Beiträge von Paul99

    Ich bin mir nicht sicher, deswegen fragte ich ja auch. Habe mit dem Schmeisser WS versucht ein Beispiel für "theoretisch muss es ja gehen" zu bringen. Die Aussage von Weyland ist für mich aber technisch schlüssig und nachvollziehbar, was dazu führt vom Hin- und Hertauschen der BCG abzusehen. Also verleier nicht gleich die Augen :drink:

    Bezüglich der verchromten BCG hat keiner Erfahrungen?

    Was mir hier etwas fraglich erscheint: Die Waffen sind mit dem jeweils dazugehörigen Verschluß beschossen worden - diesen einfach auszutauschen könnte zumindest rechtlich fragwürdig sein ::dry::.

    Naja, gibt ja auch einzelne Wechselläufe zu kaufen welche beschossen sind, ohne das ich den Verschluss (welcher ja beim Beschuss drin war) jemals in die Hände bekomme. Schmeisser verkauft z.B. komplette AR Wechselsysteme ohne Verschluss, also müsste ich in dem Fall sowieso den vorhandenen nehmen.

    Hallo Gemeinde,

    ich war gestern mit meinen beiden AR15 auf dem Stand und habe später beim Reinigen die Überlegung gehabt, nur eine BCG für beide Waffen zu benutzen um mir das Reinigen der zweiten zu sparen.

    Theoretisch sind die Verschlussköpfe ja nach Mil-Spec gefertigt und demnach müsste der Verschlussabstand ja auch passen oder hab ich da einen Denkfehler?

    Dazu habe ich mal im Netzt geschaut und gesehen, dass es unterschiedlich beschichtete Verschlussträger gibt (NIB, Glanzchrom, Duralloy Hartchrom, usw.) hat jemand damit Erfahrungen bezüglich Gleiteigenschaften und Reinigung?


    Schonmal Danke und einen schönen 3. Advent :drink:

    Um mich mal dazwischen zudrängen, ich kann beide Meinungen verstehen. Es ist einerseits erschreckend, wie wenige Schützen von der geplanten "Novelle" wissen und andererseits wie wenig Eigeninitiative ergriffen wird. Der Mensch und damit auch der deutsche Sportschütze ist gemütlich, um nicht zu sagen faul! Jeder Ansatz des "es müssen sich Anderer darum kümmern" wird genutzt um nicht selber aktiv werden zu müssen. Und (ohne das böse zu meinen) je älter der Mensch/Schütze umso desinteressierter scheint er zu sein.

    Was eine "Demo" angeht, sehe ich es nicht als realistisch an, dass dort der Verfassungsschutz steht und Leute fotografiert um berechtigte Zweifel an der Zuverlässigkeit entstehen zu lassen. Eher, dass es keine Sau interessiert, weil da nur paar Hansel durch die Straßen ziehen. Weder die Politiker noch sonstwen. Die Menge die du brauchst um Aufmerksamkeit zu erregen, geschweige denn um etwas zu bewegen wirst du in dem Randsportsegment "Schießen" nicht zusammenbekommen. Dazu sitzen die Leute viel zu gern im Schützenverein und meckern im stillen Kämmerchen.

    So, Antwort bekommen:


    "Hallo Paul, wenn schweizer Staatsbürger mit einer Schusswaffe nach/durch Deutschland reisen ist ein EFWP (die Waffe/n muss/müssen eingetragen sein) und eine schriftliche Einladung zur Jagd oder zu einer Schießveranstaltung erforderlich. Eine separate Anmeldung bei uns muss nicht erfolgen.

    In dem von dir geschilderten Fall (habe das Beispiel von Eule angeführt) haben die Kollegen höchstwahrscheinlich eine gewisse Rechtsunsicherheit gehabt.

    Bis bald und Gruß"


    Der unterstrichene Teil wurde von mir eingefügt.

    Mensch, lies doch das Zoll- und Waffengesetz richtig! Ist doch alles ganz plausibel und ohne X Querverweise auf Abkommen, §§§ und Drittstaaten etc. erklärt! Das versteht ja sogar mein Kleinster... Als wäre das deutsche Recht so kompliziert?!? ::lachen2::

    Mal im Ernst, ich habe dich Frage an einen Bekannten weitergegeben welcher in der Branche seinen Dienst leistet und bin gespannt was dabei rauskommt.

    Deshalb wird auch immer wieder der Begriff "EU-Aussengrenze" genannt. Wenn ich das richtig verstanden habe müssen Deutsche beim Grenzübertritt z.B. nach Frankreich die Waffe nicht Anzeigen und genau so wenig müssen das Schweizer die nach Deutschland reisen???


    Als Nicht-Jurist tendiert man ja dazu davon auszugehen dass wenn man nicht expizit aufgefordert wird aussen vor ist.

    Mann muss zwischen dem Geltungsbereich des Waffengesetzt und des Zollrechts unterscheiden.

    Frankreich ist EU und fertig. Die Schweiz hat Abkommen mit der EU, sodass sie kein "Drittstaat" ist. Das betrifft das Waffengesetzt, aber zollrechtlich sieht es eben u.U. anders aus, wie ich und German in dem Link eingefügt haben.

    und jetzt kommt noch die Frage dazu was Waffenrechtlich ein Drittstaat aus Sicht von Deutschland aus ist, und gemäss Regelung sind die Länder der Europäischen Union .... keine Drittstaaten.

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    "Je nach Kontext kann der Begriff Drittstaatsangehöriger sich auch auf andere Merkmale beziehen. Insbesondere im Bereich des freien Personenverkehrs beziehungsweise der Freizügigkeit gelten Familienangehörige von Unionsbürgern trotz fehlender eigener Unionsbürgerschaft nicht als Drittstaatsangehörige. Gleiches gilt für die Familien von Staatsangehörigen eines Drittstaates, die aufgrund spezieller Übereinkommen mit der EU ebenfalls ein Recht auf Freizügigkeit genießen. Dies sind vor allem aufgrund des Europäischen Wirtschaftsraumes [EWR] Island, Liechtenstein und Norwegen sowie aufgrund des Abkommens mit der Schweiz ebenso Schweizer Staatsangehörige und ihre Familienmitglieder."


    Quelle: https://www.juraforum.de/lexikon/drittstaat

    Warum sollte ich böse sein/werden?

    Ich bin mit dem Firmenwagen u. A. auch im EU-Ausland unterwegs. Meine Werkzeuge und Messmittel MÜSSEN beim Zoll angemeldet werden, da es Waren seien können, welche dem Einfuhrzoll unterliegen. Mir wurde es beim Zoll so erklärt, dass es "Waren" sind die ich ja veräußern könne und der Käufer demnach den Einfuhrzoll spart.

    Ich habe demnach den Nachweis, dass ich Werkzeug xyz bspw. in die Schweiz mitgenommen habe und bei der Wiedereinreise in die EU diese nicht verzollen muss. Habe ich keinen Nachweis, kann der Zoll mir unterstellen, dass ich es in der Schweiz gekauft habe und ich muss Zoll bezahlen.

    Welche Ware ist dabei egal, ob Waffe, Laptop oder Messmittel für tausende Euro. Ich denke das die Beamten das in deinem Beispiel meinten.

    Ich muss da Frank1000 zu 100% Recht geben.

    Gerade als Nichtwiederlader ist das Munitionsthema wirklich "anstrengend" und langwierig. Ich habe es anfangs nicht wahr haben wollen aber es hilft wirklich nur eins: probieren, probieren, probieren! Unterschiedliche Geschossgewichte auswählen, testen und dann mit dem "optimalen" Gewicht mit unterschiedlichen Herstellern und Geschossformen experimentieren. Ich persönlich bin leider schon mit Aussagen "die xyz mit demunddem Gewicht geht absolut super" arg auf die Fr***e geflogen. Resultat ist, dass man auf einem Haufen Munition sitzt, welche bei der EIGENEN Waffe eben nicht läuft. Also in den sauren Apfel beissen, x Sorten ausprobieren und dann genau DIE EINE Sorte finden die passt.

    Es geht nicht um Sündenbock oder ähnliches, es ist für mich nur nicht erklärbar, WARUM die Frage des Granatwerfer's besteht? Angenommen du bekommst hier die Bestätigung, dass es legitim wäre: Was fängst du damit an?!

    Ich denke vielmehr, dass Leute wie du, die hier ganz stolz tödliche Gewalt gegen Mitbürger befürworten, ein Problem darstellen. Ich beziehe mich dabei auf deine Signatur

    Ich befürworte "stolz" tödliche Gewalt gegen Mitbürger?!? Diese charakterliche Eigenschaft ziehst du aus meiner Signatur? Es ist ein Gesetz in einigen Bundestaaten der USA, nicht mehr und nicht weniger!