Shuler Rifle

  • Hier wieder eine Büchse von einem dieser arroganten Angeber, die so viele

    unnötigen Schmarrn an ihren Büchsen anbrachten. Ich bin halt unverbesserlich

    und kann's nicht lassen! grin-.)


    Spaß beiseite - John Shuler kennen wir schon aus seiner Frühzeit, als er in

    Quakertown/Bucks County arbeitete. Wann genau er nach Liverpool/Perry

    County übersiedelte ist nicht restlos geklärt, die meisten Quellen geben 1817

    an. In Liverpool arbeitete John Shuler dann bis zu seinem Tod im Jahr 1822.

    Vom Stil seiner Bucks County Rifles ist in den letzten Jahren seines Lebens

    nicht mehr viel zu erkennen.


    JSH0001.jpg


    JSH0002.jpg


    JSH0003.jpg


    JSH0004.jpg


    JSH0005.jpg


    JSH0006.jpg


    JSH0007.jpg


    JSH0008.jpg


    JSH0009.jpg


    Aus meiner Sicht ergibt sich die Frage, ob das Gewehr wirklich von John Shuler stammt.

    Wi erwähnt verstarb der im Jahr 1822. Somit in genau dem Jahr, in dem - angeblich - das Metall

    Zündhütchen für Perkussionsschlosse in seiner endgütligen Form entstand. Was nicht bedeutet,

    dass es schon in im Handel verfügbar war.

    Zwar hat Durs Egg bereits 1817 erste Perkussionsschlosse gebaut, aber in England, und die endgültige

    Form des technischen Standards zur Vermarktung war noch nicht festgelegt.


    Also entweder war John Shuler verdammt schnell, oder das Gewehr stammt von einem anderen

    Büchsenmacher, der lediglich einen aus welchem Grund auch immer gerade verfügbaren Lauf

    von John Shuler verwendete. Nach einer Konversion sieht mir die Sache jedenfalls nicht aus.


    besten Gruß

    Werner

  • Hier wieder eine Büchse von einem dieser arroganten Angeber, die so viele

    unnötigen Schmarrn an ihren Büchsen anbrachten. Ich bin halt unverbesserlich

    und kann's nicht lassen! grin-.)

    Ja, das ist offensichtlich.


    Dieses penetrante Nachtreten hätte ggf. für einen Psychologen seinen Reiz,

    ich z.B. finde es einfach nur öde.


    Du mußt Dich schon sehr getroffen gefühlt haben wenn Du ständig darauf herumreiten mußt, daß mal jemand Deine Meinung

    nicht geteilt hat.


    Mir jedenfalls nimmt es jede weitere Lust auch auf sachliche Diskussion.

    "Im Leben braucht man zwei Dinge - Ignoranz und Überheblichkeit

    und

    der Erfolg ist einem sicher."

    (Mark Twain)

  • Nachtreten? Sagt jemand der Ignoranz und Überheblichkeit als Erfolgsrezept zitiert, Captain Cat ? :saint:


    Ich trete nicht. Nicht einmal virtuell.


    OK, stimmt schon, dass Du mit Deinen Worten eines der Motive für ein paar meiner Textpassagen geliefert hast.

    Eines! Dabei nehm' ich mich selbst aber allerdings mehr auf die Schaufel als Dich. Gerade weil meine

    Sichtweisen auch ihre Schwächen hat. Vielleicht ebenso viele wie Deine. Möglicherweise auch mehr.

    Wenn man nicht über sich selbst lachen kann, macht man etwas falsch.


    Deine Meinung ist vorbehaltlos anerkannt! Ich teile sie nicht, - wenigstens nicht in allen Punkten -

    aber wer richtiger liegt ist offen, einige Deiner Argumente sind - zumindest - logisch, ob sie nun tatsächlich zutreffen

    oder auch nicht.


    Was ich auf die Schaufel nehme ist der Stil der Diskussion. Geschmack und Meinungen erkenne ich vorbehaltlos an,

    Sachlichkeit ist mir allerdings wenig aufgefallen. Weshalb ich den Unterton einiger Kommentare gespiegelt habe.

    auf meine Weise. Sollte aber aushaltbar geblieben sein. Nicht ärgern, lachen wäre angesagt!

    Dann haben wir vielleicht sogar die Chance, inhaltlich tatsächlich auf eine sachliche Ebene zu kommen. Interessant

    genug wäre das Thema schließlich, mit seinen aufgekommenen Fragen. Der jeweils persönliche Geschmack ist von

    eventuelle gefundenen Antworten ohnehin unberührt.


    besten Gruß

    Werner

  • OK, stimmt schon, dass Du mit Deinen Worten eines der Motive für ein paar meiner Textpassagen geliefert hast.

    Bevor wir mit zu viel Persönlichem das Publikum langweilen, bemüh Dich bitte meinetwegen nicht um weitere wortreiche Erklärungen.


    So wie ich das sehe, besteht Deine hauptsächlich Aktivität darin, daß Du hier Bilder einstellst, die Du nicht selbst gemacht hast, von Waffen die Dir nicht gehören und verbreitest dazu Deine Meinung.

    Völlig in Ordnung.

    Das hat auf jeden Fall einen gewissen Unterhaltungs- und Informationswert -

    aber

    Du kommst ganz sicher auch ohne meine Meinung aus und ich künftig ohne dazu etwas zu schreiben, womit die Notwendigkeit diesbezüglich zu sticheln sich künftig dann auch erübrigt.


    Für mich ist das Thema damit durch und abgeschlossen

    :drink:

    "Im Leben braucht man zwei Dinge - Ignoranz und Überheblichkeit

    und

    der Erfolg ist einem sicher."

    (Mark Twain)

  • Schade, Captain Cat .

    Deine Sichtweise pber meine Aktivitäten hier trifft zu. Kein Kommentar zu den Gründen.

    Natürlich komme ich ohne Deine Meinung durch, aber sie ist nicht wertloser als meine,

    somit der Verzicht darauf ein Verlust für das Forum.


    besten Gruß

    Werner

  • ... Also entweder war John Shuler verdammt schnell, oder das Gewehr stammt von einem anderen

    Büchsenmacher, der lediglich einen aus welchem Grund auch immer gerade verfügbaren Lauf

    von John Shuler verwendete. Nach einer Konversion sieht mir die Sache jedenfalls nicht aus.

    Naja, wie Du an der Aussparung für das Schloss sehen kannst, saß da ursprünglich mal ein anderes Schloss im Schaft . Dann hat (wahrscheinlich der damalige Besitzer) die Büchse per "nipple&drum" aptieren lassen und in dem Zusammenhang kam da ein anderes (neues) Schloss in die Waffe. So sieht es jedenfalls für mich aus.

    Shuler hat (wenn er wirklich 1822 gestorben ist) mit ziemlicher Sicherheit nichts für Zündhütchen gebaut, denn nach deren Erfindung dauerte es noch viele Jahre, bis die tatsächlich in den stores irgendwo im Westen allgemein verfügbar waren.

    Nach anderen Quellen wurde in ländlichen Gebieten der USA noch um 1840 (fast) ausschließlich mit Steinschlosswaffen geschossen. Steine waren überall erhältlich, ZH aber nicht.