Beiträge von whoami

    Das persönliche Schießbuch ist nicht mehr persönlich, sobald die Schießzeiten auch im Verein hinterlegt sind. Somit fallen sie nicht mehr unter das Datenschutzgesetz. So sehe ich das...

    Yep, diese Fotos sind z.B. die einzigen Bilder die ich von meinem Opa habe; stolz in Soldatenuniform. Habe eines genommen und es neben einem Soldatenfoto meines Vaters, eines von mir und einem Soldatenfoto meines Sohnes als Gruppenbild auf meine Tasse aufbringen lassen. Und ich bin stolz darauf. Ich bin auch stolz Sportschütze zu sein und mache auch Werbung für unseren Sport/ unser Hobby. Meine Mitmenschen/Kollegen waren erst skeptisch, manche zeigen nun Interesse.
    Ich werde mich sicher nicht verstecken. Genau so wie ich auch stolz auf mein Haus und mein teures Auto bin, denn ich habe schließlich dafür geschuftet! Nur in D schämt man sich für das was man hat und erntet Neid. Woanders bekommt man dafür ein freundliches Dh!

    Ich wollte auch sofort meine WBKs haben, aus 3 Gründen:
    1 - Vereinsmunition sehr teuer
    2 - Vereinswaffen wurden nie (!) geputzt in meinem Probejahr.
    3 - habe ich im 1. Jahr weit über 100 Schießtrainings absolviert, sodass ich behaupten konnte und kann, ich bin bereit für eine eigene Waffe.


    Außerdem war die Auswahl an Vereinswaffen bescheiden. Revolver waren katastrophal. Die waren so verdreckt, dass die Patronen manchmal gar nicht in die Trommel passten. Und man die Trommel, wenn die Dinger denn mal drin waren, von Hand weitergedreht werden mußte, weil zu schwergängig im DA-Modus oder beim Hanhspannen. Mein Angebot, die Waffen zu reinigen wurde kategorisch abgelehnt.
    Bei den Langwaffen wurde ständig an der Visierung rumgespielt - sehr nervig, die ständig zu korrigieren.
    Warum alao mit dem Bedürfnisantrag warten?
    Aufsicht hätte ich auch gerne gemacht, durfte es aber nicht. Die Sachkunde wurde ständig verschoben. Anfangs sollte ich sie im 3. Monat machen, am Ende war es der allerletzte Tag meines Probejahres. 8|

    Der Verein muss es aber befürworten. Also imdirekt braucht man schon die Zustimmumg des Bereins. Oder? So zumindest bekomme ich das in unserem Verein zu hören (DSB). Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

    Ich kann hier von unserem speziellen Fall berichten. Sohn, ausgezeichneter Jäger, besitzt eine Sig Sauer P220 im Kal.45. Damit trifft er auf 25m gerade mal die Scheibe. Ich hingegen, mit weniger Training, halte die 8-10 auf der Scheibe. Habe versucht ihn für das "lass-dich-vom-Schuß-überraschen" zu srnsibilisieren, er kriegt es aber nicht gebacken, weil er jägertypisch, durchzieht und verreißt. Habe ihn gefilmt und ihm das Video gezeigt. Trotzdem, schwet für ihn umzustellen. Er wäre mit einem Revolver und SA eindeutig besser bedient, deswegen geht die 45er an den Papa. :trio:

    Es hängt natürlich stark vom Abzugsgewicht ab, ob man sich vom Schuß überraschen lassen soll oder bewußt durchziehen soll. Grundsätzlich ist "überraschen lassen" immer dann angebracht, wenn das Abzugsgewicht höher ist, sonst verreißt man. Beim SA-Revolver braucht man ja nur den Abzug berühren und schon fliegt das Geschoß. So handhabe ich das und habe schon ordentliche Ergebnisse erzielt.
    Jagd ist natürlich etwas anderes, das bestätigt mein Jägersohn. Da kannste nicht schießen wie auf dem Schießstand.

    kopfschüttel... Pumpentroll...
    Kann man denn nicht einfach stillschweigend akzeptieren, dass es Schützen gibt, die die "Pumpe" einfach toll finden? Was ist verwerflich daran? Ich schieße die Vorderschaftsrepetierflinte auch sehr gerne - na und? Muss ich mich jetzt verbiegen oder nur damit schießen gehen, wenn keiner mich sieht? Ich verstehe manche Leute echt nicht. Wir haben doch alle das gleiche Hobby!
    Oh verdammt, ich vergaß - schießen darf ja keinen Spaß machen, es ist ja nur "Sport"...

    Sehe ich auch so, trainiere erst mal, hat alles noch Zeit.
    Normalerweise läuft es so herum: Ich möchte meinen Sport, eine bestimmte Disziplin ausüben, welche Waffe brauche ich dafür?
    Ich hätte gerne eine "Pumpgun", was muss ich dafür tun, ist nicht der richtige Weg.[size=12][/size]

    Wie bitte?! Dann fehlt dir mMn ein bisschen der Bezug zu den Waffen. Den meisten ist die Disziplin eher unwichtig. Wichtiger ist: ich will eine bestimmte Waffe - was kann man damit schießen?
    Wie bei den Autos u Motorrädern. Ich kuck nicht welches Fahrzeug am wenigsten Verbraucht oder in der Zuverlässigkeitsstatistik an erster Stelle steht und kauf dann die langweiligste häßlichste Mühle. Nein, da entscheidet das Herz, sche.ßegal was die Karre verbraucht oder versicherungsmäßig kostet. Das Auge isst mit...
    Bei Waffen kommt noch hinzu, ob sie auch in deine Hände passt! Was bringt es einer kleinen schwachen Frau, wenn sie eine bestimmte Disziplin schießen will, sie aber das monströse Gewehr gar nicht hochheben kann? :D

    Welche Fakten würden Du für zielführend halten, wenn dein "Gegenüber" argumentiert mit "jedes tote Kind ist ein totes Kind zu viel"?

    Nun, mein Gegenargument wäre, dass ein ermordetes Kind nicht tot wäre, wenn der begleitende Erwachsende, oder auch ein zufällig anwesender bewaffneter Erwachsener, den Beglücker gestoppt hätte. Dann würden auch keine Passanten wegschauen oder weglaufen, denn es ist doch so, dass die meisten einfach nur Angst vor körperlicher Gewalt haben.

    Was deine Schützenkollegen sagen, ist deren Problem. DU musst ja mit der Waffe zurecht kommen. Ich habe die LDC 2 auch und mir gefällt das höhere Abzugsgewicht ganz gut. Womit ich Probleme habe, ist ein niedriges Abzugsgewicht - das mag ich überhaupt nicht! Ist aber ja individuell.
    Was die Visierung angeht: schieß erst mal ne zeitlang, bevor du etwas ändern lässt. Ich selbst hab gemerkt, dass es mir mit der Zeit herzlich egal geworden ist, was für eine Visierung drauf ist. Sofern sie richtig eingestellt ist, klappt das Ganze sehr gut.
    Als erstes hatte ich die Sig P220 in Kal. 45. Damit kam außer mir und einem anderen Schützenkollegen niemand klar. Alle meckerten. Mir war das egal, denn ich treffe damit, trotz hoher Laufachse, trotz hohem Abzugsgewicht, trotz niedriger starrer Visierung. Damit nicht genug, es folgte eine zweite Sig..
    Was ich damit sagen will: lass die anderen Kollegen reden und lass nur die Veränderungen durchführen, die DU willst. Schieß aber erst mal damit ein paar mal.

    Ich weiß ja, dass Munition unter 40mm Länge bei LW als Kriegsmunition gilt, habe aber auch gelesen, dass es Ausnahmen bei manchen Verbänden geben soll. Mir geht es nicht um schießsportliche Ergebnisse, sondern nur um den nostalgischen Haben-will-Aspekt

    Baden Württemberg. Dann hat mir der Vereinsfritz Unsinn erzählt!? Dachte ich mir fast. Da der Kerl auch Gaststättenbetreiber ist und ich ja schon mehr als genug Trinkgelder habe liegen lassen (habe über 100x geschossen im Jahr mit anschließendem "Konsum" meinerseits inner Gaststätte), hat sich mir schon früher der Verdacht aufgedrängt, dass der Mann mich warscheinlich nur mit einem genehmigten Bedürfnis ködert ("ich mach das schon für dich, aber nur ausnahmsweise, weil du es bist"), wenn ich weiterhin "guter Konsumkunde" bleibe... :drink: Dieser Schlawiner! ::schlag::

    Meine nächste Langwaffe soll eine SKS sein. Ich habe sie vor 35 Jahren beim Militär geschossen und - nennt es Nostalgie, oder schiebt es auf mein Alter - möchte eine mein Eigen nennen. Ich schieße im DSB. Der Verein meint, Selbstlader kann ich im DSB vergessen, da der Verband mangels Disziplinen kein Bedürfnis ausstellen wird.
    Frage an euch: in welchem Verband wäre das machbar? Habe in der Nähe noch den BDS und den BDMP. Würde, falls nötig, aber auch eine Mitgliedschaft in einem anderen Verband in Betracht ziehen.
    Bin erst seit Kurzem Sportschütze, verzeiht mir also bitte meine Unkenntnis.
    Danke.

    Ohne juristische Grundlage, daher von jedem mittelmäßigem Anwalt anfechtbar. Verfahrenseinstellung ist gleichbedeutend mit "hat es nie gegeben"

    Ich bin mir da nicht so sicher. Sohn, Fahranfänger, wurde erwischt mit getuntem Mopped. Ergo: Fahren ohne Versicherung und ohne Fahrerlaubnis. Verfahren wurde eingestellt (nach reumütigem Antanzen beim Landratsamt). Trotzdem dürfte darüber noch irgendwo ein Eintrag sein, auch wenn der sich auf seine WBK nicht ausgewirkt hat. Aber "hat es nie gegeben" ist in diesem Falle nicht richtig. Hat es gegeben, auch wenn das Verfahren eingestellt wurde.
    Bin kein Jurist, denke aber, dass diese Sache ein paar Jahre danach noch sicherlich, zumindest verkehrstechnisch, Relevanz hatte.