Beiträge von wilmes

    die Länge von Lauf wäre egal, wenn du das Gewehr gleich ruhig halten könntest. Im Schraubstock eingespannt würden alle gut treffen.

    Allerdings hat der lange Lauf vorne viel mehr Masse, so dass es ruhiger bleibt. Sowohl beim Zielen als auch beim schießen.

    Und die Kugel erreicht im langen Lauf mehr Geschwindigkeit - macht sich aber auf kurze Entfernung nicht so bemerkbar. Eher weiter weg wenn wind ist, du das Gewehr verkanntest etc.

    Munition wird du jeweils pro gewehr ausprobieren müssen Streukreis.

    Moin,


    Kurz:


    Gibt es hier gute gebräuchliche Standard-Revolver, die gleich Moon Clips können? Oder ist das Teufelszeugs, das man definitiv nicht haben möchte?



    Lang:


    Möchte mir auch bei Gelegenheit auch einen Sportrevolver kaufen - für Präzisionsdisziplinen im DSB, aber sicher auch mal BDS mitschiessen (Fallscheibe..). Hier lokal sind da vor allem S&W 686 6" beliebt und empfohlen.


    Jetzt interessiere ich mich für Moon-Clips. Gegenüber Speed-Loadern sehe ich als potentiellen Vorteil, dass man aufgrund des günstigen Clip-Preises mehr Ringe vorbereiten könnte. Irgendwie finde die Dinge auch erstmal cool.


    Scheinen aber zumindest hier keinesfalls verbreitet zu sein. Die normalen S&W gibt's standardmäßig offenbar alle nicht als MoonClips - richtig? Im Waimex-Katalog sehe ich nur ein, zwei Performance-Center-Modelle, bei denen die MoonClip-Tauglichkeit explizit aufgeführt ist.


    Nur zur Wichtigkeit - das ist ein Feature, welches ich gerne hätte, falls nichts dagegenspricht.


    Habe gelesen, dass das Laden mit nicht-speziell-gekürzten Hülsen u.U. Probleme geben kann. Ich würde sicher auch Fabrik-Munition schiesses wollen - sind da Probleme zu erwarten?

    Haben Moon-Clip Revolver andere wichtige Nachteile?


    Gruss, Willi

    Ich hab ein Heldengeld ausgegeben für eine X-Six - eigentlich unvernünftig, aber trotzdem hab ich die Entscheidung nicht bereut... Erstmal hab ich seehr große Hände und da liegt mir der doch reichlich große Griff der P226 wirklich gut (die Griffbreite war auch der Ausschlag, warum es keine P220 geworden war) - und dann hab ich noch die Mastershop Griffschalen genommen...


    Mal abgesehen davon, dass die Waffe von der Größe passt und mir auch die Optik gut gefällt, noch ein wichtiger Punkt: Ich weiß, dass wenn ich nicht treffe, dann liegt's an mir.


    Bin auch ein extremer Kopfmensch - ich glaube bei fast jeder anderen Pistole hätte ich mich schon fünfmal geärgert.. (Your Mileage may vary..)

    Bei mir wird sicherlich früher oder später auch eine Sportpistole dazukommen. Da ich aber dann auch beim BDS Fallscheibe schießen möchte, bin ich in der Auswahl extrem eingschränkt. Das Problem ist, dass fast alle neuen Pistolen nur max. 5er Magazine haben - man darf/will aber 8 laden.


    M.W. bleibt mit dem Kriterium dann nur GSP/GSP Expert übrig.

    Hi Frank1000 ,

    ich glaub Du hast mich hier falsch verstanden... Ich habe doch gar nichts angezweifelt, ganz im Gegenteil...

    Habe immer noch das Haben-Will, obwohl mir bestätigt wird, dass es für meine absehbare Nutzung "vor die Säue geworfene Perlen" darstelltgrin-.)

    Haha - jetzt hab ich lauter Aussagen, ich soll das Kahles (trotzdem) kaufen, und dass es nicht auf das AR passt.


    Ist im übrigen ein DAR mit 'nur' 18Zoll und 'nur' "Heavy Bar Light"-Laufprofil. Ich denke mal, so schnell kaufe ich auch nix mit mehr Präzision auf weite Entfernungen. Das nächste Gewehr wird dann irgendwann kommen entweder KK oder .308, aber mehr als 300m werde ich dann auch seltenst schiessen.. Ich glaub, jetzt kann ich glatt würfeln, ob ich mir das trotzdem sichern will.. Die Aussagen wie "dann kauft man das IMMER" sind ja schon sehr bezeichnend und das ZF dürfte ja auch glatt als Wertanlage funktionieren..


    Vielen Dank Euch allen:-)

    Hallo,


    würdet Ihr als Sportschütze bei der Verwendung auf 100m/300m Ständen überhaupt einen Vorteil sehen eines Kahles K624i gegenüber vernünftigen Mittelklasse-Gläsern (wie S-Tac)?


    Ich kaufe nun das erste Gewehr, ein besseres AR-15, hauptsächlicher für Einsatz 100m/300m Präzision (oder Fertigkeit) und mir wird günstig das gebrauchte K624i (Mil3) mitangeboten.

    Auf der einen Seite gebe ich prinzipiell lieber gleich etwas mehr für etwas vernünftiges aus, und der günstige Preis verlockt. Ich lese auch, dass viele ihre Einstiegsgläser dann doch durch teurere ersetzt haben... Und vmtl. könnte ich das Glas sogar ohne oder mit nur minimalem Wertverlust weiterverkaufen.

    Andererseits habe ich hier ich schon fleissig mitgelesen (und gefragt) und dabei auch deutlich gelesen, dass ich so ein teures Glas nicht wirklich zum Scheibenstanzen auf 100 oder 300m brauche, und wenn das Kahles erst ab 6-fach ist, dann bräuchte ich manchmal für mache BDS Wettbewerbsdisziplinen noch nen Zweitglas für 4-fach..


    Ich kann aber generell nicht wirklich den tatsächlichen Mehrwert der Oberklasse hier bewerten - z.B. wieviel Freude macht mir die wohl noch bessere Schärfe des Bildes..

    Von daher einfach mal die Frage an Euch: Wo würdet Ihr für Euch (als Sportschütze!) einen tatsächlichen Mehrwert bei 100m/300 erkennen können?



    p.s.: Habe letztens durch ein älteres Bushnell Elite 4-16x42 auf 300m geschossen - das gind auch schon zum Zielen (s.Foto mit Handy aus der Hand fotografiert, das Ziel sah in echt noch etwas schärfer aus). War moderat temperiert vielleicht knapp 20°, sehr sonnig, und schon Mirage zu erkennen. Das ist die BDS 300m PG Scheibe, d.h. jeder der fünf Spiegel ist 17cm breit. Hab auch da bei Kollegen durch Docter oder Nightforce mal durchgeschaut - und hatte kein Aha-Erlebnis, dass das Bild um Klassen besser war (allerdings waren diese ZF dann auch nicht perfekt auf meine Dioptrien eingestellt)

    Dateien

    • CROP.jpg

      (176,44 kB, 11 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Gerade gefunden, wo geregelt - in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV)

    Unter § 10: Erteilung von Erlaubnissen zum Erwerb, Besitz, Führen und Schießen


    10.10 Als eine Form der Erteilung einer Berechtigung zum Erwerb

    und Besitz von Munition für dort bereits eingetragene

    Schusswaffen sieht § 10 Absatz 3 Satz 1 die behördliche Eintragung/

    Stempelung in der WBK (Spalte 7) vor. Die auf diesem

    Weg erteilte Berechtigung erstreckt sich über die in Spalte

    3 der WBK konkret bezeichnete Munition (z. B. .357 Magnum)

    hinaus auf alle für die betreffende Waffe ebenfalls zugelassenen

    Munitionsvarianten (gleiches Kaliber; gleicher oder

    geringerer Gasdruck …, im Beispiel etwa auch Munition .38

    Spezial oder .38 Spezial WC). [..]

    Ui, das Beispiel von erwinGF könnte ja dann im dümmsten Fall eine Schwierigkeit für mich bedeuten..

    In meinem Voreintrag steht .223 Rem, und ich schaue nach einer Waffe mit .223 Rem Wylde Patronenlager.


    Technisch macht es ja keinen Sinn die "amerikanische" .223 Rem Spezifikation und die NATO Spezifikation für uns als synonym zu betrachten, und das Wylde Patronenlager, welches ja in den Massen technisch tatsächlich "dazwischen" liegt, jetzt gesondert zu betrachten...

    Sprich, wenn schon der Lauf mit NATO Patronenlager (der CIP-Sachlage entsprechend folgerichtig!) nicht als 5,56x45 NATO sondern als ".223 REM" eingetragen wird, dann könnte das "Wylde" ja auch ignoriert werden und eine solche Waffe auch als ".223Rem" eingetragen werden.

    Und trotzdem hat erwinGF jetzt den Fall, dass sich seine WBK nicht um meine technischen Überlegungen schert, und eine XWaffe-Liste, die das 'Wylde' als etwas anderes zu sehen scheint:pinch:


    Hm. Ich muss glaube ich mal mit meinem SB sprechen, bevor ich eine Waffe mit Wylde Patronenlager kaufe...

    Sorry, aber es wird doch da erschöpfend auf deine Frage eingegangen. (Oder verstehe ich dich irgendwie falsch :wacko:).


    Und wenn's um's Bedürfnis geht gibt dir ja dein Verband die Kaliberbezeichnung vor.


    Ich sehe da KEINE Antworten auf die Fragen aus meinem Eingangspost!!?

    Bitte nochmal meine Fragen aus dem Eingangspost vergleichen.


    Zitat

    Je nach Themenbereich sind die beiden Bezeichnungen 5,56 × 45 mm sowie .223 Remington entweder gleichbedeutend oder bezeichnen Patronen mit unterschiedlichen Eigenschaften.


    Anderes Zitat gleicher Artikel: "Da im zivilen Bereich in Deutschland nicht die SAAMI, sondern die internationale C.I.P. maßgebend ist, wird oft kein Unterschied zwischen 5,56 × 45 mm und .223 Remington gemacht. "


    Was heisst das denn jetzt für den SB oder das BKA? Unterscheiden die die technisch unterschiedlichen Patronen/Läufe/Patronenlager oder nicht?


    Ich habe ja jetzt meine Vermutung, aber da das ein rechtliches Thema mit u.A. weitreichenden Folgen sein könnte, hätte ich da gerne konkrete Antworten.

    Zu den technischen Unterschieden:


    Nach den ursprünglichen US/NATO Standards für .223 Rem und 5,56x45 - sprich NICHT die Definition nach C.I.P. - haben zwar beide Munitionssorten die selben Hülsenmaße und auch Laufdurchmesser sind gleich. Aber es gibt durchaus "feine" (?) Unterschiede: bei der Nato ist insbesondere der Maximaldruck etwas höher und der Freiflugbereich im Patronenlager ist etwas länger/weiter (verträgt längere Geschosse). Generell kann man .223 in einer 5,56x45 Waffe gefahrlos schießen (u.U. Nachteil bei Präzision), andersrum gilt dies keinesfalls einfach so.


    Eine Waffe mit "echtem" .223 Rem Lauf und ("US"-) standardkonformem .223 Rem Patronenlager, kann laut Internet mit 5,56x45 NATO Munition im theoretischen, ungünstigsten Fall durchaus Schaden nehmen. (Die Faktenlage wird m.W. dünn, einige Fälle werden dem aber anscheinend zugeschrieben - z.B. Zündhütchen fliegt raus und Stoßboden hinterher beschädigt)


    Aber irgendwie scheint das zumindest theoretisch vorhandene Problem ja in DE wegdefiniert worden zu sein:pinch:


    Also entweder (1) müssten dann alle in DE laut C.I.P. beschossenen Waffen dann auch problemlos mit der NATO Munition in jedem Extremfall klarkommen oder (2) die (zivil erhältliche) NATO Munition ist bei uns weniger scharf?


    Das hiesse doch dann im ersten Fall dass US Waffenhersteller extra Läufe für DE(Europa) herstellen müssten? Oder im zweiten Fall dass NATO surplus Munition, die zivil (mit C.I.P.) verkauft wird, andere Kriterien erfüllt als die NATO Munition, die an's Militär geliefert wird? Bei beidem wäre ich eher skeptisch.

    Moin,


    Ich ging "bis eben" davon aus, dass 5,56x45 NATO und .223 Rem auch in Deutschland waffenrechtlich unterschiedliche Kaliber/Munitionen sind - schließlich werden beide Kaliber in den USA definitiv unterschieden (nur, falls man sich mit den "Feinheiten" auseinandersetzen will..).

    Jetzt bin ich aber bei Wikipedia auf die Zeilen gestoßen, dass es diese Unterscheidung rechtlich in DE NICHT zu geben scheint...

    Wikipedia sagt: "In DE gilt C.I.P, C.I.O. umfasst beides und C.I.P. regelt für "sein" .223 Rem, dass auch die Maximallasten der 5,56 NATO Munition vertragen werden müssen." Die " C.I.P. Liste der synonymen Kaliber (Stand 2001)" führt beide auch explizit als Synonym.


    Verstehe ich das damit jetzt richtig, dass:

    1. Die deutsche (europäische) Kaliberbezeichnung (nach C.I.P.) für die .223 Rem für beides gilt und es rechtlich 100% Synonym ist? D.h.:
    2. Ein Bedürfnisvoreintrag .223 Rem definitiv auch für "Multikaliberwaffen" .223 Rem+5,56 NATO gilt - z.B. die mit dem .223 Rem Wylde Patronenlager?
      1. Oder der .223 Bedürfniseintrag auch für "echte" 5,56x45 NATO Waffen gilt - (d.h. mit Patronenlager exakt dem NATO Standard entsprechend und entsprechend markiert)?
    3. Man mit .223 Rem Munitionserwerbserlaubnis auch 5,56x45 NATO Munition (mit C.I.P.) kaufen und dann mit der passenden Waffe auch verschiesssen darf?


    Ich füg gleich noch einen zweiten Beitrag an für ein paar Gedanken von eher theoretischer Natur.. Ich hab's aber getrennt, weil ich obige Fragen erstmal für praktisch wichtiger halte,,


    Gruß, Willi

    Ich habe mir für eine solche Situation als universelles, günstiges Zielfernrohr das Sightron S-TAC 2-10x32 Duplex gekauft mit [...]


    Für die Präzisionsdisziplinen wäre nur das unwesentlich teurere S-TAC 3-16x42 besser, schließt aber die dynamische Verwendung ziemlich aus

    Weyland ,

    Das hätte ich als Unwissender jetzt nicht erwartet.. was ist der wesentliche Faktor, warum eins nicht mehr geeignet ist? Nicht alleine der min. Zoom -Level, oder? (Gerade in Kombination mit Red dot). Sind die sonst so unterschiedlich?

    OA gibt mittlerweile 5 Jahre Garantie.

    Für mich wäre OA auch interessant gewesen, aber wenn die Gewährleistung sofort hinfällig werden soll durch Austausch irgendwelcher Teile oder Nutzung selbst geladener Munition dann bin ich raus.


    Ich will nicht darauf verzichten wollen, mal Teile eines AR15 tauschen zu können und ich will auch nicht darauf verzichten wollen, mal (sachkundig!) selbstgeladene Munition verwenden zu dürfen.


    Siehe aktuell aus einer Anleitung der Webseite zitiert:


    Zitat

    ...Diese Gewährleitung verfällt bei falscher Handhabung, Fahrlässigkeit, unsachgemäßer Behandlung, Austausch von Teilen und Komponenten, unsachgemäß durchgeführter Arbeiten, An- und Umbauten, oder durch die Verwendung von wiedergeladener Muntion.


    Man beachte, dass es dem Wortlaut nach unabhängig davon ist, ob diese Dinge überhaupt zum Schaden beigetragen haben! Für mich sind dermaßen überscharf formulierte Ausschlußkriterien sofort ein No-Go.

    Ich kann nichts zu OA sagen und ob das wirklich so gemeint ist - aber bei mir gehen da die Warnlampen an, weil Firmen aus anderen Bereichen mit solchen Formulierungen kostspielige Reperaturen abzulehnen versuchen.