Jäger weigern sich Mufflonherde zu schießen

  • "Be polite, be professional, but have a plan to kill everybody you meet."
    Maj. Gen. James Mattis



    „Vergeßt nicht, daß ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!“

    Flugblatt der Weißen Rose

  • Das ist natürlich jetzt fies.

    Wo Jäger doch laut Mainstream allesamt schießwütige Psychos sind, die alles wegknallen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.

    Und jetzt weigern die sich zu schießen?


    Was erlaubeen dee seeech?


    ::hahah::

  • Es gibt sich Mufflons im Vogelsberg. Und das ist eigentlich auch nur ne Hügellandschaft. Das ist trotzdem aufgrund der Schadenshöhe kein besonderes schwerwiegender Fall, das einen Abschuss rechtfertigt. Das ist Lobbyismus.

    Abgesehen davon, wenn es Bielefeld nicht gibt, gibts die Muffelherde ergo auch nicht und damit kann es auch keine Schälschäden im Bielefelder Wald geben.

    Also auch schon deshalb kein Abschluss.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • Ich glaube, das ist nicht die ganze Geschichte.

    Mufflons, die außerhalb von Bergregionen angesiedelt wurden, sind meist in sehr schlechtem Zustand.

    Du siehst Verwachsungen der Hufe durch fehlende Abnutzung, schmerzhafte Huferkrankungen mit verwachsenen, faulenden Hufen (Moderhinke und Hufrehe). Die Inzucht dieser isolierten Kleinbestände tut ihr übriges.


    Wir haben in der Nordpfalz, im sogenannten "Nordpfälzer Bergland", Mufflonbestände, deren Vorfahren aus Gründen der Trophäenjagd 1959 ausgesetzt wurden. Diese Tiere wurden ab den 2000ern jahrelang mit hohem Aufwand gegen Moderhinke behandelt, inkl. davorigem Einfangen in aufwendigen Fanganlagen und temporärer Gatterhaltung. In der Region sind zwar felsige Gebiete, aber viel mehr anderer, oft feuchtlehmiger Untergrund, der den Tieren gar nicht gut tut.

    Wenn die Tiere aufgrund ihrer Erkrankungen nicht mehr in der Lage sind, sich natürlich zu verhalten und zu bewegen, gleichzeitig die Population durch fehlende Prädatoren anwächst, vergreifen sie sich an landwirtschaftlichen und forstlichen Anbauflächen.

    Das ist alles weder natürlich noch schön für die Tiere.

  • Wenn die Tiere aufgrund ihrer Erkrankungen nicht mehr in der Lage sind, sich natürlich zu verhalten und zu bewegen, gleichzeitig die Population durch fehlende Prädatoren anwächst, vergreifen sie sich an landwirtschaftlichen und forstlichen Anbauflächen.

    Das ist alles weder natürlich noch schön für die Tiere.

    Unterliegen die Mufflons nicht dem Jagdrecht und werden entsprechend bejagt?

  • Natürlich. In einem Nachbarkreis (MSN) gibts auch welche, wo nur Hügel und Ackerland sind. Bei einem Wildunfall hab ich an dem betroffenen Mufflonbock keine Hufverwachsungen feststellen können. Es war ein ausgewachsenes gesundes Tier, bis ihn eine Frau mit ihrem FIAT aus dem Leben riß.

    Wer uns das Recht auf Waffenbesitz nimmt,nimmt den Bürgern auch den Einfluß auf die Regierung.(Sarah Merkle )
    Leute die mich kennen,mögen mich-Leute die mich nicht mögen,können mich!
    Ich bin stolz darauf zu Bratzen,Mob,Pack,menschlichem Dreck,Dunkeldeutschland und Mischpoke zu gehören! :P

  • Unterliegen die Mufflons nicht dem Jagdrecht und werden entsprechend bejagt?

    Es gibt sogar einen eigenen Hegering.

    Es gibt aber - wie so oft - sehr unterschiedliche Ansichten über die notwenigen Strecken.


    Wir haben es hier eben mit einem (nicht einheimischen) Wildschaf zu tun, daß andere Verhaltensweise zeigt als einheimisches Wild.

    Es bildet z.B. zu bestimmten Jahreszeiten Äsungsgemeinschaften (Großgruppen bis ca. 50 Tiere), die innerhalb kurzer Zeit massive lokale Schäden anrichten können.

  • Ja, Muffelwild unterliegen dem Jagtrecht, von daher verstehe ich weder die Berichterstattung noch die Aufregung.


    Zur Info https://www.jagdverband.de/sit…recke_Muffelwild_2018.pdf

    Deswegen muss man sie ja da nicht Ausrotten.

    Der nächste Punkt, wäre doch was wird als nächstes Ausgerottet, da sollten sich die Jäger zusammen tun und den Finger gerade lassen.

    Hier bei uns haben die ( Landesregierung) das auch Probiert, die Jägerschaft hatte aber den längeren Atem.

  • Es gibt sogar einen eigenen Hegering.

    Es gibt aber - wie so oft - sehr unterschiedliche Ansichten über die notwenigen Strecken.


    Wir haben es hier eben mit einem (nicht einheimischen) Wildschaf zu tun, daß andere Verhaltensweise zeigt als einheimisches Wild.

    Es bildet z.B. zu bestimmten Jahreszeiten Äsungsgemeinschaften (Großgruppen bis ca. 50 Tiere), die innerhalb kurzer Zeit massive lokale Schäden anrichten können.

    Was ist mit den Wisenten im Sauerland, müssen die dann auch weg?

  • Ich sehe den Zusammenhang nicht.


    Der Wisent ist eine einheimische Art.

    Der Mufflon ist ein Neozoen, dessen Bestand oft nur durch menschliche Eingriffe aufrecht erhalten wird.

    Wenn dann noch Tiere immer wieder unter den unpassenden Lebensbedingungen leiden, sollten sich das Fachleute im Detail anschauen und objektive Entscheidungen treffen.

    Wie ich bereits zu Anfang schrieb scheint mir die Bielefelder Geschichte (in obigem Umfang) doch recht halbgar.