Neue Waffe der Polizei verärgert Anrainer

  • Vorallem da die Übungen auf einem Schießplatz des Bundesheers stattfinden.


    Ganz ehrlich, als Anrainer kann ich mir doch denken wieso oder weshalb dort geschossen wird und wenn ich wie es der Artikel vermuten lässt meine Wohnung oder Haus neben die Kaserne baue, dann brauch ich mich auch nicht darüber aufregen. Als ob der Lärm jetzt was ganz neues ist...


    Zitat
    Das bestätigt auch der Pressesprecher des Militärkommandos NÖ Thomas Stöckl: „Die Polizei hält alle Bestimmungen und Schusszeiten ein.“ Stöckl verweist zudem darauf, dass der Schießplatz dort schon seit Jahrzehnten besteht. „Jeder, der dort in der Nähe wohnt, wird sich dessen bewusst sein.“ Für den Oberstleutnant ist es nachvollziehbar, dass die Polizisten aus der Region gerade hier trainieren: „Warum sollten sie auch woanders schießen?“



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • das sind die gleichen Leute die das billige Grundstück direkt an der Einflugschneise kaufen und sich dann über Fluglärm beschweren.

    Gleiches Problem mit Städtern die auds Land ziehen und sich je nach Windrichtung beschweren daß geodelt wurde - oder sich über muhen der Kühe, Krähen des Gockels beschweren...

  • das sind die gleichen Leute die das billige Grundstück direkt an der Einflugschneise kaufen und sich dann über Fluglärm beschweren.

    Selbes an Bahnlinien ::dry::

    Kirchenglocken, Kinderspielplätzen, Freibädern etc etc...

    Erst billig hinziehen und auf schön Wetter machen, und dann beschweren...





    Aber ich war schon immer für einen großzügigeren Umgang mit Schalldämpfern.


    Ich würde sofort welche fertigen, wenn ich sie denn anschrauben dürfte.... :sla:

  • Erst billig hinziehen und auf schön Wetter machen, und dann beschweren...

    Das trifft so nicht immer zu...:NO:....Was früher eine Nebenlinie war mit zwei Zügen pro Tag kann 20 Jahre später ein ICE Gleis sein mit 15 Min takt bei den Zügen....

    Auch bei Straßen kann sich das Verkehrsaufkommen binnen Jahren dramatisch steigern...:shock:

    Bei einer Bekannten war es so....die baute vor 25 Jahren mit Zufahrt die in eine Sackgasse endete....heute ist das eine Straße mit LKW Verkehr rund um die Uhr......Keiner konnte voraussehen das sich das so radikal ändern wird....:think:


    lg leonardo

    Ich habe keine Vorurteile.
    Ich kann überhaupt niemanden leiden.



    „All right, they're on our left, they're on our right, they're in front of us, they're behind us...they can't get away this time.“
    Lewis B. Puller

  • 25 Jahre sind schon eine lange Zeitspanne in der sich freilich viel tun kann...tut mir leid für deine Bekannte...



    Trotzdem muss man hier Verständnis haben, wenn die Polizisten an ihren neuen Sturmgewehren ausgebildet werden. Die A3 funktionieren doch ein bisschen anders als die alten A1 Modelle (zB. andere Visierung, Verschlussfang etc.) bzw. werden viele Polizisten noch die alten MP88 der ehem. Bundesgendarmerie haben und die ganzen Jahre gar kein richtiges Sturmgewehr im Streifenwagen mitgeführt haben. Die Stg77 waren nämlich nur im Bereich der alten Bundessicherheitswache und damit in den größeren Städten vorhanden. Die Ausbildung muss im Sinne des öffentlichen Interesse geduldet werden...



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  • leonardo , in einem Zeitraum der nicht voraussehbar ist, wird eine Autobahn gebaut, eine Durchgangsstraße, aus einem Segelflugplatz ein internationaler Verkehrsflughafen?

    Ich kann schon verstehen, wenn Leute meckern, die quasi vor einem bestimmten Bauabschnitt einer Anlage "da waren", und die gehören entschädigt bzw geholfen.


    Aber wenn eine bestimmte Anlage eher da war und über den "Status Quo meckern" oder wenn ein bereits vorhandener Truppenübungsplatz oder Verkehrsflughafen da ist" und dann gilt ich zieh dahin und beschwere mich. Das geht nicht.

    Auch dann nicht wenn da die Lärmlast und andere Emissionen und Probleme zunehmen.

    Denn das ist absehbar.


    Ich kenne das vom Frankfurter Flughafen. Erst hinziehen dann schimpfen. Am Flughafen Paderborn war es genau so - in die Anflugschneise in Niederntudorf ziehen und dann meckern. Kannte einen Typen der genau das gemacht hat, mit der Intention durch Klagen sich an Entschädigung zu bereichern und zudem politisch als Flughafengegner Karriere zu machen. Der wusste genau was er tat.


    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • Denn das ist absehbar.

    Vieles ist nicht absehbar....Ich kenne einen Schießstand der vor 40 Jahren nur ab und dann mal benutzt wurde......mitten im Wald.....die nächste Ortschaft weit entfernt...nun ist die Ortschaft an der Grenze des Schießstandes angekommen....und wo früher 20 im Wald dann und wann mal trainiert haben...sind nun über 200 Mitglieder.....Und das man nicht mehr von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang dort trainieren kann...auch am Wochenende das war vorhersehbar....Man wehrt sich zwar verzweifelt....aber früher oder später wird den Verein die Anzeigenflut mürbe gemacht haben....


    Die Zeiten ändern sich.......und manchmal.....haben viele mehr Macht als einzelne....das nennt man Demokratie....ob es mir gefällt....nein....ob ich was ändern kann......definitiv NEIN....



    Wo früher eine Landstraße war an der am Tag 50 Autos gefahren sind....kann heute eine Schnellstraße sein.......und wenn da die Anrainer dann einen vernünftigen Lärmschutz verlangen....kann ich auch gut verstehen....:thumbsup:


    Ich kenne aber auch jemanden der sich verzweifelt gegen einen Lärmschutz gewehrt hat....denn 100 Meter weiter war einer bereits..und da war es mit Lärmschutz....lauter als ohne...Hat aber nichts genutzt....nun hat er auch einen Schallverstärker...


    lg

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    Lewis B. Puller

  • Vieles ist nicht absehbar....Ich kenne einen Schießstand der vor 40 Jahren nur ab und dann mal benutzt wurde......mitten im Wald.....die nächste Ortschaft weit entfernt...nun ist die Ortschaft an der Grenze des Schießstandes angekommen....und wo früher 20 im Wald dann und wann mal trainiert haben...sind nun über 200 Mitglieder.....Und das man nicht mehr von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang dort trainieren kann...auch am Wochenende das war vorhersehbar....Man wehrt sich zwar verzweifelt....aber früher oder später wird den Verein die Anzeigenflut mürbe gemacht haben....


    Ich habe dfa ein schönes Beispiel aus unserer Gegend. In Raron gibt es einen Schiessstand der seinen Ursprung als die örtliche 300 Meteranlage hatte. So wie man eine so emissionsintensive Anlage vernünftig plant, ausserhalb des Dorfes angelegt.

    Nun ist im Laufe der Jahre das Dorf gewachsen und grenzt nun fast an den Schiessstand. Unmittelbar an das Schützenhaus grenzt ein vor ~25 Jahre errichteter Campingplatz. Zuerst wurden die Schiesszeiten auf Rücksicht auf die Bewohner des Zeltplatzes massiv eingeschränkt, bald darauf, der ewigen Klagen müde, kauften sich die Rarner Schützen auf dem Stand im benachbarten Visp ein.

    Ab nun wurde dieser Stand nur noch 12x jährlich vom hiesigen Vorderladerverein auf die Distanzen 50 und 100 Meter, jeweis an einem Samstag für je zwei Stunden. Wieder hagelte es reklamationen. Dann wurde ein Kompromiss gefunden. Die VL Schützen errichten der Schiessbahn entlang einen vier Meter hohen Erdwall. Das Resultat. Nach einem Jahr standen mehrere Wohnwagen auf diesem Wall und es hagelte Reklamationen, bei heute viermal jährlich Schiessbetrieb..


    Mitr

    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!

  • Mitr exakt! Genau das ist das Problem, Es wächst.

    Aber auch hier, der Lärm war bekannt. Das Problem ist rechtzeitig zu intervenieren und auf keinen Kompromiss einlassen.

    Wehe dem wenn ihr hier baut..


    In Friedrichsdorf bei Bad Homburg da war das mit dem Schiesstand auch, der musste umziehen und die Schützen haben sich das bezahlen lassen.


    Wenn sich die erwartete Nutzung ändert aufgrund Anforderungen.. das ist eine Sache. Aber wenn die Leute immer näher an eine vorhandene Lärmquelle ran bauen ist das kein Problem der Lärmquelle.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV