AUG Z A3

  • Hallo Community,



    ich bin neu hier und warte direkt mit eins bis drei Fragen auf...



    Also, falls ich mich nicht ganz spontan noch umentscheide, wovon ich nicht ausgehe, dann werde ich mir in den kommenden Tagen eine Steyr AUG Z A3 zulegen.


    Auch wenn man mehrfach von dem miserablen Abzug der AUG hört, so ist es doch eine geniale Waffe, sowohl optisch, als auch von der Konstruktion an sich her


    und ich habe einfach einen Narren an dem Teil gefressen. Jetzt zu meinen eigentlichen Fragen:



    Ich würde zunächst einmal gerne wissen, ob es abgesehen vom Abzug, der ja logischerweise halbautomatisch ist, hinsichtlich der essentiellen Komponenten wie Lauf,


    Verschluss usw. irgendwelche baulichen Unterschiede zu den behördlich u/o militärisch genutzten AUG A3 gibt, bzw. ob bei der zivilen Version Abstriche in puncto Qualität


    und Robustheit einzelner Teile gemacht wurden, oder ob es sich im Grunde um exakt dieselbe Waffe handelt, nur halt eben als Halbautomat. Wenn man den Preis in Betracht zieht,


    so muss man das eigentlich schlussfolgern. Hätte da aber gerne Klarheit.



    Außerdem, wie vielleicht dem einen oder anderen bekannt sein dürfte, verfügt die AUG über einen verstellbaren Gasregulator mit zwei Modi: Einer für normalen Betrieb


    und einer für widrige Umstände wie niedrige Temperaturen, schlechte Muni, extrem verdreckte Waffe usw., welcher dann die Gaszufuhr hochdreht, um eine zuverlässige Funktion


    weiterhin zu gewährleisten. Da aber die AUG, wie wahrscheinlich die meisten ARs auch, vom Werk aus bereits tendenziell eher "overgased" sind, man aber bei den ARs zumindest einen


    verstellbaren Gasblock verbauen könnte, frage ich mich, ob jemand vielleicht eine Idee hat, wie man dieses "Problem" bei der AUG beseitigen könnte. Steyr US bietet entsprechende


    Gasregulatoren mit drei Modi an, um die Gaszufuhr drastisch zu reduzieren, jedoch bekommt man die nichtmal über Brownells- also im Grunde aussichtslos. Da kam mir die Idee,


    vielleicht den Büchsenmacher meines Vertrauens zu Rate zu ziehen, und mir einen entsprechenden Gasregler anfertigen zu lassen. Was würde sowas ungefähr kosten und kennt


    jemand einen BüMa, der mit dem System der AUG vertraut ist- am besten im Raum Thüringen?



    So, ganz schön viel Input, ich weiß, aber ich hoffe, dass der ein oder andere User vielleicht entsprechendes Know How besitzt und mir weiterhelfen kann.



    Insofern schonmal danke im Voraus

  • Das AUG fällt üblicherweise aus derselben Fertigung wie das Militärische.


    Es wird nur ein Verschluss mit einer Warze weniger verbaut und der Lauf mit dem Gehäuse fix vernietet (Zumindest in AT)


    Ich bezweifle ernsthaft dass ein durchschnittlicher Sportschütze es schafft ein AUG durch normalen Gebrauch kaputtzuschießen...



    Und wenn die Waffe verdreckt ist dreht man nicht die Gasmenge hoch, MAN REINIGT SIE.

    Speziell eine so einfach zu zerlegende Waffe. :wacko:


    Da muss nix angefertigt werden



    Wenn du daran rumbasteln willst ist dies definitiv die falsche Kanone.

    Dann nimm lieber einen VW Golf -also ein M4


    Und ich würde auch die Finger von diesen TriggerTamern lassen.


    Aus der Packung nehmen, Glas drauf , Magazin rein und die Federn singen lassen


    :drink:

  • Du suchst eine Lösung für ein nichtexistentes Problem.

    In Deutschland wirst Du aber keinen Büchsenmacher finden, der entsprechende Erfahrung mit der Waffe hat, da sie ein völliger Exot und kaum zu finden ist.

    Für Sportschützen ist sie ja nicht erwerbbar (weil sportlich nicht zugelassen) und aus jagdlicher Sicht uninteressant.

  • Das kommt jetzt wieder stark darauf an von welchem AUG Z wir sprechen. Der österreichischen oder deutschen (AUG Z Sport) Version ?


    Grundsätzlich gibt es schon noch ein paar mehr Änderungen als die von Raven genannten. Da wäre zum einen der nicht vorhandene Schnellwechselknopf für den Lauf ( was vorallem bei der Reinigung enorm ärgerlich ist) oder zB. auch ein Kolben mit geänderten Innenmaßen, um die Aufnahme einer automatischen oder 3-Schuss Begrenzer Schlageinrichtung zu verhindern.


    Bei der deutschen Sport Version fällt dann auch der Vordergriff und (so korrigiert mich bitte falls ich irre) die Möglichkeit der kurzen Lauflänge (417mm) weg.


    Qualitätiv macht das AUG Z aber keine Abstriche zur militärischen/polizeilichen Version. Das Gewehr ist super zuverlässig und präzise. Da gibt es nichts zu bekritteln.


    Über die Nachteile des AUG muss man sich natürlich wie bei jeder anderen Waffe auch im Klaren sein.


    Interessant wird sein ob es in Zukunft auch eine Version in 300 BLK auf dem zivilen Markt geben wird. Das EKO Cobra hat die neuen (natürlich vollautomatischen) Gewehre vor kurzem erhalten.


    https://www.spartanat.com/2019…ue-sturmgewehr-der-cobra/



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • Bei der deutschen Sport Version fällt dann auch der Vordergriff und (so korrigiert mich bitte falls ich irre) die Möglichkeit der kurzen Lauflänge (417mm) weg.

    Da mit der Bullpup-Bauweise bereits eines der Kriterien des §6 AWaffV erfüllt ist, darf die Waffe sowieso nicht den Anschein einer vollautomatischen Kriegswaffe hervorrufen. Daher ist dann auch die Lauflänge unter 42 cm irrelevant.


    Für Sportschützen ist sie ja nicht erwerbbar (weil sportlich nicht zugelassen)


    Dafür gibt es wie Glock4Ever richtig anmerkst entsprechend zugelassene Versionen des AUG A3 Z ohne den Vordergriff.


    Und es gibt mittlerweile auch recht ansehnliche und vom BKA als OK beurteilte Lösungen von CD für den Vorderschaft.

    Der Threadersteller hat diese Hinweise auch schon in einem anderen Forum erhalten, auch zu seinen technischen Fragen, da haben ihm die Antworten aber nicht gepasst, deswegen versucht er jetzt halt hier die ihm genehmen Rückmeldungen zu bekommen.


    Das AUG fällt üblicherweise aus derselben Fertigung wie das Militärische.


    Es wird nur ein Verschluss mit einer Warze weniger verbaut und der Lauf mit dem Gehäuse fix vernietet (Zumindest in AT)

    Also meinem Wissen nach passt z.B. das AUG Z nicht in die "NATO"-Schäfte für AR-Magazine, da sich ein paar Dimensionen des Gehäuses unterscheiden. 1:1 aus der selben Fertigung kann das in dem Fall also nicht kommen.

    Kann das jemand bestätigen?

    Da ich mein Geld nicht unnötig herausschmeisse, habe ich das noch nicht selber probiert und bei Steyr hält man sich bezüglich der Details recht bedeckt.

    Z A3 sportlich oder jagdlich?



    Leider (zumindest für ihn) hat er den §6 AWaffV und das Bedürfnisprinzip des deutschen Waffenrechts nicht so wirklich verstanden, da er meint, als Sportschütze die Ausführung mit Vordergriff erwerben zu dürfen und 'nen Dummen gefunden hat, der ihm das Ding auch so verkaufen will...


    ...aber manche lernen halt nur, wenn's wehtut.

  • Nato und Version Z ist nicht kompatibel. Ich glaube aber die Versionen für den US Markt sind untereinander kompatibel, was wahrscheinlich eh der einzige Markt für die Dinger sein wird.


    Probieren kann ich es nicht, denn ich will ja keine Kriegswaffe erzeugen. So lächerlich sich das anhört, denn im Prinzip wird ja nur die Magazinaufnahme auf ein anderes Modell (Stanag) gewechselt. Aber was soll’s...



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  • Und hier in Deutschland schlichtweg nicht erhältlich und nicht importierbar.

    Bei uns ähnlich. Sie sind hier nämlich schlichtweg verboten... ;)



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