Bedürfnisantrag

  • Ich habe gestern erfahren, das auch in Nds. der Sportschütze der bis zum z.Bsp. 15.03. nur 11 Termine nachweisen kann, an dem das Verbot in Kraft trat, jetzt 18 nachweisen muss. Da der Ausfall durch die Corona Zeiten nicht anerkannt werden dürfen.

    Wenn jetzt dann im Mai noch der 12. oder13 Eintrag dazu kommt, um das regelmäßige Schießen in den letzten 12 Monaten nachzuweisen hat er Pech gehabt.



    Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten
    (Albert Einstein)

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  • Ich habe gestern erfahren, das auch in Nds. der Sportschütze der bis zum z.Bsp. 15.03. nur 11 Termine nachweisen kann, an dem das Verbot in Kraft trat, jetzt 18 nachweisen muss.

    Gegenüber wem nachweisen? In der Region Hannover beispielweise habe ich es bisher bei versch. Waffenbehörden noch nie selbst erlebt oder auch nur von gehört, dass dort Termine dargelegt werden sollen. Dieser Nachweis erfolgt üblicherweise lediglich gegenüber dem bescheinigenden Verband?!

  • Gegenüber wem nachweisen? In der Region Hannover beispielweise habe ich es bisher bei versch. Waffenbehörden noch nie selbst erlebt oder auch nur von gehört, dass dort Termine dargelegt werden sollen. Dieser Nachweis erfolgt üblicherweise lediglich gegenüber dem bescheinigenden Verband?!

    Ich habe ja auch nicht von Behörden gesprochen, sondern vom Landesverband. BDS, BDMP usw.



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    (Albert Einstein)

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  • So habe ich das von unserem SLG Leiter (BDMP NRW) auch gehört.

    Portaner

    Ich habe eben mit dem Bundesreferenten Waffenrecht vom BDMP von der Kanzlei Landau und Beyer gesprochen.

    Der sagt das auch. Es werden nur noch 18 für den Neuantrag anerkannt.-



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  • Aufgrund der Schießstandsperrungen durch die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie kann es nachvollziehbar zu Schwierigkeiten kommen, um den Anforderungen für ein waffenrechtliches Bedürfnis gerecht zu werden.

    Der BSSB hat deshalb eine Anfrage an das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration gestellt.

    Das Ministerium hat zwischenzeitlich mitgeteilt, dass die Fehlmonate nötigenfalls angehängt werden müssen.

    Ein Schießnachweis muss also folglich 12 + x Monate überbrücken um anerkannt zu werden.


    https://www.bssb.de/verband-bl…-mit-dem-coronavirus.html

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Ich habe ja auch nicht von Behörden gesprochen, sondern vom Landesverband. BDS, BDMP usw.

    Aha. Eben aufgrund deiner unpräzisen Aussage habe ich ja nachgefragt. Es gibt ja auch bundesweite Verbände ohne Landesunterbau, daher war mir der Bezug zu Niedersachsen unklar.

  • Also um das Ganze mal aus meiner Sicht auf den Punkt zu bringen,

    wer mit 18 Terminen in zwölf Monaten ein Problem hat, der ist auch nicht wirklich "scharf" auf die Waffe

    ::c.o.l)


    Zugegeben, das ist jetzt sehr persönlich gesehen, aber selbst ich "alter Mann" der nichts mehr i.S. Terminen nachzuweisen oder neue "Bedürfnisse" hat, schaffe das (außerhalb von Corona Zeiten) locker mehrfach pro Jahr


    Wer zumal als Neuling gerade mal einmal pro Monat auf den Stand hoppelt, der hat nach meinem Empfinden einfach zu wenig Lust oder Zeit oder Geld für dieses Hobby

    :rolleyes:

    "Im Leben braucht man zwei Dinge - Ignoranz und Überheblichkeit

    und

    der Erfolg ist einem sicher."

    (Mark Twain)

  • Je nach Größe und Möglichkeiten des Vereins kann es aber gerade für Neulinge etwas schwieriger sein.

    Da keine eigene Waffe vorhanden, muss immer ein Berechtigter da sein, der die Vereinswaffen aushändigt.

    Und wenn gerade niemand mit Zugang zum Tresor da ist (Urlaub, Wettkampf, etc.) dann kann das mit den 18 Terminen schonmal knapp werden.

    Ging mir ähnlich.

    Aber ab meiner ersten eigenen Waffe hatte ich dann 1-3 Termine pro Woche im Schießbuch stehen :)

  • Wenn die Vereinsstruktur es nicht hergibt, ist das natürlich bitter. Insbesondere auf dem Land hat man dann nicht viele Alternativen. Aber wer wirklich will, muss dann eben Schießferien einlegen. Professionelles Schießtraining. Da lernt man auch was. Oder bei einem größeren Verein einen Instruktor mieten. Ich brauchte zwar keine Nachweise, aber das Flintenschießen war bei mir nicht so toll. Natürlich hatten wir bei dem Jagdkurs Schießwochenenden. Büchse, laufender Keiler war kein Problem. Flinte war nicht so toll. Daher kenne ich das Problem. Üben wollen, aber keine Waffe. Ich habe dann stundenweise, Flinte, Instruktor bei einem großen Verein gemietet. Hat sich gelohnt, ich bin nicht beim Schießen durchgefallen, wie die viele bei der Jägerprüfung. UND. Für das Bedürfnis müssen es Termine mit einer erlaubnispflichtigen Waffe sein. Und wer eine Pisttole will, sollte seine Termine auch überwiegend mit dieser Disziplin geschossen haben. Aber die 18 kann man auch mit Trap, Skeet, Langwaffe 100 und 300 Meter voll machen.

  • Ich bitte zu bedenken, dass es nicht nur 9 to 5 Jobs gibt. Diese Leute haben öfters mal wirklich Probleme einen Trainingstermin pro Monat hin zu bekommem. Dann muss nur im Winter eine Grippe dazu kommen.

    Oder eine kleine Krebserkrankung (aber vielleicht sollten Leute mit schweren oder infausten Erkrankungen besser keinen Zugang zu Waffen haben? Die sollten sich besser ein paar Schachteln Diazepam (interessant dass Valinm ein indiziertes Wort ist) oder Schmerzmittel absparen? Oder k.o.-Tropfen in grösserer Menge hinterm Bahnhof besorgen. Nicht dass jemand den Barschel macht!)


    Und schliesslich hat man noch andere Hobbys, Familie etc. Die Aussage, dass das Sportschiessen für so jemand eigentlich nichts ist, ist in meinen Augen schon ganz schön ..... wie sagt man? arrogant?

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Ich mag unser Waffengesetz nicht. Diese Bedürfnisse sind gruselig. Besser es gäbe das nicht.


    Aber wenn bei jemanden die Oma stirbt, er ewig auf Montage ist, eine

    langer Krankenhausaufenthalt dazu kam, die Familie ein Jahr lang seine Aufmerksamkeit braucht, dann ist es für ihn wohl das geringste Problem noch ein paar Wochen zu warten, bis die 18 voll ist. Oder die 18 in einer Woche voll zu machen.

  • wie oft wollt ihr eigentlich das Bedürfnis Prinzip noch durch kauen? Es ist da, es wird bleiben. Und mit Sicherheit nicht gelockert.


    Nachdem Seehofer festgestellt hat, das die Rechte Szene Waffen affin ist und das Bleiverbot in den Startlöchern steht, haben wir ganz andere Probleme als die lächerlichen 18x p.a. Schießen.

  • Oder beides - so wie ich, oder Waffenhändler werden. Sorry, um das mal deutlich zu sagen, die Tage an denen man die Schrotflinte aus dem Otto-Katlog bestellen konnte, sind lange vorbei.


    Die Anforderungen werden höher und höher. Ein Hobby, dass man mal so nebenbei haben kann, wie Angeln oder Kaninchen züchten, ist das schon lange nicht mehr. Und das wird es nie wieder. Wer nicht sehr viel Zeit und Geld investieren kann oder will, sollte mit Luftgewehr schießen. Das macht auch Spaß.


    Wer mal einen Pilotenschein gemacht hat und mit seinem Flugzeug fliegen will, der lacht über Waffenbesitzer. Dieses vergleichsweise billige und wenig Zeit beanspruchende Hobby.


    Es gibt noch üblere Hobbies als Waffen.

  • Je nach Größe und Möglichkeiten des Vereins kann es aber gerade für Neulinge etwas schwieriger sein.

    Da keine eigene Waffe vorhanden, muss immer ein Berechtigter da sein, der die Vereinswaffen aushändigt.

    Und wenn gerade niemand

    Sorry - aber wenn er dann ohne zu Schießen heimgeht, dann sind die "Kameraden" in diesem Verein A...löcher !


    Bei mir ging noch kein einziger Neuling ohne zu schießen vom Stand, auch wenn aus irgend welchen Gründen die Vereinswaffe gerade mal nicht zur Verfügung stand - obwohl das praktisch kaum vorkommt.


    In dem Fall bekam er eine Waffe von mir oder meiner Frau und ausreichend Munition (kostenfrei !!) um seine Übung ordnungsgemäß zu schießen - und hinterher die Unterschrift in sein Büchlein.


    Das ist für mich keine große Sache, sondern eine Selbstverständlichkeit und einfach mein kleiner Beitrag zur Förderung unseres Sports

    ::frinds::

    "Im Leben braucht man zwei Dinge - Ignoranz und Überheblichkeit

    und

    der Erfolg ist einem sicher."

    (Mark Twain)

  • Bei uns ist das i.d.R. auch so. Wer Aufsicht hat, hatte auch den Schlüssel zum Waffentresor und konnte bei Bedarf Vereinswaffen

    aushändigen. Jetzt haben wir neue Tresore angeschafft, weil es die Leute geärgert hatte, dass es nur einen Schlüssel gab, und

    deshalb manchmal der auch nicht da war - mit Zahlenschloß.

    Nun ist es so, dass der Tresor i.d.R. zu bleibt, weil nur der 1. und 2. SM die Konbination kennen, und diese nicht verraten wollen;

    könnte sich ja jemand die Zahlen merken und dann hätte bald jeder unkontrolliert Zugang zum Tresor.

    Ja, ist für mich sogar nachvollziehbar - aber trotzdem blöd. Ein echter Nachteil dieser Zahlenchlösser.


    LG

    -Michael

  • Wenn möglich an jedem Schießtermin mit 2 unterschiedlichen Waffen schiessen, z. B. Pistole -Revolver, KK-GK, Kurzw. -Langw.


    Bei uns werden 2 Einträge pro Termin zum Kontigent gezählt.

    Erik - the master of desaster
    Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet (Samuel Langhorne Clemens)