdings zunehmend weniger.


    Generell bin ich der Meinung, dass das Trockentraining sehr gegen das berüchtige "Flinching" oder das "Griffmelken" hilft, da kein Rückstoß der Waffe stattfindet.

    Ich versuche, mich an dieses trockene Abzugsgefühl zu erinnern, wenn ich mit der scharfen Waffe trainiere. Es wird immer besser.


    Wie absolviert Ihr Euer Trockentraining - falls überhaupt?

    Zitat

    Interesssantes System, dieses Mantis X. Gerade als Anfänger kann das wirklich was bringen, also schätze ich jetzt mal. Vor allem kann man damit auch zu Hause üben - Pufferpatrone rein und ab geht's. Das überlegen wir uns mal.


    Das Mantis funktioniert einwandfrei und lässt sich sehr flexibel montieren (sogar am Magazinboden).

    Anstatt der Pufferpatrone würde ich unbedingt noch in eine Laserpatrone investieren.

    Damit kann man hervorragend Trockenübungen absolvieren. Die Laserpatrone (ich habe die Laser Ammo SureStrike in 9mm)

    wird einfach ins Patronenlager eingeführt und hält dort durch einen O-Ring. Der Schlagbolzen löst dann einen kurzen Laserblitz aus.

    Idealerweise sollte die Pistole einen von Hand zu spannenden, außenliegenden Hammer haben, sodass

    man nicht repetieren muss.

    Einerseites sieht man direkt, wo der Treffer gelandet ist und andernseits sieht man auch, ob man beim Abschlagen verzogen hat.

    Aus dem Laserpunkt wird dann ein mehr oder weniger langer Strich. Beim Repetieren wird die Laserpatrone übrigens nicht ausgeworfen,

    weil diese keine Rille hat.

    Für meine X-Five habe ich mir auch vor einiger Zeit ein .22 lfb Wechselsystem angeschafft. Dieses nutze ich für die BDMP-Disziplin DKS, auch für Wettkämpfe. Zu 99% arbeitet es zuverlässig und hinreichend präzise. Allerdings benötigt es stärker geladene KK Patronen (CCI miniMag) und man muss die Pistole gut festhalten, damit das relativ schwache Repetieren nicht "in der Luft verpufft".

    Meine Überlegung war auch, alternativ eine reine KK Selbstladepistole anzuschaffen, aber diese hätte einen Platz auf der Grünen WBK belegt. KK ist für mich so ein Zwischending aus reiner Trockenübung und scharfem 9mm Schuss. Zu Üben super und Spaß bringt es auch.

    (Zum Trockenüben kann ich übrgens sehr eine Laserpatrone empfehlen - absolut genial. Dazu noch ein MantisX und viele Fehler können aufgedeckt werden).

    Zitat

    Richtig geil liegt diese Büchse in der Hand, schön leicht und dann noch mit dem Geissele Handguard - besser geht nicht - imho.


    Aus welcher Ecke der Republik kommst Du denn? Hier im tiefen Bayern schaut´s mit Ständen für EPP Rifle noch relativ mau aus. hast Glück!

    Unser Schießstand ist in der Nähe von Stuttgart. Die 25m Bahnen sind voll begehbar und bis 1500J, teilweise sogar bis 4000J freigegeben.

    30m geht halt nicht, aber was solls.

    Das Oberland wäre neben dem 3G auch in der näheren Auswahl.

    Zitat

    Die anfänglichen Erfolgserlebnisse kann man nach meiner Erfahrung gut dadurch erhöhen, daß man, sofern es der Stand zuläßt, auf kürzere Entfernung beginnt. So machen es zumindest auch alle kommerziellen Schießtrainer, deren Kurse ich bisher besuchen konnte.

    Meine Frau und ich sind sehr froh darüber, dass alle unsere Kurzwaffenstände voll begehbar sind. Das erste halbe Jahr haben wir sehr viel auf kurze Distanzen geübt.

    Dabei gingen die Meinungen jedoch auch etwas auseinander. Ein (externer) Trainer in einem Schießsportzentrum meinte: Zuerst mal auf ganz kurze Entfernungen ins Schwarze kommen. Dann erst die Entfernung steigern. Das hörte sich für uns vernünftig an.

    Es gab aber auch Stimmen, dass wir unbedingt auf 25m trainieren sollten, weil das nachher im Wettkamp auch so sei. Klar, irgendwann muss man die 25m packen, aber das Schussbild wird meiner Ansicht nach dadurch nicht besser - das demotiviert eher. Mir liegen eher die kurzen, dynamischen Entfernungen, ruhig unter Zeitdruck (BDMP). Präzision auf 25m mit viel Zeit ist eher nicht so meines. Ich arbeite aber dran...

    Sehr praktisch finde ich übrigens diese "Abplatzscheiben", bei denen man schon aus der Entfernung heraus aus die Treffer in Echtzeit sehen kann. Da kann man sofort reagieren und die Fehlschüsse erkennen udn eventuell das eigene Fehlverhalten direkt zuordnen.

    Ja, irgenwie muss man ja mal mit der eigenen Waffe mal anfangen. Perfekt kann man das so oder so nicht machen. Wie auch. Erst mit der Zeit stellt sich dann heraus, ob die ausgesuchten Disziplinen passen und ob die Waffe zum eigenen Empfinden passt. Der Geschmack entwickelt sich - dafür benötige ich aber noch Zeit. So weit bin ich noch nicht. Also nutze ich das, was ich habe und versuche, damit so gut es geht zu trainieren und mein Trefferbild zu verbessern.

    Übrigens tat mir eine 4-wochen Trainingspause vom scharfen Kurzwaffen-Schießen richtig gut. (nur bisschen Trockentraining dazwischen) Da hat sich wohl einiges gesetzt und es haben sich ein paar neue Gehirnwindungen neu vernetzt.


    Was ich noch herausgefunden habe: Mit einer komplett unbekannten Waffe schießt es sich erstmal gar nicht schlecht (außer mit der Glock 17 meines Vereinskameraden...). Liegt vielleicht daran, dass man weiß, dass die Waffe unbekannt ist und man damit irgendwie seine Reflexe (Flinchen usw.) auf Null setzt.

    Der Effekt hält aber nicht lange an :-)