Beiträge von Weyland

    Im IPSC-Bereich sind ARs mit farbigen Akzenten inzwischen durchaus üblich.

    Zum ersten Mal hatte ich es bei den Italienern mit Anbauteilen von Toni Systems gesehen.

    Strike Industries hat da auch einiges bewegt.


    Ich mache es bisher nur Bedienelementen, die ich, wenn sie eh getauscht werden müssen, optisch hervorhebe (Triggerschuh, Magazinknopf, ...).

    Warum nicht? 8)


    Ich habe ja schon zwei DI-AR15 plus mehrere Wechselsysteme dazu.

    Bei mehreren Events hatte ich Gelegenheit, mit dem HK-Zivilarsenal zu schießen und das hat auf Anhieb Laune gemacht.

    Das MR223 ist mal anderes, und wie ich schon mal schrieb, schießt gut, die Fertigungsqualität stimmt und es sticht besonders in der Farbgebung grün-braun aus der Masse der ARs hervor. Ähnlich eloxierte Aluteile findet man sonst nur zu horrenden Preisen bei Geissele Automatics.

    HK USC?

    Die hatte ich nicht auf dem Schirm. Und stimmt, da tauchten auch bei uns vor kurzem welche auf eGun auf.


    Vielleicht meine ursprüngliche Aussage präziser ausgedrückt:

    Neubestellungen der MR223 und MR308 mit all ihren Varianten werden derzeit anscheined nicht bedient. Und die Warteschlange geht bis nach 2017 zurück. Die letzten Bestellungen, die meine beiden Händler ausgeliefert bekamen, stammten von ca. Mitte 2017.

    Ich habe auch zweimal mit Leuten von Waimex gesprochen; die schütteln auch nur verzweifelt den Kopf und würden gerne verkaufen.

    Nein, HK fertigt derzeit anscheinend keine Langwaffen für den Zivilmarkt aufgrund hoher Auslastung im militärischen Sektor.

    Bis Q2/2019 wurden noch kleine Mengen 2017 bestellter MRs ausgeliefert, seither scheint alles gestoppt.

    Bei Kurzwaffen scheint die Situation besser; feste Liefertermine bekommt man aber auch nicht.

    Offizielle Informationen von HK-Seite gibt es dazu nicht.

    Das mit "fair" kam von Dir:

    Dennoch geht er auf die deutlich höhere Verschmutzung nicht ein. Wäre nur Fair.

    Mir ist völlig egal, was Du oder jemand anderes sich kauft. Wie gesagt, "Habenwollen" ist mir durchaus verständlich.

    Aber man sollte nicht versuchen, objektive Gründe dafür zu konstruieren und publizieren, die es in der zivilen Praxis so nicht gibt.


    Das erinnert mich an einen Beitrag, in dem jemand konstruieren wollte, es sei notwendig, einen AR10-Upper aus Stahl statt aus Alu zu fertigen.

    Und das, weil irgendein militärischer Beschaffer, der das Ding nicht die Gegend schleppen muß, dies so bei HK bestellt hat, während der Rest der Welt mit Alu klarkommt.

    Ich merke keinen so große unterschiede was Präzi angeht und Schussverhalten auch nicht. Ich rede jetzt von mir als absolute AR Laie.

    "Ich bin Laie und merke nix. Deswegen konstruiere ich hier ein Problem und fühle mich unfair behandelt."


    Komischerweise schießen alle auf den vorderen Plätzen bei typischen AR15-Disziplinen mit DI-Systemen.

    Einzig die Werksteam der Piston-Hersteller tauchen mit solchen Waffen auf.


    Es gibt im sportlichen Bereich einfach nur wenig Nachfrage nach Piston-Systemen - und wenn doch, hat es viel mit Haben-Wollen und konstruiertem Verschmutzungs-Zuverlässigkeits-Problem zu tun. Es gibt diese stärkere Verschmutzung, aber sie stellt im praktischen zivilen Alltag kein Problem dar.


    Verschmutzung bei der AR15 betrifft vor allem die Verschlußgruppe und den Lauf. Beides ist mit dem üblichen Werkzeug aber recht zu reinigen. Upper / Lower wischt man dann einfach aus.

    Den Buffer habe ich noch nie gereinigt und ich kann da auch keine wesentliche Verschmutzung erkennen.

    Im Bereich des Abzuges gibt es Ablagerungen, die man aber abwischen bzw. 1x jährlich mit Bremsenreiniger und Druckluft entfernen kann.


    Schußverhalten: Ja, ich merke bereits ein Unterschied im Schußverhalten meiner DI-Rifle- zu meinem DI-Carbine-System. Es ist eine Frage der Erfahrung und Nutzung.

    Im zivilen Markt für AR15 gibt es wenig stichhaltige Argumente für ein Short Piston-System. Bei den Sportschützen eh nicht.

    Das ist immer viel Theorie, die da im Raum steht, mit Verschmutzung und Zuverlässigkeit...


    Die MR223 wird meines Erachtens deswegen so nachgefragt, weil es

    a) die HK MR223 ist (*) und
    b) ein knappes Gut


    (*) Die Verarbeitung der Exemplare, die ich in der Hand hatte, war sehr gut und die Schußleistung auch. Optisch sticht sie insbesondere in der Farbgebung grün-braun mit schmalem Handschutz deutlich aus der Masse der AR hervor. Ein "moderner Klassiker" mit hohem Nutzwert würde ich sagen. Und dafür ist sie recht günstig. So auch meine Motivation, jetzt schon zwei Jahre auf eine zu warten.


    Haenel CR223, ProArms, SIG 516 sehe ich relativ selten auf dem Schießstand. Die große Masse schießt DI-Systeme; die Pistons sind Nischenprodukte.

    Bei AR10-Derivaten sieht das wieder anders aus.

    Ich warte weiterhin auf meine Bestellung von Nov/Dez 2017. Und vor Q2/2020 rechne ich auf keinen Fall damit.

    Vielleicht kommt sie auch nie, vielleicht stehe ich inzwischen weit oben auf der Warteliste für 2021 - wer weiß das schon.


    Heute bestellen würde ich keine.

    Wenn es unbedingt eine MR223 sein soll: Voreintrag besorgen (als Sportschütze) und den Markt, vor allem eGun, im Auge behalten.

    Und nicht mit Preisen unterhalb des Listenpreises rechnen. Knapp darunter gehen heute Vorführmodelle oder gebrauchte weg.

    Das ist inzwischen mehr eine Sammlerwaffe geworden ...

    Frank1000  
    Von aktiver Jagd war bei mir nie die Rede und schießen wollte er ja auf dem Stand und nicht in die freie Natur ;)

    Aber grundsätzlich, bei reinem Spaß am Plaisierschießen, wie es in manch anderen Ländern rechtlich möglich ist, würde die jagdliche Lösung auch nicht wesentlich teuerer als die Komplettbetreuung in einer kommerziellen Schießsportanlage. Neben der reinen Standaufsicht muß dem TE ja auch einer die Sportdisziplinen nach genehmigter Sportordnung nahe bringen. Ansonsten würde es schwierig mit dem sportlichen Schießen, welches ja wieder Bedingung für das Bedürfnis als Sportschütze ist.


    Kann mir hier jemand sagen in was für einem Koffer BUL 1911 Government Modelle ausgeliefert werden?

    Mich irritierte etwas die Bezeichnung "1911 Government".

    Das scheint neu zu sein. In Deutschland läuft diese Reihe bisher unter "1911 Classic Trophy".


    Meine kam in einem kleinen schwarzen Kunststoffkoffer mit roten Schnallen, rotem Griff und BUL-Logo, wie sie unter der Bezeichnung "Outdoor Cases" im Handel sind. Der Nutzwert ist allerdings Null weil die relativ flache aber schwere 1911 vom oberen Noppenpolster nicht sicher in Position gehalten wird.

    Jede andere Option, die er Dir anbieten kann, ist für die Praxis sinnvoller.

    in den BDS eintreten, denn dieser Verband hat gute Schießstände in meiner Nähe.

    Das würde mich sehr wundern.

    Solche Schießstände gehören in der Regel Vereinen, die wiederum Mitglied in einem Landesverband des BDS sind.

    (Daneben gibt es rein kommerzielle Stände im Eigentum von Firmen und Privatpersonen).


    Dein Ansinnen ist für Dich als völliger Anfänger so praktisch nicht durchführbar. Die Standnutzung plus Betreuung wird unerhört teuer und, wie die anderen bereits schrieben, bescheinigt Dir voraussichtlich niemand ein Bedürfnis. Und so wie ich etliche Waffenbehörden kenne werden sie in der Konstellation an der Sportschützeneigenschaft zweifeln.


    Wenn Du völlig ohne Vereinsbindung im Schießen einsteigen und dabei bleiben möchtest geh zu einer privaten Jagdschule und quäl Dich zur und durch die Jägerprüfung.

    Sportschießen ist grundsätzlich Vereinssport. Wie stark man dann am Ende in einen Verein eingebunden ist läßt sich steuern - sobald man sich etwas etabliert hat.

    Ich kann die Frage nur aus deutscher Sicht beantworten; aber ich denke, das könnte auch hier weiterhelfen.


    Der EFWP reicht nicht aus, wenn ich mit Waffen reisen möchte, vor allem wieder einreisen möchte.

    Bei der Wiedereinreise werde ich mit zwei verschiedenen Behörden und deren Beamten konfrontiert:

    • Die Bundespolizei (vormals Bundesgrenzschutz)
      interessiert sich für die Waffen als solche und damit den Europäischen Feuerwaffenpaß.
    • Der deutsche Zoll
      interessiert sich für die Waffen als Waren, die (wieder-)eingeführt werden. Denen muß ich nachweisen, daß die Waffen ursprünglich aus Deutschland stammen und jetzt nur wieder einreisen.
      Nun könnte man mit gesundem Menschenverstand meinen, dafür reiche der EFWP, der Jagdschein oder die Waffenbesitzkarte aus.
      Dem ist leider nicht so. Ich benötige das entsprechende vor(!) Ausreise ausgefüllte und gesiegelte Zollformular, welches die "Rückwareneigenschaft" bescheinigt.

    Du suchst eine Lösung für ein nichtexistentes Problem.

    In Deutschland wirst Du aber keinen Büchsenmacher finden, der entsprechende Erfahrung mit der Waffe hat, da sie ein völliger Exot und kaum zu finden ist.

    Für Sportschützen ist sie ja nicht erwerbbar (weil sportlich nicht zugelassen) und aus jagdlicher Sicht uninteressant.

    Ich würde die längere nehmen:

    - besser zu handeln, speziell im präzisen Schuß

    - weniger Mündungsfeuer

    - weniger Dreck, unverbranntes Pulver etc.