Patchboxes

  • werden dem Vorderlader Sportschützen der Gegenwart völlig gleichgültig sein. Sie haben keinerlei

    Einfluss auf die für ihn relevanten Funktionen eines Gewehrs. Früher 'mal waren sie nicht ganz

    so unwichtig. Man konnte darin Schusspflaster aufbewahren, ein paar Kugeln, Ersatz-Feuersteine

    für das Schloss, einen Kugelzieher oder sonstigen nützlichen Kleinkram, den man zur Not schnell

    bei der Hand haben wollte.

    Patchboxes werden heute gerne als amerikanische Erfindung propagiert. Das ist Unsinn. Zwar waren

    sie in Europa nicht unbedingt weit verbreitet, aber so manche deutsche Jägerbüchse trug bereits eine

    Box mit abnehmbaren Gleitdeckel, und selbst erste dieser Behältnisse die mit einem aufklappbaren

    Metallverschluss versehen waren wurden bereits in jenen Ländern, in denen Büchsen gefertigt wurden,

    von Büchsenmachern an ihren Gewehren angebracht. Durch den Erfahrungsaustausch ausgewanderter

    Büchsenmacher wurde dieses Feature in der neuen Welt lediglich verbreitet und kultiviert.


    Die Büchsenmacher damals wussten, wie man ein solches Element an einem Gewehr anbringt. Bei den

    Longrifles die heute nachgebaut werden fragt man sich manchmal, warum ein Gewehr so merkwürdig

    aussieht.


    PD001.jpg

    Ob man die Ursache dann bei einer etwas verunglückt geplanten Patchbox in die Schuhe schiebt,

    sei dahingestellt, aber es kommt durchaus recht oft vor, dass diese die Ursache für die "mangelnde

    Harmonie" der Architektur eines Gewehrs ist.

    PD002.jpg

    Die Funktion des Gewehrs wird dadurch nicht (bedeutend) beeinträchtigt,

    das Aussehen kann dadurch aber schon recht massiv leiden. Woran liegt

    das?


    PD003.jpg


    Das oben gezeigte Gewehr ist eigentlich recht gut gefertigt, aber irgendetwas stört die Optik.

    Was ist falsch? Nun, wer immer das gute Stück gebaut hat, er hat sich an die bei den frühen

    deutschstämmigen Büchsenmachern verbreitete Regel gehalten, dass der Gleitdeckel der Box

    Parallel zur Oberkante des Schaftkamms verläuft. Nur ist er dabei - nicht zuletzt durch den sehr

    tief angesetzten Boden der Schaftkappe sehr weit nach unten "abgerutscht". Was die Optik

    doch ein wenig verdirbt.


    PD701.jpg

    Beim zweiten Beispiel ist das Problem ideal gelöst, obwohl durch die (Lehigh) Architektur mit dem

    gekrümmten Schaftkamm gar nicht einfach. Die Box ist höher angesetzt, so dass die Spitze des Deckels

    die Mittellinie des Schafthalses trifft. Und der Deckel wurde vorne so zugespitzt, dass sein Umriss trotz

    gekrümmten Schaftkamm parallel zu dessen Kontur Verläuft. Das ist allerdings schon recht viel verlangt,

    ganz so viel Mühe machte man sich auch im 18 Jahrhundert eher selten.


    PD301.jpg


    Schon diese Box sieht besser aus als die erste oben. Nur fragt man sich vielleicht warum.

    Auch hier ist der Deckel recht tief gesetzt, und während er parallel zur Oberkante des

    Kolbens verläuft ist der Abstand zur Unterkante wie schon beim ersten Beispiel extrem

    unterschiedlich. Nur: Wenn man die Mittellinie des Deckels verlängert bemerkt man, dass

    diese nie die Schaftkontur verlässt. Was viel ausmacht. Hier ist die Linie so ausgerichtet,

    dass sie ziemlich genau die Achse des Hammers trifft.


    PD201.jpg

    Auch bei dieser Büchse ist das recht ähnlich gelöst, bloß hat der Büchsenmacher hier

    auch noch darauf verzichtet, die Box parallel zur Schaftoberkante zu positionieren.


    PD202.jpg


    Damit zielt die Spitze des Deckels schon recht genau auf die Mittellinie des Schafthalses, sowie auf

    Hinterkante des Schlosses. was in Summe doch schon ein recht harmonisches Bild ergibt.


    Womit eigentlich bereits alles zum Thema gesagt ist, bloß: Patchoxes mit Gleitdeckel sind ja recht

    unkompliziert. Etwas problematischer wird das bei den Boxen mit metallenem Deckel, weil diese

    fast immer wesentlich länger und breiter sind, nicht nur aus einem sondern wenigstens aus zwei,

    häufiger aus vier Teilen bestehen. Aber dazu etwas später.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Finde ich nicht,

    Klar eine Patchbox ist nicht mehr über lebenswichtig, aber das Auge schießt mit und ein schönes Stilelement in Form einer gut gemachten Patchbox hat doch was:thumbsup:

    danke für die tollen Fotos :drink:

    Es ist nicht immer richtig das richtige zu tun :shock:

  • Finde ich nicht,

    Klar eine Patchbox ist nicht mehr über lebenswichtig, aber das Auge schießt mit und ein schönes Stilelement in Form einer gut gemachten Patchbox hat doch was:thumbup:

    danke für die tollen Fotos:drink:

    Bei mir läufst Du da offene Türen ein, bloß: Viele Sportschützen interessiert einfach nur, was Ringe bringt! Was ja auch kein Fehler ist. 8)


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Patchboxes werden heute gerne als amerikanische Erfindung propagiert. Das ist Unsinn.

    So ist es !

    Wer das als amerikanische Erfindung ansieht hat wohl wenig Erfahrung mit europäischen Originalen - so manche deutsche Büchse hatte das als Schmuckstück und sicher auch nicht nur zur Zierde.

    Abgesehen von den von Dir bereits erwähnten Jägerbüchsen mit Schiebedeckel gab es da auch prächtigere Ausführungen.

    Habe mal als Beispiel ein schnelles (ja, nicht so tolles) Foto gemacht und angehängt.

    Scheibenbüchse, Pfälzer Herkunft, bekannter Büchsenmacher ca. Mitte 19. Jhdt.


    PICT2134.JPG

    Jeszcze Polska nie umarła, kiedy my żyjemy.

  • Vorsicht, Captain Cat !

    Dein Beispiel sieht doch ziemlich nach 19. Jahrhundert aus - und solche "Erfindungen" wurden ja nicht nur einseitig verbreitet.

    Der Begriff "amerikanische Erfindung" ist im 18. ohnehin mit Vorsicht zu genießen, in einer Zeit als es (fast) nur Kolonisten gab die ihre Berufsausbildung noch in Europa absolviert hatten.

    Die Patchbox war in Deutschland nicht sehr verbreitet, aber in einigen Gebieten zumindest so üblich, dass sie Bestandteil der Lehrausbildung war. Wobei Deutschland hier eigentlich "erweiterter deutschsprachiger Raum" heißen muss, da für die Schweiz, für Österreich, Böhmen, Ungarn, Teilen Italiens... ebenso gültig, teils sogar Holland, Belgien, Norwegen, Schweden, Finnland.

    Ausgewanderte Büchsenmacher brachten ihr Wissen in die Neue Welt, und dort war die Kommunikation untereinander um ein Vielfaches besser als hierzulande. Weshalb sich bewährte Techniken deutlich schneller verbreiteten. Dort ging es in erster Linie ums Überleben, nicht darum, Wissen das Geschäft brachte für sich zu behalten. Letzteres gewann erst ein paar Jahrzehnte später an Bedeutung. Geschützte Patente gab es drüben erst nach der Kolonialzeit


    In Bezug auf die Patchbox gab es das Wissen in Deutschland bereits, es wurde ins koloniale Amerika gebracht dort verfeinert und in der verfeinerten Form wieder nach Deutschland zurückübermittelt. Um auch hier erfolgreich zu sein - wer wehrt sich schon gegen funktionelle, nützliche Dinge?


    Man darf davon ausgehen, dass ein einzelner Büchsenmacher auf die Idee kam, den Patchboxdeckel über eine unter Federspannung stehende Stange vom

    Schaftkamm aus zu ver- bzw. entriegeln. Binnen 5 Jahren war die Methode Allgemeingut. Ohne Telefon, Internet oder andere Kommunikationstechniken die über Postreiter und Segelschiffe hinausgingen. Und da es in der fraglichen Zeit noch keine Messingproduktion in Amerika gab war es - abgesehen von Messinglieferungen in Barren . durchaus auch üblich dass Konstruktionszeichnungen von Rohlingen nach Europa übermittelt wurden, dort die Rohlinge als Handelsware produziert wurden um (dann eben nicht mehr nur) in Amerika verkauft zu werden.


    Natürlich bevorzugen alle beteiligten Seiten patriotische Sichtweisen, in der realen Welt waren die Wechselwirkungen sehr komplex, oft für uns unüberschaubar, da in unserer gewohnten Welt nicht mehr nachvollziehbar.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • die Patchbox (deutsch: Pflasterkasten, Pflasterlade) findet sich (mit hölzernem Schiebedeckel) an den meisten barocken Jägerbüchsen, auch an militärischen Büchsen. Im Pflasterkasten lag oft auch Werkzeug oder die Kugelzange. Messingdeckel kenne ich z.B. von der Baker Rifle.

    Aber auch in den USA war die Patchbox mit Messingdeckel nicht überall üblich, denn in bestimmten Regionen hatten die Gewehre ein Fettloch (grease hole).

  • Ich denke das die Patchbox, oder Pflasterlade im deutsch Sprachigem Raum schon sehr verbreitet waren, ich besitze 8 deutsche Jägerbüchsen aus der Zeit von 1710 biss 1785 aus unterschiedlichen deutschsprachigen Regionen und alle haben einen sehr einfachen Holzschuber, der von einer Feder gehalten wird.

  • Durchaus, sammler !

    Zum einen habe ich auch schon deutsche Radschloss-Büchsen mit Pflasterlade gesehen,

    zum Anderen war in Amerika selbst in den Gegenden wo Patchboxes verbreitet waren bestenfalls jedes

    zweite Gewehr mit einer solchen ausgestattet. Die überwiegende Zahl der Gewehre waren "Barnguns" für

    den lokalen Schutz von Grundstücken vor Raubtieren, oder zur gelegentlichen Jagd. Da war die "High End

    Ausführung" nicht so sehr gefragt. Die Varianten ganz ohne Box, oft auch ohne Grease Hole waren in den

    Appalachen daheim, Tennessee, südliches Kentucky, Alabama, Missouri, …


    Es sind ausreichend viele Hawken Rifles mit Patchbox erhalten, die Standard-Hawken Rifle hatte dennoch

    keine. Was für viele andere Büchsenmacher ebenso gilt, egal ob wir von 1750 oder von 1850 sprechen.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Ich habe einen zwar alten, aber wie ich finde immer noch interessanten Text zur Herstellung von Gewehren in den "great smoky mountains" (Teil der Appalachen, Grenzgebiet zwischen Tennessee und North Carolina) gefunden.

    https://www.nps.gov/parkhistor…ooks/popular/13/index.htm

    Hinweis: Die Seiten sind lang, am Ende der Seite steht ein "next" mit einem Pfeil, der zur nächsten Seite des Textes führt.

  • .... Die Varianten ganz ohne Box, oft auch ohne Grease Hole waren in den Appalachen daheim, Tennessee, südliches Kentucky, Alabama, Missouri, …

    Gerstäcker (der in den Jahren zwischen 1837 und 1843 in der Gegend unterwegs war und in seinen Tagebuchaufzeichnungen und frühen Romanen eigentlich nur Waffen mit Steinschloss beschreibt) hat für Büchsen mit grease hole einen ganz praktischen Tipp: Man solle diese Büchse nicht auf dem Boden abstellen, denn dann kämen die Hühner und würden das Fett (meist Talg) aus dem grease hole herauspicken.

  • Die hölzernen Gleitdeckel für Patchboxes waren nett und brauchbar,

    aber wozu sich auf Holz beschränken, Metall ist haltbarer. Mit dem Gedanken

    fing die Veränderung wohl an.


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    Keine großartige Veränderung, außer dass man viel mehr Spielraum beim Verzieren hatte.

    Nachteil: War schon blöd, wenn man einen solchen Deckel liegen ließ, oder aus anderen Gründen verlor.

    Allerdings: Metall bot da ja erweiterte Möglichkeiten.


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    Ein Original von Georg Leydecker, aus dem Jahr 1771. Das Gewehr ist nicht erhalten, aber

    der Deckel zeigt den Entwicklungsstand zur angegebenen Zeit. Leydecker entstammt vermutlich der

    Schule in Christian's Spring, vielleicht aber auch einer anderen Herrnhuter Gemeinde


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    Hier die Rückseite, bemerkenswert das nach unten versetzte und daher von Außen unsichtbare

    Scharnier, zudem auch die wohl senkrecht an der inneren Patchbox-Wand befestigte Verankerung.


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    Nur wenige Jahre zuvor hatten die Lehrer in Christian's Spring noch eine

    etwas weniger feine Technik benutzt, hier ein Original das Christian Oerter

    zugeschrieben wird.

    PB1101.jpg


    Der Fortschritt im Vergleich zum hölzernen Gleitdeckel ist plötzlich

    sehr groß geworden, und - stilistisch - von parallel zum Schaftkamm

    war nun keine Rede mehr. Man orientierte sich möglichst an der

    Mittellinie des Kolbens.


    PB1102.jpg


    Dazu begannen sich natürlich auch die Öffnungsmechanismen zu entwickeln.

    In diesem Fall zwei Federn, die untere erzeugt von innen druck auf den Deckel,

    damit dieser aufspringen kann, die obere greift in den am Deckel sichtbaren

    Haken ein, und wird mit dem an der Schaftkappe zugänglichen Griff nach oben

    gebogen. Unten ein Exemplar von Aaron Hankinson.


    PB1301.jpg


    Die gemeinsame Schule bzw. ein Schüler/Lehrer Verhältnis sind nicht nachgewiesen,

    aber ich brauche wohl kaum erklären was ich dazu meine... .

    Das untenliegende Scharnier wurde übrigens in der Bucks County Schule übernommen,

    tauchte andernorts aber nur gelegentlich auf.


    PB1701.jpg

    Noch ein berühmtes Exemplar aus der Gegend: Die Andreas Albrecht

    zugeschriebene "Lion and Lamb" Büchse.

    PB1702.jpg


    Praktisch nur Monate später, vielleicht auch gleichzeitig, begannen die

    gleichen Büchsenmacher mit einem neuen Design zu expreimentieren.

    diese sollte sich dann durchsetzen, weiterentwickeln und in mannigfaltigen

    Formen noch Jahrzehnte lang verwendet werden.


    PB1601.jpg


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Mit dem Ausbruch des Revolutionskrieges waren Büchsenmacher deutlich mehr gefragt als zuvor.

    Zwar wurden für "reguläre" Truppen Musketen genutzt, die häufig aus französischen Lieferungen

    kamen, aber parallel dazu waren "Riflemen" als Scharfschützen gefragt. Diese benutzen ihre eigenen

    Gewehre. Und die sollten möglichst gut für den Einsatz geeignet sein, eine sinnvolle Patchbox war

    sicher nicht das wesentlichste Element, aber durchaus auch gefragt.


    Die Büchsenmacher hatten der Nachfrage gerecht zu werden, Zeit für großartige künstlerische

    Ausführung war nicht vorhanden. Man fertigte Rohlinge an, wie sie auch heute immer noch erhältlich

    sind.


    DB0003.jpg


    Damit ließ sich gut arbeiten, - ein Griff in die Schublade für den Rohling, ein Griff zur Laubsäge,

    und in höchstens einer Stunde war man weiter.


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    Manche Büchsenmacher beschränkten sich auf eine Form nach Schablone, andere arbeiteten

    spontan nach Lust und Laune. Die obige Form ist von einem erhaltenen Original von Jacob Dickert

    abgekupfert und wird gerne für Nachbauten früher Lancaster Büchsen verwendet.


    DB0001.jpg

    Die Herren waren erfahren, auch die Gravur war in ein, zwei Stunden erledigt,

    weit weniger Aufwand als für das einlassen der Box und die Installation des

    Öffnungsmechanismus ohnehin erforderlich war. Da man entsprechend

    gerundete Stechbeitel hatte, bedeutete auch der Umriss der Box keinen

    großartige Mehraufwand im Vergleich zu einer geradlinigen Ausführung.


    DB0002.jpg


    Nach dem Gravieren wird die Box dunkel eingefärbt, und anschließend die

    Farbe wieder wegpoliert, so dass sie nur in den gravierten Linien erhalten

    bleibt. Andernfalls wird man von der Gravur nicht viel bemerken.


    DB0005.jpg

    Noch ein kurzer Blick auf das Original. Wie gesagt, von den sog. noblen

    Ausführungen einer Büchse sind wir hier weit entfernt, das hier ist

    Alltag, - Routine gewesen. Und auch Gespür für's Geschäft. Die Riflemen

    wollten in ihrer Einheit ja durchaus auch auffallen sowie respektiert werden.

    Und ein Gewehr das vom Büchsenmacher einfach aber gekonnt verziert

    worden war, musste wohl auch ein gutes, verlässliches Gewehr sein.


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    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Richtig CC, denke die ist eher ein Grease Hole denn Patchbox

    Erik - the master of desaster
    Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet (Samuel Langhorne Clemens)

  • Richtig CC, denke die ist eher ein Grease Hole denn Patchbox

    Grease Hole oder in dem Fall - wenn ich's richtig sehe - eigentlich "Cap Box".

    Dorthin komm' ich vermutlich noch... :P


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Richtig CC, denke die ist eher ein Grease Hole denn Patchbox

    Von der Größe her ja, aber bei einer Flinte macht das eigentlich keinen rechten Sinn.

    Grease Hole oder in dem Fall - wenn ich's richtig sehe - eigentlich "Cap Box".

    Ich denke, in dem Fall könnte es ganz einfach auch nur ein Schmuckelement ohne Anspruch auf historisches Vorbild sein.


    Es ist eine Replika aus frühen Jahren und auch wenn Centaure für seine extreme Vorbildgenauigkeit bei den Revolvern bekannt ist,

    muß das nicht automatisch für alle dort hergestellten Repliken gelten,

    zumal

    dieser Fachdeckel nach meiner Kenntnis auch noch aus Plastik ist, oder erik_fridjoffson irre ich mich ?

    Jeszcze Polska nie umarła, kiedy my żyjemy.

  • Keine Ahnung, ob ich mich da auf Glatteis bewege:


    Nach meinem Wissen haben die Belgier bis weit ins 20. Jahrhundert Vorderladerflinten für Kolonien oder "Primitive" hergestellt und verkauft. Warum also nicht bei einer Wiederauflage auf die bewährten Muster zurückgreifen?

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.