Beiträge von hans_dampf

    Gewicht kann ich dir nicht exakt sagen, hatte auf der IWA letzes Jahr ein 16,75 Zoll mit Heavy Barrel Light in der Hand; war erstaunlich leicht, würde sagen ca. 4kg, auf jeden Fall leichter als die meisten HA in .308. Ab Werk kann man auch einen "Featherweight" Barrel bestellen.


    Letztes Jahr war RA durch den Importeuer Elbetac vertreten. Die haben aber die Zusammenarbeit aufgekündigt (Stiefmütterlicher Versand nach D, lange Wartezeiten). Dieses Jahr sind sie selbst dort (Halle 9, Stand 911). Werde dort auch mal vorbei schauen und sie auf das Thema Import nach D ansprechen.


    Edit: gerade Gefunden: 16 Zoll mit langem Pica-Handschutz: 4,2kg / 9,3 lbs
    Unter 4 kg sollte also konfigurierbar sein.

    Ich weiß nicht, welche Gefahren als Field Guide auf dich zukommen, aber wenn ich das richtig lese, geht das bis hin zur Konfrontation bewaffneter Wilderer.


    In diesem Fall rate ich von der MDR ab. Trotz aller Nachbesserungen hat sich das Gewehr noch nicht als so zuverlässig wie andere Selbstlader erwiesen.


    Ein Gewehr, was allen deinen Anforderungen entspricht, ist das Robinson Armament XCR-M. In D leider nicht mehr erhältlich, aber vielleicht hast du eine Quelle vor Ort.

    Sehr spannend aus rechtlicher Sicht finde ich auch das im aktuellen Gesetzesentwurf rückwirkende Verbot von Magazinen und Magazinkörpern spezifischer Größe. Meiner Rechtsauffassung nach darf man nicht nachträglich für etwas bestraft werden, was zum Zeitpunkt des Handelns (in diesem Fall Erwerb) legal war.


    Hier würde mich deine Auffassung interessieren.


    In jedem Fall gutes Thema und ich finde es auch positiv, wenn sich Jursiten damit beschäftigen, da es im Waffengesetz und vor allem in der praktischen Umsetzung meiner Meinung nach vieles gibt, was einer verfassungsrechtlichen Überprüfung vermutlich nicht bestand halten würde.

    Das ist ja unverschämt, was die für ein cnc gefästes Stück alu nehmen. Gibt es keine günstigeren Alternativen?


    Ja. Den Riemen wie du es gemacht hast oder noch besser an der hinteren Riemenaufnahme befestigen. Evtl. muss der Riemen gekürt werden, md textil produziert bewusst in Überlänge. Wenn du eine Schnellwechsellösung brauchst / möchtest, musst du wohl oder übel draufzahlen.

    Hab zwei Gurte von md-textil, solide Produkte, top Verarbeitet und top Material. Manchmal komme ich etwas schwierig an den SChnellverschluss, um den Riemen zuu verlängern, der könnte ergonomischer platziert sein. Das ist allerdings mein einziger Kritikpunkt.

    Hey silvergunner,



    Abriebspuren in diesem Bereich sind bei AR 15-Systemen normal. Habe auch eine PAR Mk3, die ist mit recht engen Toelranzen gefertigt, denke daher auch der verhältnismäßig starke abrieb. War bei mir am Anfang auch recht viel, beim Putzen regelmäßig Aluspäne gefunden. Habe inzwischen 4000 Schuss durch und kaum Abrieb mehr, Funktion nach wie vor gut.

    Der Meinung bin ich auch.

    Finde es aber gut wenn es Leute gibt, die auf diesem Weg anderen Neulingen den Schiesssport näher bringen. Genau das brauchen wir Sportschützen dringend.

    Ihm ist seine Arbeit wichtig und er hat Spass dran, auch wenn er selbst noch nicht lange dabei ist.

    Daher sollte man auch nicht alles als professionelle Aussage oder Maßstab annehmen was er zeigt und sagt.

    Du glaubst ja wohl nicht, dass er das aus altruistischen Beweggründen tut? Der verdient auf unterschiedliche Weisen Kohle damit. Das ist erstmal nichts verwerfliches, aber den Insidern fällt er nicht durch Kompetenz oder Können auf; und an Außenstehende vermittelt er ja ganz klar den Eindruck, das es bei Schießsport und Jagdschein in erster Linie um Waffenbeschaffungsmaßnahmen geht. Auf solche Öffentlichkeitsarbeit verzichte ich gerne.

    Hallo Mastermind,


    - bei den MRs lässt sich die Waffe mit entspanntem Hammer sichern

    - kann ich leider nicht sagen

    - richtig, 416 Lower / Upper (Vollauto) lässt sich nicht mit MR 223 Lower / Upper verbinden

    - richtig, HK hat hier seine eigenen, propretiären Maße (Ob das beim HK 416 auch so ist, weiß ich nicht)

    - das HK 416 hat ein schlankeres Laufprofil und eine verstellbare Gasabnahme. Außerdem passen bereits seit der A1 Version STANAG Magazine.

    Kurz zum Thema:


    SIG bringt Neuauflagen der P210 raus. Auf der IWA wurde die P210 Skeleton, wie der Name schon sagt skelettiert und mit Match-Abzug, sowie die P210 Midnight, eine streng limitierte Sonderauflange in Schwarz / Gold vorgestellt. Falls jemand Interesse hat, ich habe auch ein paar Bilder gemacht.

    Ich gebe dir ja vollkommen recht, das man im Endeffekt immer der Willkür der Behörde ausgeliefert ist. Und wenn man sich dort mal Feinde gemacht hat, hat man eh keinen Spaß mehr.


    Wenn man es allerdings so skeptisch sieht wie du, müsste jeder, der mal bei VTAC oder 0/500 war, seine WBK abgeben. Um das ganze ad absurdum zu führen macht sich sogar jeder Verein strafbar, der Interessierte oder Gäste schießen lässt, ohne sie vorher die Sportordnung lesen zu lassen, da sie sonst ja unmöglich nach dieser Schießen können. Nach §9 Abs. 1 Nr. 2 AWaffV darf auch ein Jäger sein Gewehr einschießen, somit gibt es nichtmal in der DJV-Sportordnung die Disziplin "Einschießen". Also nur noch im Revier ;)

    §12 WaffG, Absatz 4
    (4) Einer Erlaubnis zum Schießen mit einer Schusswaffe bedarf nicht, wer auf einer Schießstätte (§ 27) schießt



    Deine Waffe hast du nach §14 erworben. Hier steht lediglich, dass die Waffe laut Sportordnung der Disziplin, für die du sie erwirbst, geeignet sein muss.


    Das heißt nicht, dass du ausschließlich nach dieser einen Sportordnung schießen darfst.



    Und wenn wir ganz Juristendeutsch reden wollen. Drills, die Grundfertigkeiten trainieren, sind nach meiner Rechtsauffassung definitiv ein "vom Bedürfnis umfasster Zweck". Selbst bei so etwas wie dem VTAC Triple Threat Drill geht es klar auch um schnellen Zielwechsel und Schießrhythmus. Und wenigstens ist im Gesetz klar definiert, was du NICHT tuen darfst.



    Deshalb ja, ohne Jurist zu sein vertrete ich die Ansicht, was nicht verboten ist, ist erstmal erlaubt; so darf meiner Meinung auch ein Schütze, der sein Bedürfnis vom DSB erhält, sich einen Holster kaufen und diesen auch nutzen, obwohl der DSB gar keine Disziplin für den Holster hat. Aber selbst Schuld, wenn man so einem Verein auch noch Geld zahlt...


    Hallo n4sin0,



    daher ist gut, dass du VOR dem Kauf Erfahrungen mit anderen austauschst.


    Die Unterschiede DI und Piston sind ja hier im Forum und anderweitig breit diskutiert. Meiner Meinung nach sind die einzigen, die für 99% der Anwender wirklich bemerkbar werden, das leichtere Gewicht und etwas sanftere Rückstoßverhalten einer DI-AR vs. die einfachere Pflege eines Piston-AR. Wer einen Schalldämpfer benutzen darf, wird ebenfalls den Vorteil eines Pistons, ggf. einstellbar, bemerken, was nicht heißt, dass das nicht auch mit einer DI funktioniert.


    Was FÜR MICH gegen die HK MR 223 spricht, ist, dass sie durch den Heavy Barrel (im Gegensatz zur HK 416) und das Piston System sehr schwer wird. Durch die vielen propreitären Teile geht zudem ein großer Vorteil des AR-15-Systems verloren. Allerdings trage ich mein Gewehr auch mal den ganzen Tag mit mir herum. Es hängt wie gesagt vom Verwendungszweck ab.


    Wie Jenska schon geschrieben hat, ist - entgegen vieler Darstellungen - Sportwaffe und Militärwaffe eben doch ein gewaltiger Unterschied.
    Für IPSC / Dynamisches Schießen wird eine DI-Waffe immer die Nase vorn haben. Neuentwicklungen im militärischen Bereich setzen inzwischen eigentlich alle auf ein short- oder long-stroke-Piston-System.


    Bei der Auswahl des Zubehörs spielt eine entscheidende Rolle, was du ihr zumuten willst. Aimpoint und Eotech haben den Vorteil, dass sie militrisch erprobt sind und daher erwiesenermaßen Wasser, Schmutz und Schläge abkönnen. Das siehst du auch am Preis. Da ich auf dem Schießstand nicht mit Gegenfeuer rechnen muss, reicht mir ein Holosun vollkommen (habe sowohl das 503 GU als auch 510 C und kann von keinem etwas wirklich negatives berichten, gerne kann ich hierzu auch mehr schreiben). Hier werden wieder die meisten Anbieter mit dem mittelpreisigen Segment am besten bedient werden. Noname-Produkte würde ich nicht empfehlen, einfach weil es auch beim Fun-Shooting nervt, wenn die Optik nicht wiederholgenau oder unzuverlssig ist.


    14,5 Zoll ist eine gute Wahl, gerade, wenn es erstmal das Allroundgewehr werden soll.
    Ein Tip noch: ich würde in eine gute Eisenvisierung investieren. Wenn auch eine Optik viele viele Vorteile hat, kann man gerade am Anfang die Grundfertigkeiten des Schießens mit einer Eisenvisierung besser einschleifen.



    Ein schönes Wochende


    Hans


    PS: alles oben ist persönliche Meinung und kein Dogma. Die Erfahrungen anderen können von meiner Meinung abweichen.

    Sorry, dass ich hier einhake, aber ich möchte dich davor bewahren, jetzt viel Geld auszugeben und dich spter zu ärgern.


    Du solltest dir zuerst einige Fragen selbst beantworten:


    - Möchtest du ein klassisches AR-15 mit direct impingement oder ein Piston-System? Beide haben Vor- und Nachteile.


    - Auf welche Entfernung möchtest du das Gewehr einsetzen? Ab 200m merkst du einen deutlichen Unterschied bei den Lauflängen.


    - möchtest du ein Gewehr haben, welches auf das dynamisch-sportliche Schießen ausgelegt ist oder für den militärischen Einsatz? Soll heißen, ist dein Anspruch möglichst viele technische Vorteile für Wettkämpfe mitzunehmen oder möchtest du es für taktische Situationen auslegen, die vermutlich nie kommen werden? Das soll kein zynischer Unterton sein sondern eine ernst gemeinte Frage, schließlich ist letzteres in der Schweiz ja vollkommen legitim. Die Ansprüche vor allem an das Zubehör ändern sich dadurch aber.



    Beantworte die Fragen für dich selbst ehrlich. Schließlich gibst du einen Batzen Geld aus und meiner Meinung nach sollte man erstmal deutlich mehr Geld in Munition und Training durch das Gewehr gejagt haben, bevor man über einen weiteren Kauf nachdenkt.



    Beste Grüße


    Hans, der weder Ahnung vom Sport- noch vom taktischen Schießen hat.