19 Jähriger erschoss versehentlich Freundin

  • Aus noch unbekanntem Grund löste sich aus der vermeintlich ungeladenen Waffe plötzlich ein Schrotschuss



    Alle Regeln missachtet......;(


    lg leonardo

    Ich habe keine Vorurteile.
    Ich kann überhaupt niemanden leiden.



    „All right, they're on our left, they're on our right, they're in front of us, they're behind us...they can't get away this time.“
    Lewis B. Puller

  • Viele offene Fragen!

    Eine "ungeladene" Flinte die im Schlafzimmer hängt, mit der zufällig hantiert wird, die zufällig auf den Kopf der Partnerin gerichtet wird und die zufällig geladen ist, wo man dann nicht fähig ist, selbst Rettung und Polizei zu verständigen sondern seine "Verzweiflung" zuvor im Nachbarhaus dem Onkel präsentieren muss. Erst der leitet die notwendigen Schritte ein. Irgendeine Hilfe für das Opfer bis zum Eintreffen der Rettung??


    Zu streng? Vorverurteilung? Gut möglich, muss man sich aber gefallen lassen, wenn man mit einer Waffe, die man im Schlafzimmer hängen hat, auf diese Weise umgeht. Möge ich nie so blöd werden! Wenn doch, dann gefälligst Waffen weg, Auto weg, Fahrrad weg, Küchenmesser weg, am Besten gleich ins Pflegeheim einliefern. Nur - ich bin keine 19, - und wie man ein Kind macht, hat er ja offenbar schon gewusst. Soll er dem später 'mal erklären, warum es keine Mutter hat.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Irgendeine Hilfe für das Opfer

    wenn der Kopf nicht mehr vorhanden ist, dan kommt wohl jede erste Hilfe zu spät...


    Aus dem Artikel: "man weiß nicht, wem die Waffe gehört - mehrere Familienmitglieder sind Jäger"

    Sind die Waffen bei Euch nicht registriert ?



    Ich kann mir schwer vorstellen, daß das ein "Versehen" war - man zielt nicht auf andere Leute die man nicht töten will - auch nicht mit einer ungeladenen Waffe...

  • wenn der Kopf nicht mehr vorhanden ist, dan kommt wohl jede erste Hilfe zu spät...

    richtig, "WENN"... . In dem Fall rufe ich auch keine Rettung mehr.

    Die Waffen haben registriert zu sein. Ob sie es sind auch tatsächlich sind...?


    Bei dem Bauern und Jäger bei dem ich die Urlaube meiner Kindheit verbracht habe, sind die Gewehre auch frei an der Kleiderablage gehangen. War damals üblich - Anfang der 1970er - üblich. Als bei denen die dritte Tochter zur Welt kam, vielleicht 3 Jahre später, war für die Gewehre ein versperrbarer Schrank vorhanden. Das ist immerhin mehr als 40 Jahre her.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Alle Regeln mißachtet, die man mißachten kann.

    Da darf gerne über Absicht nachgedacht werden... die angeblich nicht vorhanden war?

    Ist die Ausbildung so schlecht in Austria, oder bekommt man ohne nachgewiesener "Ahnung" und Praxis die Erlaubnis für eine Schuswaffe?

    Hmmm.... der "Zufall" überzeugt mich nicht. Cooper rotiert dazu zu schnell in seinem Grab.

    Aber darüber kann man diskutieren.


    Nur über eines nicht: Wegen einer "Bezienungstat" mit einem Werkzeug nun das Werkzeug zu verbieten!


    Ich kann jetzt.... , nö: Ich werde jetzt geschmacklos und spreche mal Klartext:


    Es gibt absolut keine Möglichkeit das Leben der Partnerin zu retten, wenn der Partner nach ihm trachtet.

    Dabei haben es Frauen geradezu gut: Ein Schuß - Rübe weg - tot. Oder: Kehle durchgeschnitten - tot.

    Oder Strick um Hals, aus dem ersten Stock gestoßen: Tot.

    Leider haben Männer nicht so viel Glück: Vergiftet leiden wir Tage, bis der Tod uns erlöst. Oder es dauert Jahre, bis wir so gemobt wurden, dass wir Selbstmord begehen.

    Aber auch generell gibt es unangenehmere Arten ermordet zu werden: Nach Stunden der Folter eine weitere Stunden von zahlreichen Männern durchgeführt Vergewaltigung einer Frau, die am Ende erschlagen wird, zu Tode gequält, was im Falle pervers-sadistischer Täter weitere Stunden dauern kann.


    Ich breche hier mal ab, weil mir selber das Mittagessen hoch kommt. Apropos kommen: Ich will wieder zurück zur Waffe als Werkzeug kommen.

    Wäre es schön, wenn die Frau der letzt beschriebenen Tat einfach ihre Pistole hätte ziehen und im Verteidigungsschuss den Täter erschießen können?!

    Ich finde: JA! Denn nach der grausamen Ermordung dieser Frau folgen weitere. Die Polizei sammelt von Opfer zu Opfer solange Indizien, bis sie sicher ist den Täter überführen zu können. Dann sind viele Menschen tot. Ich finde es besser, wenn stattdessen Täter sterben!


    Dazu ist es nötig, dass Menschen Waffen besitzen dürfen. Diese sind nämlich absolut überwiegend friedlich und vernünftig. Nur wenige werden zu Mörder und unterm Strich geschehen selbst in den USA verhältnismäßig wenig Unfälle, beachtet man, dass keinerlei (!!!) Expertise für den Waffenbesitz gefordert wird!


    ERGO: Angenommen das war eine Straftat, eine Beziehungstat, so muss die Diskussion eine Debatte über Reduzierung von Straftaten sein.

    Zu diesem Zweck gibt es EXAKT ZWEI (!!!) Ansätze:

    (1) Wo kein OPFER, da kein Täter!

    (2) Wo kein TÄTER, da kein OPFER!


    Kurz erklärt:

    1) Wo Opfer zu Gegnern werden, sich wehren können, werden Täter von ihrer Tat absehen, die Opfer suchen und keine Gegner! Wer das RISIKO für Täter erhöht selbst draus zu gehen, der reduziert Straftaten zwangsläufig. Dazu nötig: Eine Ebenbürtige Bewaffnung. Ungeeignet: Waffenverbote! Denn sie treffen nur die, die sich daran halten und das tun berufsbedingt die Ganoven nicht.

    2) Wo Täter bei ihren Straftaten sterben, gibt es keine Intensivtäter. Solche, die bei der Überlegung den Beruf des Intensiv-Ganoven zu ergreifen erkennen müssen: Da ist Dachdecker und Abends Bombenräumer doch sicherer... werden von Straftaten absehen. Notwendig ist wieder eine Möglichkeit, dass diejenigen, die zuerst mit dem Täter in Kontakt kommen, eine Waffe besitzen um die Straftat zu vereiteln. Dies sind nicht Polizisten oder Richter, sondern OPFER, die man zu GEGNERN machen muss.


    Beides ist notwendig, damit ein immer heftiger von teils schwer bewaffneten Kriminellen angegriffener Rechtsstaat seinen Namen noch verdient! Überall, wo nur Staatsgewalten Waffen führen dürfen, sind Bürger nichts anderes als OPFER und Täter nutzen dieses Potential gerne aus!

  • Wenn es Altbestand ist und vor 2012 gekauft wurde ist sie nicht registriert.



    Leider wurden do ziemlich alle Sicherheitsregeln missachtet. Wobei nichtmal klar ist ob der junge Mann überhaupt Erfahrung mit Waffen hatte.


    Auf diversen Medien wird sich in Kommentarmeinungen jetzt hinausgeredet, dass Jagdwaffen oftmals so leichte Abzüge haben und deshalb ein Sicherheitsrisiko sind. Oder man bei manchen Waffen den Ladestand nicht prüfen kann. Auweh...


    Die geballte Inkompetenz gibt natürlich wieder ihren Senf ab...



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • Das sind einfach zu viele "Zufälle"?


    Na ja.,.. mag sein, oder nicht. Der junge Mann hatte wohl keinen Schimmer und die Waffe gehörte den Opa.


    Wie dem auch sei:


    Dann wird diskutiert: Warum sollen Waffen weiterhin in der Gesellschaft erlaubt sein?


    Nun: Zu dem Thema und warum es notwendig ist, habe ich oben was geschrieben.

    Diese Diskussion kam noch immer auf... da kann man die Uhr nach stellen!

    Hätte der Hund nicht gesh*ssen, hätte er den Hasen gefangen.

    Hätte der Typ keine Waffe gehabt: FALSCH! Im Falle einer Beziehungstat war die junge Frau jetzt trotzdem tot! Können wir eine solche hier schon ausschließen?


    UND:

    Tot ist nicht tot! Es gibt schrecklichere Umstände zu sterben, vor allem für Frauen... und dagegen hilft nur eines: Keine Täter mehr oder keine Opfer mehr.


    Was Unfälle angeht... die Menschen haben einfach zu naiv viel zu wenig Ahnung von Waffen. Weil Waffen geächtet werden in der Gesellschaft sind sie eventuell schon so doof, wie dieser Papa, der die Mutter seines Babies tötet? So es ein Unfall war.


    Hätte vermieden werden können! Wenn es keine Waffe gegeben hätte? Nee: Wenn er sein Hirn angeschaltet hätte. So es ein Unfall war...

  • Ich sehe hier auch ein mediales Problem:


    Ich habe sofort daran gedacht, bei so unsachgemäßen Umgang mit der Waffe, dass eine Straftat vorliegen muss!

    Eine Beziehungstat.


    Die geballte Inkompetenz gibt natürlich wieder ihren Senf ab...


    Leider liege ich mit meinem ersten "Schnellschuss" oben zugegeben auch ein ganzes Stück daneben! MEA CULPA!



    Ich habe glaube ich die Menschen überschätzt... sie haben nicht wie wir täglich mit Waffen zutun, haben andere Hobbys und leben eventuell in einer noch viel behüteteren Weltanschauung. Sie glauben lieber, statt zu wissen... so hier: Es WIRD DOCH WOHL NIEMAND eine geladene Flinte übers Bett hängen? Das wäre völlig absurd... PENG! Da kam mir gleich Pistorius in den Sinn, der angeblich einen Einbrecher durch die Klotür erschossen haben wollte... der gerade vor dem Raub ein Ei legte? Neee: Der wollte seine Freundin töten und tat es auch!


    Reflexartig kommt dann, dass man Beziehungstaten nicht verhindern kann und dass es eben noch andere praktizierte Morde mit anderen Werkzeugen denn Schusswaffen gibt, die noch wesentlich übler ablaufen.


    Aber in der Tat... die Dummheit der Menschen ist unendlich sagte der mit dem einen Stein!

    Also kann es echt sein, dass der bei Opa im Haus eine Flinte sieht, von der Wand reißt und aus Spaß auf einmal bitterer Ernst wurde.


    Dennoch wird die Debatte nicht lange auf sich warten lassen, ob man weiterhin "solche Waffen" in privater Hand erlauben soll.

    => Korrektur: Die alte Leier leiert bereits wieder!


    Ich muss also die ganzen Ergüsse nochmal ergänzen: Es wird glaube ich Zeit zu Fragen, wie lange man die dumme Naivität des Michels noch zu erdulden hat.


    Es gibt Dinge, die tut man einfach nicht, weil die Folgen unabsehbar sind. Dieses Risikobewusstsein ist der Bevölkerung quer durch Europa abhanden gekommen!

    Mehr Bildung gilt nicht nur für irgendwelche Hilfsprojekte in Afrika... wer hilft uns?

  • Ich habe sofort daran gedacht, bei so unsachgemäßen Umgang mit der Waffe, dass eine Straftat vorliegen muss!

    Eine Beziehungstat.

    Eine Straftat liegt mit dem (grob) fahrlässigen Umgang wohl vor.


    Eine Beziehungstat sehe ich eher nicht. Ich nehme an er ist wirklich ein kompletter Laie. Wahrscheinlicher dachte er es sei bloß eine Dekowaffe. Oder eben eine ungeladene Waffe die zur Deko an der Wand hängt. Und wie der Laie nunmal ist hat er keine Ahnung wie man mit Waffen sorgsam umgeht. In einem solchen Fall muss man sich natürlich selbst eingestehen und sich sagen: Finger weg !


    Da hilft nur der gesunde Menschenverstand und nichts anderes...



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • Eine Straftat liegt mit dem (grob) fahrlässigen Umgang wohl vor.


    Eine Beziehungstat sehe ich eher nicht. Ich nehme an er ist wirklich ein kompletter Laie. Wahrscheinlicher dachte er es sei bloß eine Dekowaffe. Oder eben eine ungeladene Waffe die zur Deko an der Wand hängt. Und wie der Laie nunmal ist hat er keine Ahnung wie man mit Waffen sorgsam umgeht. In einem solchen Fall muss man sich natürlich selbst eingestehen und sich sagen: Finger weg !


    Da hilft nur der gesunde Menschenverstand und nichts anderes...

    Nee... wie gesagt:

    Da habe ich zu schnell gepostet. Nachdem ich die Tat aus einigen Blickwinkeln verschiedener Texte gelesen habe gehe ich auch nicht mehr von einer Beziehungstat aus.


    Tja: Der arme Kerl! Einmal dumm... das Leben vieler versaut! Einschließlich seines eigenem.


    Aber allen Ernstes: Sowas gibt es jenseits von Waffen ZU HAUF!


    Idioten, die ohne Risikobewusstsein sich und andere in Gefahr oder ums Leben bringen!

    Ich sage nur: Autoverkehr! Das beste Gegenbeispiel! Da töten solche Idioten gleich tausendfach jedes Jahr.

    Exakt das selbe! Man rast nicht bei schlechten Umweltbedingungen riskant umher und man fuchtelt nicht mit Schußwaffen herum.

    Beides dumm, dümmer, tödlich. Oder Manager, die mit dem Auskommen von Arbeitern spielen - Sie haben ja ihre Pfründe sicher!

    Gibt es auch in der Politik...


    Erstens will aber, obwohl dramatischere Opferzahlen, niemand so recht an den Autoverkehr ran und

    zweitens wird man Menschen nicht zu risikobewussten Bürgern erziehen, indem man "Überhütet", also alles gefährliche verbietet!

    Denn wer sich einem Risiko bewusst ist, sein Können einschätzt und damit leben kann, dem beschneidet ein überhütender Staat durch diese Verbote die Freiheit!


    Viele denken doch: Der Staat sorgt für TOTALE SICHERHEIT. Es kann ja gar nicht sein, dass... da eine geladene Waffe an der Wand hängt. Das wäre doch illegal!

    Es kann gar nicht sein, dass der Typ den ich gerade "Pussy" genannt habe mir eine aufs Maul haut: Das ist doch verboten!

    Es kann nicht sein, dass Lisa Lottermösschen vergewaltigt wird, wenn sie nuttig bekleidet nachts durch den Stadtpark geht: Der Staat passt schon auf!


    VON WEGEN!


    Es muss immer der gesunde Menschenverstand oberster Ratgeber sein. Es gibt nämlich Dummheiten, die können einem im Nachhinein noch so traurig machen und leid tun: Geschehenes ist nicht rückgängig zu machen!


    Gilt auch für "Bitches"... es gibt kein Gesetz (mehr) und neuerdings auch keine gesellschaftliche Norm, die es Frauen verbietet eine Bitch zu sein, ein Flittchen, Schl*PIIEEEP*... nur muss diesen Frauen klar sein, dass ihr Handeln folgen hat und: Auch das scheint nicht der Fall zu sein. Wir haben gerade einen Bekannten beerdigt, der von seiner Frau nach zahlreichen Affairen ihrerseits verlassen wurde. Ganz schmutzige Sache. Andere drehen durch und schlagen die Frau bei sowas tot....


    und die Moral von dem Geschehen: Folgen von Handlungen sind real und mit der Realität spielt man nicht!

    Auch wenn ich etwas nicht vorstellen kann, mir der Folgen nicht bewusst bin, wird mein Handeln sehr reale Folgen haben, ob legal oder illegal - legitim oder nicht: Reale folgen ob "gut" oder "böse". Zum Glück gehen solche Dummheiten fast immer "gut" aus... aber drauf wetten kann man eben nicht:

    Actio = Reactio.

  • ... Ich habe glaube ich die Menschen überschätzt... sie haben nicht wie wir täglich mit Waffen zutun, haben andere Hobbys ...

    ... Ich nehme an er ist wirklich ein kompletter Laie. Wahrscheinlicher dachte er es sei bloß eine Dekowaffe. Oder eben eine ungeladene Waffe die zur Deko an der Wand hängt. Und wie der Laie nunmal ist hat er keine Ahnung wie man mit Waffen sorgsam umgeht...

    Da sehen wir doch, dass in dieser "heilen, sicheren" Welt, die uns durch "merkwürdige" Regierungen mit Verboten und Einschränkungen vor allem beschützen muss, einiges sehr schief lauft. Der gesunde Menschenverstand wurde ausgehebelt, wozu dann noch selber sich Gedanken machen, das haben ja schon die "Wichtigen" für uns getan.


    Wenn der Zugang zu Waffen künstlich beschränkt wird, dann ist es doch kein Wunder, wenn so etwas passiert. Keine Ahnung davon, einzig verfügbar ist das so überaus korrekte Filmwissen. Traurig, aber immerhin wusste er ( aus dem TV ? ) wo der Abzug ist und in welche Richtung er die Mündung halten musste. Blöd für die nun Halbwaise...


    Ich bin überzeugt, wenn der Umgang mit Schusswaffen ein eher gewöhnlicher Teil des Alltags wäre, hätte dies nicht passieren müssen. Wer sich interessiert, der weiss, wie man so etwas anfasst, ohne dass etwas passiert. Wer mit Waffen nicht gut kann, der lässt sie unbefingert in Ruhe und auch dann ist wieder nichts passiert.


    Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich mal Freunden oder Bekannten meine Waffen zeige, dass diese manch einmal - kaum in der Hand - abdrücken.:shock:

    Ich vermeide absichtlich eine vorgängige Belehrung diesbezüglich und überprüfe die Waffen beim Holen allerdings doppelt und dreifach, bevor ich sie auf den Tisch lege. Das lässt eine interessante Bewertung der Personen zu, mit den ich gerade zu tun habe. Manchmal passt das Gezeigte ins Bild, manchmal garnicht.


    Wenn nun also keine Beziehungstat dahintersteht, tippe ich auf ein kindliches Verhalten, dass so eine Waffe an der Wand ein Objekt des grössten Interesses, der grössten Begierde ist, was man nur von Bildern und TV kennt und man nun endlich. endlich mal live befingern kann.

    Da kann man nicht wiederstehen!

    Peng!!! Dumm gelaufen!

    Mehr als auf jemanden richten und abdrücken hat man halt nicht gewusst... :wall:


    Jens

    Ich teile hier mit Euch mein Wissen und vertrete meine Meinung.
    Mein Wissen kann Fehler enthalten, meine Meinung muss nicht der Euren entsprechen.
    Korrigiert meine Fehler mit Eurem Wissen. Gute Argumente können meine Meinung beeinflussen.

    Gelebtes Forum... so muss das sein!

  • Auf den gesunden Menschenverstand hoffen?

    Muss man im Straßenverkehr oder bei anderen Gefahrensituationen auch. Es bleibt nichts anderes übrig. Im Jahr gibt es viel mehr Verkehrstote als durch Waffen...



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  • Ich bin überzeugt, wenn der Umgang mit Schusswaffen ein eher gewöhnlicher Teil des Alltags wäre, hätte dies nicht passieren müssen. Wer sich interessiert, der weiss, wie man so etwas anfasst, ohne dass etwas passiert. Wer mit Waffen nicht gut kann, der lässt sie unbefingert in Ruhe und auch dann ist wieder nichts passiert.

    Eines der größten Probleme ist mMn, dass die Waffe aus der Erziehung komplett verschwunden ist. Früher war es noch üblich, dass die Kinder bei der Jagd dabei waren oder mit dem Papa schießen gegangen sind.



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




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  • Unabhängig von den Absichten des Schützen,

    das Ereignis zeigt, wie notwendig privater Waffenbesitz ist.

    Nicht nur in Bezug auf verschiedene philosophische Aspekte, sondern auch in der brutalen Praxis

    unserer Welt.

    Vor Jahren hat hier ein "netter Mensch" einen Supermarkt überfallen, die Pistole im Anschlag.

    Irgendein geistesgegenwärtiger Kunde hat dem Einbrecher die Waffe aus der Hand geschlagen,

    die über den Boden schlitternde Pistole wurde von einer Frau aufgehoben, und die hat dann die

    Kassierin erschossen, Laie totat, alles wie im Fernsehen, also Pistole aufheben = Finger am Abzug,

    unbewusste Muskelkontraktion (hatten wir auch schon bei Polizisten) und Bumm.

    Mit dem Fahrrad umgehen kann heute jeder Mensch (wenn er will und die Regeln nicht wissentlich

    missachtet). Nicht weil's so viel einfacher ist, sondern weil's jeder schon in seiner Kindheit gelernt hat.

    Weil es Normalität ist, und nicht Ausnahmesituation. Und zu Zeiten, wo schon die sechsjährigen mit von

    der Partie waren, wenn der Vater auf die Jagd ging, haben diese Sechsjährigen auch keinen Unsinn mit

    Schusswaffen gemacht.

    Je mehr eine Waffe Normalität ist, "nix Besonderes", sobald es kein geiferndes "Schau, was ich da habe!"

    mehr gibt, weil die Antwort ohnehin nur lautet: "Na und? Hab' ich doch auch. ", desto weniger wird passieren.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Manchmal frage ich mich, was in den Köpfen der Leute vorgeht. Ich habe ausdrücklich keine Abneigung gegen Waffen, würde mich aber sehr unwohl fühlen, wenn so ein Ding im Schlafzimmer an der Wand hängt.


    Dann hättest Du wahrscheinlich in meinem Schlafzimmer einen Infarkt!

    Mitr

    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!