Leichtes AR15 für BDMP Disziplin EPP gesucht

  • Hallo und ein gutes Neues Jahr 2020 an Euch AR-15 Spezialisten,


    für die BDMP Diszipkin EPP überlegen wir (meine Frau und ich), ein leichtes AR-15 anzuschaffen. Wünschenswert wäre ein Gewicht möglichst nicht über 3kg.

    Der Preis kann zweitranging sein, die Qualität sollte dafür passen. Die Lauflänge muss mind. sportlich zugelassene 16.75" betragen.

    Ein Kompensator wäre bei EPP erlaubt. Wünschenswert wäre, auch ab und zu auf einem 2-Bein mit ZF auf 100m zu schießen.

    (Für ZG4 habe ich bereits ein recht schweres AR-15)


    Folgende Kandidaten wären auf meiner Liste (gerne auch andere Vorschläge):


    - Oberland Arms OA-15 SL18 super light (gibts leider nur mit 18" Lauf)

    - Schmeisser Dynamic L

    - Sig Sauer M400 Carbon (habe wir bereits geschossen, war super)

    - gerne andere Vorschläge?


    Da ich bezüglich pencil-barrels keine praktische Erfahrung habe: Haben diese dünnen Läufe Eurer Erfahrung nach

    Probleme mit der Trefferlage, wenn diese heiß geschossen sind? Gibts sonstige Probleme mit dünnen Läufen?

    Gibts Erfahrungen bezüglich der Qualität der SigSauer AR15 M400? Man hört da Widersprüchliches von Händlern und Vereinskameraden.


    Welche AR-15 habt ihr im dynamischen Einsatz?


    Danke für Euren sachdienlichen Input und Eure persönlichen Erfahrungen :thumbup:

  • Zitat

    Warum kein sportlich kurzes zugelassenes kuzes Ar 15 ?


    Schmeisser oder Hera z.B.


    Wir haben von einem Bekannten gehört, dass der Mündungsknall und Mündungsblitz bei den kurzen .223 schon ziemlich ausgeprägt sei.

    Außerdem soll es ein "belüfteter" Handschutz sein. Sportlich zugelassen sind ja nur die lochfreien Handschutze.

    Trotzdem guter Tipp - Danke!

  • Bei den paar Schuss ist es vollkommen Wumpe ob der Handschutz belüftet ist oder nicht... :Game:

    Und wenn ich am Morgen nach solch einer Nacht
    Mit brummendem Schädel bin aufgewacht
    Werde ich dann meine Taten beschau'n
    .........
    Fünf Kinder gezeugt und 8 Männer verhau'n :D

    • DAR-15 IPSC Advanced
    • JP CTR-02™ Match Ready Rifle
    • 3G Sports RIFLE .223 Level II
    • sich etwas individuell zusammenstellen lassen, z.B. von Horner Arms

    Meine IPSC-Wettkampfwaffe ist eine eine DAR-15, nicht als IPSC Advanced sondern in einfacherer aber auch etwas schwerer Ausführung. Daneben schieße ich noch selbst zusammengestellte / modifizierte Waffen auf Basis Diamondback, Troy und Oberland Arms.


    Ja, die superleichten Barrels verändern die Trefferlage bei hohen Kadenzen und damit einhergehender starker Erhitzung. Nach 400-500 Schuß an einem intensiven Trainingstag sind aber immer noch für's Dynamische ausreichende Trefferlagen zu erzielen.

    Wenn aber hohe Schußzahlen mit hohen Entfernungen zusammenkommen wie bei der letzten Europameisterschaft in Schweden verhält sich ein dickerer Lauf besser. Dort kam die ein oder andere Klage.

    Die sehr kurzen Läufe produzieren z.T. erhebliche Feuerbälle und bringen sportlich wenig bis nichts; das muß man mögen - oder auch nicht.

  • Von Horner Arms zusammengestellt, "leer" (also Ohne Optik, Irons, Magazin) gaaaanz knapp über 3kg, wie auf dem Bild knapp 3,35kg.

    Schießt sich sehr angenehm, quasi kein Rückschlag, auch sehr angenehm von der Gewichtsverteilung.


    EPP wollte ich damit hauptsächlich schießen, aber bisher noch keine Möglichkeiten gefunden...

  • schreib die bei OA mal an, habe mir auch die Oberland Arms OA-15 SL18 super light gekauft

    und hier wurde sie mir mit 16,75 Zoll Lauf gebaut.

  • für die BDMP Diszipkin EPP überlegen wir (meine Frau und ich), ein leichtes AR-15 anzuschaffen. Wünschenswert wäre ein Gewicht möglichst nicht über 3kg.

    Ich würde eine kurze Schmeisser oder Hera in 11,5 Zoll empfehlen, zumindest wäre das derzeit meine Wahl.

    Erlaube mir die kurze Frage. Hast Du EPP Rifle schon mal geschossen?

    Ich habe in Ermangelung einer AR15 den Fehler gemacht, die Disziplin vor dem Kauf der Waffe nicht zu schießen. Der geeignete Schießstand ist weit entfernt, EPP hörte sich gut an (dynamisch) sollte nur für ein bis zwei Mal im Jahr für'n Wettkampf sein. Erst nachdem ich den EPP Lehrgang gemacht hatte kam der volle Umfang des Unsinns zutage und mir war klar, so nie wieder. Damit bin ich kein Einzelfall! Diese Disziplin ist insgesamt völlig daneben konzipiert worden und von den Sicherheitsregeln her für Repetierer gemacht.

  • Was genau gefällt Dir am EPP nicht?

    Geschossen haben wir EPP noch nicht, aber die Sportordnung dazu ist bekannt, ebenso, dass man einen Lehrgang und Fähnchen benötigt. Unser Kurzwaffenstand geht bis Kaliber .308 Win bzw. .223 Rem (25m), d.h. Training wäre kein Problem.

  • Ich würde eine kurze Schmeisser oder Hera in 11,5 Zoll empfehlen, zumindest wäre das derzeit meine Wahl.

    Erlaube mir die kurze Frage. Hast Du EPP Rifle schon mal geschossen?

    Ich habe in Ermangelung einer AR15 den Fehler gemacht, die Disziplin vor dem Kauf der Waffe nicht zu schießen. Der geeignete Schießstand ist weit entfernt, EPP hörte sich gut an (dynamisch) sollte nur für ein bis zwei Mal im Jahr für'n Wettkampf sein. Erst nachdem ich den EPP Lehrgang gemacht hatte kam der volle Umfang des Unsinns zutage und mir war klar, so nie wieder. Damit bin ich kein Einzelfall! Diese Disziplin ist insgesamt völlig daneben konzipiert worden und von den Sicherheitsregeln her für Repetierer gemacht.

    Da gebe ich dir recht, eine geniale Diziplin ist durch die Sicherheitsregeln total verwurstet worden.

    DKS 2 1020 zeigt das es auch ohne den Fänchen Irsinn geht.

    Ich persönlich habe für beschlossen beii EPP im KW Sektor zu bleiben, da ist das ganze noch entspannt.

  • Was genau gefällt Dir am EPP nicht?

    EPP wurde offensichtlich von jemanden entworfen, der noch nie mit einem Halbautomaten geschossen hat. Zum Beispiel, es wird während des gesamten Durchgangs die Sicherung nicht benutzt, statt dessen popelt man alle paar Sekunden, zwischen den Ladevorgängen, eine Sicherheitsfahne in's Patronenlager, wobei nach dem Laden dann der Verschluss bisweilen gegen die Fahne knallt, was einen DQ zufolge hat. Die Waffe wird auch so mit der Mündung nach oben zur nächsten Station getragen, obwohl die Gesetze der Schwerkraft die Fahne aus der Waffe ziehen würden. Also werden abenteuerliche Konstruktionen benötigt, damit die Fahne in der Waffe bleibt. Beim AR15 verursacht diese Trageweise auch, dass man den Verschlussfanghebel mit seiner Kleidung versehentlich drückt, der Verschluss vorschnellt und sich damit ein DQ einhandelt. Es werden nur 2 Magazine genutzt, zumindest an einer Station. Ansonsten gilt nur ein Magazin, das man im Durchgang nachladen soll. Insgesamt ist die EPP Rifle zur Förderung von Arthrose geeignet, nach dem dritten Durchgang haste Bengalische Winkelfinger, wenn du es geschafft hast, nicht disqualifiziert zu werden.

    Ich hatte zu dem Thema mal in der BDMP Facebookgruppe ein Umfrage gestartet und diese, nebst Änderungsanregungen, dem Bundesreferenten vorgelegt. Abgesprochen war das mit dem stellv. Bundesreferenten, der hatte jedoch kurz vor Vorlagetermin sein Amt niedergelegt.

  • Auch ohne die Disziplin jemals geschossen zu haben klingt das sehr nach Murks.

    Die BDS-Mehrdistanzdisziplinen sind dahingehend auch mühsam, auch wenn nicht soooo sehr.

    Bei den IPSC-Disziplinen ist die Waffe ja nur beim Start gesichert, d.h. die Schützen bewegen sich mit feuerbereiter Waffe von Position zu Position, allerdings einzeln. Insoweit könnte man sich da sicher etwas abschauen.


    Zwei Anmerkungen noch zur Umfrage und den dort gegebenen Verbesserungsvorschlägen:

    Statt 45 Grad nach unten würde ich "in Richtung Hauptkugelfang" vorgeben (mit von Stand vorgegebener max. Abweichung)", z.B. 45 Grad in alle Richtungen.

    Beim AR wirkt die Sicherung ja nur auf den Abzug, d.h. ihre Wirkung ist als Fallsicherung begrenzt, und sie erzwingt bei den meisten Waffen, daß sie gespannt sind.

  • Ich habe mir, ebenfalls für EPP Rifle, ein OA15 SL bestellt.

    Soll Ende des Monats geliefert werden. Später werde ich damit auch IPSC Rifle schiessen.

    Der Pencil Lauf wird bei EPP zwischen den Stationen genügend Zeit haben auszukühlen, da mache ich mir überhaupt keine Sorgen.

    Richtig geil liegt diese Büchse in der Hand, schön leicht und dann noch mit dem Geissele Handguard - besser geht nicht - imho.


    Aus welcher Ecke der Republik kommst Du denn? Hier im tiefen Bayern schaut´s mit Ständen für EPP Rifle noch relativ mau aus. hast Glück!

    *** BdMP *** - *** BDS *** - *** IPSC ***



    :flagge_deutschland_animiert:::bayernbew::

  • Bei EPP gibt's keine relevanten Entfernung oder Schußzahlen, die bei den Läufen zu wesentlichen Wärmeproblemen führen würden.

    Bei einem (IPSC) Long Course letztes Wochenende habe ich 43 Schuß in 66s rausgehauen (incl. Magazin- und Positionswechsel) und auch bei den letzten noch getroffen. Der Erstplatzierte und amtierende Deutsche Vizemeister hat knapp über 40s gebraucht und wir nutzen beide diese dünnen LW-Läufe (ich in 16,75", er in 18").


    Das Ganze wird problematischer, wenn bei solchen Kadenzen noch große Entfernungen dazukommen, also Ziele auf 300 m und mehr stehen.

  • Zitat

    Richtig geil liegt diese Büchse in der Hand, schön leicht und dann noch mit dem Geissele Handguard - besser geht nicht - imho.


    Aus welcher Ecke der Republik kommst Du denn? Hier im tiefen Bayern schaut´s mit Ständen für EPP Rifle noch relativ mau aus. hast Glück!

    Unser Schießstand ist in der Nähe von Stuttgart. Die 25m Bahnen sind voll begehbar und bis 1500J, teilweise sogar bis 4000J freigegeben.

    30m geht halt nicht, aber was solls.

    Das Oberland wäre neben dem 3G auch in der näheren Auswahl.