Trotz Waffenverbot über 60 Waffen gebunkert

  • Propaganda!

    Zumindest die Dekos zählen nicht,

    wäre zuvor kein Waffenverbot ausgesprochen worden,

    würden auch die CO2 Waffen nicht zählen,

    zudem erhebt sich schon auch die Frage, wo die Waffen

    des Mannes verblieben sind, als das Waffenverbot ausgesprochen

    wurde, bzw. wie er, nachdem es verhängt wurde, 65

    Waffen erwerben konnte?

    Ganz so toll funktioniert das großartige europäische Waffenregister

    offenbar nicht.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • anscheinend waren das alles "Frei ab 18"-Waffen, CO2, Deko usw.

    Wer will da ein Waffenverbot kontrollieren, wenn der die Dinger einfach in einem Laden kauft ? Alt genug

    ist er, dass wohl keiner einen Ausweis sehen will.


    LG

    -Michael

  • Genau so ist es !


    Die restlichen Waffen wird er wohl schon bei gewissen Quellen bezogen haben. Man weiß wovon ich spreche...



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • Wenn er in einem Waffengeschäft kauft, was zumindest bei

    einigen der Waffen erforderlich ist, auch wenn frei ab 18,

    sind die Verkäufer angehalten, eine Rechnung mit Namen zu

    schreiben, und bei der Eingabe des Namens erscheinen

    eventuelle Waffenverbote am Display.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Woher hast du diese Info ?


    Waffenverbote werden nur bei Kat. C und D vom Händler geprüft. Dafür braucht es eine Abfrage. Am Display steht da nix, wäre datenschutzrechtlich äußerst problematisch (man denke zB. an gleichlautende Vor- und Nachnamen) .


    Bei Pfefferspray, CO2, Springmesser etc. gibts keine Prüfung.



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  • Deshalb sagte ich: "Sind angehalten" und nicht "Sind verpflichtet"!


    Das Thema ist schlicht: Wenn CO2 Waffen und Springmesser vom Waffenverbot betroffen sind,

    ist beim Verkauf gefälligst auch auf ein Waffenverbot zu prüfen. Desgleichen bei sog. "minder

    wirksame Waffen". Und das schon längere Zeit - kam etwa zur gleichen Zeit auf als das Schießen

    "Unbefugter" auf Privatgrundstücken verboten wurde.


    Der Händler kann das prüfen. Die meisten tun's nicht. Schert auch den Gesetzgeber nicht.

    Weil dann jeder Vorfall gegen den Privatwaffenbesitz verwendet werden kann.

    "Schaut, wie unzuverlässig die alle sind!"


    Fällt letztendlich uns auf den Kopf. Und - bei dem riesigen Geschäft, das Waffenhändler heute

    machen, ist es doch wurscht, ob sie Daumen drehen oder die Überprüfung durchführen.


    Andernfalls ist das ganze Waffengesetz-Konstrukt noch um Längen absurder als es ohnehin schon ist.


    Und wenn die Reporter in dem Zusammenhang keinen Schmarrn schreiben,

    sollten wenigstens SportWAFFEN auch zumindest Cat. C sein.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Das ist das gleiche Problem wie bei uns das Mittel Waffenverbot für den Einzelfall ist bei nicht Erwerbsschein bzw. WBK pflichtigen norm. freien Waffen unwirksam, wenn sich Jemand einfach nicht dran hält, weil auch der Händler davon einfach nicht erfährt und keine Möglichkeit hat das zu prüfen ob ein Waffenverbot verhängt wurde.

  • Greenhorn : Wie soll der Händler ein Waffenverbot kontrollieren, wenn er dafür keine Ermächtigung und auch keine technischen Möglichkeiten hat ? Er darf und kann (!) ja nur bei Schusswaffen prüfen ob ein Waffenverbot besteht. Und auch nur das durch Vorlage des Reisepass oder Führerschein anhand einer konkreten Personenidentifizierung.


    Selbst wenn du beim Kauf eines Springmesser nach dem Namen gefragt wirst fängt der Händler damit nur beschränkt was an. Ausweispflicht nur wenn das Alter fraglich ist...



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  • Das ist das Problem bei halbherziger und inkonsequenter Gesetzgebung, Glock4Ever .

    Ich rede da jetzt nicht einer Gesetz"verschärfung" das Wort, im Gegenteil. aber ich habe etwas gegen undurchführbare Gesetze,

    die man somit gegen uns verwenden kann, egal wie wir uns verhalten. Weil es so oder so falsch sein muss, weil die Gesetze richtiges Verhalten nicht ermöglichen.

    Man hat die Gesetze gefälligst so zu "konfigurieren", dass wenigstens ein Waffenhändler sie auch einhalten kann!


    Der Waffenhändler darf eine Waffe nicht verkaufen, wenn über den Kunden ein Waffenverbot verhängt ist! (Ich darf sie ihm als Privatperson auch am Schießstand nicht zur Verfügung stellen, auch nicht, wenn ich die ganze Zeit anwesend bin!!!)

    Aber er darf vom Kunden keinen Ausweis verlangen, wenn es sich nicht um eine Schusswaffe handelt. Das ist schlicht pervers. Wie will er seinem Verbot denn nachkommen, wenn er nicht prüfen darf, ob es im konkreten Fall gültig ist oder nicht???


    Konsequenterweise gibt es zwei Zugänge: Entweder die Waffen, für die der Händler keinen Ausweis verlangen darf werden aus der Liste der Waffen, die unter ein Waffenverbot fallen, herausgenommen, oder der Händler darf nicht nur, sondern muss auch prüfen. Die aktuelle Software kann das ja auch - seit mehreren Jahren. Hab' ich mit meinem Waffenhändler testhalber - auf meine Person bezogen - oft genug durchexerziert. Eben weil die Software anfangs dermaßen fehlerhaft war, dass die haarsträubendsten Fehler und Sicherheitslücken vorhanden waren.


    Die nächste Geschichte ist dann natürlich auch, dass im Fall des Falles die Behörde Waffenverbote auch korrekt eintragen muss.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.