Selbstauskunft aus dem Nationalen Waffenregister

  • Ich hatte eine Selbstauskunft aus dem Nationalen Waffenregister beantragt. Ich erhielt ein Schreiben, aber die beigelegte Auskunft ist von einer mir unbekannten Person, aus einer anderen Stadt. Es gibt keinerlei Namensähnlichkeit. Das zum Thema Datenschutz.

  • Ich hatte eine Selbstauskunft aus dem Nationalen Waffenregister beantragt. Ich erhielt ein Schreiben, aber die beigelegte Auskunft ist von einer mir unbekannten Person, aus einer anderen Stadt. Es gibt keinerlei Namensähnlichkeit. Das zum Thema Datenschutz.

    Immerhin hast du eine bekommen; mir wurde diese verweigert.


    Ich müsse zuerst eine Liste meiner Waffen einreichen, damit ich eine Liste meiner gemeldeten Waffen erhalten kann :wacko:

  • Immerhin hast du eine bekommen; mir wurde diese verweigert.


    Ich müsse zuerst eine Liste meiner Waffen einreichen, damit ich eine Liste meiner gemeldeten Waffen erhalten kann :wacko:

    Das war aber in der Schweiz, oder?

    Und ich dachte immer, etwas bescheuerteres als deutsche Behörden gäbe es gar nicht. Bei mir haben sie erst mal nicht geglaubt, dass ich ich bin und von mir einen behördlich beglaubigten Existenzbeweis verlangt, damit sie mir die bei ihnen zu meiner Person gespeicherten Daten an meine ebenfalls bei ihnen gespeicherte Adresse senden konnten und das mit dem Datenschutz und Sicherheitsbedenken begründet! Ich glaube um sowas verstehen zu können muss man schon geistig komplett neben der Kappe sein. Gut, immerhin haben sie die Auskunft dann erteilt. Rund die Hälfte meiner in WBKs eingetragenen Waffen war bei denen allerdings nicht erfasst.

  • Habt ihr nicht die Möglichkeit irgendwie via Bürgerkarte oder so Einblick zu nehmen ?


    Ich kann meinen ZWR-Bestand jederzeit kostenfrei abrufen. Brauch nur die Zugangsdaten und Internet.



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • Rund die Hälfte meiner in WBKs eingetragenen Waffen war bei denen allerdings nicht erfasst.


    Wieso soll ich etwas abgleichen, was gar nicht meine Aufgabe ist ?


    So lange ich für jede in meinem Besitz befindliche Waffe ein ordnungsgemäßes Dokument besitze, bzw. für jede verkaufte Waffe einen

    ordnungsgemäßen Austrag, kann mir das doch egal sein was dort erfaßt ist.


    Ich WILL dort gar nicht erfaßt sein, da ich dagegen aber nichts tun kann interessiert mich auch der Zustand der dortigen Aktenführung nicht

    ::dry::

    "Im Leben braucht man zwei Dinge - Ignoranz und Überheblichkeit

    und

    der Erfolg ist einem sicher."

    (Mark Twain)

  • Das sehe ich genauso.

  • Ich müsse zuerst eine Liste meiner Waffen einreichen, damit ich eine Liste meiner gemeldeten Waffen erhalten kann

    :blink:... okay. Schweiz eben...?

    Ich WILL dort gar nicht erfaßt sein,

    Tja... der Staatenbund muss im Falle des Verkaufes von Land und Leibeigenen (auch Bürger genannt...), das "ATF-Formular 4473" dem neuen Eigentümer übergeben können. Er muss ja wissen, um wem er sich zu kümmern hat - Oder besser: Um wessen Familie, wenn Widerstand nicht unterbleibt!


    KEIN EU - LAND hat irgendetwas vergleichbares, wie das 2nd Ammandment der US-Verfassung. KEINES! Insofern ist Widerstand basierend auf LEGALE WAFFEN ohnehin eine Illusion. Ohnehin? APROPOS: Man wird sich ohnehin auch nicht einig in der Bevölkerung. Ich hätte gedacht, Corona bringt den "TAG-X" mit sich und die Bekloppten und Hammerkranken putschen und mal einen vor und zeigen, wo die wahre Macht liegt, nämlich in Abermillionen illegaler Waffen, die NIE EIN MENSCH ZUVOR GESEHEN HAT.


    Gut... jetzt bin ich quer durch die Filmgeschichte geflogen: Von "rote Flut" hin zu Raumschiff Enterprise. Eine Information, die so überflüssig ist, wie die NRWs der europäischen Untertan! Denn alle Maßnahmen in Waffengesetzen regulieren nicht mehr als den legalen Waffenbesitz. Aber es genügt völlig die Waffenbesitzer zu kontrollieren! Denn die paar Millionen LEGALER Waffen sind nur ein Tropfen im Meer der illegalen Waffen. Nur: Teilweise Publizierung dieses Faktes würde wohl Großteile unserer Bevölkerung verunsichern?!


    In Kanada war es Jahre lang ruhig. Wenig Waffenmißbrauch... hatten die überhaupt mal einen Amoklauf zuvor? EIN EINZIGER ANLASS und schon wird er genutzt, um allermeist anständige Bürger zu schikanieren! Wohingegen man NICHTS gegen die illegalen und Kriminellen unternimmt.

    Die Tötungsrate jedoch liegt bei 1,8 pro 100.000 Einwohner. Das ist jetzt nicht berauschend! Was tat das Land dagegen?! So viel und so erfolgreich, dass nun ein paar Menschenleben dazu herhalten DÜRFEN, Bürger mit legalen Waffen zu diffamieren und zu enteignen, etnmündigen... kurz: Um DIVERSESTE GRUNDRECHTE in Abrede zu stellen?


    So, so... ZEHNTAUSENDE ANLÄSSE seitens krimineller lassen nur ein Achselzucken zu: "Da töten eben Berufsmörder, Profis! Das ist halt so."... und wenn ein Amateurkrimineller durchtickt, dann auf alle drauf hauen? Selbst in den USA ein Phänomen, wo Waffenbesitz zwar ein GRUNDRECHT ist, aber unter demokratischer "HERRSCHAFT" über das Land sicher keines, welches vor Einschränkungen sicher ist! (SIEHE BEREITS HEUTE: Kalifornien, Washington, etc...)

  • Wissen ist es immer gut. Zu wissen, was über mich gespeichert ist und was nicht, ist bestimmt kein Nachteil. Hat schon mancher keinen Kredit bekommen, weil etwas Falsches in der Schufa stand.

    Genau, deshalb sollte jeder in regelmäßigen Abständen so eine Auskunft beim NWR einholen. Schaden tut´s nie. Bei mir wir´s auch mal wieder Zeit.

  • Wissen ist es immer gut. Zu wissen, was über mich gespeichert ist und was nicht, ist bestimmt kein Nachteil. Hat schon mancher keinen Kredit bekommen, weil etwas Falsches in der Schufa stand.

    Genau DAS wollte ich auch wissen.

    Aber eben.. Ich müsse zuerst; sonst könnte ich ja nicht registriertes "unterschlagen"/"verschwinden lassen"..

    haben die mir am Telefon so gesagt.


    Da wirste gleich zum Verbrecher abgestempelt, nur weil die Behörden allenfalls zu blöde sind, mit WES gekaufte Wafen in einer Liste zu erfassen. :wall:

  • Die Hoffnung, bei Anfragen an Behörden, wirklich alles, was über einen gespeichert ist, auch vollständig zu erfahren, gehört wohl auch in die Rubrik der Art Hoffnungen, die zuletzt sterben

    ::c.o.l)


    Da ich sowieso nie in diesem Leben erfahren werde, was alles und wo über mich gespeichert ist, verschwende ich auf Teilbereiche allenfalls dann Zeit und Mühe,

    wenn ich selbst etwas brauche

    denn

    allgemeine Neugierde gehört nach eigener Einschätzung nicht zu meinen Lastern


    ;)

    "Im Leben braucht man zwei Dinge - Ignoranz und Überheblichkeit

    und

    der Erfolg ist einem sicher."

    (Mark Twain)

  • Ich habe schon öfter Prozesse gegen Behörden geführt, was Akteneinsicht zur Folge hat. Das Wissen der Behörden ist zu 95 Prozent das, was ihnen der Bürger selbst mitgeteilt hat. Die anderen 5 Prozent stammen aus mehr oder minder öffentlichen Registern. „Geheime“ Ermittlungen führen Behörden (außer der Verfassungsschutz) nicht durch. Wer in einem netten Gespräch seinem Sachbearbeiter ( von welcher Behörde auch immer) dies und das mitteilt, darf sich nicht wundern, wenn eventuell ein Aktenvermerk erstellt wird. Wer immer wieder Fragebogen ausfüllt, denn sollte es nicht verblüffen, das diese Information gespeichert werden. Aber die Infos stammen fast immer von dem Bürger selbst.

  • Genau DAS wollte ich auch wissen.

    Aber eben.. Ich müsse zuerst; sonst könnte ich ja nicht registriertes "unterschlagen"/"verschwinden lassen"..

    haben die mir am Telefon so gesagt.


    Da wirste gleich zum Verbrecher abgestempelt, nur weil die Behörden allenfalls zu blöde sind, mit WES gekaufte Wafen in einer Liste zu erfassen. :wall:

    Das ist zwar von der Logik her nachvolziehbar, aber schon ziemlich frech von denen. Sonst sind die Behörden bei Euch doch eigentlich wesentlich bürgerfreundlicher und umgänglicher als bei uns in Deutschland. Habt Ihr in der Schweiz keinen Rechtsanspruch auf Auskunft über die Daten, welche über Euch gespeichert sind ohne irgendwelche Bedingungen dafür aufzustellen? Ich würde denen auf jeden Fall nicht den Gefallen tun ihnen freiwillig irgendwas zu erzählen, schon mal aus Prinzip.

  • Habt Ihr in der Schweiz keinen Rechtsanspruch auf Auskunft über die Daten

    Doch.


    Aber:

    Das öffentliche Organ lehnt Auskunft und Einsicht ab, schränkt sie ein oder verbindet sie mit Auflagen, soweit öffentliche oder schutzwürdige private Interessen Dritter überwiegen oder ein Gesetz im formellen Sinn dies vorsieht*


    Auszug Datenschutzgesetz, sGS 142.1 abgekürzt DSG, (Stand 25.06.2019)

    IV. Rechte der betroffenen Person

    Art. 17



    Ich bin also ein ganz pöse Gefahr :think: