Beiträge von cbx

    So, gestern kamen zwei neue Sicherungshebel. Einen habe ich gleich mit der Flex bearbeitet:
    sich_hebel.jpg


    Damit der Sicherungshebel bei zurückgezogenem Verschluss nicht hakelt, muss man hinter dem Repetierhebel etwas nachschleifen, weil hier der Verschlussträger etwas übersteht und man so immer mit dem Sicherungshebel anstößt:
    nachschleifen.jpg
    Das ist auf dem Bild der glänzende Bereich links unter dem Gummischlach. Ist aber mit ner Feile in 2 Minuten erledigt.


    Der neue Sicherungshebel war mit 8,60 recht günstig. Meine Eigenbauvariante gefällt mir auch besser als die Kaufversion mit der viel weiter vorne liegenden Ausparung. Außerdem konnte ich meine Sicherung auch gleich nach Belieben verbiegen, so dass sie nun schön leichtgängig ist. Dienstag gehts wieder auf den Schießstand, dann kann ich's genauer testen. Mit meinem 3 Exerzierpatronen ging das in der Trockenübung aber schon sehr gut. Eine neue Federstange habe ich auch gleich mitbestellt. Aber mal schauen, ob ich die jetzt noch brauche. Immerhin muss ich nun nur noch halb so oft repetieren.
    Nach Dienstag kommt dann mehr zur Cugier.

    Ja, wobei auf dem Foto der Original-Version auch schon diese Aussparung im Feuerwahlhebel vorhanden ist (Es fehlt aber die zusätzliche "Fingerauflage" der Custom Version). Meine hat die Aussparung aber nicht.
    Außerdem wundere ich mich, das die Aussparung so weit vorne ist. Ich würde die etwa 3 cm weiter hinten ansetzen, damit sie zu einem vollständig nach hinten gezogenen Verschluss passt. Das scheint mir einfacher zu handhaben, als wenn man erst die passende Stelle "suchen" muss.

    Danke für den Tip! Allerdings finde ich die Variante mit Hammer umd Meißel (eine Feile wäre doch viel zu präzise) fast sympatischer ;-)
    Ich wundere mich ein wenig, dass die Aussparung für den Repetierhebel bei dem Teil soweit vorne ist. Gefunden habe ich es hier. 67 Euros sind natürlich auch kein Schnapper. Evtl. hole ich mir ein Standardteil für einen 10er und baue es mir entsprechend um. Dort muss ich eh noch Teile bestellen.
    @ Glock4Ever und Peppone: Denkt drann, dass ist ein Reptierer. Meist schieße ich eh nur einen Schuss und hole dann die Scheibe aus 100 Metern nach vorne.



    Bis ich vom Umbau berichten kann würde ich gerne man ein neues Thema aufmachen: Die Präzision von dem Teil.
    Anfang habe ich gar nichts mit der Cugier getroffen, aber ich denke, man muss einen Lauf auch erst einschießen. Anfangs zog sie eher nach links, jetzt nach rechts. Mein Problem ist, das das Korn extrem fest sitzt. Ich habe mir einen AK Kornversteller geholt, aber auch mit aller Kraft nichts bewegen können. Jetzt habe ich die beiden Stangen auch mit Spritschläuchen überzogen, um mehr Kraft aufwenden zu können. Ich habe auch schon von Leuten gelesen, die Ihren Versteller geschrottet haben, ohne das sich das Korn verstellte. Hat hier jemand Tipps dazu?

    So, ich habe nun mal meine Cugir weiter zerlegt. Eine Verschlussarretierung durch den Sicherungshebel ist definitv nicht vorhanden. Wenn man den Verschluss langsam nach vorne gleiten lässt, stoppt der nach etwa einem Drittel, weil dann der Verschluss am Schlaghammer aufliegt, den der Verschlussträger beim Repetieren ja nach unten drücken muss zum Spannen. Das ist aber kein sicherer Zustand. Einmal mit dem Finger leicht auf's Gehäuse kloppfen und das Dingt schnell nach vorne.
    Immerhin kann man den Sicherungshebel völlig einfach entfernen. Man muss nur den Blechdeckel abnehmen und dann den Hebel nach oben schwenken. Dann lässt der sich einfach rausziehen. Man könnte so schön bequem eine kleine Aussparung reinfeilen/flexen, um den Hebel hinten zu arretieren. Das würde auch vom Ablauf her stimmen, weil man den Hebel beim Repetieren leicht mit einem Finger nach oben schwenken kann. Nach dem neu Einsetzen eines Magazins muss man dann nur den Hebel leicht runterdrücken und das Teil ist fertig durchgeladen.
    Einziges Manko: Der Repetierhebel ist unten abgerundet, weil der dort ja auf dem Gehäuse gleitet. Eine kleine Einkerbung reicht also nicht, oder aber man schleift den Hebel unten etwas gerade. Keine Ahnung, ob man an dem Repetierhebel rumfeilen darf, der bildet mit dem Verschlussträger ja eine Einheit und da darf man als Laie ja eher nicht rann.

    Ja, der Verschluss bleibt nur am Magazin hängen. Sobald man das rausnimmt, geht der Verschluss zu. So ein echter Verschlussfang wie bei einer Pistole wäre schon eine schöne Sache.

    Nun gut, wenn ich den Holzgriff vom Gasrohr abbekomme, brauche ich das Rohr auch nicht zu wechseln. Dieses Holzset wäre ganz nach meinem Geschmack, ist ja nur leider gerade ausverkauft. Wenn jemand eine Quelle weiß oder was anzubieten hat, dann nur her damit.


    Eine sinnvolle Umbaumaßnahme wäre evtl. eine weichere Feder für den Verschluss. Im Video sieht man ja, wieviel Kraft der Gaskolben entwickelt. Dementsprechend hart ist die Feder ausgelegt. Bei Schießen kann man somit nicht einfach repetieren, sondern man muss eigentlich erst umgreifen, um überhaupt die nötige Kraft aufbringen zu können. Hat jemand eine Idee, wo man ersatzweise weichere Federn zum ausprobieren billig bekommen könnte? EIne originale Feder kostet 19,0, die man zum experimentieren hernehmen könnte.
    Ich habe auch auf den Repetierhebel ein Stück Benzinschlauch geschoben. So habe ich nun einen dicken weichen Gummigriff, da mir sonst irgendwann die Finger weh taten (Bin halt ne Memme).


    Ein anderes Problem gibt's noch mit dem Repetieren: Nach dem Schießen nehme ich das Magazin raus und repetiere, um die leere Patrone auszuwerfen. Danach geht der Verschluss durch die Federkraft automatisch wieder nach vorne. Man kann das Gewehr also nicht mit offenem Verschluss ablegen. Um die "Sicherheit" auf dem Schießstand herzustellen, muss man also beispielsweise eine Holzstück oder soetwas dazwischenklemmen. Das ist natürlich unschön und umständlich. Man könnte in den Sicherungshebel eine Kerbe rein sägen, um damit den Hebel in offener Stellung arretieren zu können. Hat das hier schon mal jemand gemacht?
    Bei Einzelschuss (wenn ich bei den Terminen der Jäger mitschieße ist das ja so üblich) muss ich jetzt auch für jeden Schuss zweimal repetieren, das wird auf die Dauer ganz schon anstrengend. Daher wäre ein automatisches Festhalten des Repetierhebels die beste Lösung. Vielleicht hat dazu ja jemand eine Idee.

    Hallo,


    zu der zwischenzeitlichen Fragen nach den Änderungen zum Repetierer: Im Lauf fehlt natürlich die Gasentnamebohrung. Dies scheint mir aber auch das einzige wesentliche Teil zu sein, dass geändert wurde. DIe restlichen geänderten Teile sind wohl frei verkäuflich: Das Zwischenstück zur Gasentnahme ist komplett zugeschweißt. Also nicht nur das dünne Verbindungsrohr, sondern der gesamte obere Bereich, in dem sonst der Gaskolben steckt. Dementsprechend ist das Endstück mit dem Kolben beim Repetierer abgesägt worden. Ersatzweise ist am Ende eine Hülse draufgeschoben, damit sich die Mechanik beim Repetieren nicht verkanten kann. Am Ende des Gasrohres ist noch ein Splint ins Rohr eingesetzt.


    Es gibt bei Youtube Videos zur Funktionsweise der AK47. Da schießen die komplett ohne Gasrohr. Der Kolben geht vielleicht 1,5cm in die Gasentnahme rein. Das reicht zum Repetieren vollkommen aus. Die restlichen 10 cm Gasrohr werden wohl gar nicht gebraucht - eine AK47 funktioniert halt noch, wenn 50% der Teile fehlen ;-)


    Es ist nun völlig egal, ob ich den Verschluss am Verschlusshebel zurückziehe, oder an dem gekürzten Gaskolben (ohne Rohr) wie auf dem Bild zu sehen. Der Verschluss funktioniert in beiden Fällen genau gleich. Und da es auf eine exakte Passung eh nicht ankommt wäre meine Antwort auf die Frage oben: man braucht wahrscheinlich gar keine Teile, nur einen großen und einen kleinen Bohrer (das sind jetzt natürlich nur meine laienhaften Vermutungen und da es nunmal nicht erlaubt ist werde ich es auch nie rausfinden - nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht).


    Ich würde ja gerne das helle neue Holz durch einen schönen dunklen gebauchten Satz ersetzen, wenn ich mal einen finde. Bei den Holzsätzen ist für den oberen Griff meist ein Gasrohr schon mit drann. Wäre es nun verboten dies zu wechseln oder darf ich das bei freien Teilen? (Nur so am Rande, bevor hier dazu ne seitenlange Diskussion anfängt.) Die drei benötigten Teile die man bräuchte sind übrigens fast immer ausverkauft, was einen schon grübeln lassen könnte.


    Gaskolben.jpg
    Gasrohr.jpg



    Kann mir jemand sagen, wie man das Holz vom Gasrohr lösen kann? Ich vermute mal, man verschiebt den linken Metallhalter - aber auf gut Glück will ich da keine Gewalt anwenden.


    PS: Hab grad das Video wieder gefunden: youtube klicki

    Das Problem von J-Denver wird es wohl eher nicht geben, weil es dann die großen Magazine sicher eh nicht mehr zu kaufen gibt. Das spricht dann dafür, sich vorher einzudecken, damit man Material für den Umbau hat, der dann vor Inkraftreten abgeschlossen sein sollte. Ein Bestandsschutz wäre natürlich super, aber wie soll das bei Magazinen nachzuweisen sein? Naja, per Rechnung vielleicht.

    Mach ich gerne, vor allem da ich selbst auch noch einiges an Fragen zu dem Teil habe. Hier mal ein paar Bilder mit verschiedenen Magazinen. Das kleine sieht schon arg bescheiden aus und ist wie oben gesagt sehr unhandlich zu bedienen.
    Ich habe bei meiner über ein Jahr gewartet, bis die Version als Repetierer wieder lieferbar. Das gilt dann aber wohl für alle Händler, da die alle die Teile von einem oder zwei Importeuren bekommen. Meine wurde von Waffen Schumacher importiert, das ist auch auf dem Gehäuse eingraviert. Im Augenblick sind die ja wieder gut lieferbar, so für etwa 800 bis 900 Euro. Da der Bestand bei egun bisher aber recht konstant bleibt, scheinen die auch nicht gleich wieder alle weg zu sein. Vor ein paar Jahren waren die wohl noch wesentlich billiger, wenn man sich alte Forenbeiträge anschaut.


    Das Ding ist natürlich das genaue Gegenteil von genauen Passungen, "keine Bearbeitungsspuren sichtbar" und einem exakten Abzug. Beim ersten Test war das wie ne Zeitreise, als ich mit 7 oder so meine erste Zündplättchenpistole hatte. Das soll jetzt kein Witz sein, mir ging's wirklich so.


    Später mehr.

    Dateien

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    Also in den Sportordnungen von DSB und BDS habe ich per Suche nach "Magazin" nichts finden können, was größere Magazine verbietet. Die Cugir wird übrigens normal nur mit 10er Magazin ausgeliefert. Dies ist aber sehr schwergängig und wegen der geringen Größe äußerst umständliche einzusetzen (Die Magazine werden ja "eingeklappt" udn nicht einfach reingeschoben). Da holt man sich am scharfkantigen Entriegelungshebel schnell blutige Finger. Ich habe mein Magazin an der Schleifmaschine nacharbeiten müssen. Das 30iger Magazin ist da um Welten konfortabler einzusetzen.


    Wenn Interesse besteht, kann ich gerne noch mehr zur Cugir berichten.

    Ja, soweit ich weiß, sind die Länder einigermaßen frei bei der Umsetzung von "Richtlinien". Im Gegensatz zu "Verordnungen" wie beispielsweise der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).


    Irgendwo habe ich mal gelesen (kann aber auch ein ganz anderer Zusammenhang gewesen sein), dass (wo auch immer) auf 10-Schuss begrenzte 20er Magazine erlaubt, auf 10 Schuss begrenzte 30er Magazine aber nicht erlaubt seien.


    Mir geht es halt um die richtige Strategie, also entweder jetzt noch schnell eindecken weil später nicht mehr erhältlich oder aber nichts mehr kaufen, weil man's dann wieder vernichten müsste, falls der Besitz alleine schon verboten wird. 20iger Magazine sollte ich mir da vielleicht zur Sicherheit noch holen.


    Aber gut, wenn es jetzt schon irgendwas handfestes zu lesen gäbe, würde es hier ja sicher irgendjemand kennen.

    Hallo,


    Bezugsquellen sind nicht das Problem, ZIB-Militaria haben beispielsweise 10er, 20er, 30er und 40er Magazine für wenig Geld im Angebot. Die verbreiten aber auch düstere Aussichten bezüglich zukünftigen Verboten von größeren Magazinen , siehe hier unter Punkt 3.


    Oder siehe hier: http://prolegal.de/2017/01/27/…rwaffenrichtlinie-der-eu/
    Da heisst es dann: "Die maximal erlaubte Magazinkapazität wird bei Langwaffen auf 10 Patronen, bei Kurzwaffen auf 20 Patronen beschränkt. Die Möglichkeit des Magazinwechsels stellt kein Kriterium bei der Kategorisierung der Waffe dar. (Verwirrend ist, dass im Laufe des Abschnitts nicht von halbautomatischen Feuerwaffen die Rede ist, sondern von Langwaffen allgemein)"


    Daher meine Frage, was denn nun genau auf uns zukommt.


    Gruß

    Hallo,




    du meintest wohl die 10er regel ist nur für sportliches schießen mit HAs... genau
    die 10er regel hat nichts mit einer waffengattung zu tun


    was meinst du damit? Ich kenne nur die Regelung vom §6 awaffv:
    (1) Vom sportlichen Schießen sind ausgeschlossen:
    ...
    3. halbautomatische Langwaffen mit einem Magazin, das eine Kapazität von mehr als zehn Patronen hat


    Wenn es eine Begrenzung auch für Repetierer gibt, wüßte ich gerne, wo die steht, da ich bei meiner Cugir WS1-63 Variante als Geradezug-Repetierer sonst auch das normale 30iger Magazin nutzen möchte.

    Hallo Leute,


    ich bin neu hier und hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen: Ich habe mir kürzlich eine Cugir WS1B-HO als Repetierer auf gelbe WBK gekauft. Für Repetierer gilt ja nicht die Begrenzung auf 10 Schuss-Magazine für Sportschützen, wie es sie bei den Halbautomaten gibt. Bei manchen Shops werden die großen Magazine derzeit billig verramscht, weil demnächst angeblich nicht mehr verkaufbar. Ist denn nun schon abzusehen, was sich bezüglich erlaubter Magazingrößen bei Repetierbüchsen in Deutschland ändern soll? Eine Büchse im AK47-Look wie meine Cugir sieht mit 10 Schuss Magazin leider recht bescheiden aus...
    Die Suchfunktion hat leider nichts gebracht, ausser zig Beiträgen zu Halbautomaten. Diverse Infos im Netz waren oft eher widersprüchlich.
    Mein Profil werde ich noch mit Inhalt füllen, dauert noch etwas.


    Gruß
    Christian