"Wie im Bürgerkrieg": Anrainer leiden unter Schießplatz-Krach

  • Yo.. leonardo kenn ich hier schon vom Dorf. Schiessanlage Assenheim Privat, kaum hat man daneben Häuser gebaut, gabs die einschränkungen.

    Auf einem Schießplatz wird geschossen. Auf einmal mehr? Das konnte ja keiner ahnen?
    Da ist eine Straße, die wird Bundesstrasse und der verkehr wird mehr auf einmal vierspurig und dann Autobahn.

    Da ist eine Bahn, mit gelegentlichem Verkehr und dann auf einmal Intercity Express strecke.

    Da ist ein Segelflugplatz, bekommt eine geteerte Bahn, auf einmal siedelt sich Industrie an, die erste Verkehrsmaschine. .. und dann ein Flughafen.


    Dinge und Parameter ändern sich. Wasch mich, mach mir den Pelz nicht nass. - Mehr schießen auf weniger Plätzen.

    Neben Lärmschutzmassnahmen - Schalldämpfers sind ja phöse nur wie bei James Bond mit leisem plopp .. etc.


    Mag sein dass man da was versemmelt hat beim Bundesheer und bei den Behörden in Austria. Ein Trost irgendwie dass es bei Euch nicht anders ist;)

    Off Topic - Beim Studieren des Steuerschwarzbuches: An der Lahn haben sie Touristentoiletten aufgestellt für einen hohen Eurobetrag.. Was sie vergessen haben da ist ja gar kein Abwasserkanal.. die hinterlassenschaften gehen ungeklärt in die Lahn. Nun ist nochmal ein dicker Batzen Euros nötig für den Kanalanschluss. Südlich von Frankfurt Richtung Darmstadt gibts eine Experimentalstrecke mit Oberleitung auf der Autobahn für LKW zum laden. Seit ein paar Monaten im Betrieb, und wurde bisher von genau 2 LKW je einmal benutzt. Millionenteuer..


    Aber, das nennt sich Handlungsfolgenabschätzung. - Wenn man einen Schießplatz dicht macht und aufgrund von Anforderungen mehr Übungen anordnet.. dann heißt das mehr Schießen und damit auch mehr Schießlärm. PUNKT AUS. Natürliche Folge. Wenn man das eine fordert . dann muss man eine Auswirkungsanalyse machen. Die unterbleibt. Machen wir einfach mal - und solange keine meckert.. - Schoon Klood (Hicks) Juncker::besoffen:: .. als Vorbild der Entscheider.


    Wenn man in Deutschland mehr Schießen von den Schießsportlern fordert - das führt zwangsläufig zu mehr Schießen zu mehr Lärm .. etc. völlig normal.

    Das sind typische Effekte. LOGIK und POLITIK sind wiedermal erwiesen in vielen Fällen diametral.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • „Wenn das Heer, das Innenministerium, das Land und die Stadt eine gemeinsame Lösung finden könnten, dann wäre vielleicht auch eine Kostenteilung möglich. Dadurch wäre der Kostenfaktor für die Verantwortlichen relativiert“, sagt Leonhartsberger-Schrott.



    Soll sie es doch selbst zahlen. Zuerst billig das Grundstück gekauft und sich dann über den „Lärm“ aufregen...



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • SNIPP


    Dabei ist die Frage, wer zuerst da war, einfach zu beantworten. Der Schießplatz existiert schon seit mehr als 100 Jahren, im Laufe der Zeit sind im Umfeld auch Siedlungen entstanden.


    SNIPP


    :think:


    Bauen wir unser Häuschen doch in Windrichtung der Mülldeponie. Weil da ist der Grund günstig


    So ne Frechheit..

    Da stinkts....

    Weg damit !

    ::Bumm::

  • ... Durch die Schließung von anderen Anlagen hat die Intensität an diesem Standort extrem zugenommen...

    Tja, Pech gehabt! ::RTFM::


    Da waren wohl andere mit ihrem Gemecker wegen zu viel Schiesslärms 1. schneller und 2. erfolgreicher.

    Die obigen Gründe, wer zuerst da war..., aber auch die Tatsache, dass die verbleibenden Stände intensiver genutzt werden, weil die Gesamtkapazitäten abgenommen haben, dürften die Forderung nach einer Reduktion/Schliessung des Platzes schwer erfüllbar machen.

    Gänzlich auf ein Schiesstraining zu verzichten, dürfte eigentlich keine Option sein.

    Aber heutzutage weiss man ja nie, was sich die Quatschköpfe "da oben" so alles ausdenken...

    Gab's da nicht noch einen erhöhten Trainingsaufand wegen einer neuen Waffe? Das lässt dann ja noch nach...


    Jens

    Ich teile hier mit Euch mein Wissen und vertrete meine Meinung.
    Mein Wissen kann Fehler enthalten, meine Meinung muss nicht der Euren entsprechen.
    Korrigiert meine Fehler mit Eurem Wissen. Gute Argumente können meine Meinung beeinflussen.

    Gelebtes Forum... so muss das sein!

  • Wenn der Scheiß (Vorlage zum neuen Waffengesetz) bei uns in Deutschland durch geht, dann wird sich so manch ein Anwohner von Schützenvereinen noch wundern. Um die Trainingstermine zu erfüllen müssten bei uns die Schießzeiten DEUTLICH ausgeweitet werden und dann natürlich auch mit allen Kalibern geschossen werden, Lärm ist da nicht zu vermeiden wenn man soviel Training vorschreibt ,,,

    Sonst ist Überall das Selbe, in Österreich wie in Deutschland. Erst besonders günstig (weil dort eben n gewisse Lärmbelastung ist) Grundstück / Haus erwerben hinziehen und dann über was meckern, was dort schon lange vorher da war.

  • Wenn der Scheiß (Vorlage zum neuen Waffengesetz) bei uns in Deutschland durch geht, dann wird sich so manch ein Anwohner von Schützenvereinen noch wundern. Um die Trainingstermine zu erfüllen müssten bei uns die Schießzeiten DEUTLICH ausgeweitet werden und dann natürlich auch mit allen Kalibern geschossen werden ...

    Soweit es die Erlaubnis des Standes ermöglicht ist das vorstellbar, aber die erhöhte Nachfrage wird kaum ein Grund für die Erweiterung der Nutzungszeiten sein. Ich erinnere mich noch daran dass wir schon vor über 30 Jahren von Stand in Schwanheim in die Fahrwerksschächte der landenden Flugzeuge schauen konnten aber nicht mit der LP trainieren durften.

  • Genau das selbe Spielchen treiben solche Suderanten in Stammersdorf, Süßenbrunn oder Langenlebarn.

    Bin mal gespannt wie lang es dauert bis Bundesheer und Polizei überall indoor trainieren müssen. In manchen Gebieten hat man schon komplett darauf umgestellt.



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  • ... wie lang es dauert bis Bundesheer und Polizei überall indoor trainieren müssen...

    Es gäbe ja noch die Möglichkeit, mit leisem Licht zu trainieren....

    .::t.ü.r::.


    J.

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  • Dafür gibt's Wharp-Mündungsdämpfer...


    J.

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  • Es ist halt auch eine Frage, was man überhaupt als Lärm versteht!

    Etwas als Hintergrundgeräusch noch wahrnehmen zu können, ist meiner Meinung nach kein Lärm. Für so ein paar Anwohner halt schon, aber da drängt sich nur all zu häufig der Verdacht vor, dass der Lärm nur vorgeschoben wird um etwas verbieten zu können, das man aus anderen "politischen" Gründen da nicht haben will.

    Lärm fängt bei mir erst dort an, wo der Schallpegel so markant wird, dass der z.B. bei Unterhaltungen im Freien stört. Wenn man z.B. in der Abflugschneise wohnt oder direkt neben der Eisenbahn und das Gesprochene Wort seines Gegenüber nicht mehr versteht weil es übertönt wird, das ist wirklicher Lärm. Irgend ein Hintergrundgeräusch dass man noch wahrnehmen kann aber nicht.

    Wenn man z.B. viele der ehemaligen Truppenübungsplätzen der BW in D nimmt, da konnte man in allen Dörfern in der Nähe die MG Salven etc. selbst verständlich hören. Da ist früher aber keiner auf die Idee gekommen sich zu beschweren und zu klagen, objektiv hat das dort auch nirgendwo gestört, war ja i.d.R. weit entfernt. Das ist erst mit dem grün linken Hype so geworden.

    Seit dem gibt es auch wie bei uns in der Nähe so ein Grünes Lehrerehepaar, dass sich ein ehemaliges Bahnhofsgebäude einer stillgelegten Haltestelle, aber an einer aktiven voll gewidmeten Bahnstrecke kauft (wo echter Lärm nun mal selbstverständlich dazu gehört), zum Wohnhaus umbaut und dann anschließend gegen den Bahnlärm vor Gericht klagt ...

  • Zeitverzerrungen kommt und der alte A wieder aufersteht. Alles im Kampf gegen krächtz verboten.


    :hyster:


    ... und ich hege seit geraumer Zeit den Verdacht. dass die Murksel eine verunglückte Reinkarnation des Braunauers ist.

    Mitr

    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!