Pedition gegen die Waffenrechtsverschärfungen - Endspurt!

  • Es hat nichts gebracht - die haben jeden Einspruch, Pedition und sonstiges einfach ignoriert.

    Traurig aber wahr.


    Warum fällt mir wieder unsre alte Geschichtslehrerin ein? Für sie war es das Größte im Unterricht, wenn sie uns (vor rund 35 Jahren) mit vor Erregung zitternder Stimme die aus ihrer Sicht größte Errungenschaft unserer modernen Demokratie seit Gründung der Bundesrepublik ausrufen konnte:


    "Alle Macht geht vom Volke aus!"

    Sie war aus tiefstem Herzen davon überzeugt und hat wirklich fest daran geglaubt. Und was wussten wir damals schon.

    Heut' simmer schlauer: nix geht 'vom Volk' aus. Gar nix.

    Fott is' fott.

    Uralte kölsche Weisheit

  • Eine Petition ist und bleibt eine Bitte.

    Eine Petition ist keine Volksabstimmung, wird aber von vielen als solche asoziiert und das ist auch so beabsichtigt.


    Letztendlich hat eine Petition nur eine Ventilfunktion.

    Ich habe beide Petitionen gezeichnet, trotz des Wissens darum.

    Ich tat es aus Solidarität, nicht weil ich überzeugt war, das dies der richtige Weg ist.


    Wir brauchen Demokratie, die erreichen wir nicht durch Petionen aber durch Solidarität und solidarisches Handeln.

  • Das die Petition kaum einen Einfluss auf die Gesetzgebung haben wird, war auch mir bewusst. Ich habe mich aber engagiert und habe zum ersten Mal in meinem Leben einen Abgeordneten persönlich in seiner Sprechstunde aufgesucht.

    Obwohl der selbst Sportschütze und später auch den Jagdschein gemacht hat, hat er wohl den Gesetzesentwurf mitgetragen, und dies, obwohl er bekundet hat, dass er all die Restriktionen für vollkommen unsinnig hält. Richtig wäre: Maximal die EU-Vorgaben umsetzen, und dabei auch auf andere EU-Länder schauen, wie die das umsetzen, und statt Verschärfungen für LWBs die Resourcen für die Kriminalitätsbekämpfung einsetzen. Individuelle Waffenverbote erlassen und kontrollieren (über online-Abfragen bei Personenkontrollen machbar)

    Aber sie stehen unter massivem Druck der Medien und Lobbygruppen, und jeder Vorfall, bei dem Schusswaffen zur Anwendung kommen, wird ihren zum Vorwurf gemacht, sie hätten nicht genügend gegen die Waffen im Volk getan, und sind deswegen verantwortlich für die Opfer.


    Viele Abgeordnete WISSEN, dass das die Gesetzesverschärfungen nicht zielführend sind, beugen sich aber dem Druck der Medien.


    Man muss aber auch wirklich konstatieren, dass die Sportschützen eine zu vernachlässigende Gruppe sind. Sie werden als tendenziell rechts angesehen, und sind eher keine Wähler von SPD, Grünen, PDS. 50000 Stimmen mehr oder weniger können zwar bei der FDP über den Einzug ins Parlament entscheiden, bringen aber nicht mal ein einziges Mandat mehr oder weniger. Und wenn dann auch noch Verbandsvertreter signalisieren, dass sie schon zufrieden sind, wenn es nicht ganz so schlimm kommt, wie befürchtet, dann schaut eine Partei doch nur noch darauf, wie man die Wechselwähler ins eigene Lager ziehen kann, bzw. sie nicht verschreckt.


    Letztendlich müssen die Verbandsfunktionäre sich endlich mal dazu durchringen, die Interessen aller Waffenbesitzer zu vertreten, und zwar so offensiv wie die NRA, auch wenn diese Gruppierung ständig mit Schmutz beworfen wird.


    Ich würde eine Erhöhung des Vereinsbeitrags gerne akzeptieren, wenn dieses Geld für eine effiziente Lobbyarbeit verwendet werden würde. Nur ein Euro pro Monat und Schütze könnte viel bewirken.

    Durch die Gesetzesänderung ist jedem LWB ein massiver Vermögensschaden entstanden, und das Eigentum wird mit jeder Gesetzesänderung immer mehr entwertet (der Markt für Gebrauchtwaffen wird massiv einbrechen! Wer kauft denn noch eine historische oder ältere Waffe, mit der er vielleicht 2 x im Jahr schiesst?)

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Katja Triebel hat ja gesagt, dass sie notfalls gegen das Gesetz ( Was Magazinverbot) angeht klagen wird. Bleibt nur zu hoffen das sie dies auch macht und damit erfolg hat bzw einen Teilerfolg erzielt. Kompromissweise das wenigstens die Blockierten Magazine weiterverwendet dürfen.

  • Gibts eigentlich Langwaffenmagazine im 20-Patronen-Format, welche konstruktiv so gemacht sind, dass tatsächlich nur 10 Patronen reinpassen? Ich meine damit nicht irgendwelche Begrenzer, sondern fest ins Material integrierte Rippen o.ä., welche einen Umbau auf mehr als 10 Schuss mechnisch verhindern?

    Das wäre vielleicht eine Geschäftsidee für Magazinhersteller - O.K. der deutsche Markt ist da jetzt nicht so der Bringer...

  • Gibts eigentlich Langwaffenmagazine im 20-Patronen-Format, welche konstruktiv so gemacht sind, dass tatsächlich nur 10 Patronen reinpassen? Ich meine damit nicht irgendwelche Begrenzer, sondern fest ins Material integrierte Rippen o.ä., welche einen Umbau auf mehr als 10 Schuss mechnisch verhindern?

    Das wäre vielleicht eine Geschäftsidee für Magazinhersteller - O.K. der deutsche Markt ist da jetzt nicht so der Bringer...

    Anscheinsmagazine werden demnächst verboten weil Marvin-Kevin sonst beim Anblick eine spontane Inkontinenz erfährt und das will seine Mutter Sara-Céline auf jeden Fall vermeiden.

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


    (Mitglied DSB , BDS, proLegal und Firearms United) :f_de: