Ladedaten 45-70 Government für eine Pedersoli Creedmore 2

  • Hallo.


    Habe mir eine Pedersoli Creedmore 2 in Luxemburg gekauft, im Kaliber 45-70. Ich möchte damit nur auf 100 Meter Distanz schiessen. Als Wiederlader fehlen mir für dieses Kaliber Ladedaten. In unserem Schiesstand wird diese Kaliber nur in UHR verschossen auf 50 Meter. Für die 100 Meter würde ich gerne 300 grain Geschosse benutzen. Aber welches Pulver und wieviel ? Am liebsten wäre mir eine Laborierung in Richtung " Soft ". Hab nähmlich ne lädierte Schulter (Verkehrsunfall).


    Danke im voraus...

  • Hallo.


    Habe mir eine Pedersoli Creedmore 2 in Luxemburg gekauft, im Kaliber 45-70. Ich möchte damit nur auf 100 Meter Distanz schiessen. Als Wiederlader fehlen mir für dieses Kaliber Ladedaten. In unserem Schiesstand wird diese Kaliber nur in UHR verschossen auf 50 Meter. Für die 100 Meter würde ich gerne 300 grain Geschosse benutzen. Aber welches Pulver und wieviel ? Am liebsten wäre mir eine Laborierung in Richtung " Soft ". Hab nähmlich ne lädierte Schulter (Verkehrsunfall).


    Danke im voraus...

    Habe mit Pedersolis und auch anderen .45-70 Waffen sehr gute Erfahrung mit den 350 grs H&N Geschossen und reduzierten Ladungen mit VV

    N 110 im Bereich unter 30grs (Ladedaten siehe bei H&N) gemacht.


    Sehr präzise, kostengünstig und auch Deinem Wunsch nach "soft" durchaus entsprechend.


    CC

    Jeszcze Polska nie umarła, kiedy my żyjemy.

  • Hallo, nach fast zweijähriger Abwesenheit vom Forum bin ich wieder zurück und habe gleich eine Frage zu den angegeben Ladedaten für 45-70.

    Bisher hatte ich immer 300gr. Geschosse mit 30grs N110 verladen. Ein Schützenkollege hat mir empfohlen, um eine höhere Ladedichte zu erreichen, mit einer Milchkartonscheibe zu verdämmen.

    Hat jemand damit Erfahrung.

    Gruß

  • Bisher hatte ich immer 300gr. Geschosse mit 30grs N110 verladen. Ein Schützenkollege hat mir empfohlen, um eine höhere Ladedichte zu erreichen, mit einer Milchkartonscheibe zu verdämmen.

    Hat jemand damit Erfahrung.

    Mit einer höheren Ladedichte hat die empfohlene Milchkartonscheibe nichts zu tun.


    Bei diesen Ladedaten gehe ich von H&N Reduzierladungen aus und was er vielleicht meint, ist ein "Festlegen" des Pulvers, da man ja hier noch reichlich Luft in der Hülse hat.


    Ich schieße mit der 45-70 verschiedene Reduzierladungen mit teilweise noch deutlich weniger Pulver und verwende dafür keinerlei Zwischenmittel oder "Festlegung".


    Auch wird das weder von H&N noch von z.B. Mushial gefordert oder empfohlen.


    Kurz gesagt: Ich denke es ist weder nützlich noch schädlich.

    Jeszcze Polska nie umarła, kiedy my żyjemy.

  • ... und habe gleich eine Frage zu den angegeben Ladedaten für 45-70.

    Bisher hatte ich immer 300gr. Geschosse mit 30grs N110 verladen. Ein Schützenkollege hat mir empfohlen, um eine höhere Ladedichte zu erreichen, mit einer Milchkartonscheibe zu verdämmen.


    Was genau soll das bringen?


    Ein mir bekannter, sehr erfahrener und erfolgreicher .45-70 Schütze hat das immer so gemacht, daß er die Patrone vor der Einführung in das Lager kurz mit der Spitze nach unten gehalten und sie so eingeführt hat, damit das Pulver immer an derselben Stelle liegt.


    Verdämmt aber hat er nie.

  • Was genau soll das bringen?


    Ein mir bekannter, sehr erfahrener und erfolgreicher .45-70 Schütze hat das immer so gemacht, daß er die Patrone vor der Einführung in das Lager kurz mit der Spitze nach unten gehalten und sie so eingeführt hat, damit das Pulver immer an derselben Stelle liegt.


    Verdämmt aber hat er nie.

    Kann man bei geringer Pulvermenge tatsächlich machen,

    aber

    eigentlich macht man es genau andersrum - Spitze nach Oben, damit das Pulver möglichst direkt vor dem Zündstrahl liegt

    ;)

    Jeszcze Polska nie umarła, kiedy my żyjemy.

  • Danke für die Antworen.

    Habe bereits 50 Patronen geladen und werde jetzt mal sehen.

    (Sobald wir wieder normale Zeiten haben)

    Schaden wird es auch nicht.


    Aber wirklich Sinn machen diese Kartonscheiben z.B. bei SP Patronen mit Füllmittel - teils als Füllmittel selbst und teils um Füllmittel und Pulvergetrennt zu halten.


    SP Patronen die ich mit Kaffeesatz auffülle bekommen natürlich eine Milchkartonscheibe zwischen Pulver und Kaffeesatz.

    Jeszcze Polska nie umarła, kiedy my żyjemy.

  • Kann man bei geringer Pulvermenge tatsächlich machen,

    aber

    eigentlich macht man es genau andersrum - Spitze nach Oben, damit das Pulver möglichst direkt vor dem Zündstrahl liegt

    ;)


    Da er es so gemacht hat, wie ich beschrieben habe, vermute ich, daß das egal ist, sondern daß es wirklich darauf ankommt, daß es immer dieselbe Lage ist.


    Da ich aber immer fullhouse schieße, kann ich nicht mit eigener Erfahrung zu der Diskussion beitragen.

  • Aufgefüllt habe ich nicht.

    Ist ja in dem Fall mit N 110 auch nicht nötig - bei SP schon.

    Da er es so gemacht hat, wie ich beschrieben habe, vermute ich, daß das egal ist, sondern daß es wirklich darauf ankommt, daß es immer dieselbe Lage ist.

    Mehr Sinn macht schon aus verständlichen Gründen sicher die Lage direkt vor dem Zündstrahl,

    aber

    es ist grundsätzlich immer ein Vorteil, wenn Gleichmäßigkeit erzeugt wird.

    Zumindest in so weit hat er also richtig gehandelt.

    Jeszcze Polska nie umarła, kiedy my żyjemy.

  • Ich habe am Anfang die 45/70 mit 300grs VM mit Rotteil R 903 geladen .

    Mit 60,0 grs .

    Jetzt Lade ich mit CH IV 58 grs.

    Postell 530 grs Blei.

    Da brauchst Du auch nichts mehr Festlegen.

    Das macht auch richtig Laune.

    Mit einer Pappschiebe.



    Grüsse


    Quigley 1874

  • Sollte natürlich Rottweil heissen.


    Weniger Rückschlag hast Du natürlich bei der Schwarzpulferladung.