Sauer 101 Gti

  • Servus zusammen,


    ich bin Jungjäger und aktuell auf der Suche nach einer guten Waffe, die ich auch länger benutzen kann und werde.

    Jetzt habe ich folgendes Komplettangebot erhalten:

    Sauer 101 Gti im Kaliber .308 Win. mit Steiner Ranger 3-12 x 56 für 3000€ (mit montieren usw.)


    Was sind Eure Meinungen dazu und gibt es jemanden, der schon Erfahrungen mit dieser Waffe hat und sie mir mitteilen kann?

    Gleichmal vielen Dank an alle.

    Liebe Grüße

  • Ich führe keine 101 und kann dazu entsprechend nichts sagen.

    Waffenkauf ist aber oft Bauchkauf...

    Wie die Listpreise sind weißt du aber sicher selber und wieviel darunter du damit bist.


    Aber ich empfehle den gleichen Post morgen früh nochmal im Jagdforum abzusetzen.

    Unter dreimal läuft hier leider gar nichts...

    gender political correctness sagt - Fraustoppwirkung!

  • für 3000€ (mit montieren usw.)

    Ein guter Preis!

    Und ich finde es gut, daß du dir Gedanken machst, denn (s)eine Jagdwaffe ist eine Anschaffung fürs Leben und sollte schon genau überlegt werden.


    Ich selber hab' keine aber ein Kollege hat eine in 30-06 und die konnte ich ausprobieren.

    Was mir persönlich als Erstes sehr gut gefällt ist der (neue) Lochschaft (wenn man lernt mit der Gefahr des Verkantens umzugehen). Großer Vorteil bei wechselndem Anschlag.


    Für eine Mittelpreis-Waffe sehr gute Verarbeitung, gut auf den persönlichen Anschlag einzustellen, optisch auch gefällig, weicher Schloßgang und über die Treffgenauigkeit braucht man sich bei Sauer auch keine Gedanken machen.

    Großer Vorteil, der Lauf hat schon ein Schalldämpfergewinde.


    Wenn sie dir gefällt, probeschießen (wenn möglich) und dann entscheiden. MIR gefällt das Gewehr!

    Eftl. kannst du dir über's Kaliber noch Gedanken machen ...

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  • o.k. kann man eigentlich kein Fehler machen, das Angebot ist o.k.

    Ich würde bei so einem Universalglas 3-12x56 noch zusätzlich auf der Waffe selbst ein Fluchtvisier (Kimme und Korn mit Leuchtelementen) haben wollen um auf ganz kurzen Entfernungen einfach das Glas ganz abnehmen zu können.

    Das Kaliber .308 hat zwar den Vorteil, dass es zum Training einiger maßen günstige Munition gibt, persönlich würde ich bei Repetierern aber leicht konische Hülsen wie 8x57JS oder .30-06 bevorzugen. Die lassen sich auch bei Gasdruckstarken Ladungen leichter schneller repetieren als Hülsen die über weite Strecken eher zylindrisch sind.


    p.s. Bitte nicht den gleichen Beitrag dreimal in 3 verschiedenen Bereichen starten, und vorallem nicht da wo er nicht hingehört wie bei Waffenlobby. Hier bei Langwaffen oder beim Jagdbereich wäre schon in Ordnung aber halt nur einmal.

  • o.k. kann man eigentlich kein Fehler machen, das Angebot ist o.k.

    Ich würde bei so einem Universalglas 3-12x56 noch zusätzlich auf der Waffe selbst ein Fluchtvisier (Kimme und Korn mit Leuchtelementen) haben wollen um auf ganz kurzen Entfernungen einfach das Glas ganz abnehmen zu können.

    Das Kaliber .308 hat zwar den Vorteil, dass es zum Training einiger maßen günstige Munition gibt, persönlich würde ich bei Repetierern aber leicht konische Hülsen wie 8x57JS oder .30-06 bevorzugen. Die lassen sich auch bei Gasdruckstarken Ladungen leichter schneller repetieren als Hülsen die über weite Strecken eher zylindrisch sind.


    p.s. Bitte nicht den gleichen Beitrag dreimal in 3 verschiedenen Bereichen starten, und vorallem nicht da wo er nicht hingehört wie bei Waffenlobby. Hier bei Langwaffen oder beim Jagdbereich wäre schon in Ordnung aber halt nur einmal.

    ok, also lieber .30-06 anstatt der .308 wählen? würd mir persönlich auch besser gefallen.


    P.S. gestern gab mir ein Netter Mensch den hinweis, ich solle den Beitrag heute früh gleich nochmal ins Jagdforum posten, da unter dreimal nichts ginge, so sein Kommentar.

    Aber danke für die Erklärung, da ich neu bin :)

  • Ja.

    Da musst dabei bedenken, die Messinghülse dehnt sich beim Schuss durch den Gasdruck im Patronenlager aus, passt sich dem Lager also eng an. Beim Auswurf der Hülse muss die Reibung welche die Hülse nun im Lager hat überwunden werden. Bei Halbautomaten wo der Auswurfmechanismus auf das Kaliber und die Energie abgestimmt ist, stellt das keinerlei Problem dar. Bei Repetierern muss dieser Auszugswiederstand per Hand überwunden werden. Je mehr Auszugswiederstand je anstrengender und langsamer geht das Repetieren.

    Bei Hülsen die über lange strecken nahezu zylindrisch sind wie .308 muss dieser Auszugswiederstand über fast die ganze Hülsenlänge anhaltend überwunden werden. Bei Hülsen die leicht konisch sich nach vorne hin verjüngen wie .30-06 oder 8x57JS sind es nur einige mm wo ein nennenswerter Auszugswiederstand überwunden werden muss, danach geht es ohne relevanten Wiederstand. Lädt man die Munition auch wieder und verwendet die Hülsen mehrfach, kann es bei .308 und Repetierern auch schneller mal passieren, dass der Auszieher im Verschluss bei nicht mehr 100%igen Ausziehrillen in den Hülsen von der Hülse abrutscht und man dann gar nicht mehr repetieren kann weil die abgeschossene Hülse stecken geblieben ist. Das ist der Grund warum ich bei Repetierern eher .30-06 oder 8x57JS als .308 nehmen würde. Denn bei der Jagd kann schnelles sicheres Repetieren durchaus sehr wichtig sein um im Fall der Fälle einen schnellen zweiten Schuss abgeben zu können. Bei Halbautomaten dagegen würde ich ohne viel nachzudenken .308 nehmen.

  • Ja.

    Da musst dabei bedenken, die Messinghülse dehnt sich beim Schuss durch den Gasdruck im Patronenlager aus, passt sich dem Lager also eng an. Beim Auswurf der Hülse muss die Reibung welche die Hülse nun im Lager hat überwunden werden. Bei Halbautomaten wo der Auswurfmechanismus auf das Kaliber und die Energie abgestimmt ist, stellt das keinerlei Problem dar. Bei Repetierern muss dieser Auszugswiederstand per Hand überwunden werden. Je mehr Auszugswiederstand je anstrengender und langsamer geht das Repetieren.

    Bei Hülsen die über lange strecken nahezu zylindrisch sind wie .308 muss dieser Auszugswiederstand über fast die ganze Hülsenlänge anhaltend überwunden werden. Bei Hülsen die leicht konisch sich nach vorne hin verjüngen wie .30-06 oder 8x57JS sind es nur einige mm wo ein nennenswerter Auszugswiederstand überwunden werden muss, danach geht es ohne relevanten Wiederstand. Lädt man die Munition auch wieder und verwendet die Hülsen mehrfach, kann es bei .308 und Repetierern auch schneller mal passieren, dass der Auszieher im Verschluss bei nicht mehr 100%igen Ausziehrillen in den Hülsen von der Hülse abrutscht und man dann gar nicht mehr repetieren kann weil die abgeschossene Hülse stecken geblieben ist. Das ist der Grund warum ich bei Repetierern eher .30-06 oder 8x57JS als .308 nehmen würde. Denn bei der Jagd kann schnelles sicheres Repetieren durchaus sehr wichtig sein um im Fall der Fälle einen schnellen zweiten Schuss abgeben zu können. Bei Halbautomaten dagegen würde ich ohne viel nachzudenken .308 nehmen.

    Wow, super erklärt.

    Danke dafür.


    Dann werd ich mich auf jeden umsehen, die Waffe in diesem Kaliber zu bekommen.

    Nicht nur, weil mir.30-06 auch mehr zusagt 😅:thumbsup:

  • .30-06 hat gegenüber .308 für die Jagd auch noch ein klein Wenig mehr Energie und bei Verwendung der gleichen Geschosse eine etwas gestrecktere Flugbahn, nicht schlecht wenn man auch etwas Schussentfernung im Revier hat. Und das ohne damit in den erhöhten Verschleissbereich einer Magnumpatrone zu kommen. Beim Wiederladen kann man bei dem Hülsenvolumen auch problemlos auf hoch gezüchtete heiss brennende Hochleistungspulver verzichten und mit verschleissarmen einbasigen Pulvern gut arbeiten und holt trotzdem genug Energie raus.