Beiträge von greenhorny

    Hallo ihr guten Guten


    Nachdenm ich nun während Monaten über grössere Strecken mit der Suche nach einem 357er beschäftigt war und Ihr mich gut beraten und viel Geduld gezeigt habt, ist (mal wieder) alles anders gekommen.

    Anfang Jahres habe ich mir einen .38er Sp, den Manurhin M38 Match zugelegt. Von dem bin ich mittlerweile noch mehr überzeugt bin. Ausserdem war ich bei Wilfried Nill in Mössingen. Ich habe mir dann einen Nill-Griff für den Manu gekauft und zwar den für das einhändige Schiessen.

    Ich konnte ich ihn dann nur einmal ausprobieren, bevor der Close-Down kam. Daher kann ich noch keine differenzierte Beschreibung abgeben. Was ich aber schon feststellen konnte: das Teil liegt auch bei, während und nach der Schussabgabe sehr gut in der Hand und der Rückstoss für einen 38er marginal. Der Abzug ist schlicht und ergreifend der Hammer. Das Trefferbild war bei diesem ersten Mal natürlich noch nicht aufsehnerregend, aber für nur insgesamt 50Schuss auf zwei verschiedene Distanzen - 50m und 25m - und ohne Visier-Justierung auf jeden Fall mindestens zufriedenstellend. Ausführlicherer Bericht folgt.

    Nachdem ich den Manu gekauft habe, habe ich mich (natürlich) weiterhin bzw. erneut nach einem 357er umgesehen und auch kurzfristig einen S&W686 PC, allerdings mit 4"-Lauf reserviert. Diese habe ich dann allerdings wieder rückgängig gemacht und mir dafür was anderes zugelegt:

    Alle dürfen drei Mal raten was ...........................................................................

    Na, wieder einen 38er und zwar mein erster S&W, das Mod.67 in stainless.

    Macht einen guten Eindruck, konnte ihn aber leider - aus verständlichen Gründen - noch nicht testen. Darauf freue ich mich natürlich und so bald ich das gemacht habe, werde ich auch davon berichten.

    Falls ich mir noch einen weiteren 38er zulegen werde, dann höchstens noch einen Snubi. Meine erste Schusswaffe war ein Rossi-Snubi, den ich vor langer Zeit blöderweise wieder verkauft habe.


    Irgendwann wird's dann schon noch ein 357. Eine Liste mit 4-6 in Frage kommenden Modelle steht ja schon. Das nächste Mal, wenn ich mich in Sachen 357 melde, machen wir Nägel mit Köpfen. Grosses Indianer-Ehrenwort.


    Mit besten Grüssen und danke

    UW

    Ich habe ihn nun bestellt und ja, es ist ein Round-Butt. Sobald der Importeur ihn an meinen Händler geschickt hat, werde ich den Griff auf dem Revolver mit einem Hogue-Monogrip vergleichen und mich dann für einen der beiden entscheiden.

    Ich melde mich, sobald ich ihn habe

    O.k., aber ich möchte mir ja eben nicht mehr den zuerst erwähnten 67er von 1071 bzw. 1972 besorgen, sondern einen der neuesten / jetzigen Serie. Da geht es mir nur darum, ob es sich um einen Square- oder Round-Butt handelt, damit ich weiss, welchen Griff ich bestellen und montieren kann

    Hallo


    Ich werde mir einen S&W mod.67 zulegen. Ich habe einen Händler gefunden, der einen im Sortiment hat in einem sehr guten Zustand und zu einem guten Preis.

    Frage:

    Wie sind die Unterschiede betreffend Qualität bei den einzelnen Serien (-1, -2 etc.) bzw. Jahrgängen? Gibt es da Unterschiede, oder sind auch die neuen Serien mehr oder weniger gleich gut?

    Die Seriennummer z.B. vom erwähnten Revolver ist 3K60813. Er hat auch noch eine andere Nummer: 73671 SG 17, ich könnte mir jedoch vorstellen, dass die nicht relevant ist.

    In einem Beitrag im Gun-Forum habe ich gesehen, dass es sich um das Baujahr 1971 handelt, wenn ich das richtig verstanden habe. Stimmt das und um welche Serie (-1, -2 etc.) würde es sich dann handeln?

    Ich habe mir vor ca. einem Jahr eine neuwertige, kaum geschossene 210-6 mit einem originalen verstellbaren Visier von SIG gekauft, mit einem 9mm und einem 7.65er Lauf. Mittlerweile schiesse ich fast nur noch 7.65, obwohl die Bohnen ziemlich teuer sind. Ich lasse dann einfach nicht gleich jedesmal 100 von den Dingern durch, weil mir 50 Schuss mit konzentrierter Abgabe durchaus reichen und ich auch noch anderes - u.a. Revolver - schiesse.

    Die ursprünglichen Gründe, eher 7.65 zu benutzen, waren, dass ich einerseits die Befürchtung hatte, dass es mit dem stärkeren 9mm-Kaliber irgendwann eher zu einem Schaden kommen könnte und ich dann vielleicht keine, oder nur äusserst schwer Ersatzteile finden würde. Ich glaube, dass war eine unnötige Befürchtung, da wie New Blackhawk schon erwähnt hat, durchaus Ersatzteile zu finden sind, wenn auch nicht ganz einfach bzw. wie Sand am Meer. Allerdings habe ich es da in der Schweiz - im Lande der P210 - wohl ein wenig leichter. Aber eben; auch in Deutschland und Österreich scheint das nicht ein wirkliches Problem zu sein. Die P210 ist von bester Qualität, was Material und Verarbeitung betrifft und (deshalb) auch robust. Wenn Deine Frau also einigermassen Sorge trägt, wird es kaum bzw. äusserst selten Probleme geben (die meisten in unserem Verein haben neben den Kleinkaliber-Sportpistolen noch eine P210 und schiessen zum deutlich grösseren Teil 9mm mit keinen oder kaum auftretenden Problemen).

    Der andere Grund für meine 7.65 Priorität ist die Präzision. 7.65 wird oft als noch präziser betrachtet als 9mm, was die Eigenpräzision des Kalibers betrifft. Aber auch das wird oft in Frage gestellt, denn: auch in oder mit 9mm ist die Präzision der Waffe unglaublich. Sicherlich schiesst es sich aber mit 7.65 wohl noch ein wenig "angenehmer", was sich dann durchaus auf die Schützenpräzision auswirken kann. Und auch hier kann man sagen, dass es sich um eine Gewohnheitssache handelt und dies übrigens entgegen etwaigen Klischees - wie eben auch die Damen in meinem Verein beweisen - genau so für Frauen gilt.

    Ich würde meine P210 nicht mehr her geben und vermisse eigentlich nichts anderes, was Pistolen im Grosskaliber-Bereich betrifft, vor Allem, wenn es um das "reine" Präzisionsschiessen geht, aber auch bei Programmen mit schnellerer Schussabgabe. Einzig wenn man sehr schnell schiessen möchte, wäre eine zusätzliche Pistole oder ein zusätzlicher Revolver vielleicht empfehlenswert.

    Was häufig kritisiert wird, ist der Auswechselmechsnismus des Magazins. Da gibt es Leute, die sagen, dass das der einzige Grund wäre, warum sie sich keine kaufen. Aber auch hier; zu Anfang muss man sich noch daran gewöhnen, aber schon nach nur ein wenig Übung ist das nach Kurzem selbst für einen wie mich mit zwei linken Händen absolut kein Problem mehr.

    Ich würde Deiner besseren Hälfte darum die P210, insofern sie sich in einem passablen Zustand befindet, mit bestem Gewissen empfehlen, umso mehr, wenn Deine Frau so stark und so schnell auf diese anzusprechen scheint.

    Präzisionsunterschiede: 0.

    Wenn das so ist, dann erweitert das die Auswahlmöglichkeiten wieder. Wenn der längere Lauf tatsächlich keinen Gewinn an Präzision bringt, kann ich den normalen 686, aber mit 5", wieder miteinbeziehen. Werde den dann nochmal mit dem PC mit denselben Griffen in die Hände nehmen


    Und

    Der 7 Schüsser sollte doch auch geringfügig leichter sein ...

    Stimmt, nichts überlegt

    Ich bin im SSV. Ich schiesse keine offiziellen Wettkämpfe und Disziplinen, nur Pistolen (22lr, 9mm und 7.65, manchmal auch Kleinkaliberrevolver-) Sportschiessen im Verein. Vor allem intern und ab und zu verschiedene Programme zwischen unserem und anderen Vereinen). Der einzige grosse und offizielle, standardisierte "Wettkampf" an dem ich teil nehme ist das Feldschiessen (Pistole und Stgw).

    An gewissen Tagen dürfen wir im Verein nicht nur die erwähnten Kaliber und 38Spez, sondern auch grössere / stärkere Kaliber schiessen. Da möchte ich ab jetzt auch regelmässig mitmachen. Ich habe bis jetzt eigentlich (noch) nicht vorgehabt, mit den Grosskaliberrevolvern an den oben erwähnten Wettkämpfen/Turnieren teilzunehmen, sondern eher für mich selber zu üben und eine Abwechslung zu meinen anderen Pistolen und Revolvern zu haben.

    Das klingt gut (das wollte ich eigentlich hören, weil wenns so ist, habe ich eine grössere Auswahl).

    Ich schiesse ausschliesslich Präzisionsschiessen 50 und 25m. Auf 25m auch schnelles Schiessen z.B. 5 Schuss in 15 oder 10 sec.

    Ich mag es nicht unbedingt schwerer und habe mich unter anderem deswegen schon darüber gewundert, dass mir der 686er 6" nicht unangenehm schwer vorkam, nicht einmal die Plus, also der 7 Schüsser.

    Allerdings eben nur in den Händen gehalten und trocken gezielt, leider nicht geschossen

    greenhorny

    Wenn Dir die Griffe (Griffschalen) vom PC 686 Plus am besten lagen, dann kann man die

    ja auch an eine 6-Schuss Variante schrauben.

    Ja schon, aber die Griffschalen auf dem PC waren entweder die selben wie die auf den beiden "normalen" 686er und wenn nicht, dann fast absolut identisch. Ich glaube also, dass das keinen Unterschied machen würde. Ausserdem glaube ich, dass das gute Gefühl beim PC zwar auch sehr stark von den Griffen abhängt, aber auch von seiner Bauart. Ich habe - vielleicht auch darum - den Eindruck, dass sie sich (für mich!) ausbalancierter, kompakter anfühlt.

    Du meintest doch mit einem 6-Schuss einen normalen 686 und nicht einen PC? So weit ich weiss, gibt es den PC mit 5" nur als 7 Schuss, aber den PC 4" (auch?) als 6 Schüsser.

    Ich finde normale Stainless als absolut grauenvolle "Großküchenoptik" -

    aber die mattierten (sandgestrahlt oder glaskugelgetrommelten?) Stainlesswaffen gefallen mir richtig gut


    :thumbsup:

    So geht es mir auch. Unter den normalen 686er Modellen gibt es den - ich glaube er heisst - International oder Talo oder beides. Der gefällt mir sehr gut. Auch die ungeflutete Trommel find ich toll (welche ja vielen Leuten nicht gefällt).


    Aber noch einmal zur PC 5". Wie stark wirkt sich der Unterschied des 6 Zoll-Laufs (normaler 686) im Vergleich zum 5" Lauf (PC) auf die Präzision bei einer Distanz von 50 Meter aus?

    Erste grössere Zwischenbilanz


    Es stimmt schon, dass man sich blöde oder zu Tode recherchieren und diskutieren kann (ich selber zähle mich auch zu diesen "Spezialisten"). Davon abgesehen, dass ich dabei oft einen Kreis beschreibe ,um dann da zu landen, wo ich begonnen habe. Im besten Fall fühle ich mich dann wenigstens sicher mit der getroffenen Entscheidung.

    Das Suchen nach dem Idealen und einzelne Rückmeldungen haben mir aber trotzdem dabei geholfen, die Auswahl einzugrenzen.

    Mittlerweile bin ich soweit, dass

    Erstens:

    es ein 6 Zöller, vielleicht aber auch ein 5 Zöller sein darf, auch wenn eine längere Visierung auf 50m vielleicht die bessere Wahl ist.

    Zweitens:

    es nicht mehr unbedingt eine stainless Ausführung sein muss (obwohl mir schon nur aus Gründen der Abwechslung zu meinen anderen Geräten eine stainless besser gefallen würde)

    Und drittens und sehr wichtig:

    ich mich dabei wohl fühle, heisst das Teil gut in der Hand liegt oder sich -am besten und liebsten -in diese hinein schmeichelt.

    Bis vor kurzem schränkte sich die Auswahl auf einen 686er, GP100 und eventuell einen Colt Python ein. Gestern habe ich mich schliesslich in den Zug gesetzt und einen Laden besucht, der eine relativ grosse Auswahl an Lager hat, welche die erwähnten Modelle – wenn auch nicht alle in der gewünschten Lauflänge -beinhaltet.

    In Händen hielt ich folgende acht Eisen:

    3 verschiedene 686 6 Zoll (auch 7-Schüsser)

    2 GP100 4 Zoll (eine mit einem originalen weichem Griff, die andere mit einem Sportgriff)

    1 Colt Python 6 Zoll

    und weil die eben auch rumlagen:

    1 Performance Center 686 Plus (5 Zoll)

    1 Manurhin Mod.MR 88


    Ausgeschieden:

    Alle zwei bzw. drei Modelle, welche bisher in der engsten Auswahl waren.

    Der Ruger GP100. Dieser fühlte sich am (deutlich) schlechtesten an, obwohl mir Ruger eigentlich gefällt (z.B. mein New M. Blackhawk 4.6" in 45 C und Auto/ACP). Er war mir für meine eher kleinen Hände zu gross und fühlte sich daher schwammig an.

    Die "normalen" 686 mit verschiedenen Original- aber auch Sport-Griffen. Die fühlten sich zwar - vor Allem mit Sportgriff - nicht so schlecht wie die Ruger an, aber eben auch nicht so gut, wie zwei andere, welche ich an dem Tag in der Hand hatte.

    Und die Python (für mich dieselbe, nicht wirklich befriedigende Haptik wie die 686)

    Zum ebenfalls erwähnten S&W 27: dieser muss wirklich sehr gut, also empfehlenswert sein. Ich denke jedoch, dass wenn sich eine 686 zwar nicht schlecht aber im Vergleich zu den zwei Modellen, welche am besten passten schlechter anfühlt, dann wird das beim Mod.27 ebenfalls so oder "schlimmer" sein, da der noch grösser (Rahmen) und somit auch der Abstand Griff/Abzug grösser ist. Trotzdem werde ich wenn das mal möglich sein wird, einen solchen in die Hand nehmen.


    Übrig geblieben sind also zwei Modelle, welche erst gar nicht im Rennen waren: Der Performance Center 686 Plus und die Manurhin. Beide fühlten sich an wie angegossen (die S&W sogar noch einen tiny Tick mehr als die Manurhin).

    Das zum Thema eine-Ewigkeit-trocken-recherchieren vs. reale Erfahrung.


    Über Manurhin habe ich vor ein bis zwei Jahren schon mal was gehört / gelesen. Ist dann aber wieder aus meinem Fokus verschwunden. Es gibt darüber nicht so viel im Netz zu finden wie über S&W und Ruger (oder den Python). Das wenige, auf das ich gestossen bin läuft darauf hinaus, das das Vorläufermodell MR 73 top oft the top sein soll, was Verarbeitung und Präzision betrifft (wird auch mit der Qualität von Korth verglichen). Über den Nachfolger MR 88 konnte ich nicht annähernd so viel finden. Der wurde angeblich in Zusammenarbeit bzw. z.T. auf der Basis von Ruger entwickelt. Manurhin wollte / musste ein neues Modell haben, das günstiger ist und sich mehr Leute leisten können.

    Wenn also jemand Erfahrungen mit dem MR88 hat, wäre ich um eine Rückmeldung sehr froh.


    Zum Performance-Center. Dieser hat dann 7 Schuss. Ich tendiere bzw. tendierte aber aus Gründen des Gewichts eher zu einem 6 Schüsser. Und: durch die zusätzliche Patrone wird der Stahl der Trommel dünner, was sich angeblich negativ auf die Robustheit und Langlebigkeit auswirken könne.

    Nun fühlte sich die S&W jedoch überhaupt nicht zu schwer an. Die zusätzliche Patrone scheint diesbezüglich also kein Problem zu sein. Wie ist es aber nun mit der Robustheit bzw. der funtionsstörungsfreien Langlebigkeit? Auch hier wäre ich sehr froh um eure Meinungen.

    Ist ja viel Futter zum Verdauen, aber natürlich: lieber zu viel Food als zu wenig.

    Wie gesagt, werde ich die 27er (und 28er) in meine Überlegungen aufnehmen. Da muss man dann aber auch mal erst ein Angebot finden und wohl Geduld haben.

    Ich finde die 27er mit dem 3.5" Lauf sieht fantastisch aus. Ich möchte aber eher einen 6 (6.5) Zöller (keine höhere Waffenpräzision, aber längere Visierlinie). Ich habe auch schon gehört, dass die blued Modelle stabiler sind, was ich einerseits nicht verstehe und andererseits schade finde, da ich eben aus Gründen der Abwechslung ursprünglich eher zu einer stainless tendierte.

    Ich wollte mir eigentlich einen Ruger 357er New Model Blackhawk 5.5" stainless zulegen, tendiere mittlerweile aber eher zu einem single/double action 6". Ich schwanke dabei zwischen einem Ruger GP100 und einem S&W 686.

    In vielen Foren gehen die Meinungen dazu sehr auseinander. Es gibt viele Leute, die sagen, beide Modelle sind eine (sehr) gute Wahl und es kommt nur darauf an, welches einem besser gefällt (Balance, Handling und Aussehen). Es gibt jedoch mindestens so viele die behaupten, die neueren S&W hätten viel an Qualität verloren, was die Belastbarkeit bzw. Langlebigkeit betrifft. Es käme nach ein paar tausend Schuss zu Problemen, wie: verkrümmter/ausgeschossener Lauf und Timing Fehler. Letztere seien auch dem neuen Trommel-Schliesssystem (Clinton Lock) geschuldet und das alte (Vor-Schliesssystem) wäre deutlich besser gewesen. Ich habe sowieso vor .38 aber auch 357er Munition zu schiessen, die nicht ultrastark sein muss. Wenn es aber schon bei normalen Ladungen zu erwähnten Problemen kommen kann, beunruhigt mich das doch sehr.

    Natürlich gibt es dann auch noch die (eigentlich seriösen) Händler die behaupten, dass das alles Blödsinn sei und es auch mit den neuen S&W-Modellen keine Probleme gibt.

    Wer besitzt bzw. besass eine S&W686 und kann etwas dazu sagen?

    Sorry, wie sich heraus gestellt hat, habe ich in Bezug auf das Spiel des Zylinders von meinem Ruger überreagiert. In meiner – offensichtlich mangelhaften – Erinnerung, waren die Unterschiede zu den anderen Grosskaliber Revolver welche ich in Händen hatte grösser. Und ich habe den Ruger ja auch mit meinem anderen Revolver verglichen (.22LR – Harrington&Richardson), bei dem das Spiel wirklich sehr klein ist. Am Samstag war ich bei einem meiner bevorzugten Händler und wo wir einen Vergleich mit anderen .357 Revolvern (S&W 686, Colt Python, Ruger GP100) angestellt haben. Es schien, dass das Spiel beim Blackhawk wirklich ein klein wenig grösser, aber eben kaum wahrnehmbar war. Der Händler hat auch gesagt, dass der Grund für das äusserst geringe Spiel meiner H&R eventuell andere Produktionsbedingungen für einen Kleinkaliber-Revolver sein könnten.

    Wie auch immer, ich bin natürlich froh, dass mit meinem Ruger alles in Ordnung zu sein scheint. Ich habe ihn erst gerade bekommen, traute mich aber aus erwähnten Gründen noch nicht ihn zu benutzen und freue mich jetzt natürlich, ihn endlich schiessen zu können.

    Pardon für meinen kleinen hysterischen Anfall bzw. den falschen Alarm und danke für eure Antworten

    Wie ich irritiert feststellen musste, hat der Zylinder meines eben erworbenen New Model Blackhawk auch bei gespanntem Hahn / Abzug eine wacklige bzw. lottrige Trommel. Dies bin ich mir bei Revolvern nicht gewohnt. Meine bisherigen Revolver hatten das auch nach Jahren nicht, wie z.B. meine alte 38er Rossi (damals ca. 300-350 Euro), meine 22er Harrington und Richardson (400-500 Euro), genau so wenig wie andere Revolver, die ich in den Händen hatte. Ich ging eigentlich immer davon aus, dass das ein schlechtes Zeichen ist. Wie ich hörte und dachte, soll das ja auch eines der Kriterien bei der Überprüfung eines –auch gebrauchten -Revolvers sein.

    Dieses Spiel des Trommelsitzes hat mich bei meiner Ruger doch überrascht, umso mehr, als dieser ja auch teurer ist als meine alten.

    Ich habe in einem amerikanischen Forum gelesen, dass Ruger dasangelblich absichtlich macht. Das gewisse Spiel zwischen Trommel und Basepin solle als Hilfe oder Unterstützung für die genaue Trommel / Kugel / in den Kegel bzw. Konus-Reinzwäng Einpassung, Justierung dienen (sorry, ist eine ziemlich wörtliche Übersetzung. Es sollte jedoch klar sein, was damit gemeint ist).

    Frage 1:

    Macht das wirklich Sinn oder ist das eine Ausrede bzw. wird da aus der Not eine Tugend gemacht? und:

    Frage 2:

    Falls das kein Sinn macht bzw. schädlich, mangelhaft ist oder zu Präzisionsverlust führt: es gibt anscheinend Hersteller, wie Belt Mountain oder Wolff, welche Base-Pins herstellen, die zu einer höheren Stabilität führen. Hat jemand Erfahrungen damit?