Waffenschein „speziell für Hoheitsträger vorgesehen“

  • Neonazis machen gegen Kamp-Lintforts SPD-Bürgermeister mobil, weil er einen Großen Waffenschein beantragt hat.

    Gerade war ein Bericht über die Demo. ein paar Hanseln von Rechts gegen ~400 Hanseln von Links.


    Um Waffenschein od. um Bewaffnung ging es mit keinem Wort.

    Thema war nur und allein das vom Bürgermeister veranlasste Abhängen und entfernen von "Rechten" Wahlplakaten.

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Gerade war ein Bericht über die Demo. ein paar Hanseln von Rechts gegen ~400 Hanseln von Links.


    Um Waffenschein od. um Bewaffnung ging es mit keinem Wort.

    Thema war nur und allein das vom Bürgermeister veranlasste Abhängen und entfernen von "Rechten" Wahlplakaten.

    Dann war der Bericht nicht gut recherchiert


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    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


    (Mitglied DSB , BDS, proLegal und Firearms United) :f_de:

  • Die Kommentare zu dem Welt Artikel sind köstlich.


    Den Bürgermeister würde von etlichen Bürgern durchaus als das Paradebeispiel eines Vollpfostens bezeichnet werden.

    Für mich ist der einfach nur "dumm".

    Er weiß nicht, dass ein WS nichts mit Hoheitsträgern zu tun hat. Sondern lediglich für Personen gedacht ist, die deutlich mehr als der Durchschnitt gefährdet sind. Das was der erfahren muss, ist auch für andere noch normal, die kein WS zuerkannt bekommen.

    Ach ja, je mehr in der Art gefährdet werden - desto höher ist der Gefährdungsdurchschnitt und somit muss man auch noch bedeutend mehr gefährdet sein.


    Im Übrigen, ist er ja für die Situation und die Sicherheitslage in Kamp Lintfort verantwortlich... hm - Rechte? Er hat da Plakate abhängen lassen..

    Hm mit welchem Recht? - Man muss die Partei "Die Rechte" nicht mögen, genauso viel oder wenig wie "die Linke".

    Sie wird vom VS beobachtet, ist jedoch bisher nicht verboten und auch noch nicht als grundgesetzwidrig eingestuft.


    Wenn die Partei Wahlplakate aufgehängt hat, die in irgendeiner Form gegen geltendes Recht verstoßen, dann kann er die jedoch trotzdem nicht einfach selbstherrlich abhängen, sondern sollte sich eine gerichtliche Verfügung holen, das die Partei die Plakate abzuhängen hat, Konfiszieren von Plakaten geht nicht so einfach.

    Es heißt auch wenn es den linken nicht passt immer noch Rechtsstaat und nicht Linksstaat. Und bloss weil es gegen Rechts geht, heißt es noch lange nicht das man Recht missachten kann.


    Wenn der VS der Meinung ist, dass die Rechte grundgesetzfeindlich ist, dann soll das nach Karlsruhe und dort entschieden werden.

    Aber das ist nicht die Sache eines "Lokalkönig"s. Und insofern, wer so selbstherrlich reagiert, dann setzt er eine Waffe auch selbstherrlich ein?

    Er kennt das Recht "offensichtlich" nicht.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu ProLegal und Jäger im HLJV

    Die mit der lautesten Meinung haben oft nicht die leiseste Ahnung..

  • Zustände wie 1933! Wann verabschieden CDU- CSU-SPD-GrüneBündnis90-DieLinke das neue Ermächtigungsgesetz?

    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!

  • Dann war der Bericht nicht gut recherchiert

    Was willst du vom "Heute Journal" schon erwarten ... grin-.)

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Was willst du vom "Heute Journal" schon erwarten ... grin-.)

    :thumbsup:

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    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


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  • Ein Mensch der nachweislich bedroht wird und sich trotzdem für den Waffenbesitz rechtfertigen muss...


    Egal ob Politiker oder einfacher Bürger. In welcher Welt leben wir bitte ? X(



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • Ein Mensch der nachweislich bedroht wird und sich trotzdem für den Waffenbesitz rechtfertigen muss...


    Egal ob Politiker oder einfacher Bürger. In welcher Welt leben wir bitte ? X(

    Und ich wiederhole mich wieder:


    In einer Welt mit jeder Menge verblödeter Menschen.

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


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  • Kann es sein, dass hier wieder einmal deutsches und österreichisches Recht durcheinandergebracht wird?

    Ich kenne das deutsche Recht zum Thema NICHT,

    aber in Österreich haben Regierungsmitglieder (nicht nur Staats - auch Landesregierung), Staatsanwälte, Richter, … automatisch Anspruch auf einen Waffenpass (Euer Waffenschein), andere BürgerInnen müssen das Bedürfnis mühsam nachweisen, was praktisch aussichtslos ist. Selbst Geldboten wird gesagt: "Wenn dir der Job zu gefährlich ist, such dir einen andern!". Was dann den Eindruck des erwähnten "speziell für Hoheitsträger" durchaus erwecken kann.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Glock4Ever derzeit haben wir eine Epidemie von F Promis die sich angeblich von "Rechten" bedroht fühlen. Hier nehmen wir diverse Klerikalen wie Bedford Strom, wegen seiner Schlepperschiffe, dazu Lokalpolitiker die sich eher wie Provinzfürsten aufführen und sich gegen geltendes Recht verhalten so wie der Herr vom Niederrhein (Kamp-Lintfort) und auch noch anderswo.

    Wenn sie dann mal und ge"recht"fertigt kritisiert werden - werden sie alle pinzig und fühlen sich "bedroht".


    Das, was die blauen "AfD" ler aushalten müssen, mit abgefackelten Autos, deren Kinder "begleitet" werden etc. Und einige Fälle wo es schon ein Wunder grenzt das niemand zu schaden kam. Wenn da was ist, habt euch nicht so, das ist Satire etc.


    Ein Mensch der "nachweislich" bedroht wird. Ah ja, hat er Drohbriefe vorgelegt, hat er der Polizei mehrfach dargelegt, ist ihm was passiert?

    Nein, bisher nicht. Wenn vorher schon anzeigen wegen bedrohungen bei der Polizei, und entsprechende Ermittlungen erfolgt wären, - da kam aber nichts. Aus den Behördenkreisen wäre schon zu erfahren gewesen, wenn da tatsächlich was gewesen wäre.

    Es reicht nicht, Waffenschein als "hoheitsträger" zu beanspruchen. Soll ich den Bürgermeister zukünftig seine Majestät nennen oder ihro Durchlaucht? Kamp Lintfort c'est moi ?


    Natürlich sollte es feste Kriterien für einen WS geben. - Das wurde aber bewusst nicht gemacht, das muss immer über Gericht laufen, damit es Kandidaten möglichst schwer gemacht wird. Insofern schon richtig. Nur, wenn der einen kriegt.. dann macht der ein Fass auf.

    Das dürfte ein Präzedenzfall werden. Die werden sich schwer überlegen ob der einen kriegt.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu ProLegal und Jäger im HLJV

    Die mit der lautesten Meinung haben oft nicht die leiseste Ahnung..

  • Das sehe ich ein bisschen anders, klausrgr ,

    wobei mir Deine Ansicht keineswegs zuwider ist, im Gegenteil, Dein Standpunkt ist vernünftig und durchaus positiv zu bewerten. Es gibt halt auch andere, meiner Meinung nach berechtigte Standpunkte.


    Soll einen Waffenschein/Waffenpass bekommen wer immer will, ich finde Bedrohungen dafür nicht als Kriterium. Bedrohungen sind irrelevant! Wer eine Waffe will, bekommt eine, wenn er sie tragen will, trägt er sie. Was soll er damit anstellen? Hat er böse Absichten, wird er die durchführen, hat er die nicht, ist er weitgehend ungefährlich, wenn - ja wenn - er mit Waffen kompetent umgehen kann. In dem Zusammenhang sehe ich die eigentlich relevanten Kriterien. Übrigens egal ob Soldat, Polizist, Politiker, Hilfsarbeiter, …, …! Der betroffene Mensch muss seine Emotionen unter Kontrolle haben, darf nicht zu Aggression neigen - was darüber hinausgeht, dass man seinen Partner, seine Kinder und seinen Hund nicht prügelt, er muss fähig sein, Situationen die man deeskalieren kann auch zu deeskalieren, etc. etc. . Sprich, die Person muss ausreichend kompetent sein um sich nach menschlichem Ermessen darauf verlassen kann, dass sie die Waffe nur einsetzt wenn es keine andere Möglichkeit gibt. UND die Person muss waffen-/schießtechnisch Kompetent sein, auch bzw. gerade in Stress-Situationen. Bei 180Puls, im Dunklen, …, - die entsprechende Befähigung ist regelmäßig nachzuweisen, um den Schein/Pass auch zu behalten. Hier sehe ich die Kriterien. Die Bedrohung der Person ist mir vergleichsweise gleichgültig.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • aber in Österreich haben Regierungsmitglieder (nicht nur Staats - auch Landesregierung), Staatsanwälte, Richter, … automatisch Anspruch auf einen Waffenpass (Euer Waffenschein)

    Ist bei uns in D. ähnlich.


    Allerdings haben sie keinen AUTOMATISCHEN Anspruch, aber Anträge von Richtern und Staatsanwälten auf einen Waffenschein werden meist positiv beschieden.

    Bei Politikern weiß ich's nicht.

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  • Nochmal: JEDER Mensch hat das Recht sich gegen Hass und Gewalt zu verteidigen.


    Egal ob links, rechts, mitte, schwarz, weiß, Politiker, Nicht-Politiker usw.


    Wenn darüber kein Konsens in einer Demokratie und in einem freien Land herrscht, brauchen wir hier nicht mehr weiter zu diskutieren.



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




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  • Glock4Ever wir sind uns durchaus einig,

    die Standpunkte von Dir und Greenhorn sind jedoch die wie es idealerweise sein sollte, ggf noch unter der Betrachtung österreichischen Rechts.

    Mein Standpunkt ist die Betrachtung auf das Handeln nach derzeit und aktuellen Rechtslage in Deutschland. Dass durchaus jeder die Möglichkeit haben sollte sich in Notwehr angemessen zu schützen, was auch trutzwehr beinhaltet. Dh keine Flucht sondern aktive Maßnahmen. Insofern sind wir gleicher Auffassung.

    In Deutschland ist es jedoch nicht so, dass ein Hoheitsträger automatisch eine Führberechtigung erhält. Auch für diese gilt „überdurchschnittliche Gefährdung“ Bei nur wenigen Fällen, wie zum Beispiel Richter im Strafrecht wird das als Standardfall angenommen. Bei Richtern in anderen Themengebieten wie ziviles Wirtschaftsrecht muss das nicht der Fall sein.

    Daher, wenn dieser Bürgermeister, der sich wie ein Provinzfürst aufspielt einen WS erhält, dürften sich aufgrund derselben Situation noch etliche Andere um einen Waffenschein bemühen. Das werden die Verwaltungen äußerst kritisch sehen, da ja sowenig Waffen wie möglich ins Volk sollen.

    Durch sein eigenmächtiges Verhalten werden die rechten Parteien in die Opferrolle geschoben. Wähler, die tatsächlich Opfer wurden, „der kriegt ein WS obwohl ich Opfer wurde kriege keinen“,

    dürften ihr Kreuz überdenken, ebenso wie solche die in Bereich kritischer Gebiete wohnen und bisher noch nicht Opfer wurden, sich jedoch fürchten.

    Die Vorstellung, das allein die Eigenschaft „Hoheitsträger“ ausreichend sein kann, dürfte den Verwaltungen nicht gefallen und zeigt eine Unkenntnis geltenden Rechts beim Antragsteller. Nach derzeitigem Recht muss er belegen das er überdurchschnittlich gefährdet ist.

    wenn dieses Recht anders gestaltet wäre, nach Deinen Vorstellungen, wäre es deutlich besser, aber das ist nun mal nicht so.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu ProLegal und Jäger im HLJV

    Die mit der lautesten Meinung haben oft nicht die leiseste Ahnung..

  • Die Krux bei derartigen Berechtigungen ist, dass auch eine überdurchschnittliche Gefährdung nichts darüber aussagt, ob man mit einer Waffe überhaupt umgehen kann, ob der durch die überdurchschnittliche Gefährdung Berechtigte überhaupt weiß, wo bei der Kanone vorne und hinten ist, sich durch den Führberechtigung also noch mehr gefährdet.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Werner, zur Erteilung eines Waffenscheins muß der Antragsteller einen Nachweis über einen absolvierten Sachkundelehrgang vorweisen.

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Werner, zur Erteilung eines Waffenscheins muß der Antragsteller einen Nachweis über einen absolvierten Sachkundelehrgang vorweisen.

    Gut. Aber zwischen Sachkunde und dem sicheren Umgang mit der Waffe unter psychischem Stress und in der Öffentlichkeit liegen ja ziemliche Welten.

    Also ich bin ja auch dafür, dass unbescholtene Bürger eine Waffe besitzen und führen dürfen, wenn sie es wollen. Aber zum Führen wäre ich schon für eine verpflichtende Mindestausbildung in diesem Bereich...