Waffe für BDS Dienstsportpistole gesucht

  • Moin

    Ich suche wie im Titel erwähnt eine Waffe für BDS Dienstsportpistole (Mehrdistanz UND Präzision). Wegen den schnellen Serien bei Mehrdistanz würde ich ja sagen Pistole und wegen der Präzision auf 25m wieder Revolver. Die Waffe wird mehr als Schätzchen bei mir sein und nicht wöchentlich mit unendlich hohen Ambitionen geschossen werden.

    Bisher ins Auge gefasst habe ich:

    -Walther PP (7,65 Br.)

    -Walther PPK (7,65 Br.)

    -Mauser C96 7,63mm oder 9mm

    -Steyr 1911/1912

    Was ich nicht möchte:

    -Luger 08 (kommt über anderes Bedürfnis)

    -P38 / P1 (werde ich nicht warm mit)

    -High Power (Magazinsicherung, Abzug stören mich und zu geläufig)

    -M1911 (Wenn ich einen 1911 möchte, dann was, womit ich auch bei .45ACP konkurrenzfähig bin)

    -wohl eher keinen Revolver


    Ich bin unschlüssig, ob die C96 fürs Schießen noch taugen, da diese doch recht alt sind und laut mancher Leuten Aussage wohl oft kaputt gehen und Ersatzteile selten sind. Die Steyr benutzt ja ein seltenes Kaliber, was auch recht teuer ist (bin kein Widerlader) bzw. Versionen im 9 Para sind sehr selten. PP / PPK sind einfach Klassiker, eine PPK habe ich schonmal probiert und ich bleibe zumindest auf 25m im Schwarzen.


    Was meint ihr, sollte ich nehmen?

  • Hallo


    also die PP oder PPK kenne ich (war "ganz früher" meine Dienstwaffe) Die schießen beide ausreichend präzise, durch den feststehenden Lauf und sind auch robust. Was wir aber gelegentlich hatten, das der Schlagbolzen brach, aber das kam sehr selten vor und dann meißt bei Waffen, die für die Ausbildung verwendet wurden.

    Wenn man ein bisschen sucht und warten kann, gibt es die Dinger, schon für kleines Geld z.T. in einem neuwertigen Zustand

  • -High Power (Magazinsicherung, Abzug stören mich und zu geläufig)

    Es gibt einige Federnsets für die Waffe, die den Abzug besser machen, die Magazinsicherung ist leicht zu entfernen.

    Die Waffe dürfte dann immer noch zugelassen sein, in der Sportordnung steht lediglich Abzugsgewicht mindestens 1000g. Ersatzteilversorgung ist hier auch kein Problem.

    -M1911 (Wenn ich einen 1911 möchte, dann was, womit ich auch bei .45ACP konkurrenzfähig bin)

    Macht größere Löcher, was in dieser Disziplin Vorteile bringen kann, da mit 9 mm usw. konkurriert wird. Es dürfte auch keine Problem sein, 2 1911 über den BDS zu bekommen. Zuerst für 25 Meter Präzision was sportliches und dann eine 2. 1911 für Dienstpistole .


    Eine Waffe zu holen, für die kaum noch Ersatzteile zu bekommen sind, macht hier wenig Sinn. Es sind halt nur Vorkriegsmodelle zugelassen, aber Nachbauten dieser Modelle erlaubt.

  • Mag alles recht logisch sein, auch mit dem Kaliber und den damit verbundenen Vorteilen, mir geht es nur darum, so ein Schmuckstück zu haben, zu erhalten und manchmal seiner Bestimmung zuzuführen. Richtige Wettkampfambitionen mit Platz auf dem Treppchen hab ich (zumindest in dieser Diszplin) nicht.

    Wenn die Waffen kein gelegentliches Schießen aushalten, hätten sie keine Militärwaffe werden dürfen, schätze ich.

    Deshalb ja die Frage, ob z.B. bei der Mauser jetzt schnell Teile brechen oder die Waffen überhaupt noch mit heutiger Munition funktionieren.


    Hat noch jemand einen Vorschlag, den ich komplett übersehen habe?

  • Gewinnen wirst du mit allen genannten Waffen nichts, von daher kannst du kaufen was dir gefällt, meine Wahl würde auf die PPK fallen, eine der kultigsten und schönsten Pistolen überhaupt.

    Möchtest du vorne mitschießen, dann einen S&W Military&Police Revolver.

  • Leo66

    Einfach, meine erste 9Para ist zu schwer für die Standarddisziplinen im BDS (über DSB gekauft), also brauche ich doch unbedingt eine Waffe für Pistole bis 9mm Präzi / Kombi :)


    Gerom01

    Das ist sie ohne Frage, das Laden über Ladestreifen macht für mich aber unter anderem auch den Reiz an der Waffe aus.

  • Das ist sie ohne Frage, das Laden über Ladestreifen macht für mich aber unter anderem auch den Reiz an der Waffe aus.

    Wenn du eine C96 willst dann kauf' sie dir.

    Die Preise sind inzwischen auch wieder auf ein erträgliches Maß gesunken.


    Über Ersatzteile brauchst du dir keinen Kopf machen. Mein Haus- und Hoflieferant hat so viel davon, dass er sie sogar verkauft. grin-.)


    Stöber mal da: http://www.cds-ehrenreich.de/ersatzteile/

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Ich habe keinen Vorschlag, aber noch die Ergänzung, dass ich bei den Walther-Modellen PP und PPK ganz klar solche aus den Jahren 1968 bis 1985 bevorzugen würde. Diese stammen aus der mit Manurhin betriebenen Zusammenarbeit und weisen die verbesserte Kimme auf. Modelle nach 1985, vor allem aus dem ersten Jahr nach der Aufgabe der Kooperation mit Manurhin, weisen eine eher verminderte Qualität als die vorherigen Exemplare auf.

  • Callahan


    Über 1300Gramm und Fallplatte ist mir bekannt, muss aber möglichst zuerst. Achtung bei Fallplatte ist das Kaliber egal, ich hatte schon Pistole in .45 Auto und damit ging das nicht mehr, auch nicht für 9mm, da bei Fallplatte das Kaliber nicht genau vorgeschrieben. Aber selbst wenn die 08 auf Fallplatte genehmigt, könnte man damit auch Präzi schiessen, die 08 liegt doch unter 1300 Gramm. Dann wird es mit der nächsten Waffe schon schwieriger. Optik wäre noch ein Grund, aber 08 mit Red Dot?? Da gibt es schon genug Leute, die die Sportläufe und verstellbaren Visiere auf der 08 von der Ästhetik nicht mögen, wie sie z.B. Werle verbaut hat. Gut hingegen finde ich, dass auch identische Nachbauten bei der 08 zugelassen sind, auch wenn Originale schöner sind. Mit dem Made in Germany auf der 08 kann ich dann leben.

    Wenn man wirklich die verschiedenen Optionen nutzen möchte, müsste man als erste Waffe z.B. CZ Shadow II (über 1300 Gramm) auf Fallplatte, dann 9mm Waffe für Präzi, danach Waffe 9mm mit Optik und dann Dienstpistole. Damit hat man aber immer noch keine zwei "alten Eisen". Über exotischere Disziplinen (Silhouette) bei einer 08 zu gehen, halte ich nicht für zielführend.

    Dann wäre noch Thema Ersatzwaffe, da bin ich nicht gut genug, es wird wahrscheinlich auch die Teilnahme an einer DM nicht reichen.

    Daher nochmal die Frage, wie könnte man beide Waffen, C96 und 08, als Dienstpistolen beantragen?

  • Leo66 Also, bisher habe ich: S&W M17/3 als KK und eine Shadow 2 in 9Para. Dann kommt jetzt eine Dienstportpistole (nicht in 9Para) und dann "muss" ich ja noch eine 9Para für BDS Standard haben -> Bedürfnis für die 08.


    Luccio Mit den Kimmen bei den Waltherchen habe ich gesehen, dass es Unterschiede gibt. Aus der Zeit der Kooperation gibt es auch "echte" Walther mit Schleife und die mit Aufdruck von Manurhin. Unterscheiden die sich sonst voneinander? Wenn, dann soll es schon echt mit Schleife sein.


    Peppone Klar, auf CDS hätte ich auch mal kommen können...:wall:

  • Gewinnen wirst du mit allen genannten Waffen nichts, von daher kannst du kaufen was dir gefällt, meine Wahl würde auf die PPK fallen, eine der kultigsten und schönsten Pistolen überhaupt.

    Möchtest du vorne mitschießen, dann einen S&W Military&Police Revolver.

    Schön und kultig ist die PPK schon. Für den sportlichen Einsatz ist das Teil aber doch total ungeeignet: Griffgröße, Schussverhalten (vor allem in 9 mm kurz), Visierung, Visierlänge, Abzug, Präzision...

  • Also wenn man mit der Walther PP/PPK schießen konnte, traf die auch recht gut.

    Was eigentlich ja auf JEDE Waffe zutrifft .... :hyster:

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  • Luccio Mit den Kimmen bei den Waltherchen habe ich gesehen, dass es Unterschiede gibt. Aus der Zeit der Kooperation gibt es auch "echte" Walther mit Schleife und die mit Aufdruck von Manurhin. Unterscheiden die sich sonst voneinander? Wenn, dann soll es schon echt mit Schleife sein.

    Wenn wir einmal von den PPK-Modellen mit Leichtmetall-Griffstück absehen, die ich fürs sportliche Schiessen sowieso nicht empfehle, gibt es bei den PP und PPK eigentlich keine wesentlichen Unterschiede, wenn es um den direkten Vergleich der beiden Vermarktungsvarianten Walther und Manurhin geht. Grundsätzlich geniessen die Walther-Modelle ein höheres Ansehen, das sich aber kaum logisch begründen lässt. Die weiteren Unterschiede sind:


    1. Die Manurhin-Ausführungen verfügen über eine einheitlichere Brünierung. Das lässt sich dadurch erklären, dass die mit Walther gestempelten Modelle in halbfertigem Zustand von Frankreich nach Deutschland gekommen und dort endgefertigt/endmontiert worden sind. Weil der Verschluss in Deutschland, aber das Griffstück in Frankreich brüniert worden ist, kommt es zu sichtbaren Unterschieden.


    2. Die Endkontrolle und Abnahme erfolgte für die Manurhin-Modelle in Frankreich und für die Walther-Modelle in Deutschland. Ich erkenne darin aber weder Vor- oder Nachteil.


    3. Das einteilige Griffstück bei den Manurhin-PPK wackelt typischerweise weniger als die deutsche zweiteilige Ausführung. Im Deutschland der Nachkriegszeit war die Teilung aber offenbar der Standard.

  • Callahan

    o.k., Du nimmst also die 08 für 9mm Präzision und kannst damit eine andere Pistole für Dienstsport nehmen. Kann man machen. Gegen getunte 6 Zoll in 9mm dürfte es schwer werden. Mit etwas Nachdenken bin ich aber selbst noch auf eine Idee gekommen:

    Haben die vorhandenen Waffen alle 6 Zoll Läufe, geht noch etwas für Mehrdistanz. Da müsste 4 Zoll oder weniger gefordert sein (muss ich nochmal genau nachlesen), die 08 in der "Normalversion" hat 4 Zoll Lauf und könnte dafür zulässig sein. (Eignung ist beim Bedürfnis nicht das Kriterium.)


    Aber ihr seid schon weiter bei PPK...

  • Haben die vorhandenen Waffen alle 6 Zoll Läufe, geht noch etwas für Mehrdistanz. Da müsste 4 Zoll oder weniger gefordert sein (muss ich nochmal genau nachlesen), die 08 in der "Normalversion" hat 4 Zoll Lauf und könnte dafür zulässig sein. (Eignung ist beim Bedürfnis nicht das Kriterium.)

    Nein, das stimmt nicht. Es gibt eine eigene Mehrdistanz Disziplin für Revolver unter 4" (aber min 3"), ansonsten kann man auch mit 6" Waffen oder was auch immer antreten.