Statische 25m Disziplin mit Holster?

  • das ist ja alles schön und gut, aber wenn du 44 Aufwärts so gut findest, warum schränkst du dich so ein mit statisch 25m und aus dem Holster?

    Es gibt doch reichlich Disziplinen und Matches für solche Kaliber, warum es sich selber so unmöglich gestalten?

    Schau dir mal BDMP Supermagnum an, nicht aus dem Holster, min. 1200Joule, 25, 15, 10m, alles auf Zeit.

    Wird oft angeboten

  • Weil ich statisch 25m bei mir im Verein gut trainieren kann.


    Darf ich als Zivilist denn beim BDMP überhaupt etwas machen? Schließlich bin ich weder Polizist noch beim Bund.

    Gruß und gut Schuss,


    Sascha


    Keine Magnum? Also Kleinkaliber?! grin-.)

  • Beim BDS ist es ebenfalls so das die Schützenreihe kalibermässig bunt gemischt erfolgt.

    Aus diesem Grund lege ich meine DE.50AE wenn möglich immer auf den letzten Durchgang, damit mich die KK Schützen nicht mit ihren Ladehemmungen ablenken.


    mopper

    Die .44 Magnum mag alles sein, aber gewiss nicht sinnbefreit!

    Man sollte Kaliber mit denen man selbst nicht umzugehen versteht nicht diskreditieren, denn soetwas ist mehr als unsportlich!


    Sascha Deutsch

    Geholstert gibt es zwar "noch" nichts beim FAS, aber ansonsten dürfte vieles nach genau Deinem Geschmack sein.

    Einfach mal vorbeischauen.

    .........."Everything else is just what you shoot before you shoot your first FA."fas_2019.png

  • Beim BDS ist es ebenfalls so das die Schützenreihe kalibermässig bunt gemischt erfolgt.

    Aus diesem Grund lege ich meine DE.50AE wenn möglich immer auf den letzten Durchgang, damit mich die KK Schützen nicht mit ihren Ladehemmungen ablenken.


    Die .44 Magnum mag alles sein, aber gewiss nicht sinnbefreit!

    Man sollte Kaliber mit denen man selbst nicht umzugehen versteht nicht diskreditieren, denn soetwas ist mehr als unsportlich!

    Ganz sicher hat .44 genau so seine Berechtigung wie Dein "Halbzöller" und ähnlich fette Sachen ;)

    wer will - der soll !


    Was ich aber schon in Frage stellen würde, ist die "Durchmischung" von Kalibern im Wettkampf.

    Nicht, weil Dich irgendwelche Ladehemmungen stören :rolleyes:

    sondern,

    weil man ja diese Haubitzenschläge direkt neben sich nun auch nicht unbedingt mögen muß, wenn man selbst nicht darauf steht. ::dry::


    Zumal bei engen Abständen kann so etwas schon mal ziemlich nervig werden.


    Ich schieße selbst auch KW von .22 hoch bis .44 Mag, finde es aber trotzdem störend wenn in einem Wettkampf bei dem ich z.B. mit einer 9 mm oder einer .45er antrete, neben mir so eine Haubitze losdonnert .


    Deswegen, leben und leben lassen, aber vielleicht schon eine gewisse "Sortierung" ins Starterfeld zu bringen, wäre doch ganz sinnvoll-

    finde ich zumindest.

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • mopper

    Die .44 Magnum mag alles sein, aber gewiss nicht sinnbefreit!

    Man sollte Kaliber mit denen man selbst nicht umzugehen versteht nicht diskreditieren, denn soetwas ist mehr als unsportlich!


    Naja, Mopper hat dem Kaliber .44 Magnum keineswegs generell die Sinnhaftigkeit abgesprochen, sondern dies lediglich auf die, von mir eingeworfene, Disziplin PP2 bezogen. Da dort 6 Schuss innerhalb von 5 Sekunden (ohne bereits im Anschlag zu sein, jedoch auch ohne aus dem Holster zu ziehen) getätigt werden müssen, wird da auch Dirty Harry persönlich seine Schwierigkeiten bekommen. Jetzt könnte man natürlich sagen: Gut wenn man nur das eine Eisen hat!...

    Aber selbst dann könnte man ja noch .44 Special zurückgreifen.


    Allerdings weiß ich schon worauf du hinauswillst. Ich hatte mich auch schon rechtfertigen müssen, weil ich bei der 357 Magnum im DSB Fullhouseladungen mit 158grn Geschossen und N110 geschossen habe. Dabei wären selbst viele Fabrikpateonen aus meinem Revolver nicht mal in der Lage gewesen den MIP sicher zu halten. Was die anderen so schossen war dann mehr so auf .38er Niveau.

  • Wers nicht mag der ist beim DSB richtig, dort ist alles schön Kalibergleich und getrennt. Was den Umstand mit sich bringt das man u.U. viermal zur LM fahren darf.

    Vernunft ist nicht auf den DSB beschränkt - der steht auch dem BDS kostenlos zur Verfügung:P


    Ich bin übrigens in beiden Verbänden und trage genau deswegen auch keine ideologischen Scheuklappen sondern erkenne einfach, was praktischer ist ;)

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Ohja, sehr genau, weswegen ich ja auch Magnumpatronen verwende.

    Du weißt aber auch, dass man so gut wie nie kontrolliert wird. Das ist auch eher die Regel als die Ausnahme, weshalb es sogar Spezialisten gibt, die erst auf der DM mit der .45er disqualifiziert werden...

  • Spezialisten gibt, die erst auf der DM mit der .45er disqualifiziert werden...

    Das ist dann auch in Ordnung, denn entweder man bringt das, was regelkonform verlangt wird - oder man schießt etwas Anderes was einem mehr liegt.

    Man braucht auch nicht zum Magnum Bewerb antreten, wenn einem das zu heftig ist :wacko:

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Ja, mein Punkt war eher der, dass auf den Wettbewerben unterhalb der Landesmeisterschaften es oft eher als der Normalfall angesehen wird (bewusst?) zu schwache Munition zu verwenden, weil man es wohl eh nie bis nach München schaffen wird (und das auch gar nicht will, was natürlich ebenso legitim ist).

    Das die erfolgreicheren Schützen ohnehin zumeist schwerere Geschosse verwenden, die dann im Schussknall wieder deutlich milder sind ist natürlich eine andere Geschichte...

  • Was den Umstand mit sich bringt das man u.U. viermal zur LM fahren darf.

    Finde ich gut.

    Diesjährige DM des BDMP dyn. KW + PPC 1500 + EPP wären 1.750 Schuß in 5 Tagen gewesen wenn man alles mitgemacht hätte. zzgl. RO Einsätze.

    Der absolute Overkill, ich kenne Niemanden der sein Level über eine solche Distanz aufrecht halten kann.

    Dann lieber gestreckt auf 3 verschiedene Events

  • Ich bin übrigens in beiden Verbänden und trage genau deswegen auch keine ideologischen Scheuklappen sondern erkenne einfach, was praktischer ist ;)

    Same here, und ich erkenne ebenso was praktischer ist, aber das ist Ansichtssache!


    Finde ich gut.

    Diesjährige DM des BDMP dyn. KW + PPC 1500 + EPP wären 1.750 Schuß in 5 Tagen gewesen wenn man alles mitgemacht hätte. zzgl. RO Einsätze.

    Der absolute Overkill, ich kenne Niemanden der sein Level über eine solche Distanz aufrecht halten kann.

    Dann lieber gestreckt auf 3 verschiedene Events

    Zu dem Vergleich mit dem DSB sprechen wir hier von vier Disziplinen von insgesammt gerademal 180 Schuss!

    Wenn ich also einen weiteren Start als nur einen pro Tag machen könnte, wären es gerademal 90 Schuss, und wenn Standkapazität vorhanden ist weil u.a. 30 Leute an dem Tag garnicht angetreten sind, man aber trotzdem nicht starten darf weil das ein "durcheinander" gäbe, dann finde ich das eben nicht gut, sondern ausgesprochen eingeklemmt und unbeweglich:thumbdown:

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  • Naja, die German Internationals liefen eine komplette Woche Wieso eigentlich German Internationals? Nur weil die Bayern auf da sein durften.....?)


    Das war eine Großveranstaltung, PPC1500, PPx, EPP und EPP Rifle. Wobei die PPC am längsten wohl lief.


    Das Ding ist wohl, vom Vergleich her, mopper möge mich berichtigen, wenn ich falsch liege, dass im Vergleich zum DSB, der BDMP eine viel größere Bandbreite an Disziplinen anbietet, in denen viele Mitglieder zigfach starten.

    Alleine die PPC Disziplinen haben schon einiges an Disziplinen anzubieten und wer vorne mitschießen will, was im Fall von mopper der Fall ist, oder auf jeden Fall im vorderen Mittelfeld, wie seine Teammitglieder auch, dann muss man auch viel Schießen.


    Alleine meine drei Durchgänge EPP (EPP Production, EPP Polymer und EPP) sind schon 150 Schuss.

    Geschossen haben wir auf dem "D" Stand. Auf den "C" Stand (beides 100m Stände, voll Begehbar) wurde EPP Rifle geschossen.

    Wenn nun fünf Schützen jeweils zweimal 5 Schuss .223 in 15 Sekunden raushauen, also 50 Schuss in Summe in 15 Sekunden, dann hört man den RO kaum noch bei seinen Ansagen. War schon heftig, aber auch lustig.

    Das war die DM EPP/EPP Rifle.

    Wenn ich jetzt noch die German Internationals (wohl ehemals German Open) mitgeschossen hätte, in PP1, PP3, PP4, NPA, PP1 OS und NPA OS, dann kämen zu den 150 Schuss EPP noch 168 Schuss dazu. Damit wären wir schon bei über 300 Schuss.


    Klar kann man argumentieren, dass da die Konzentration mit jedem Durchgang nachlässt und jemand, der quasi Chancenlos mit einer .44er Magnum an einer Disziplin PP1 oder NPA teilnimmt alleine starten sollte. denn auch bei PP1 und NPA ist das Kaliber erlaubt.

    Aber wenn mich das stört, dann müsste ich theoretisch auch Schützen, die eine Glock mit 95grain Patronen schießen verbannen, denn der Knall und der Mündungsblitz sind teils auch sehr störend.


    Nein, was in der Sportordnung oder der Ausschreibung des Wettkampfes nicht ausdrücklich verboten oder ausgeschlossen ist, kann ein RO nicht einfach aussortieren, ob einem Highmaster das gefällt, oder nicht. Wir sind nun mal im Schießsport unterwegs und da darf es gerne auch laut werden.

  • Die meisten Disziplinen von denen ich hier jetzt gelesen habe sind mit Sicherheit schöne Disziplinen. Aber soweit ich das jetzt durchgesehen habe sind da keine Disziplinen bei, die auf einem normalen statischen 25m Stand mit Ziehen aus dem Holster geschossen werden. Und so wie ich das verstanden habe ging es bei der Frage genau um das.