EU AmmoBan?

  • Ich sehe keinen Fred dazu, habt ihr das noch nicht mitbekommen?

    EuAmmoBan

    Ist da wirklich was dran? Was ist denn dann mit Militärmunition?

    Seit wann ist „Militärmunition“ Teil des zivilen Waffenrecht ?


    Natürlich wird es die Behörden nicht treffen. Und so bekommen sie Stück für Stück das Aussterben des Schießsports hin und sorgen weiter für die heimliche Entwaffnung des Volks. :cursing:



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • Die EU Kommission war schon einmal dabei Bleimunition zu verbieten. Da hatten sie wohl keine Mehrheit bekommen.

    Mal sehen wie das diesmal ausgeht.


    Sollte Bleihaltige Munition verboten werden, werden die Herstelle Alternativen anbieten, die es heute auch schon gibt. Die werden anfangs teurer sein, sich aber dann wohl aufgrund der höheren Absätze dieser Sorten preislich einpendeln.


    Wird es den Tod des Schießsports bedeuten? Nein, es wird ihn erneut reduzieren, aber nicht töten, das kommt später.

  • Ich stelle mir auch eine andere Frage:


    Sind die Alternativen Munitionsrohstoffe genauso zuverlässig und effektiv wie die aktuellen ? Das ist nämlich für den Bedürfnisgrund Selbstverteidigung bei uns eine nicht unerhebliche Frage. Oder soll man sich zukünftig nur noch mit dem Stöpselgewehr verteidigen dürfen ?



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  • Wenn das diskutierte Verbot von bleihaltiger Munition nur Deutschland betreffen würde, wäre das Schlimmste zu befürchten. Und sicher werden auch die Vertreter der Bundesregierung für ein Bleiverbot stimmen, egal ob der Gesundheitsschutz oder Umweltschutz dieses Verbot zwingend notwendig machen.


    Widerstand erwarte ich nur von den Staaten, im denen die Jagd und der Schützensport verbreiteter sind als hier, und die grüne Neopuritanismus nicht die Ideologie der Medien darstellt. Das generelle Verbot bleihaltiger Munition wird sicher von den Massenmedien bejubelt werden.


    Ich versuche mal als Advocatus Diaboli zu argumentieren: "Für das Sportschiessen im Allgemeinen ist das Bleiverbot irrelevant, da es beim Lochen von Papier nicht darauf ankommt, mit welcher Energie das Geschoss das Ziel trifft. Folglich sind nur neue Kaliber, neue Munition, und neue Waffen(typen) ausschliesslich für das Sportschiessen zu entwickeln und die Sportordnungen an die fortschrittliche Technologie anzupassen. Dass dabei antiquierte Sportdisziplinen, wie das Vorderladerschiessen verschwinden werden, ist unvermeidlich. Auch das so sinnlose Schiessen mit historischen Waffen oder Ordonnanzwaffen oder mit auf Militärwaffen basierenden besonders gefährlichen Sportwaffen wird wegfallen, aber man kann ja sportlich ähnlich herausfordernde Sportdisziplinen neu schaffen.

    Letztendlich überwiegt der Gesundheitsschutz für die Allgemeinheit das Interesse einer irrelevanten Minderheit, eine antiquierte Technik für eine verzichtbare Freizeitbeschäftigung zu verwenden, wo es doch durch Innovationen einen adäquaten Ersatz geben kann.

    Nicht zu vergessen ist auch der wirtschaftsfördernde Aspekt des Verbots bleihaltiger Munition. Durch die dadurch angestoßene Ersatzbeschaffung lässt sich rechnerisch ein Umsatzplus von mehreren Hundert Millionen Euro nur in Deutschland erreichen."

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Ceterum censeo


    Im Namen des Klimaschutzes sollte die Benutzung eines Kraftfahrzeugs von einem allgemein anerkannten Zweck abhängig gemacht werden. Bei der Benutzung sollte ein Bedürfnis nachgewiesen werden. Damit würde das sinnlose Herumfahren, nur weil jemand gerne fährt, unterbunden werden.

    Jedes Gramm CO2 zählt.

    MOTORRÄDER DIENEN NICHT PRIMÄR DEN PERSONENTRANSPORT ZU EINEM ZIEL, sondern die Freizeit- und Spassnutzung überwiegt. Motorräder sollten verboten werden.

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  • Was sind eigentlich die Alternativen zu Blei beim Luftgewehr und beim Vorderlader ?


    Auch bei der Jagd verwenden das nur diejenigen die wirklich müssen. Alle anderen haben gar keinen Grund sich mit was schlechterem und teurerem abzufinden...



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  • Alternative zum Blei bei

    - Luftdruckwaffen. KUPFER. Da müssen halt neue Geschossformen und Grössen, und dafür optimierte "Sportgeräte" entwickelt werden.


    - Vorderladern: Mit dickem Patch betriebene Kupferkugeln. Da ist es egal, wenn die Präzision darunter leidet, denn wenn alle unpräzisere Geschosse verwenden müssen, hat niemand einen Nachteil.


    - Perkussionshinterladern: Wie viele Schützen schiessen denn so ein Ding? Kann man drauf verzichten!


    - Perkussionsrevolvern: Die braucht doch kein ernsthafter Sportschütze wirklich.


    - bei Vorderladern, die für Langgeschosse optimiert sind: kann man dann halt nur mit gepatchten Kupferkugeln schiessen. Auf 50 m geht das auch noch hinreichend gut.


    Im Interesse der Allgemeinheit müssen wenige Einzelne eben ein wenig verzichten. Schiessen ist sowieso nicht ökologisch korrekt.




    Wie viele aktive Vorderladerschützen gibt es denn noch? Pro Verein 0 -2?

    Das Verbot würde doch nur eine zu vernachlässigende, egoistische Minderheit betreffen.

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  • Interessant wird es für die Wiederlader werden und denen die Geschosse selber herstellen.


    Bleigeschosse zu Gießen ist eines, Kupfer oder anderes Material zu Gießen eine andere Sache.

    Wieso muss man die Geschosse selbst gießen?

    Man kann ökologisch korrekte Geschosse doch auch kaufen und diese zum Wiederladen verwenden.

    Schließlich sind die Wiederlader doch nur eine Minderheit einer "nicht guten" Minderheit, und die sind gesellschaftlich nicht relevant., bzw. eine nicht auf der Ideologielinie liegende antisoziale Gruppe.

    Demokratie ist eben die Diktatur der Mehreren.

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Gerade beim Vorderlader sind Bleigeschoße in Wahrheit völlig egal, bloß ist die passende Routine nicht verbreitet.


    Bei passendem Kugelfang die Geschosse wieder einsammeln, neu gießen, erledigt. Haben die Altvorderen auch so

    gemacht, wozu Blei für 6-12 Monate mit sich schleppen. Wurde aus dem geschossenen Wild geborgen.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Ein paar weiterführende Links hierzu sind u.a.


    Anfrage EU (2017!):

    http://www.europarl.europa.eu/doceo/document/P-8-2017-003543-ASW_DE.html


    Bestätigung seitens der ECHA (2019):

    https://echa.europa.eu/documents/10162/13641/rest_lead_ammunition_COM_request_en.pdf/f607c957-807a-3b7c-07ae-01151001d939


    Ich betrachte das aktuell erst einmal mit gesunder Skepsis und warte den Bericht der ECHA ab. Allerdings muss ich SLG-Leiter recht geben.

    Alternative Munition (Recherche nach 9mm) gibt es zum aktuellen Zeitpunkt schon und diese werden, nach entsprechender Abnahmemenge, sich auch preislich einpegeln.


    LG

    Chris

  • In USA gibt es für die Jagd auch schon Blei freie Vorderladergeschosse die funktionieren.

    Aber erstens sind die sau teuer, und zweitens sind das ganz ganz fui böhhhse Treibspiegelgeschosse mit Kunststoffhülse. Nur ein dickeres Pflaster reicht bei gezogenen Läufen nicht, da die Kugel trotz Pflaster immer noch von den Feldern geführt werden muss, dass geht nur, wenn sie sich zumindest etwas verformt einpresst.

    Für gegossene Geschosse ähnlich wie Blei ginge rein physikalisch eine Bismut-Zinn Legierung. Aber die ist noch sehr viel sau teurer, und zweitens ist Bismut / Wismuth ein recht seltenes Metall, für breite großflächige Anwendung viel zu wenig vorhanden. Eley verwendet Wismuth für Blei freie Schrot Laborierungen die für die Jagd auch aus alten Flinten verschossen werden können. Nur ist es da auch ein sehr teures Nischenprodukt, das nicht für die breite großflächige Anwendung geeignet ist.

  • immer wieder geil zu sehen, wie ein anstehendes Verbot von den Betroffenen schön geredet und relativiert wird.

    Wie gesagt, das perverse ist, dass es die Militärs und Behörden ganz sicher nicht treffen wird. Das gilt nur für den zivilen Bereich und schon sind wir wieder beim typischen Thema.


    So wie sich die LWB auch hier wieder Spalten lassen sind wir verloren. Ein paar Leute die ich kenne meinen das können sie nicht machen, weil wie soll das beim Staat ankommen und wer soll die Kosten bei Polizei und Militär dafür tragen ? Lustig sag ich da nur...wird der LWB wirklich nicht gescheiter ?



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