44-40 mit 250 grs Bleigeschoß ?

  • Hallo Wiederlader,


    hat jemand von Euch Erfahrung und/oder Ladedaten für die .44-40 mit 250 grs Blei Geschoß

    unter

    Verwendung von VV Pulver ?


    In Betracht kämen m.E. , wenn überhaupt, dann wohl N 110 oder N 340.


    Kann mir jemand weiterhelfen, denn VV hat für das Kaliber leider überhaupt keine Ladedaten im Heft.


    Dank für gute Tips

    CC

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • VV N 320 6,5 grs

    VV N 330 7,0 grs

    VV N 340 8,0 grs


    Das habe ich aus einen anderen Forum, vielleicht hilft es dir


    Vielleicht vorher den Druck berechnen lassen z.B. mit der Gordens Reloding Software (kostenlos)

    Es ist nicht immer richtig das richtige zu tun :shock:

  • Ich wär mit den Ladeangaben die der gute Silvio Halti irgendwo aufgetrieben hat mal schön vorsichtig.

    8 grains N340 hinter einem 250 grs Geschoss für die 44-40? Sportlich! Packe hinter eine Standard-205 grs Pille ja nur 6 - max. 6,5 grs. N340.


    Hab in Quickload mal was gerechnet und sehe da: Misstrauen nicht unbegründet. :sla:

    Hab mangels genauer Abmessungen* deines 250 grs. Geschosses mal ein 240 grs. Standard Hornady Geschoss angenommen. Geschosslänge 18mm, Setztiefe 10,7mm, Patronenlänge 40,39mm. Bei 7 grs. N340 wird der Gasdruck schon lila, in Zahlen: 972 bar. Die empfohlenen 8 grs. brächten laut lt. Ql. 1237 bar. Zur Erinnerung: Der Höchstgasdruck unsrer alten Schwarzpulverlady liegt bei 1100 bar. Noch Fragen?? Rate dringend von derlei Experimenten ab, ist unnütz auf der letzten Rille gefahren. Die V0 von 343 bei 7 grs. sind auch eher suboptimal.


    Anders N110: Gleiches Geschoss, gleiche L6 vorausgesetzt bringen 14 grains 73%ige Ladedichte und 371 m/S V0 aus dem 24 1/4 Inch Lauf. Kommen wir der Sache schön näher. Bei 758 bar Gasdruck. Denke damit wären Pulverfrage und "Startingload" erstmal beantwortet. Horrido.



    *Wenn du mir Geschoss- und Patronenlängen sagst, wird's noch was genauer.

    Fott is' fott.

    Uralte kölsche Weisheit

  • Anders N110: Gleiches Geschoss, gleiche L6 vorausgesetzt bringen 14 grains 73%ige Ladedichte und 371 m/S V0 aus dem 24 1/4 Inch Lauf. Kommen wir der Sache schön näher. Bei 758 bar Gasdruck. Denke damit wären Pulverfrage und "Startingload" erstmal beantwortet. Horrido.

    Ich habe mal bei einem 200 Grain Bleigeschoß eine Ladung von 16 Grain N110 gelesen.


    Das scheint also hinzukommen.

  • Ich wär mit den Ladeangaben die der gute Silvio Halti irgendwo aufgetrieben hat mal schön vorsichtig.

    8 grains N340 hinter einem 250 grs Geschoss für die 44-40? Sportlich! Packe hinter eine Standard-205 grs Pille ja nur 6 - max. 6,5 grs. N340.

    deshalb:

    Vielleicht vorher den Druck berechnen lassen z.B. mit der Gordens Reloding Software (kostenlos)

    ::c.o.l)

    Es ist nicht immer richtig das richtige zu tun :shock:

  • ...

    deshalb:

    ...


    ::c.o.l)

    Wer kommt eigentlich auf die glohreiche Idee, das zweitoffensivste Kurzwaffenpulver von VV überhaupt, N320, hinter eine 250 grains (!) Murmel in die schlappe 44-40 zu packen?? Hab's bisher weder kommentiert noch nachgerechnet, aber auf sowas kommen - sorry - nur Narren. CC ist clever und erfahren genug solch Humbug bleiben zu lassen. War ja auch gar nicht Teil seiner Frage.


    Nimm es als konstruktive Kritik, Silvio Halti , aber mit irgendwoher abgepinnten Ladedaten o h n e ein kleinstes Maß an eigener Erfahrung in diesem Kaliber (die du meines Wissens noch nicht hast) nützen irgend welche Zahlenangaben leider keinem. Außer, im schlimmsten Fall als schlechtes Beispiel. Wenn der treudoofe Schießer am Ende mit einer Blunderbuss dasteht.


    Das ist so, wie wenn du Verzehrtipps zu gesammelten Pilzen abgäbst,- ohne sie zu kennen. Der Nachsatz "da lässt du besser nochmal jemand drüber kucken der sich auskennt, macht's auch nicht besser - und den Tipp an sich schon überflüssig.

    Nicht falsch verstehen, hier in den Spezialisten-Unterforen hilft man sich - und das war sicher dein ehrenwertes Ansinnen. Ohne entsprechende Erfahrung isses aber schlauer, grade bei sensiblen Sachen wie Ladedaten ... sich einfach zurückzuhalten.

    ::frinds::

    Fott is' fott.

    Uralte kölsche Weisheit

  • O.K. Jungs cool bleiben ::frinds::

    Silvio Halti hat einen gefundenen Tip weitergegeben, korrekterweise keine eigene Erfahrung vorgegeben und auf vorherige Überprüfung hingewiesen, also durchaus in Ordnung (Fundstelle wäre noch interessant gewesen).


    Mühlenbracher hat vollkommen Recht mit beiden Aussagen - weder ist die Pulver Geschoß Kombination mit dem 320er geeignet - noch bin ich "grün" genug, so etwas blind auszuprobieren, zumal die Reserven eines 1873er Systems doch SEHR überschaubar sind ::dry::.


    Nichts was ich zusammenbaue geht nicht vorher erst mal durch den Brömel ;).


    Ich habe gut schießende Ladung für das 200grs Geschoß, jetzt wird bei mir eine vorhandene Portion 250 grs Geschosse in dem Kaliber überflüssig - und bevor ich sie einschmelze, wollte ich eben mal herumnfragen -

    es hätte ja sein können, daß jemand damit beste Ergebnisse bekommt.


    Na, mal sehen, vielleicht kommt ja doch noch eine eigene Erfahrung.


    Gruß CC

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • würdest Du die bitte kundtun?

    Gerne doch - aber natürlich wie immer auf eigene Gefahr des Wiederladers usw.:)


    RCBS 200grs Geschoß, kalibriert auf .429, eigenes Fett

    VV N 340 , 6,3 grs.

    OAL 40,1


    Wer diese Daten mit den o.g. vergleicht, bei dem sollten, wie Mühlenbracher schrieb, tatsächlich die Warnlichter flackern ;)

    Dort werden 8,0 grs bei 25 % mehr Geschoßgewicht eingesetzt.

    Natürlich ist meine Ladung sehr auf Sicherheit kalkuliert - aber, wie gesagt, die Reserven einer 1873 sind nichts zum Reizen ::c.o.l)

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Wie ist da die Präzi auf 50m?

    Wie ich schrieb: Gut :)

    und ja,

    es ist sehr sicher und darauf habe ich bei einer 1873er besonderen Wert gelegt :thumbsup:


    Jetzt frag mich aber bitte nicht nach Streukreisgrößen in Millimetern, die messe ich nicht,

    denn

    meine 1873er Uberti ist kein PSG sondern eine Waffe, die ich als das, was sie ist, nämlich eine Westernwaffe, stehend freihändig auf 50 Meter schieße.


    Die dabei erzielten Ergebnisse entsprechen meinen sonstigen Ergebnissen mit anderen Waffen bei dieser Anschlagsart und Entfernung-

    also ist die Präzision dieser Laborierung für mich "gut".


    Als allgemeiner Anhaltspunkt kann noch dienen, daß ich mit der Waffe und Laborierung aufgelegt auf diese Entfernung einen sehr guten 9er Schnitt (also 90 plus X bei 10 Schuß) problemlos halten kann.

    :drink:

    CC

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch