Schießbuch führen - egal von und mit wem man schießt?

  • Hallo, ich habe eine Frage ... auf dem Weg zur WBK:

    Muss ich immer in meinem Verein schießen und die Stempel abholen? Oder kann man auch zwischendrin mein einem Freund (hat Standaufsicht) schießen gehen?

    Wer macht dann den Stempel ins Schießbuch?

    Kann das der Verein und der Verband machen? Das ist doch egal oder?


    Danke euch

  • Welcher Verband? Bei mir im Antrag (RSB) stand extra: ~"Hiermit bestätigen wir dass der Schütze die xy Schießtermine BEI UNS absolviert hat" ... Du kannst natürlich woanders schießen das is ja keine Frage aber ob dies vom Verband akzeptieren is ne andere Frage.

  • Zum Thema Schießbuch:

    Das schießen bestätigt der Verein/Standaufsicht/Schießleiter etc. an dem Ort an dem du schießt.
    Du kannst ja auch z.B. in einer gewerblichen Raumschießanlage schießen und der Betreiber vor Ort bestätigt Dir den Termin.

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


    (Mitglied DSB , BDS, proLegal und Firearms United) :f_de:

  • Dickdan007


    Dummerweise haben beide Vorredner Recht! Was das WaffG ansich betrifft, so hat Realist63 die gesetzeslage korrekt dargestellt.


    Der DSB macht hier aber, wie so oft, seine eigenen Reglen. Willst du dort ein Befürwortung haben, dann kommt das zum Tragen, was tougemike angesprochen hat. Der DSb erkennt hier nur seine Disziplinen an, teilweise auch nur Erklärungen von seinen Vereinen (also keine kommerziellen Schießstände, oder Schießen bei anderen Verbänden) und geht manchesmal sogar soweit, dass nur Schießkladden akzeptiert werden, die ausschließlich DSB Termine enthalten (was für ein Schwachsin, den einige hier treiben - sorry).


    D.h. du solltest dir in jedem Falle anschauen, welche Anforderungen der Verein/Verband an deine Schießkladde stellt, willst du später eine Befürwortung und dann danach handeln.


    Gruß

    Frank


    PS: Aber, da wir das WaffG schon nicht verstehen, müssen wir Schützen ja ebensowenig verstehen, warum manche von uns uns das Leben noch selbst schwer machen. :wall:

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Sehr gut von dir nochmal erklärt.


    Aber zu 90% ist es eh meist so, dass die Sportschützen ohne WBK fast nur im eigenen Verein schießen. Oft auch an Ermangelung einer eigenen Waffe.

    So ist dem DSB immer Genüge getan.


    Das schießen auf gewerblichen oder anderen, zusätzlichen Ständen geht eh oft einher mit der eigenen Waffe und oft fängt der Schütze dann sowieso an einen zweiten oder sogar dritten Verband einzubeziehen.

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


    (Mitglied DSB , BDS, proLegal und Firearms United) :f_de:

  • und geht manchesmal sogar soweit, dass nur Schießkladden akzeptiert werden, die ausschließlich DSB Termine enthalten

    Also ich habe, um das zu umgehen, bei mir getrennte Schießbücher für DSB und BDMP - dann braucht sich keiner zu ärgern...

    Wieviele Schießbücher man führt, dafür gibts (noch) keine Vorschriften...


    ABER: Da ja der Verein die Schießtermine bestätigen soll, werden die evtl. tatsächlich nur Terminr bestätigen, die auch

    in dem Verzeichnis des vereineigenen Schießstandes eingetragen sinn - sie können ja auch schlecht was anderes

    bestätigen.


    LG

    -Michael

  • Buchi0 :

    Damit nimmst Du aber in Kauf, dass Du bei "knappen" Trainingsaufkommen evtl. in beiden Schiessbüchern nicht genug Termine vorweisen kannst, obwohl in Summe alles gut ist.

    Für mich funktioniert das nur, wenn Du in beiden Fällen locker auf der sicheren Seite bist.


    Jens

    ( der hier in CH auch noch nicht weiss, wie er seine wenigen Nachweise denn erbringen muss... :think: )

    Ich teile hier mit Euch mein Wissen und vertrete meine Meinung.
    Mein Wissen kann Fehler enthalten, meine Meinung muss nicht der Euren entsprechen.
    Korrigiert meine Fehler mit Eurem Wissen. Gute Argumente können meine Meinung beeinflussen.

    Gelebtes Forum... so muss das sein!

  • Buchi0


    Zwei Schießbücher wären eine logische Konsequenz aus dem, was ich oben beschrieben habe und zwar für die nach Realist63 Einschätzung fehlenden 10%.


    Dein Problem und dein Hinweis auf die Vereinskladde treffen aber nur zum Teil. Denn da stellt sich die Frage, wie denjenigen die die Befürwortung bearbeiten/unterschreiben, die aktive Ausübung des Schießsports nachgewiesen wird. Das kann man durchaus über eine Vereinskladde im Schützenhaus tun, sofern vorhanden und auch immer vollständig geführt. Man kann das aber auch ebensogut über die vom Antragsteller einzureichenden Schießkladden tun.


    Ich würde mich als Vereinspräsi niemals hinsetzen und aus diverse Schießkladden alle Termine heraussuchen und auflisten, wenn ein Mitglied einen solchen Nachweis haben möchte. Ab 100€ Stundenlohn können wir darüber beginnen zu verhandeln, ob ich die Arbeit für einen, der Vater und Mutter erschlagen hat mache.

    Dann sollte jeder LWB im eigenen Interesse auch immer selbst in der Lage sein, seine aktive Sportausübung seiner Erlaubnisbehörde nachweisen zu können. Es gibt schon genug Beispiele hier, in denen man sich überworfen hatte oder die Kladden wundersamerweise verloren gegangen sind usw. Und so spart man auch gleich die 100€ Stundenlohn für den Vereinspräsi :happy:


    Gruß

    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Bei der SLG bin ich inzwischen leider nicht mehr mit dabei, weil es zeitlich nicht geklappt hat, und ich auch immer ein schlechtes

    Gewissen hatte, dass mich immer persönlich einer als RO beaufsichtigen musste, der dann an dem Termin nicht trainieren konnte.

    Ich gehe ansonsten 1-mal die Woche, habe also fast 50 Termine jedes Jahr - mit den weiteren Terminen wäre es dann 2-mal die

    Woche gewesen.

    Ich würde ja gerne öfter gehen, aber mn hat ja im Leben leider nicht genügend verfügbare Zeit für alle Tätigkeiten, die man gerne

    machen würde. Regelmäßige Arbeit ist ein echt fieser Zeitfresser, der einem das Leben ziemlich vermiesen kann...


    LG

    -Michael

  • Ich habe ein Schießbuch.


    Anhand des Datums erkennt man das Wann,

    am Kaliber das Was und

    am Stempel das Wo.


    So bin ich immer auf der sicheren Seite und kann so auch von zuhause aus nachvollziehen wann ich mich in welche Kladde eingetragen habe.


    :thumbsup:

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


    (Mitglied DSB , BDS, proLegal und Firearms United) :f_de:

  • ... am Kaliber das Was ...

    Und wenn da steht: .357, dann ist das für die in Zukunft nachzuweisende "Waffengattung" der Joker, oder?

    Je nach dem, was Dir noch fehlt, war das dann der Revolver, oder der UHR!

    :happy:


    Passt!


    Jens

    Ich teile hier mit Euch mein Wissen und vertrete meine Meinung.
    Mein Wissen kann Fehler enthalten, meine Meinung muss nicht der Euren entsprechen.
    Korrigiert meine Fehler mit Eurem Wissen. Gute Argumente können meine Meinung beeinflussen.

    Gelebtes Forum... so muss das sein!

  • Touché


    :happy:

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


    (Mitglied DSB , BDS, proLegal und Firearms United) :f_de: