Sammeln von Pulverflaschen bzw. Pulverhörnern.

  • Zur Frage, ob eine Pulverflasche original oder eine Reproduktion ist, hat

    Frederick14Va zu der "Zouven-" oder "peace and friendship-" Flasche im Beitrag 8 ein sehr interessantes Statement geschrieben: https://civilwartalk.com/threa…ask-real-or-repro.110051/


    italienische Repro:

    pasted-from-clipboard.png


    Originale:

    pasted-from-clipboard.png


    Im Gegensatz zur Repro ist bei diesen Originalen der Dosiermechanismus zum Befüllen abschraubbar

    pasted-from-clipboard.png




    zburkett schreibt zu der peace and friendschip-Flasche, dass sie wohl bei den Expeditionen als Geschenk für die Indianer verwendet wurde "If my memory is correct this was originally a flask made to present to Indians on the peace expiditions into the west."

    Können das die Experten zur US-Geschichte bestätigen?

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Eine ganz interessante Abhandlung findet man im Buch von
    Captain Lacy, The Modern Shooter von 1842

    (https://books.google.de/books?…IKzAA#v=onepage&q&f=false)

    Der Autor schreibt von Seite 68 bis 72 über Pulverflaschen, und die Sicherheitsvorteile der Pulverflaschen mit Sykes-Patent-Verschluss bzw. Dosiervorrichtung.

    Das Buch ist auch als Nachdruck erhältlich.



    Komplettes Buch hier als Scan zu lesen: https://archive.org/details/modernshootercon00lacy/page/n7

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Und noch ein lesenswerter Aufsatz:

    https://howlingpixel.com/i-en/Powder_flask#cite_note-19


    Das Laden aus einer Pulverflasche war offenbar die Ursache von vielen Unfällen:

    Zitat aus dem verlinkten Aufsatz:

    "While loading a muzzleloader, an important safety concern was that when reloading a muzzle-loading gun soon after a shot there might be small pieces of wadding burning in the muzzle, which would cause the new load of powder to ignite as a flash. So long as no part of the loader faced the end of the barrel this was not likely to lead to serious injury, but if a spark reached the main supply in the powder flask a dangerous, even fatal, explosion was likely. General Sir James Pulteney, 7th Baronet, was one such victim; he died in 1811 from complications after losing an eye when a powder flask accidentally exploded in his face in Norfolk.[6] Charles Kickham, prominent in the Irish Republican Brotherhood, grew up largely deaf and almost blind as the result of an explosion when he was 13, in about 1840.[7] Various precautions were taken in the design and use of powder flasks to prevent this from happening, and expensive examples from as early as the 16th century usually have springs to automatically close the dispensing spout (this is much less common with the cheaper horn type).[8]"

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Die Warnungen, dass es einige indische Hersteller von Pulverflaschen gibt, die sehr authentische Repros herstellen, ist nicht unbegründet.


    Siehe hier: https://www.indiamart.com/brbl-sons/gun-powder-flask.html


    pasted-from-clipboard.pngpasted-from-clipboard.pngpasted-from-clipboard.png

    pasted-from-clipboard.pngpasted-from-clipboard.pngpasted-from-clipboard.png

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Hier mal eine wahrscheinlich antike Pulverflasche in nicht so ganz gutem Zustand.


    20191205_180057.jpg


    Die Pzulverflasche mit dem bekanntem Muschelmotiv und Korpus aus Kupfer hat eine ausgeprägte Patina. Leider war die Rückseite stark eingedellt, und diese Dellen konnten nicht richtig rausgedrückt werden.

    20191205_180111.jpg


    Die kleinen Schräubchen, mit denen die Abfülleinheit am Korpus befestigt ist, waren vollständig korrodiert (also aus Stahl; antik!) und zerbröselten, als ich versuchte sie zu lösen, um die eingedrückte Rückseite halbwegs in Form zu bringen.


    Die verstellbare Abfülleinheit ist nicht komplett, aber dafür ist die Feder für den Verschlusshebel noch in Ordnung.

    20191205_180318.jpg20191205_204354.jpg


    Die Nähte müssten auch noch nachgelötet werden .....


    20191205_204257.jpg

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Eine antike Pulverflasche von Dixon & Sons mit dem Shaft of Wheat Design in gutem Zustand wird für aktuell für 140 $ von https://sellantiquearms.com/shop/j-dixon-sons-powder-flask/ angeboten.


    Pulverflasche Shaft of Wheat antik gut.jpg


    Viele der Anbieter in der Bucht haben vollkommen überzogene Preisvorstellungen, zumal sie oft neuzeitliche Reproduktionen als "alt" oder "antik" anbieten. Ich möchte da in vielen Fällen nicht mal Betrugsabsicht unterstellen, sondern sie haben beim Googeln in US-Auktionen erzielte Preise für sehr gute antike Objekte gefunden. Nicht alles, was etwas vergammelt ist, starke Patina und Rost hat, ist wirklich antik. Und Nachbauten sind außer am verdächtig guten Zustand für den, der sich nicht intensiv mit der Materie beschäftigt hat, nicht zu erkennen. Vielfach meinen die Leute, dass es nur die bekannten Reproduktionen aus Italien gibt.


    Mittlerweile bin ich überzeugt, dass 90% aller in Deutschland als antik angebotenen Pulverflaschen Fälschungen sind.

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Hallo zusammen,


    haben die Sammler von den originalen Colt Vorderladerrevolvern irgendeine Quelle dazu, dass Dixon & Sons in den 1970er Jahren die Pulverflaschen zu den 2nd Generation Colts hergestellt hat? Es gibt nämlich Hinweise dazu, dass die Pulverflaschen in den Kästen nicht aus italienischer Produktion stammen.

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • das Zubehör für die Colt C&B Revolver der zweiten und dritten Generation wurde von verschiedenen Herstellern produziert. Dixon & Son hat auf jeden Fall auch Pulverflaschen geliefert. Ich habe eine ganze Reihe unterschiedlicher Pulverflaschen in meiner Colt Sammlung und werde am WE, wenn es die Zeit zulässt, ein paar Bilder machen und einstellen.

    Happy Trails


    Texas Jack


    SASS life # 55314


    BDS Western # 625


    “They Knew Their Duty And They Did It,” John S. “Rip” Ford, Texas Ranger

  • Was ist das?



    pasted-from-clipboard.png


    Pulverflasche? Zündkrautflasche? Schnupftabaksdose?


    Pulverflaschen aus Hirschgeweihen sind ja bekannt. (siehe auch: https://www.dhm.de/archiv/maga…s/katalogindex.html#obj73)

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Auflösung:

    Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Schnupftabaksdose. Die eingelassene Medaille trägt zwar die Jahreszahl 1781 und die Dose ähnelt alten Schiesspulverflaschen, sieht aber ziemlich neu aus.


    Das Beispiel zeigt aber, dass ein Pulverbehältnis nicht automatisch nur für Schiesspulver gedacht sein muss, sondern auch für andere Zwecke verwendet werden kann.


    Nur wenn eine Dosiervorrichtung vorhanden ist, ist n.m.M.

    eine Verwendung als Schiesspulverflasche wahrscheinlich.


    Man darf auch nicht ausser acht lassen, dass früher auch Medikamente in Pulverform verabreicht wurden, und man auch Salz zum Brotzeiten dabei hatte.

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Mal etwas anderes als immer nur die englischen und amerikanischen Pulverflaschen und deren Nachbauten:


    Antike französische Pulverflasche von Paul Fleury and De Fontenay, Paris

    Vorder- und Rückseite mit gleichen Motiven

    Unten: sitzender Fuchs, umgeben von Baum und Pflanzen

    Oberer Teil: mit floralem Gittermuster

    Zwischen beidem ein Band mit der Aufschrift: P.F.D.F. Paris

    Herstellungsjahr: um 1863. Hersteller: Paul Fleury and De Fontenay, Paris

    Quelle: " The powder flask book" by Ray Riling, 1992

    Höhe: 18 cm

    Maximale Breite: 8,5 cm

    Tülle mit Federverschluss zur Dosierung der Pulvermenge


    franz. Pulverflasche (4).jpg


    franz. Pulverflasche (3).jpg


    franz. Pulverflasche (1).jpg


    franz. Pulverflasche (2).jpg

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Hier noch ein Beispiel einer originalen Pulverflasche mit Jagdmotiv.

    Es ist ein Hirsch dargestellt unter einen Laubbaum. Vorder- und Rückseite identisch.

    Die Tülle ist verstellbar, allerdings ohne Mengenangabe und lässt sich abschrauben. Der Verschluss ist mit Patent gestempelt. Keine Hersellerangabe.

    Nachträglich wurden wohl 2 Messingösen angelötet.


    Hirschmotiv (1).jpg


    Hirschmotiv (2).jpg


    Hirschmotiv (3).jpg


    Hirschmotiv (4).jpg

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Und hier noch ein interessanter Dosiermechanismus, mit dem man die Gefahr der Explosion beim direkten Laden aus der Pulverflasche minimieren wollte.

    Schwenkbarer Abfüllstutzen.jpg


    Durch Öffnen des Ventils mit dem üblichen Mechanismus wurde die Meßtülle gefüllt, danach weggeschwenkt und das Pulver in den Lauf geschüttet.

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • In dieser Verkaufsanzeige bei Egon ist der Anbieter mal ehrlich :thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup:, und beschreibt die Pulverflasche als Reproduktion, die auf alt gemacht ist:

    pasted-from-clipboard.png


    https://egun.de/market/item.php?id=7757374


    Wahrscheinlich stammt der größte Teil der als "alt" und "antik" angebotenen PF aus neuzeitlicher Produktion.


    Ich würde es gut finden, wenn man irgendwo nachsehen könnte, von welchen Pulverflaschen Reproduktionen hergestellt wurden, oder auch welche Pulverflaschen (z.B. von Dixon & Sons) bis vor einigen Jahren weiter mit den alten Motiven hergestellt wurden.

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • hat ein wenig länger gedauert aber hier sind jetzt die Bilder von den Pulverflaschen aus den Kästen meiner Colt C&B Sammlung der zweiten und dritten Generation. Ich fange einmal mit der zweiten Generation an:

    Colt hat die Pulverflaschen für seine Perkussionsrevolver von verschiedenen Herstellern innerhalb der USA und natürlich auch außerhalb bezogen. In diesem ersten Bild sind in der unteren Reihe von links eine Pulverflasche für den Walker und die Dragoon Modelle, eine von Dixon & Sons produzierte Flasche aus meinem Grant / Lee Doppelkasten von 1971, eine auf jeden Fall in USA produzierte Flasche, eine Flasche ohne Herkunftsmarkierung und eine Bag Flask die auch von Dixon & Sons stammt. In der oberen Reihe ist eine Flasche für .31er Pocket Revolver und eine, wie sie für die .36er Pockets vertrieben wurden.


    Die Dragoon Flaschen wurden offensichtlich von mindestens zwei Herstellern geliefert, man sieht bei den Flaschen deutliche Unterschiede in der Qualität der Prägung des Motivs, vor allem beim Schriftzug in dem Banner ganz unten. Außerdem hat der Deckel der Flasche mit der "unscharfen" Prägung keine "Colt's Patent" Stempel. Beide Flaschen haben den gleichen einstellbaren und federbelasteten Füllstutzen. Alle meine Dragoon Flaschen der zweiten Generation haben einen messingfarbenen Körper, eine glatte Rückseite und alle Beschläge sind aus Messing.


    Die zweite Flasche stammt wie gesagt aus dem General Grant / Lee Doppelkasten, ist von Dixon & Sons in England gefertigt worden und hat auf der glatten Rückseite einen entsprechenden Stempel. Der Flaschenkörper ist in einem relativ dunklen Zinnfarbton mit Messingbeschlägen. Die Prägung des Motivs auf der Vorderseite ist sehr sauber und klar und die Messingtülle ist mit "20" gestempelt.

    Die mittlere Flasche in der unteren Reihe kommt in einem deutlich helleren Zinnfarbton und ist in USA hergestellt worden, sie hat eine entsprechende Stempelung auf der Rückseite. Sie weist sonst keinerlei weitere Stempel auf. Wenn man jetzt das Motiv auf der Vorderseite mit der Dixon & Sons Flasche vergleicht, sieht man, dass die englische Flasche ein deutlich schärferes und detaillierteres Motiv aufweist. Auch diese Flasche hat eine glatte Rückseite und eine Messinggarnitur.


    Da es zu viele Bilder sind wird das Ganze in mehreren Posts fortgesetzt.

    Happy Trails


    Texas Jack


    SASS life # 55314


    BDS Western # 625


    “They Knew Their Duty And They Did It,” John S. “Rip” Ford, Texas Ranger

  • Sehr interessant. Da könnt ich fast neidisch werden.


    Dixon & Sons in Sheffield hat offenbar bis 1976 Pulverflaschen mit den alten Pressformen hergestellt.


    Die Walker-PF habe ich auch noch mit der Stempelungsvariante "Made in Italy "auf dem Verschluss für das "Kugelfach" gesehen

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • kommen wir zur vierten Flasche im ersten Bild des vorherigen Posts. Diese Flasche stammt aus dem Kasten mit dem 1860 Army. Es ist eine Flasche mit schwarz lackiertem Körper und glatter Rückseite. Diese Flasche weist keinerlei Stempelung auf und kommt in der Schärfe des Motivs auch nicht an die Dixon Flasche heran, sie hat auch eine Messinggarnitur.


    Die Bag Type Flasche wurde von Colt 1971 im General U.S. Grant Commemorative Kasten geliefert und konnte als Zubehör einzeln gekauft werden. Diese Flasche stammt auch von Dixon & Sons in England. Der geschwärzte Korpus ist auf der Rückseite mit "Made in England" gestempelt und hat eine Messinggarnitur. Der Kopf mit der verstellbaren Tülle und dem Öffnungshebel lässt sich zum Befüllen der Flasche abschrauben. Auf der Stirnfläche trägt der Kopf die Stempel "Colt's Navy Flask" und "James Dixon & Sons Sheffield", die Tülle ist in drei Stufen einstellbar und ist mit der Bezeichnung "DRAMS" sowie 1/2, 5/8 und 3/4 gestempelt.


    wird fortgesetzt

    Happy Trails


    Texas Jack


    SASS life # 55314


    BDS Western # 625


    “They Knew Their Duty And They Did It,” John S. “Rip” Ford, Texas Ranger

  • jetzt bleiben noch die beiden Pocket Pulverflaschen auf meinem ersten Bild zu diesem Thema.

    Die linke Flasche mit einem Körper aus Kupfer habe ich in zwei Versionen, eine hat eine glatte Rückseite und die zweite hat auf der Rückseite das gleiche Motiv wie auf der Vorderseite. Beide Flasche weisen keinerlei Stempel auf. Diese Flaschen sind für .31er Pocket Modelle gedacht.

    37572189mh.jpg

    37572191cq.jpg


    Die zweite Flasche hat einen schwarz lackierten Korpus mit einer Messinggarnitur und glattem Rücken. Sie weisen ebenfalls keinerlei Stempelungen auf. Diese Flaschen wurden in den Kästen .36er Pocket Modelle geliefert.

    37572170on.jpg

    37572177ce.jpg

    37572178np.jpg

    37572180hc.jpg


    Grundsätzlich muss man wissen, dass Colt das gesamte Zubehör in der zweiten Generation der C&B Revolver einzeln verkauft hat. Lediglich die Lee / Grant Commemoratives waren komplett ausgestattet. Für alle anderen Modelle musste das Zubehör einzeln zusammengekauft werden. Lediglich die vier auf 500 Stück limitierten Sonderausgaben der Modelle 1848 Baby Dragoon, 1860 Army, 1862 Pocket Navy und 1862 Pocket Police wurden auch vollständig mit allem Zubehör geliefert.

    Ich denke, dass die Dixon & Sons Flaschen auf Dauer einfach zu teuer waren und man daher auf günstigere Lieferanten umgestiegen ist. Leider waren die günstigen Flaschen dann auch nicht mehr so gut in der Qualität.

    Für die Kaliber .36 und .44, also für die 1851 und 1861 Navy sowie die 1860 Army Modelle wurden die gleiche Flaschen verwendet, lediglich die Tüllen waren unterschiedlich groß.

    Happy Trails


    Texas Jack


    SASS life # 55314


    BDS Western # 625


    “They Knew Their Duty And They Did It,” John S. “Rip” Ford, Texas Ranger