Neues WaffG gefordert!

  • Schon, nur mir fehlt dabei der Glaube, dass ein neues Waffengesetz unter unseren derzeitigen Politikern in irgendeiner weise besser werden könnte!!! Im Gegenteil, da müsste man ALLES befürchten! Da sind englische Zustände durchaus eine realistische Befürchtung.


    Klar ein sinnvolles neues Waffengesetz, dass Bürokratieabbau mal ernst nehmen würde und den Stellenwert eines freien Bürgers betonen würde, wo nur dort Einschränkungen gemacht würden wo dies wirklich notwendig ist, wäre ein Segen. Aber dazu müsste schon die Einstellung des Politikers zum Bürger sich ändern. Momentan muss man eher den Eindruck haben, dass Politiker keine selbst denkenden Bürger wollen denen der Politiker sich zu verantworten hat sondern Untertanen!

    Für ein sinnvolles neues Waffengesetz müsste die Politik auch erst mal verstehen woher unser heutiges Waffengesetz stammt und welche Ideologie darin steckt.

    Ein Anfang wäre dieses Buch aufmerksam zu lesen!

    https://www.amazon.de/Fatales-Erbe-Waffengesetze-Entwaffnung-Staatsfeinden/dp/3957231027/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=fatales+erbe+hitlers+waffengesetze&qid=1571082333&sr=8-1

  • Ich hab mir den Lars jetzt nochmal angeguckt.


    Drei Dinge - zum einen sagt er das Verschärfungen des "alten Waffenrechts" zu nichts führen, womit er zwar recht hat, aber ich glaube das weder die

    beiden Damen noch die Zuschauer mit einer solchen Aussage was anfangen können. Er hätte ja wenigstens klarmachen können das eben diese Verschärfungen nur die LWB trifft und das die (wir) nicht die Bösen sind, sondern es nur ausbaden.


    Das er definitiv kein Experte ist, merkt man auch an zwei Aussagen. Zum einen das er den möglichen Selbstbau einer als praktisch Kinderspiel für jeden darstellt. So einfach ist es dann doch nicht. Von der Munitionsherstellung mal ganz abgesehen. Letztlich hat das ja auch der Täter von Halle gezeigt.

    Man stelle sich vor wenn seine Waffen richtig funktioniert hätten und die Munition die volle Wirkung entfaltet hätte. Nicht auszudenken.


    Und dann die "Neckermann" Aussage. Damals konnte man Schrotflinten und KK Gewehre so bestellen und es gibt sicher noch jede Menge unregistrierte Altbestände. Aber was soll es bringen die Leute davon zu entwaffnen. Das Zeug ist eh nicht deliktrelevant. Und die Besitzer sicher auch nicht.

  • Für ein sinnvolles neues Waffengesetz müsste die Politik auch erst mal verstehen woher unser heutiges Waffengesetz stammt und welche Ideologie darin steckt.

    Ein Anfang wäre dieses Buch aufmerksam zu lesen!

    https://www.amazon.de/Fatales-Erbe-Waffengesetze-Entwaffnung-Staatsfeinden/dp/3957231027/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=fatales+erbe+hitlers+waffengesetze&qid=1571082333&sr=8-1

    Das Buch kann auch ich nur absolut empfehlen :thumbsup:

  • Erstaunlich ist der Schlußsatz des Buches. Man lese :


    Die Entwaffnung der Juden machte einen individuellen oder kollektiven Widerstand unmöglich. Heute enthält das Grundgesetz von Deutschland folgende Vorschrift: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ Wenn die Nazi-Erfahrung etwas gelehrt hat, dann, dass totalitäre Regierungen versuchen werden ihre Subjekte (Menschen) zu entwaffnen um so jede Möglichkeit, den Verbrechen gegen die Menschlichkeit Widerstand zu leisten, auszumerzen.


    Dateien

    • entwaffnung.pdf

      (89,07 kB, 19 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Das neue Gesetz würde dann etwa so lauten:

    « Dem Volk KEINE Waffen. »

    Fertig.

    Womit, nach der Schlußfolgerung des Autors, festzustellen ist:


    Wenn die Nazi-Erfahrung etwas gelehrt hat, dann, dass totalitäre Regierungen versuchen werden ihre Subjekte (Menschen) zu entwaffnen um so jede Möglichkeit, den Verbrechen gegen die Menschlichkeit Widerstand zu leisten, auszumerzen.


    ... wir also heute per definitionem in einem totalitären Staat leben. :Game:

    Die andere Schlußfolgerung des Autors wage ich auch stark zu bezweifeln nämlich, daß ohne Entwaffnung der Juden ein bewaffneter Aufstand stattgefunden hätte obwohl ja seitens der Juden am 24. März 1933 eine (Wirtschafts-) Kriegserklärung gegen das Dt.Reich ausgesprochen wurde.


    Der Londoner Daily Express prangte am 24. März 1933 in großen Lettern der Schriftzug Judäa erklärt Deutschland den Krieg – Juden der ganzen Welt vereinigen sich – Boykott von deutschen Waren – Massendemonstrationen”.

    Der zugehörige Artikel beschwor den kommenden „Heiligen Krieg” und forderte die Juden der Welt auf, sich an den antideutschen Aktionen zu beteiligen.


    Auch das sollte man mal zur Kenntnis genommen haben:



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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Er hätte ja wenigstens klarmachen können das eben diese Verschärfungen nur die LWB trifft und das die (wir) nicht die Bösen sind, sondern es nur ausbaden.

    Nein, nein, nein!


    STOP!


    Psychologisch ist es EXTREM UNKLUG uns LWB in diesem Zusammenhang auch nur zu NENNEN!

    Es prägt sich eben NICHT ein, dass Wir alle Leidtragende eines verkorksten Waffenrechts sind!

    Es prägt sich ein, in welchem Zusammenhang man "legale Waffenbesitzer" hörte: Im Zusammenhang mit einem Amoklauf mit absolut selbstgebauten Waffen!


    Wir haben damit ABSOLUT NICHTS ZUTUN, also sollten wir bitte auch nicht genannt werden!


    Siehe: "NUDGING"... ansonsten habe ich an anderer Stelle genug zu Lars kommentiert.

  • Zum einen das er den möglichen Selbstbau einer als praktisch Kinderspiel für jeden darstellt. So einfach ist es dann doch nicht

    Hast du dich mal mit einer "Slam gun" auseinandergesetzt (aka die "Schrotflinte", die der Typ in Halle hatte)?

    Das ist nicht mehr als n Nagel, zwei Rohre und ne Endkappe...

  • ...

    Das er definitiv kein Experte ist, merkt man auch an zwei Aussagen. Zum einen das er den möglichen Selbstbau einer als praktisch Kinderspiel für jeden darstellt. So einfach ist es dann doch nicht. Von der Munitionsherstellung mal ganz abgesehen. Letztlich hat das ja auch der Täter von Halle gezeigt.

    Man stelle sich vor wenn seine Waffen richtig funktioniert hätten und die Munition die volle Wirkung entfaltet hätte. Nicht auszudenken.


    Und dann die "Neckermann" Aussage. Damals konnte man Schrotflinten und KK Gewehre so bestellen und es gibt sicher noch jede Menge unregistrierte Altbestände. Aber was soll es bringen die Leute davon zu entwaffnen. Das Zeug ist eh nicht deliktrelevant. Und die Besitzer sicher auch nicht.

    Wieso? Mit beiden Aussagen hat er ja im Grunde Recht. Klar braucht es zum Selbstbau von Waffen, von den ganz primitiven, die aber auch nicht ungefährlich sind, mal abgesehen, ein gewisses Maß an Grundverstand und handwerkliche Fähigkeiten, worüber zweifellos eine Menge Menschen verfügen. Was die "Neckermann-Aussage" angeht, die trifft absolut zu. Nur wollen das viele nicht hören weil sie das jahrzehntealte Propagandamärchen so verinnerlicht haben, dass eine Waffenregistrierung zu mehr Sicherheit führt. Fakt ist aber, dass mit den unregistriert besessenen Waffen praktisch nicht mehr Delikte ausgeführt werden als mit den legal besessenen, wenn man die Deliktzahl jeweils ins Verhältnis zum geschätzten Bestand setzt. Aber das will ja keiner hören. Was auch keiner hören will ist dass die Frage, ob eine Gewalttat durchgeführt wird nicht von der Verfügbarkeit von Schusswaffen abhängt, sondern vom Vorhandensein eines Motivs und einer ausreichenden Entschlossenheit des Täters. Hat er das, dann kann er auch mit einem Knüppel auf der Straße ein paar Leute totschlagen, hat er es nicht, dann wird er auch dann nicht zum Gewalttäter, wenn er 10 Maschinengewehre zu Hause in der Stube an der Wand hängen hat und 10000 Schuss munition im Keller. So einfach ist das. Aber wie gesagt: das will ja keiner hören.

  • Was die "Neckermann-Aussage" angeht, die trifft absolut zu. Nur wollen das viele nicht hören weil sie das jahrzehntealte Propagandamärchen so verinnerlicht haben, dass eine Waffenregistrierung zu mehr Sicherheit führt. Fakt ist aber, dass mit den unregistriert besessenen Waffen praktisch nicht mehr Delikte ausgeführt werden als mit den legal besessenen, wenn man die Deliktzahl jeweils ins Verhältnis zum geschätzten Bestand setzt. Aber das will ja keiner hören. Was auch keiner hören will ist dass die Frage, ob eine Gewalttat durchgeführt wird nicht von der Verfügbarkeit von Schusswaffen abhängt, sondern vom Vorhandensein eines Motivs und einer ausreichenden Entschlossenheit des Täters. Hat er das, dann kann er auch mit einem Knüppel auf der Straße ein paar Leute totschlagen, hat er es nicht, dann wird er auch dann nicht zum Gewalttäter, wenn er 10 Maschinengewehre zu Hause in der Stube an der Wand hängen hat und 10000 Schuss munition im Keller. So einfach ist das. Aber wie gesagt: das will ja keiner hören.

    Da gehe ich mit dir voll konform. Ich sehe das genauso, aber bei Lars kommt es eben so rüber, das man sich um diese, jetzt bei vielen Besitzern illegalen, Neckermann Waffen kümmern sollte. Das hat mich gestört.