Veranstalter verbietet Waffen auf Mittelaltermarkt

  • Selber schuld wenn sie dann noch mitmachen......


    lg

    "Be polite, be professional, but have a plan to kill everybody you meet."
    Maj. Gen. James Mattis



    „Vergeßt nicht, daß ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!“

    Flugblatt der Weißen Rose

  • Sparrow...

    Mittelaltermarkt. Kapisch?

    Aber ok, wenn man jetzt von Star Wars ausgeht...

    Also Mittelaltermarkt zur Zeit der Neuen Ordnung.

    Dann sind, als Reenactor der Alten Republik, Lichtschwerter durchaus konform.

    Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen. (Erich Maria Remarque)


    Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes? (Berthold Brecht)

  • Dort gibt es also eine "Waffenverbotszone" - aha.


    Gibt es irgendwo in der näheren Umgebung, möglicherweise auch eine "Hirnverbotszone" `?


    Also der Eindruck drängt sich mir schon auf angesichts solcher Entwicklungen ::c.o.l)


    Demnächst werden wahrscheinlich Scherenschleifer offiziell als Terrorhelfer eingestuft - wundern würde mich das auch nicht mehr :rolleyes:.

    Jeszcze Polska nie umarła, kiedy my żyjemy.

  • Nur so, und nicht anders, kann der Waffenmarkt für Terroristen trocken gelegt werden.

    Und mal ehrlich. Uns war doch schon immer klar, dass es auf diesen Mittelalter Märkten von „LanghaarischeBombelescher“

    (Geschrieben: Langhaarige Bombenleger) nur so wimmelt.

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


    (Mitglied DSB , BDS, proLegal und Firearms United) :f_de:

  • Obwohl die Polizei keinen Konflikt zwischen Waffenverbotszone und Mittelaltermarkt sieht. Daran würde es also nicht scheitern.


    Das Problem ist allein der Veranstalter, wahrscheinlich irgendein Grüner. Er sagte ja „das passt thematisch nicht zu uns“. Mittelalter ohne Ritter und Waffen...:Braverle:



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • Irgendwie sind alle nur noch vollkommen irre!!

    Gruß
    DERU


    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<)


    die eine Million für den Regenwald kommt von mir!
    die werden auch immer geiziger, jetzt gibt´s nur noch 500.000 ;)
    DIE bescheissen, ich muss mal die Sorte wechseln :teufel:

  • Irgendwie sind alle nur noch vollkommen irre!!

    Ich sage doch: Wir alle verblöden jeden Tag mehr und mehr

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


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  • Die Veranstalter wollen sicher nur ein realistischeres Reenactment anstoßen.

    Wer glaubt, dass der Untertan und Leibeigene zur Selbstverteidigung bewaffnet sein durfte, verkennt die geschichtliche Realität. Waffen waren ein Privileg für die Gebieter und Herren. Wer als Gemeiner ein Schwert trug, machte sich eines schweren Verbrechens schuldig. Ein Untertan hat wehrlos zu sein!


    Deshalb geht mein herzlicher Dank an die Veranstalter, die damit für jedermann sichtbar die Bedeutung des Waffentragens als Symbol der individuellen Freiheit herausstellen. Leibeigenschaft und Waffenlosigkeit sind eben eng verknüpft.

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Obwohl die Polizei keinen Konflikt zwischen Waffenverbotszone und Mittelaltermarkt sieht. Daran würde es also nicht scheitern.


    Das Problem ist allein der Veranstalter, wahrscheinlich irgendein Grüner. Er sagte ja „das passt thematisch nicht zu uns“. Mittelalter ohne Ritter und Waffen...:Braverle:

    Das wollten wir so genau doch nicht wissen.

  • Lösung kann ja nur sein diesen Veranstalter und Markt zu meiden.

    Mittelaltermarkt ohne Schwerter.. wer kommt denn auf sowas?


    Und dem armen Kerl aus Ungarn hätte man ja auch Bescheid sagen können, dass er seine Klingen und Schwerter dieses Jahr nicht verkaufen darf, dann hätte der sich den Weg und die Standgebühr sicher auch gespart....



    An Dummheit und Überheblichkeit kaum zu übertreffen..

  • Wie die Bauernaufstände ausgegangen sind, wissen wir alle. Ein paar Burgen niedergebrannt, und dann letztendlich doch erbarmungslos niedergemacht.


    Ja ein paar freie Bauern (Coloni) durften eine Bauernwehr tragen. Semicoloni, Seldner, Köbler waren schlechter gestellt.

    Üblich bei freien Bauern war eine sogenannte Bauernwehr, eine einseitig geschärfte kalte Waffe (http://www.jura-bauernhof-muse…335/bauernwehr_detail.pdf) https://de.wikipedia.org/wiki/Bauernwehr.

    Und beispielsweise wurde die Leibeigenschaft in Bayern erst mit der Verfassung von 1818 abgeschafft.

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Hatte mir den Bericht angesehen.
    Diese Arroganz des Verantwortlichen ist typisch für die Grünen Verbotsnazis

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


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  • Der Mann aus Ungarn muß entschädigt werden von dem Veranstalter und dann aus dem sein privates Portmonee.


    Schöne Grüße

    Was man so hört wurden die Proteste unter den Händlern so groß, dass der Veranstalter nachgegeben hat und den Verkauf plötzlich erlaubte.


    Zumindest schreiben das einige User auf Facebook.



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  • Die Veranstalter wollen sicher nur ein realistischeres Reenactment anstoßen.

    Wer glaubt, dass der Untertan und Leibeigene zur Selbstverteidigung bewaffnet sein durfte, verkennt die geschichtliche Realität. Waffen waren ein Privileg für die Gebieter und Herren. Wer als Gemeiner ein Schwert trug, machte sich eines schweren Verbrechens schuldig. Ein Untertan hat wehrlos zu sein!


    Deshalb geht mein herzlicher Dank an die Veranstalter, die damit für jedermann sichtbar die Bedeutung des Waffentragens als Symbol der individuellen Freiheit herausstellen. Leibeigenschaft und Waffenlosigkeit sind eben eng verknüpft.

    Nicht ganz, denn selbst der leibeigene Bauer des Mittelalters durfte immerhin noch zum Selbstschutz eine "Bauernwehr", d. h. ein kurzes Schwert tragen und das Mitführen von Messern war sowieso vollkommen unstrittig und auch total üblich bei Männern wie Frauen, während man in unserer modernen "freiheitlichen Demokratie" mit einer "Bauernwehr" in einer Ortschaft angetroffen, damit rechnen müsste, sofort verhaftet zu werden und mit einer Klinge über 12 cm schon ein saftiges Bußgeld riskiert, sofern man nicht Migrant oder Sozialhilfeempfänger ist, ja sogar schon über ein Verbot aller Klingen über 6 cm Länge nachgedacht wird.

    Man sieht also, dass den Leibeigenen des deutschen Staates im 21. Jhdt. hinsichtlich Bewaffnung sogar noch weniger zugestanden wird, als den Leibeigenen des mittelalterlichen Feudalstaates!

    Bei uns in der Gegend gab es mal vor nicht allzulanger Zeit eine Veranstaltung mit Umzug anlässlich eines Jubiläums der 1848er-Revolution. Da wurde auch das Mitführen von Schusswaffen, selbst Atrappen, von der Behörde wie vom Veranstalter untersagt. Ich habe damals einen Leserbrief geschrieben, der erstaunlicherweise sogar abgedruckt wurde, in dem ich mich darüber lustig gemacht habe, dass unsere modernen "Demokraten" offensichtlich mehr Angst vor einer Folkloretruppe haben als damals der Fürst vor den Revoluzzern, die ihn stürzen wollten und bei denen eine zentrale Forderung die Volksbewaffnung war, die widerum von den "modernen Demokraten" bei den schlauen Reden anlässlich der Revolutionsfeier gar nicht erwähnt und auch von den Medien komplett totgeschwiegen wurde.

    Ja, unsere Gesellschaft ist offenbar vollkommen verblödet, wenn ihr solche Absurditäten nicht auffallen.

  • Überzeugend argumentiert waldgänger


    Nach meinem Wissensstand war das lange Messer, also die Bauernwehr dem freien Bauern vorbehalten.

    Es gab wohl das Recht, dass jeder Freie ein Messer tragen durfte, und die einseitig geschliffene Klinge definierte die Bauernwehr als Messer.

    Das Führen von beidseitig geschliffenen Waffen ( z.B. Schwert) war dem Adel vorbehalten.


    Auf die Schnelle finde ich jetzt keine Quelle, die das mittelalterliche Recht ein Messer zu tragen, genauer erklärt. Es wird meist nur darauf verwiesen, dass die Bauernwehr eine Waffe des einfachen Volkes, der Bauern und Fuhrleute war.

    Es wird aber beispielsweise in den Kirchenbüchern sehr genau der Stand verzeichnet, ob Bauer, Halbbauer, Viertelbauer, Gütler, Söldner, Köbler oder Knecht etc. (lateinisch colonus, rusticus, solanus, semicolonus, octocolonus). Das war nicht nur eine Berufsbezeichnung, sondern zeigte auch den sozialen und rechtlichen Status. Man muss aber auch sehen, dass der Grossteil der Landbevölkeung ( auch in den Regionen verschieden) unfrei war.


    Vielleicht findet sich ein Experte für mittelalterliches Recht, der mir das noch genauer erklären kann.

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