Beiträge von Banali

    Hallo Leute. Ich will mir einen Drilling kaufen und tendiere gerade zwischen zwei unterschiedliche Modelle (beide haben 12, 7x65R aber unterschiedliche Einsteckläufe in 22 Hornet bzw. 222 Rem). Kann mir einer den praxisnahen jagdlichen Unterschied zwischen .22 Hornet und 222 erklären? Ich jage fast nur Tauben, Krähen, Kaninchen, Hasen und Gänse. Bis auf Krähen wird alles verwertet bzw. verzehrt.


    So wie ich das sehe macht es bezogen auf die genannten Wildarten keinen wesentlichen Unterschied welches Kaliber ich nehme, da für Tauben (zum Verzehr) beide Kaliber zu stark sind. Bei Krähen ist es egal, ob was übrig bleibt oder nicht (also auch hier kein jagdlicher unterschied). Für alle anderen der genannten Wildarten kann ich im Grunde beide Kaliber nutzen, auch wenn 222 etwas stärker ist. Ist meine Meinung in soweit korrekt oder liege ich falsch? Denn falls ich richtig liege, dann würde ich mich für das 222 entscheiden. Wie ist denn der Unterschied in Bezug auf die Wildbretentwertung bei Hase, Kaninchen und Gans?


    Danke für Eure Meinungen.

    Oh, das ist ja Mist. Ich dachte man kann auch jene einstellen, die nicht Mündungslang sind. Zwar mit Ausbauen und einstellen, aber immer noch irgendwie einstellen. Am Absehen drehen heisst auch den großen Kugellauf verstellen.

    :NO:

    Seine Missbilligung oder abweichende Meinung kann man auch etwas höflicher ausdrücken!

    :NO:


    Leider wissen wir alle noch nicht, was letztendlich in den nachgelagerten Verordnungen stehen wird, und wie das Gesetz in der Praxis angewendet werden wird.

    Ja, stimmt. Die Durchführungsverordnungen sind sehr wichtig.

    Nein, Du darfst solche Magazine eben nicht verwenden und zwar noch nicht mal - zum Zwecke der eigenen Befriedigung - im stillen Kämmerlein nur mal so in die Waffe stecken. Ich komm jetzt auf die Schnelle nicht auf die Rechtsgrundlage, aber es hat was damit zu tun, dass ein Halbautomat mit einem eingeschobenen Magazin das mehr als 10 Patronen fasst dann eben ganz unverhofft in eine andere - gaaaaanz böse - EU-Waffenkategorie rutscht und zwar in die der verbotenen Waffen. Also rein formalrechtlich hat sich der Schütze, der einen 20 Schuss Magazinkörper in sein AR steckt dann des unerlaubten Besitzes einer verbotenen Schusswaffe schuldig gemacht. Die Folgen sollten - bei Bekanntwerden - klar sein. Tja, man mag über die Macher dieser Mißgeburt Vieles sagen, aber nicht, dass sie bei all den Perversionen nicht doch eine gewisse Systematik im Auge behalten hätten um uns auch garantiert jedes Hintertürchen zuzunageln....::happy2::

    Aber evtl. kann DAS ja noch jemand besser erklären der sich in diesen perfiden Schei..... schon eingelesen hat.

    Danke für die Ausführungen. Es geht mir eben um die Rechtsgrundlage. In der EU-Richtlinie ist das tatsächlich der Fall und entsprechend deinen Ausführungen. Das deutsche Recht ist aber so wie es aussieht einen völlig eigenständigen Weg gegangen und knüpft nicht mehr an der Waffe an, sondern verbietet vollumfänglich alle größeren Magazine. Es ist somit egal, ob du einen repetierer mit einem großen Magazin hast, eine halbautomatische Waffe oder eben gar keine Waffe. Die Waffenart scheint völlig irrelevant zu sein. Dieses vollumfängliche Verbot gilt aber NUR gegen jene, die nach dem Stichtag das Magazin gekauft haben. Für alle anderen gelten die alten Regelung. Zumindest sehe ich im Gesetzestext keine veränderten Regelungen für Altbestände. Alles in allem scheint es so zu werden, wie der Herr Horner es prophezeit hat. Ein Ratespiel. :)

    Nutzen darfst du die so oder so nicht mehr, maximal behalten und im Tresor versauern lassen.

    Woher hast Du diese Info? Im Gesetzestext steht nur (soweit ich es sehe), dass das Verbot nicht ggü jenen gilt, die vor 2017....... Daraus schließe ich, dass die die Magazine eben so nutzen können wie bisher, weil das Verbot eben diese Personen gänzlich nicht berührt.

    Hallo hallo. Danke für die Antwort. Ich glaube, dass du Dich hierbei irrst. Das was Du sagst ist die EU Regelung in ihrer schwerwiegendsten Form und ohne jegliche Ausnahmen, die die meisten Länder gewährt haben. Die Deutschen fahren gleich ganz krassere Geschütze auf. Wenn ich mich nicht irre, werden nach der neuen Regelung ALLE größeren Magazine verboten sein. Ganz gleich ob du Waffen hast oder nicht!!! Die Deutschen schießen gleich mit Kanonen auf Spatzen.

    Hallo Leute.


    ich habe in 2018 meine EWB gemacht. Hatte aber bereits vorher eine Sammlung von Militaria Kram. Darunter auch sehr viele Magazine die ich in Army-Shops, Militaria Läden und auf Flohmärkten gekauft hatte. Als der Nachwuchs kam, habe ich (aus Platzgründen) den gesamten Kram verschenkt oder weggeschmissen. Ich habe nur einige Magazine und ein Pfeilabschussgerät behalten. Neben unproblematischen Magazinen habe ich an bald verbotenen Magazinen:


    4 x AK47 Magazine (3 gekauft vor 2017, 1x gekauft in 2018)

    2 x HK G3 Magazine (gekauft vor 2017)

    1 x HK G36 Magazin (gekauft vor 2017)

    2 x HK MR308 Magazine (1x gebraucht gekauft vor 2017 und 1x neu gekauft in 2018)


    Die alten Magazine hatte ich aus meiner damaligen Sammlung behalten, weil ich ohnehin seit Jahren vorhatte (wieder) in eine SLG einzutreten und mir eines dieser Waffen zu kaufen. Der Eintritt in die SLG geschah 2018, nebenbei machte ich noch meinen Jagdschein.


    Leider habe ich für keines der oben genannten Magazine Kaufbelege. Bevor das Gesetz in Kraft tritt werde ich alle Magazine die ich nicht brauche entsorgen (kein Bock auf Behördengang, Abgabe und Bürokratie). Ganz egal ob vor oder nach 2017 gekauft. Ich möchte aber die zwei AK Magazine und ein MR308 Magazin (die ich vor 2017 auch schon hatte) weiterhin behalten um sie auch weiterhin für meine Waffen nutzen zu können.


    Hat jemand eine Ahnung wie ich das der Behörde nachweisen kann ohne Kaufbelege? Gibt es Erfahrungswerte im Zusammenhang mit Waffenschränken, die ja auch plötzlich nicht mehr erlaubt waren? Damals mussten auch viele den Besitzstand des Waffenschrankes nachweisen. Viele hatten dafür aber keine Kaufbelege. Was haben die gemacht? Bitte nur konstruktive und keine dubiosen Vorschläge (....sag doch das......sag doch dies). Ich habe echt kein Bock auf Ärger mit der Behörde wegen paar Plasitkstangen. LG

    Hallo. Ich habe eine MR308 und möchte darauf einen Schalldämpfer NIELSEN FRITZ im selben Kaliber verwenden. Bekanntlich hat die MR308 ja keine Gasabnahme und die Meinungen gehen auseinander, ob eine Gasabnahme bei diesem (robusten) Gewehr überhaupt nötig ist. Es gibt zwar Gasabnahmen von Fremdherstellern, ich nutze das Gewehr jedoch höchstens mit 150 Schuss im Jahr und weiß nicht, ob für eine derartig geringe Nutzung sich diese (relativ hohe) Investition von ca. 500 EUR inkl Einbau lohnt. Hat da jemand Erfahrungen? Mich würde interessieren, ob jemand eine MR308 mit einem Schalldämpfer verwendet. Danke.

    Hallo Leute. Ich habe eine HK MR308 und möchte die Waffe mit einem Schalldämpfer NIELSEN SONIC FRITZ (nur auf dem Stand) nutzen. Bekanntlich hat die MR308 keine Gasabnahme, so dass die Verwendung eines SD zu einem höheren Gasdruck in der Waffen und u. U. zu Störungen und sogar Defekten führen kann. Es gibt zwar von der Firma BURK eine verstellbare Gasabnahme, diese möchte ich aber aufgrund des Preises, der Umständlichkeit des Einbaus und vor allem die Tatsache, dass ich den SD nur sehr selten auf der Waffe nutzen möchte, nicht kaufen. Meine Fragen:


    - Gibt es eine Möglichkeit den (grundsätzlich durch den SD erzeugten) höheren Gasdruck in der Waffe durch schwache (Fabrik-)Munition zu kompensieren?

    - erzeugt eine Unterschallmunition grundsätzlich auch einen niedrigeren Gasdruck in der Waffe? (die Beschreibung auf Wikipedia deutet auf das Gegenteil hin, da die Unterschall-Geschosse mehr "Trägheit" haben sollen)

    - Was habt ihr für Lösungsmöglichkeiten im Allgemeinen?


    Meine Vorstellung ist wie folgt: Ideal wäre eine Munition, die einen so schwachen Gasdruck hat, dass die Selbstladefunktion nur mit Verwendung eines SD sichergestellt ist. Ich denke dann müsste ich mir keine Sorgen mehr über Verschleiß und Defekt der Waffe machen. Ist nur die Frage ob es eine solche Fabrikmunition überhaupt gibt.

    Hallo


    Kann mir jemand sagen, wo man hier in Deutschland eine Glock 21 DLC (Dimon like Carbon Coating) beschichten kann? Es gibt ja diverse Anbieter, die eine ceracoat Beschichtung anbieten. DLC Beschichter für Waffen habe ich aber keine finden können. Ist eine DLC Beschichtung wirklich so abriebfest wie beworben (Holster, Sturz, etc.). Hat jemand eine Ahnung was die Beschichtung des Schlittens kosten könnte? Bei ceracoat sind es ca 60 €.