Waffensprengung durch CH1 in Gewehr?

  • Ich weiß ja nicht, ob es übertragbar ist, aber in einem der bisher größten Vergleichs Test von Perkussionsrevolvern hat beim DWJ der allbekannte FWB R&S mit CH 3 die absoluten Top Ergebnisse geliefert

    Wahrscheinlich ist es das nicht. Mein Uberti Army Colt streut mit CH2 schlimmer wie meine kurze Hatsan SLF mit 00-er Buckshot

    Also 45-70 mit N 320 funzt super

    Ich habe auch noch ein paar Laderezepte für 45-70 mit KW-Pulver. N32c und N105 z.B :thumbup:Gehen tut da seehr viel. Und auch gut

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten

  • Wahrscheinlich ist es das nicht. Mein Uberti Army Colt streut mit CH2 schlimmer wie meine kurze Hatsan SLF mit 00-er Buckshot

    und mit CH 1 geht er gut ?

    Es ist zumindest außergewöhnlich und vermutlich schon ein spezifisches Problem dieser Waffe, denn normalerweise ist ein Perkussionsrevolver mit CH 2 problemlos zum Treffen zu bringen.

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Ja, zumindest sehr viel besser als mit CH2. Ich komme zwar nicht an den Streukreis meines 57ers, aber zumindest sind alle im Schwarzen. Bei CH2 auf der ganzen Scheibe

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten

  • Was für eine Ladung verwendest Du bei SP1 und SP2? Evtl. zuviel oder zuwenig SP2....

    Erik - the master of desaster
    Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet (Samuel Langhorne Clemens)

  • Meine fiese Antwort auf die Frage Eingangs wäre:


    "Natürlich überlebt das Gewehr! Aber bevor Du es öfter als einmal probierst, schenk' mir das Gewehr lieber...!":trio:

    Ansonsten ist ohnehin bereits alles gesagt...:thumbup:


    Besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Das Schussbild geschossen vom 22 fachen Schwedischen Weltmeister Johan Karlson bei der Nordischen Meisterschaft 2016, Waffe : Hessen - Hanau

    Steinschloss Muskete von 1770, Cal. 69, geschossen mit 90 gr Schweizer 2, Zündkraut Schweizer 2.


    Soviel zu Schweizer 2, für Großkaliber nicht geeignet.

    ::schlag::Dann mal etwas deutlicher für alle Schlaumeier:


    :wall: Ihr solltet erst mal differenzieren lernen, zwischen einem "glatten Lauf" und einem "Gezogenen"! Weitere Erklärungen spar ich mir jetzt...........:wacko:

    Erkenntnisse von Heute sind bereits Morgen von Gestern

  • Na der Unterschied ist so grade noch bekannt. Kein Grund für aggressive Symblik, Uwe , ruhig Blut.


    Die gesuchte Antwort auf Marlinman seine Frage ist eher, welche Sorte Pulver legt er sich auf Lager, wenn er sich denn für Eine entscheiden muss.


    Im Falle von Schweizer bin ich längst bei 3 angekommen, auch wenn 2 von vielen als universell angesehn und nicht erfolglos in Lang- wie Kurzwaffen oft und gern für kleine und mittlere Kaliber (- .45) verwendet wird.

    Was hier nicht ganz passt ist sein Sechsschüsser der so garnicht mit den etwas gröberen Sorten klar kommt, was mir so auch noch nie untergekommen ist - 1 in einem Revolver??? Was aber widerum nix heisst.


    So oder so: unter den Schwarznasen hier gibts kein ::schlag:: und auch kein :sdb1:, - allerhöchstens mal ein :think:.


    Ansonsten: ::ableb:: ::abschi::

    Fott is' fott.

    Uralte kölsche Weisheit

  • Um zur ursprünglichen Frage zurück zu kehren...........

    theoretische Frage: wenn ich eine Springfield Muskete cal. 58 mit Schweizer 1 (korrekt, d.h. Geschoss direkt auf Pulver) lade, überlebt das das Gewehr?

    Bei normaler Pulverladung und passendem Geschoss überlebt die Waffe natürlich, ob das Geschoss aber da hin fliegt wohin es soll ist eine ganz andere Sache.


    Ich gehe davon aus, das die .58er Muskete nicht nur Bumm machen soll, sondern auch halbwegs, wenn nicht gar brauchbare Ergebnisse bringen sollte und dafür ist CH1 nicht die erste Wahl.


    Damit das Geschoss nicht sofort über die Züge gerissen wird, darf der Anfangsgasdruck und damit die Pulverladung, bei CH1, nicht so hoch sein wie z.B. bei CH3 oder 4. Wegen des langen Laufes fällt dafür, auf Grund der geringeren gesamt Ladungsenergie, der Gasdruck zu schnell ab. Das Geschoss wird nicht genug beschleunigt und damit auch nicht ausreichend stabilisiert, usw., usw. Das langsamer brennende, CH3-4, das eine entsprechend größere Pulverladung / Gesamtenergie erlaubt ist dafür wesentlich besser geeignet. Geringe Ladungs-Differenzen sind da auch nicht ganz so gravierend wie beim feinen Pulver. Jeder der sich nur ein bisschen mit der Materie beschäftigt weiss das.


    In einer Glattrohr Muskete spielen diese Faktoren natürlich keine große Rolle. Deshalb ist der Vergleich einer Pulverladung/Sorte zwischen Glattem und gezogenem Lauf nicht nur nutzlos sondern unter Umständen sogar gefährlich.

    Erkenntnisse von Heute sind bereits Morgen von Gestern