Jäger erschießt Jagdhund - Besitzer haut zu und zertrümmert Waffe

  • https://www.jagderleben.de/new…r-haut-zertruemmert-waffe


    Was für ein Arsc*loch!!! Angeblich nicht der erste Vorfall dieser Art!

    Wenn es sich so zugetragen hat wie da steht, ist das für mich unbegreiflich wie sowas passieren kann, da muss doch Vorsatz im Spiel gewesen sein - mM.

    Die Schläge hat er zurecht kassiert, auch wenn man sich als LWB im Griff haben muss - für den Gesetzgeber ist der Hund ja "nur" eine Sache, wo allerhöchstens wegen Sachbeschädigung ermittelt wird, wenn überhaupt - für den betroffenen Hundeführer allerdings ein Freund, und zeitgleich Familienmitglied was da sinnlos aus dem Leben gerissen wurde.

    Der Schütze sollte den Jagdschein abgeben, und die Ohrfeigen hinnehmen und sich zutiefst schämen!!! Stattdessen erstattet er Anzeige gegen den Hundeführer. :cursing: So einen miesen Charakter muss man erstmal haben....

  • Die Schläge hat er zurecht kassiert, auch wenn man sich als LWB im Griff haben muss

    Im Griff haben ist gut... wenn man zu unfähig ist, um "Freund" von "Feind" zu unterscheiden, dann muss die Waffe GEGENWÄRTIG SOLCHER TAT eingezogen werden. Da keine Polizei vor Ort war und auch nicht schnell genug vor Ort gewesen wäre, gilt hier BGB §229.

    Er hat sich eben geweigert die Waffe auszuhändigen, nachdem er seine Untauglichkeit diese zu führen OFFENBART hat... dann ist so viel Gewalt angemessen, bis der notwendige Zweck erfüllt ist.... KÖNNTE MAN ARGUMENTIEREN.


    Eigentlich hätte man ihn seine Knifte noch tangential ins Rektum prügeln müssen! Kann man nur vor Glück reden, dass bei GUTEN SICHTBEDINGUNGEN kein Mensch sich auf die Warnweste verlassend da lang gestiefelt ist...


    Für genau sowas habe ich keinerlei Verständnis. Einfach auf alles schießen, was sich bewegt... und sogar eine Warnweste trägt: Wenn die Augen oder die Psyche es nicht hergeben, ist es das falsche Hobby.

  • Wenn so einer das nicht das erste Mal gemacht hat - kann man von intention ausgehen.

    Ich frage mich allerdings, warum so einer überhaupt noch irgendwo zur Jagd gehen mitgehen darf, - ob Jagdschein oder nicht.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • Für mich liest sich das auch nach Vorsatz. Wenns so war, wünsche ich dem, dass ihn irgendwann nochmal ein paar Leute in den

    Sack stecken und ordentlich draufhauen.

    Wenn nicht: Scheiße, aber dann sollte man nicht mehr schießen, wenn man schon nicht mehr nen Dackel mit Weste von ner Sau unterscheiden kann.


    LG

    -Michael

  • MJR

    Ich meinte den Hundeführer. Denn ich vermute, er wird für sein draufhauen wohl am meisten belangt werden und im schlimmsten Fall den Jagdschein abgeben müssen. Verdient hat der Schütze es allemal!


    Der Jagdleiter scheint auch nicht ganz klar zu sein, so jemanden einzuladen, wenn ähnliches schon mal vorgekommen ist.

  • Wenn möglicherweise die Gegensätze


    "Das ist ein Familienmitglied. Wie erklär ich das den Kindern"


    und


    "Stell dich nicht so an, das ist nur Sachbeschädigung"


    aufeinanderprallen, dann kanns schon im Affekt nen Satz heiße Ohren geben...


    :think:

  • Wenn so einer das nicht das erste Mal gemacht hat - kann man von intention ausgehen.

    Ich frage mich allerdings, warum so einer überhaupt noch irgendwo zur Jagd gehen mitgehen darf, - ob Jagdschein oder nicht.

    Wir kennen bisher nur den Presseartikel, in sofern ist etwas Vorsicht durchaus angebracht.

    Wenn es so war, wie es der Artikel es vermuten lässt, dann ist das natürlich eine rießen Sauerrei. Wenn im Umfeld wirklich freie Sicht ohne Unterholz Bewuchs etc. war, kan man bei dem Schuss wohl kaum einfache Fahrlässigkeit Augenblicksversagen annehmen, zumal wenn der Hund nicht nur mit rotem Halsband, sondern auch Warnweste deutlich gekennzeichnet war, und es ein "sauberer" direkter Blattschuss war also nicht etwa ein Abpraller von einem Schuss auf wirkliches Wild etc., so muss man schon irgendwie an Vorsatz denken! In dem Fall wäre der Jagdschein klar zu entziehen, sowie eine weitere Strafe zu verhängen! Rechtlich steht Sachbeschädigung, Töten eines Tieres ohne vernünftigen Grund im Raum.

    Bei dem Hundeführer, so verständlich die Reaktion auch menschlich sein mag, von Jägern und Waffenbesitzern muss man schon etwas mehr Selbstkontrolle erwarten! Sofern der Schütze nicht danach auch noch mit der Waffe weiteren Unsinn angestellt hat (wo ein weg nehmen bzw. zerstören der Waffe möglicher weise gerechtfertigt gewesen wäre), ist so eine Reaktion nicht o.k.. Er wird sich wohl wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung verantworten müssen. Kann man nur hoffen, dass der Hundeführer einen verständnisvollen Richter bekommt, sonst dürfte auch sein Jagdschein, WBK etc. weg sein.

  • Verliert man als Jäger nicht augenblicklich die "jagdliche Zuverlässigkeit" und den Jagdschein (oder wie auch immer das fachlich richtig heißt), wenn man bei einer Jagd einen Hund mit blauer Schutzweste erschießt? Bin sehr erstaunt! :shock:


    Man muss kein Jäger sein um zu verstehen, dass man nur schießen darf, wenn man das jagdliche Ziel klar und eindeutig erkannt hat. Das sagt der gesunde Menschenverstand. Wer den nicht hat, sollte nicht jagen dürfen!

  • COOPER...

    1. Betrachte jede Waffe als geladen
    2. Richte die Mündung nur auf das, was Du beschießen willst!
    3. Berühre den Abzug erst, wenn du schießen willst!
    4. Identifiziere Dein Ziel bevor Du schießt!

    An eines der Punkte hapert es immer, wenn irgendwas geschieht.


    Aber es gilt natürlich auch: "WER NICHTS TUT, DEM WIDERFÄHRT AUCH NICHTS..."


    Darum halte ich als Sportschütze mal den Ball flach:

    Ich komme ja gar nicht in die Lage ein Ziel erst identifizieren zu müssen. Das kam nur beim Bund vor, auf Wache:

    Mit einem Bein im Knast, mit dem anderen im Sarg. Entweder du ballerst zu früh und tötest etwas, was Du nicht treffen wolltest - Oder du hättest mal schneller schießen sollen, weil Dich einer mit weniger Skrupel zuerst erschossen hat!


    Schätze, ich muss das volker1 recht geben:

    Ich war ja nicht dabei.

    Wenn so eine Sau auf der Flucht auf die zu kommt... das ist sicherlich Lebensgefahr! Super schwierig da die Nerven zu behalten.

    Da will ich nicht weiter klugscheißen: Sowas kann leider wirklich mal in die Hose gehen - So, oder so... Sarg, oder Knast eben.


    EINMAL!


    Wenn der Typ aber bewiesen hat, dass er mit solchen Situationen überfordert ist, dann kann es nur dummes "Rudeldenken" sein, dass die Leitenden dazu veranlasst ihn nicht explizit AUS-, sondern EINzuladen!


    Eventuell ist der Schütze zu wichtig, um ihn auszuladen... ?

    Hohe Persönlichkeiten, das weiß man ja, gehen überall in unserer Gesellschaft VOR Sicherheitsbedenken...

    WER WEISS DAS SCHON... reine Spekulation. Jedenfalls ist sowas MIST.

  • Also - MJR die Cooper Regeln habe ich in etwas abgewandelter Form -

    1. Jede Waffe IST geladen - ohne wenn und aber.

    2. Die Mündung überstreicht nur das, dessen Zerstörung billigend in Kauf genommen werden kann.

    3. Ich kenne mein Ziel und was davor und dahinter ist.

    4. Erst wenn ich mich zum Schuss entschlossen habe - geht der Finger an den Abzug.

    Alles das sind BEWUSSTE Entscheidungen.


    Natürlich war ich nicht dabei.

    Hinsichtlich waffenrechlicher Zuverlässigkeit einerseits und persönlichem Verhalten andererseits sollten beide ihre Jagd und Waffenrechliche Erlaubnis abgeben.


    Erstens. Der Schütze - schießt wiederholt auf etwas was er nicht beschießen darf. Verstoß gegen Regel 3.


    Ein Querschläger / Abpraller kann passieren - leider - Aber ein direkter Schuss nicht und auch nicht wenn der Hund sich hinter dem Ziel befindet darf man auch nicht schießen da das Geschoss nach Verlassen des Wildkörpers den Hund treffen könnte. Da bleibt der Finger grade auch wenn es noch so in den Fingern juckt.


    Zweitens.

    Hundeführer - um nichts in der Welt - auch wenn der Verlust des Hundes noch so weh tut - KV - und Sachbeschädigung ist nicht. - Anzeige und Schadenersatz heißt hier die Regel. Vom Beständer- Ausschluss des Schützen.

    Wer sich nicht beherrschen kann - verdient auch kein Jagdschein.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • Einer dümmer als der Andere...


    1. Einen Jagdhund (oder scheinbar schon mehrere) anschießen/erschießen trotz Weste....

    2. Eine Waffe gegen einen Baum zertrümmern und den Besitzer körperlich Verletzten und damit mehrere Straftaten begehen...


    Natürlich kann ich den Ärger und die Wut des Hundebesitzers verstehen aber so kann sich der Täter wieder zum Opfer machen.


    Den Jagdschein wird der Hundebesitzer damit wohl los sein... damit lassen Tatsachen wohl die Annahme rechtfertigen etc...

  • Den Jagdschein wird der Hundebesitzer damit wohl los sein... damit lassen Tatsachen wohl die Annahme rechtfertigen etc...

    Das kommt drauf an. Wie ich schrieb, kann ein gewiefter Anwalt am Ende den BGB§229 verbiegen...

    Ich habe was RECHTSSPRECHUNG angeht ja schon Pferde kotzen sehen, aber in der Apotheke nach Einnahme von Vi@gra... sozusagen:


    Radfahrer macht ALLES richtig: Sein Radweg folgt einem Kreisel. Er hat, so hätte ich auch gesagt, Vorfahrt vor einfahrenden Verkehr, weil der ja dem Kreisverkehr (Schilder und alles war OK - Der Radweg sogar auf die Fahrbahn gemalt!) vorfahrt zu gewähren hat.

    Am Ende: 50% Teilschuld, jeder muss seinen Schaden selber tragen und wer den größeren erlitt...

    Eigentlich war aber alles klar, das Auto hätte warten müssen. Auch dem Anwalt von meinem Kumpel war es klar... selbst der Richter ging Kopfschüttelnd raus, hatte aber KEINE ANDERE WAHL:

    Der Anwalt des Gegners war einfach gewiefter: "Der Radfahrer bleibt auf einem Radweg, der im Kreisverkehr verläuft - ABER dabei fährt er über einen ABGESENKTEN BORDSTEIN auf die Fahrbahn -> Wer dies tut, muss besondere Acht geben und ggf. Vorfahrt gewähren... Diese Regel sticht sein Vorfahrtsrecht aus, also ist im Sinne MEINES Mandanten zu entscheiden."

    WAS?! Wow. Hätte NIEMAND mit gerechnet, bis der gegnerische Anwalt den Joker zog...


    Also: Guter Anwalt... und am Ende hat der Hundeführer ja keine Waffe eingesetzt. Dann muss er noch hoffen, dass er da nicht so einen extrem Pazifisten zum Richter hat und die Chance besteht, dass da gar nix passiert.

    HIER wäre ich dann auch wirklich dafür, dass er straffrei ausgeht. Pazifismus ist eine ILLUSION... ! Wir sind alle Menschen und wenn der Rechtsstaat auf der einen Seite MÖRDER freilässt, weil die Anklage nicht rechtzeitig auf dem Tisch lag... auf der anderen Seite aber Menschen verurteilen will, die in extremen Stresssituationen eine durchaus nachvollziehbare "non-Verbale"-Direktkommunikation anwendet, weil das Gegenüber offensichtlich nur diese versteht... tja: Selbst die Vernichtung der Waffe toleriere ICH (da stehe ich zu!) in diesem Fall!


    Manche lernen leider nicht, indem sie Briefe bekommen mit: "Du, Du, Du! Ändere dich... SONST!" Sonst was? Die FOLGEN sind ja in unserer Gesellschaft überschaubar, wenn selbst GEWALTTÄTER morgens mit Messer gefasst abends mit Messer wieder die Straßen unsicher machen!

    Man könnte sagen, der Schütze ist ein Intensivtäter... und es sollte verhindert werden, wenn er schon Wilschweine mit SIGNALWESTE tragende Dackel verwechselt, dass er irgendwann mal Rehe mit signalwestenbewehrte Treiber oder Jogger verwechselt!


    Ja, es ist eben nicht jeder für jede Form der Jagd auch GEEIGNET! Offenbar fehlt dem Schützen die EIGNUNG: Es gilt zu prüfen ob generell oder nur für Bewegungsjagden....


    MEINE MEINUNG... ist mir bewusst, dass "Blut dicker als Wasser" ist und Jäger untereinander zusammenhalten - Aber SOWAS ist keine Frage der Loyalität mehr. Sicherheit geht vor und Cowboys mit labilen Fingern kann man bei Bewegungsjagden nicht gebrauchen...

  • Wir kennen bisher nur den Presseartikel, in sofern ist etwas Vorsicht durchaus angebracht.

    :thumbsup::drink::thumbsup:


    lg leonardo

    Ich habe keine Vorurteile.
    Ich kann überhaupt niemanden leiden.



    „All right, they're on our left, they're on our right, they're in front of us, they're behind us...they can't get away this time.“
    Lewis B. Puller

  • Das kommt drauf an. Wie ich schrieb, kann ein gewiefter Anwalt am Ende den BGB§229 verbiegen...

    Das soll ja wohl ein schlechter Witz sein oder?


    Die Waffe wurde ihm abgenommen und damit war keine Gefährdung mehr gegeben... dann muss man das Ding nicht zerstören!

    Und dann noch ein paar mal mit der Faust ins Gesicht macht die Sache erst recht nicht mehr zu rechtfertigen.


    Die Kombination zeigt klar -> hier wurde eine Grenze überschritten.

    Wir reden hier auch nicht von der Ehefrau oder dem Kind was erschossen wurde wo der Mann einen Ausraster bekommen hat sondern von seinem Hund.

    Dies ist rein rechtlich gesehen eine gaaaanz andere Hausnummer.


    Der Jäger der den Hund erschossen hat wird sagen es war ein versehen und kriegt vlt eine Geldstrafe (im schlimmsten Fall Jagdschein weg).

    Der Jäger der daraufhin handgreiflich wird mehr auf die Mütze kriegen.


    Keine Ahnung wie du über die reine Abnahme der Waffe eine "Selbsthilfe" rechtfertigen willst.

    Wohl eher Selbstjustiz. ;)

  • Als Hundehalter kann ich mich 100%ig in die (emotionale Ausnahme- ) Situation des Mannes versetzen dessen Vierbeiner grade von einem Deppen erschossen wurde. Ja - auch die Tracht Prügel hat der Schütze verdient! Allemal! Und mit d e r Büchse stellt er mal kein Unheil mehr an, soviel steht auch fest. Und: nächstes Mal überlegt der Esel sich dreimal ob er den Finger krümmt. Hoffentlch tut ihm seine geschwollene blöde Visage noch lange weh!!!


    So, wieder abregen ... und auf den Boden der Tatsachen kommen.


    Nein, es war - bei allem Verständnis! - n i c h t okay. Wir leben weder im Mittelalter, noch bei archaischen Wilden, - noch im wilden Westen, wo einst das Faustrecht des Stärkeren regierte.


    Hier fand eine Jagd statt. Bewegungsjagden sind gefährlich. Hunde werden von Schwarzwild angenommen, verletzen sich im Dickicht, kommen unters Auto, werden (zum Glück selten) angeschossen.

    Der Richter der nun urteilen wird sitzt im stillen Kämmerlein und entscheidet nach Rechtslage, die hier aber selbst für einen juristischen Laien wie mich eindeutig aussieht. Dem Hundehalter (Jagdscheininhaber, Legalwaffenbesitzer) stand es von Rechts wegen weder zu den Schützen zu schlagen, noch sein Eigentum zu zertümmern, ganz einfach. So sehr ich ihn verstehe.

    Jeder Jeck is' anders.

    Uralte kölsche Weisheit

  • Hierzulande hat vor einigen Jahren ein außer Dienst befindlicher Polizist

    mit seiner Dienstwaffe einen auf dem eigenen eingefriedeten Grundstück

    befindlichen Hund der ob seines Vorbeigehens angeschlagen hatte einfach

    so erschossen.

    Es gibt eben - übermäßig freundlich ausgedrückt - "merkwürdige" Menschen.

    Dass der Polizist Waffe und Marke dauerhaft abgeben durfte, angeklagt und

    verurteilt wurde, hat den Hundebesitzer sicher nicht wirklich getröstet.

    Aber wenigstens wurde die Sache nicht unter den Tisch gekehrt.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Es gibt ganz einfach Spinner und Vollpfosten denen aufgrund ihres Dachschadens nie und nimmer die Gewalt über eine Waffe erlaubt gehört! Nicht freundlich, dafür aber ehrlich ausgedrückt.

    Der Polizist aus deinem Beispiel, Greenhorn wäre so jemand gewesen - und gehört an oberster Stelle in die Kategorie Voll-Honk.


    Unter den Tisch gekehrt wird im hier aktuellen Falle gewiss nix, nur die Sachlage ist 'ne andere. Euer Schutzmann hat Keine aufs Maul gekriegt wofür ein anderer Ärger kriegen würde. Verdient hätte er's.

    Jeder Jeck is' anders.

    Uralte kölsche Weisheit

  • Wir reden hier auch nicht von der Ehefrau oder dem Kind was erschossen wurde wo der Mann einen Ausraster bekommen hat sondern von seinem Hund.

    Dies ist rein rechtlich gesehen eine gaaaanz andere Hausnummer.

    Inwiefern ist dies rechtlich gesehen eine andere Hausnummer? Gibt trotzdem noch die Affekthandlung, darüber hinaus gibt es noch die verminderte Schuldfähigkeit in so einer emotional geladenen Situation. Ich sehe die Zuverlässigkeit nicht gefährdet, die Reaktion ist nachvollziehbar und menschlich. Soll er ihm den Schaden bezahlen und die Sache ist erledigt

  • Inwiefern ist dies rechtlich gesehen eine andere Hausnummer?

    Du willst mir erzählen, dass das erschießen eines Jagdhundes während der Jagd nicht eine andere Hausnummer vor einem Richter ist wie das Erschießen des Ehepartners?


    Damit erübrigt sich wohl jede weitere Diskussion...


    Ich sehe die Zuverlässigkeit nicht gefährdet, die Reaktion ist nachvollziehbar und menschlich. Soll er ihm den Schaden bezahlen und die Sache ist erledigt

    Sachbeschädigung und Körperverletzung ohne Bedrohungslage wird der Richter wohl kaum einfach so durchgehen lassen (wie gesagt wird der Schütze dies als Unfall darstellen)...


    Damit würdest du rechtfertigen, dass jemand der das Haustier eines anderen mit dem Auto anfährt diesen prügeln darf. Das wird kein Richter durchgehen lassen.


    Versuch mal Vorsatz des Schützens zu beweisen. Da gibt es 1000 Möglichkeiten darzustellen wieso es ein Unfall war.


    Versteht mich nicht falsch ich will den Schützen nicht verteidigen aber ich sehe das nunmal von der objektiven Seite aus... wie mans dreht und wendet der Hundebesitzer wird nicht Straffrei davon kommen (und schon gar nicht nur mit dem bezahlen des Schadens!!!).