Beiträge von Weyland

    Ich denke, die in BW vor Weihnachten schon verhängte eingeschränkte Ausgangssperre tagsüber und nahezu völlige ab 20 Uhr(?) wurde bisher nicht aufgehoben.

    Langsam frage ich mich echt, warum ich hier für Interessierte hilfreiche Informationen poste und zum Beleg auch noch die offiziellen Dokumente der Landesregierung für euch raussuche - wenn sie am Ende keiner liest.

    Das von mir verlinkte Merkblatt listet genau diese Ausnahme, von dieser tagsüber geltenden Ausgangsbeschränkung auf.


    Wer lieber jammert ... na ja, dann jammert halt.

    Ich war heute schießen.


    Viele kleinere haben weder die finanziellen Optionen noch die entsprechende Aufmerksamkeit und Unterstützung durch den BDS, um so etwas erreichen zu können.

    (...)

    Die lokale Situation kann man sehr wohl bundesweit lösen, da der BDS Präsident Friedrich Gepperth selber Anwalt ist, könnte man z.B. vor Bundesverwaltungsgericht klagen für alle oder entsprechende Unterstützung für die Landesverbände anbieten.

    SAPB mag ein Vorzeigeobjekt des BDS sein, aber die Anlage ist privat finanziert, in Privateigentum und wird als GmbH betrieben. Fritz Gepperth ist auch kein Jurist. Aber er hat viel Geld in diese und seine zweite Anlage in Ostdeutschland gesteckt (und tut es weiterhin), um dem Schießsport und dem BDS, damit uns, einen Sportbetrieb zu ermöglichen, der sonst in dem Umfang undenkbar wäre.

    Es würde mich sehr wundern, wenn der BDS irgendwem, sei es Privatmensch oder Verein, Steine in den Weg legen würde, wenn dieser irgendwo eine große Schießanlage hochzieht und der Allgemeinheit (= weit über die Mitgliedschaft hinaus)


    Man kann lokale Situationen nicht bundeseinheitlich lösen weil Deutschland (aus gutem Grund) föderal organisiert ist. Deswegen gab es ja diese Herumeierei der verschiedenen Landesoberhäupter, die uns leider die jetzige Situation in ihrer Schwere eingebrockt hat. Es bringt den Vorteil, daß man in Regionen mit niedrigen Erkranktenzahlen toleranter zu agieren als in Infektionshochburgen. Leider z.T. dann wieder zu tolerant.


    Gegen eine Verordnung einer Landesregierung oder eine Anordnung einer örtlich zuständigen Behörde kannst Du auf Bundesebene gar nichts tun und gegen die Tür des Bundesverwaltungsgericht klopfen bis Dir die Kohle ausgeht.


    Diese aktuelle Lage läßt in vielen Bundesländern eingeschränkten Sportbetrieb zu. Denen, die interessiert sind, was zu tun, haben ich und andere Hinweise gegeben. Wer lieber nölt, scheint halt lieber zu nölen.

    Die Frage, ob das Aufsuchen eines Schießstandes kompatibel mit den Regelungen der bei uns in BW m.E. immer noch gültigen Ausgangssperre und sonstigen Allgemeinverfügungen ist, scheint mir aber nicht so ganz klar

    :think:

    Die persönliche erlaubte Mobilität hängt vom eigenen Wohnsitz ab und den für diesen aufgrund der Infektionslage geltenden Regeln.


    Ansonsten heißt es im Merkblatt zu der ab 11.01.21 geltenden Corona-Verordnung BadenWürttembergs:
    "... Sport auf weitläufigen öffentlichen oder privaten Sportanlagen, ist dagegen nur entweder alleine, zu Zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts möglich."

    https://www.baden-wuerttemberg…ck_Lockdown_Januar_DE.PDF

    Zumindest im BDS in dem ich bin, passiert von Verbandsseite gar nichts.


    Hmh, dann konkretisiere ich mal meine obige Aussage:

    Die BDS-Schießanlage Philippsburg öffnet in Absprache mit dem Ordnungsamt nächste Woche wieder für Individualsport im Freien.


    Desweiteren hat mein BDS-Landesverband (LV 7 Baden-Württemberg) mit Newslettern und auf der Homepage im November als auch nochmal kurz vor Weihnachten zur aktuellen Lage, rechtlichen und finanziellen Themen inklusive Ausblick kommuniziert.

    Was die anderen Landesverbände getan haben kann ich nicht beurteilen.


    Darüberhinaus hat der Bundesverband das Sportjahr geplant, Termine festgelegt, die notwendigen Schießstände bereits reserviert.

    Als Notmaßnahme lief bis Ende 2021 das Verfahren zur Durchmeldung zur DM - für den Fall, daß 2021 keine LMs durchführbar sind.

    Im Bereich IPSC starten die Anmeldungen der einzelnen Disziplinen Stück für Stück. Die IPSC Rifle 1500J-Starterliste ist voll, wir ROs wurden angeschrieben, wann wir Dienst schieben können.


    Die lokale Situation auf den Vereinsschießständen kann der BDS zentral nicht lösen.

    Soweit ich mich erinnere, wurden den Vereinen schon letztes Jahr Muster für Hygienekonzepte zur Verfügung gestellt (evtl. war das nur hier auf LV-Ebene?). Das ist aber ja auch keine Raketenwissenschaft.

    Diese wären zu individualisieren und dem zuständigen Ordnungsamt als Genehmigungsbehörde vorzulegen.

    Es gibt Vereine, die haben das erfolgreich getan. Anderen wurde das Ansinnen abgelehnt und sie haben den Klageweg beschritten.

    Ein größerer Teil, so scheint mir, hat nichts getan. Was willst Du da als Verbandsfunktioniär tun? Hinfahren und den Vereinsvorstand zum Jagen tragen?


    Was sich ja generell in dieser Pandemie zeigt, ist, daß in allen Bereichen brüchige Konzepte nun unter Belastung deutlich knirschen oder sogar zerbrechen.

    Da liegt viel Arbeit vor uns, und ich muß gestehen, es ist vieles verwahrloster als ich es eingeschätzt hätte.

    Das finde ich eine gute Idee, erhoffe mir aber für die sportliche Praxis wenig davon.

    Ich kann mich nicht erinnern, wann zum letzten Mal ein Produkt in diesen Zeitschriften schlecht abgeschnitten hätte, obwohl ich den späteren Kauf dann nach kurzem bereute.

    Diese Magazine sind halt keine Warentestpublikationen, sondern von den Waffenherstellern finanzierte Unterhaltung.

    Ich sehe da keine Chance.


    Ordonanzgewehr z.B. im DSB:

    "Zugelassen sind Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden, wobei der Nachweis der Originaltreue dem Schützen obliegt. Einzellader, Unterhebelrepetierer und Selbstlader sind nicht zugelassen."https://www.dsb.de/schiesssport/disziplinen/gewehr/ordonnanzgewehr/


    "Die Ordonnanzwaffe (französisch ordonnance ‚Befehl‘, ‚Anordnung‘) ist eine beim Militär offiziell eingeführte und an Soldaten als persönlicher Ausrüstungsgegenstand ausgegebene Waffe."https://de.wikipedia.org/wiki/Ordonnanzwaffe


    Bei neueren Militärwaffen käme dann das Kriegswaffenkontrollgesetz ins Spiel.

    So lang wie möglich für IPSC und 3Gun: Du willst ja mit möglichst viel Schuß im Magazin starten können.


    Bei der Benelli Supernova (Pumpflinte) ist das Verhältnis Lauflänge zu Magazinkapazität:

    61 cm - max. Anzahl der Patronen 8+1

    66 cm - max. Anzahl der Patronen 9+1

    71 cm - max. Anzahl der Patronen 10+1


    Die entsprechenden Selbstladeflinten von Benelli und Beretta fassen, soweit ich mich erinnere, jeweils einen Schuß weniger.

    WO und wozu sind die Mags. denn noch zu verwenden?

    Als Jäger, Ja, als SpoS, Nein. (Superspezialisierte Auslandsschützen jetzt mal aussen vor).

    Ich verstehe nicht, wo diese Behauptung immer und immer wieder herkommt. Sie ist schlichtweg falsch.


    Altbesitz vor 2017: Verbot wird nicht wirksam.

    Altbesitz ab 2017: BKA genehmigt Besitz und Umgang.

    Neubesitz ab 2020: Nur über Ausnahmegenehmigung des BKA, in der Regel nur für Schützen, die internationale Wettkämpfe schießen, in denen diese Magazine notwendig sind (typisch: IPSC Rifle und PCC).

    §6 AWaffV schreibt nur eine Begrenzung vor und nimmt keinen Bezug zum Magazingehäuse.


    In der aktuellen Ausschreibung der Deutschen Meisterschaften 2021 IPSC Rifle und IPSC Rifle 1500J heißt es klar und eindeutig:

    "Auf 10 Schuss begrenzte Stangenmagazine sind erlaubt!"

    Im Kleingedruckten steht nochmal ausführlich ausgeführt: "Magazine, deren ursprüngliche Kapazität 10 Patronen überstiegen hat, sind auf eine Kapazität von 10 Patronen zu blockieren."

    https://ipsc-dm.de/index.pl?match=DM_Rifle_2021

    Hallo Werner,


    ich kann Dir nur meine Erfahrung als Range Officer bei IPSC und 3 Gun mitgeben.

    Man sieht die Kastenmagazin-Flinten immer öfter - und sie fallen insbesondere durch häufige Störungen auf, unabhängig von der Marke.

    Bei der diesjährigen 3Gun DM hat auf "meiner" Doppelstage kein einziger Teilnehmer mit einer Kastenmagazin-Flinte störungsfrei geschossen. Und dabei waren getunte Flinten von Frey und auch ein Schütze aus der deutschen Top 10.


    Die Waffen benötigen deutliche Einlaufzeit, präzises Einrasten der Magazine und starke Ladungen. Der vermeintliche Geschwindigkeitsvorteil gegenüber den Röhrenmagazin-Flinten geht leider in der Praxis durch Störungsbeseitigung verloren.

    Bei 3Gun trittst Du in einer eigenen Wertungsklasse an, d.h. wertungstechnisch gibt es keine Vorteil gegenüber den Röhrenmagazin-Flinten.

    Ein Schützenkollege hat eine Derya; da sind schon viele Schüsse durch, er hat an den Innereien stark nachpoliert und inzwischen zeigt sie nur noch selten Störungen.

    Ich persönlich würde weiter bei der Röhrenflinte bleiben - ich hasse nichts mehr als Waffenstörungen im Wettkampf.

    In allen Fällen in meinem Umfeld gab es eine solche Bestätigung von der Waffenbehörde. Die meisten Schützen scheinen hier aber noch nicht gemeldet zu haben.

    Die Bearbeitungszeit hängt sehr von der lokalen Waffenbehörde ab. Einige wenige Behörden scheinen auch einen Sonderweg ohne gesetzliche Grundlage beschreiten zu wollen (Vorlage von Belegen).

    Auf der größten deutschen IPSC-Anlage in Philippsburg, wo neben vielen großen Matches alle Deutschen Meisterschaften als auch viele Landesmeisterschaften stattfinden, ist die Benutzung eines solchen Gerätes verboten, auch im Training (generelles Foto- und Filmverbot).


    Wir mußten in den Zeiten davor leider erleben, daß einige Schützen, um den actionreichsten Film bei YouTube oder sonstwo abzuliefern, Stand-, Sicherheits- und sportliche Regeln überschritten haben. Da wurde dann auch mal in die Verkleidungen geholzt um das Magazin schnellstmöglich spektakulär zu leeren. So sah es dann entsprechend auf dem Stand aus wenn man ankam. Das hat sich seither, auch durch die konsequenten Standverweise, merklich gebessert.


    Beim Mountainbikefahren erlebe ich leider auch, daß die kamerabewehrten gerne mal eine Schippe mehr drauflegen als ihnen, allen Kameraden und sonstigen Wegenutzern gut tut.

    Ich bin mir nicht sicher, woran das liegt. Erzeugt es bei einigen eine Videospielatmosphäre?

    Ein kleines Update zum Thema Goldschakal hier bei uns in der Rhein-Neckar-Region:

    In unserem südlichen Nachbarkreis (Kalrsruhe-Land) wurde leider kurz vor Weihnachten ein Goldschakal auf einer vielbefahrenen Landstraße in den Morgenstunden von einem Auto getötet.

    Ob es sich um das gleiche Tier handelt, welches im November im nördlichen Nachbarkreis (Neckar-Odenwald-Kreis) fotografiert wurde, ist - und bleibt wahrscheinlich auch - unklar.

    Die Entfernung zwischen beiden Orten ist 50-60 km, also nicht unbedingt ein Problem für einen wandernden Caniden.

    Ich finde das Dokument nicht sehr gelungen.

    Die offensive farbliche Darstellung der Combatziele im Gegensatz zu dem sonst eher nüchternen Aufbau lenkt den Blick des flüchtigen Leser nur darauf. Die entsprechenden fotografischen Gegenbeispiele aus dem IPSC-Bereich fehlen. Die Dokumentstruktur ohne klare Trennung tut meines Erachtens ihr übriges, und der unkundige Leser verschmischt beide Themen weiterhin...


    Ich würde, wenn jemand IPSC vs. Combat darstellen wollte, eine Struktur erwarten im Sinne von:

    • Vorgeschichte (Motivation für den Artikel)
    • Combatschießen
    • IPSC-Schießen
    • Fazit
    • Literaturliste etc.

    Es fehlt mir auch der ausdrückliche Hinweis des grundsätzlichen Verbots des Combat-/Verteidigungsschießens für Zivilisten in Deutschland - mit Hinweis auf die wenigen Ausnahmen.

    Ja, es gibt sogar ein Video, in dem GIs sie "im Betrieb" einfach von der Seite Öl aus der Pumpflasche reinspritzen. So eher nicht ;-)


    Ich sprühe kein Öl weil ich dann nicht kontrollieren kann wo es überall hingeht.

    Ich trage einen Tropfen mit dem Öler auf und bei planen Flächen verteile ich ihn mit dem Finger dünn auf der Oberfläche.

    Also nicht so, daß die "Soße" runterläuft. Sonst sieht der Stand und Deine Klamotten aus wie Sau.

    Wäre der Schacht zu eng, müßtest Du doch schon beim Enschieben deutlichen Widerstand merken?

    Für mich klingt das eher danach, als ob sich die Magazine verklemmen, evtl. weil sie zu tief drinstecken.

    Ich hatte das mal mit einem bestimmten Lower in Kombination mit den alten OA-Magazinen.


    Die Magazine müssen beim Drücken des Knopfes auch in leerem Zustand ausgeworfen werden.