Kokillenproblem

  • Zu einer kurz vor Weihnachten gebraucht erworbenen Büchse bekam ich eine .451er Maxi-Kokille von Hensel dazu. Der Geschosstyp interessiert mich eigentlich Null, der Preis für die Waffe aber war schon gut und die Kokille gabs quasi geschenkt. Die Kokille war tatsächlich "so gut wie ungebraucht" - es hatte vom Vorbesitzer wohl einen Gießversuch gegeben, der aber wohl nicht geklappt hatte. Nach genauer Betrachtung stelle ich dann heute fest, dass im unteren Bereich der Kaverne eine "Schlackeanhaftung" sitzt, die sich nicht entfernen lässt.


    Dem, was da drin sitzt, lässt sich weder mit leichten mechanischen Mitteln noch mit Wärme beikommen - sowas hab ich ehrlich gesagt noch nicht gesehen. Steinhart, schwarz und sitzt endfest.


    Hat evtl. jemand einen Tip oder ist die Kokille reif für´s Altmetall?

  • Wenn es Hensel ist, dann ist es wohl eine Stahlkokille.

    Da kann man dann wohl auch schon mal mit der Lötlampe drangehen. Eine andere Idee habe ich jetzt nicht. Mehr als Schrott kann sie nicht werden!


    Wenn es eine verkohlte Schlacke ist, könnte die auch mit Methylenchlorid (Dichlormethan) anzulösen sein. Bekommt man aber nicht so leicht, da ziemlich giftig für die Leber (war früher mal in Haarspray drin). Wir haben damit vor 40 jahren jeden Dreck aus Chemiegläsern rausbekommen, der organischen Ursprungs war.

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Hat evtl. jemand einen Tip oder ist die Kokille reif für´s Altmetall?

    In dem Fall könnte eine Nahaufnahme des Problems vielleicht etwas helfen.


    Früher mal hätte ich gesagt, wende Dich an Hensel direkt, aber nach meinen aktuellen Erfahrungen scheint sich dort i.S. Qualität und Service auch die Zeit geändert zu haben ::c.o.l)

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Schwer vorstellbar das Wärme nicht hilft, es wird ja heiss da reingekommen sein.

    Versuch dich doch mal mit dem Dremel und kleinem Schleifstein dran.

    Vielleicht kriegst du damit was weg, und es lichten sich die Nebel um was es sich überhaupt handelt.

    Fott is' fott.

    Uralte kölsche Weisheit