Rückruf Geco Munition 357 Magnum

  • Das interessiert ganz sicher Leute, die das Zeugs gekauft haben, im guten Glauben, sich deutsche Qualität gekauft zu haben

    und

    nicht jeder

    ist ständig i.S. Informationen und Rückrufe auf dem allerneuesten Stand !


    Das ist einfach eine Sauerei, solchen Schrott in Umlauf zu bringen :thumbdown::thumbdown:

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Ich Kauf das Zeug immer dann, wenn Frankonia Dortmund keine anderen .357 Vollmantel da hat, wenn ich welche brauche. Und das kommt schon hier und da mal vor.

    Hab die auf jeden Fall im Schrank. Muss mal kucken, welche Charge.

    Ich finde ziemlich kacke, dass die nicht Tacheles schreiben, was der Fehler ist und was passieren kann.

  • Deutsche Qualität ? :hyster: Die wird in Ungarn zusammen geklöppelt.

    Qualitätsprobleme mit Geco KW Munition ist nichts neues, die Foren, FB und YT sind gut bestückt mit Berichten über gesprengte Pistolen mit der 9mm Geco und mit durch Zündhütchendurchbläser bei der Hexagon beschädigten Stoßböden. Einen Rückruf gab es m.w. bei den 9mm Sorten nicht, somit schonmal ein Fortschritt bei der 357 Mag;).

  • Innenballistische Störung ist gut. Gerüchten zu folge sollen angeblich einige Patronen in den Chargen sein, in denen sich kein Pulver befindet. Wenn man n schnelle Serie mit sowas schießt aus Revolver oder UHR nicht aufpasst und erst zu spät merkt, dass der Rückstoss gefehlt hat, dann könnte das dazu führen, dass man eine normale Magnum Ladung auf ein im Lauf steckendes Geschoss feuert. Denn das Zündhütchen alleine kann schon reichen um das Geschoss weit genug in den Lauf zu treiben, dass sich die Trommel drehen lässt. etc.

  • kommt drauf an, wenn man z.B. einen hochwertigen Revolver mit Lauf und Rahmen aus Schiedestahl hat, ist es möglich, dass außer dass die Waffe danach Schrott ist gar nicht so viel passiert. Das gibt dann den berühmten Blub im Lauf ...

    Bei Waffen die aus Gussstahl gefertigt sind, sieht das anders aus, da fliegen dann regelrecht die Fetzen wie bei n Splittergranate.

  • kommt drauf an, wenn man z.B. einen hochwertigen Revolver mit Lauf und Rahmen aus Schiedestahl hat, ist es möglich, dass außer dass die Waffe danach Schrott ist gar nicht so viel passiert. Das gibt dann den berühmten Blub im Lauf ...

    Bei Waffen die aus Gussstahl gefertigt sind, sieht das anders aus, da fliegen dann regelrecht die Fetzen wie bei n Splittergranate.

    das möchte ich auch nicht haben....



    Ich finds persönlich eh erstaunlich daß Munisorten verschiedener Hersteller Chargen so unterschiedlich sind...


    Ich dachte immer: Fabrikmunition geht immer : klar kann man noch was rauskitzeln als Wiederlader - aber das macht doch ncicht viel aus...


    Hatte Fabrikmuni für meinen K31 - bin ja keine gute Schptzin aber ich war damit zufrieden... Beim Probetraining noch 86 von 100 Ringen geschossen.


    Aber mit neuem 480er Packerl hab ich nichtmal die Scheibe getroffen - von 2 Probeschüssen + 10 Wertungen war KEIN Schuß auf der Scheibe....


    da hab ich in meinem ersten Wettkapmf ohne Erfahrung deutlich mehr geliefert als im 3 Jahr...


    Im Schützenstand werd ich ausgelascht wenn ich sag: ich test Munition - Kommentare : Du schießt doch eh so schlecht, da ists doch egal was DU nimmst ...


    Selsbt als schlechter Schütze merke ich, daß manche Muni auch einfach besser schießt und manches einfach obwohl alles Fabrikmuni ist, einfach unbrauchbar ist weil ich da Streukreise/Ausreißer habe die ich mit gewohnter Muni eben nicht habe...Oder die Muni "klemmt "ständig was ich mit anderer nicht habe...


    Streuungen/Klemmer , selbst "ich treff nichtmal die Scheibe" kann ich akzeptieren - aber wenn Muni ausgeliefert wird ab Werk welche meine Waffe sprengt, evt noch mit Gefahr für mich oder Mitschützen , dann find ich das eine Riesensauerei...

  • Es gibt Waffen die deutlich munitionsfühliger sind als andere. Fabrikmunition ist i.d.R. so laboriert, dass ein akzeptables Ergebnis aus vielen verschiedenen Waffen erreicht wird. Was dann nicht heisst, dass es nicht trotzdem Ausnahmen gibt!

    Bei einigen Langwaffen kommt hinzu was man für einen Lauf mit welcher Länge und mit welchem Drall man hat. Kann man ganz besonders bei .223 beobachten. Da funktionieren dann nur dazu passende Geschossgewichte brauchbar gut.

    Früher sind wir zum Waffenladen gegangen haben uns ein kleines Päckchen Mun von jeder Sorte zu unserer Waffe gekauft, die alle getestet und dann n grössere Bestellung mit einigen tausend Schuss gemacht. Das kann man heute schon fast vergessen, viele Läden haben wegen den hohen Versandkosten etc. Gefahrgutmisst und der Post sowie vielen Paketdiensten die das nicht mehr normal transportiert nur noch wenige Sorten da. Kleinmengen ordern zum Testen kann man fast vergessen. Ausserdem sind die Fabrikpatronenpreise bei vielen Kalibern nur noch unverschämt hoch. Inzwischen lade ich mir fast alles an GK selbst, die werden dann zusätzlich auf meine Waffen abgestimmt. Nur bei KK mach ich das Spiel noch. Da muss man zum Testen allerdings inzwischen mehrere Läden abklappern. Da haben übrigens die amerikanischen Standardhersteller schwer nachgelassen in Sachen Qualität. RUAG ist da immer noch spitze, nur leider zu quasi sittenwidrigen Preisen!